Tabu

Roman

Ferdinand von Schirach

(14)
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Beschreibung

Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen - und damit sich selbst.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641203313
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1389 KB
Verkaufsrang 5846

Buchhändler-Empfehlungen

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Großartiger Krimi mit völlig unerwartetem Ende. Schirach bricht in seinem Roman nicht nur ein Tabu - und mit ihm auch der Leser!

Farbenlehre

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Schirach bleibt der philosophischen wie juristischen Frage nach der Schuld in seinem Roman ‚Tabu‘ treu und es kann gar nicht anders sein, als dass er mit seiner unvergleichlichen Eloquenz eine unvergleichliche Lektüre schafft, die nach der letzten Seite längst nicht ausgelesen ist. Der Fotograf und Installationskünstler Sebastian von Eschburg ist des Mordes an einer Frau angeklagt, anschließend soll er die Leiche spurlos verschwinden lassen haben. Als wäre diese Anklage nicht schon genug, hält das Leben noch weitere Schicksalsschläge für ihn bereit, die ihn endgültig traumatisieren. Ein unterhaltsamer Roman, zwischen Kunst und Krimi.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
7
5
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2020
Bewertet: anderes Format

Ferdinand von Schirach versteht es einfach mich immer wieder mit seinen Büchern zu begeistern. Sein klarer, fesselnder Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand geben möchte.

Verwirrend
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bisher haben mir die Bücher von Ferdinand von Schirach sehr gut gefallen, aber mit "Tabu" hat der Autor mich verwirrt zurückgelassen. Ich habe nicht wirklich alles verstanden. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte immer das Gefühl, da kommt jetzt noch was, aber am En... Bisher haben mir die Bücher von Ferdinand von Schirach sehr gut gefallen, aber mit "Tabu" hat der Autor mich verwirrt zurückgelassen. Ich habe nicht wirklich alles verstanden. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte immer das Gefühl, da kommt jetzt noch was, aber am Ende blieb ich ratlos zurück.

"Wahrheit und Wirklichkeit seien ganz verschiedene Dinge, so wie Recht und Moral..." (175)
von Miri am 19.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse... Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse. Klare Sätze, klare Botschaft: "...wir leben unser Leben... Wir glauben, was wir tun, sei wichtig... Wir glauben, wir wären sicher... Aber manchmal bleiben wir stehen... in diesem Moment begreifen wir es: Wir können nur unser Spiegelbild sehen." (254). Von Schirach spricht Tabuthemen wie Schuld an, vor allem die eigene Schuld, die uns zum scheitern uns sogar zum Selbstmord bringt, weil wir uns selbst nicht verzeihen können. Die zentrale Frage: was ist Schuld? hat laut von Schirach klare Antwort: "Schuld - das ist der Mensch." (249). Einer der Hauptthemen ist auch das System der Vernehmung der Verdächtigen resp. Schuldigen. Folter versus Höflichkeit. Der Strafprozess und Verhandlung gleicht einem Theaterstück. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der klare und kurze Sätze mag und der mal etwas "Anderes" lesen möchte. Von meiner Seite kann ich es nur weiterempfehlen.

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