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Tabu

Roman

(5)
Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.

Portrait
Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen. Mit seinem Debüt »Verbrechen« gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641203313
Verlag btb
Dateigröße 836 KB
Verkaufsrang 3.544
eBook
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Laura Jung, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Obwohl das Ende zunächst viele Fragen aufwirft, entfaltet es seine ganze Kraft bei erneutem, näheren Hinsehen. Eine ungewöhnliche, starke Geschichte über Wahrheit und Wirklichkeit. Obwohl das Ende zunächst viele Fragen aufwirft, entfaltet es seine ganze Kraft bei erneutem, näheren Hinsehen. Eine ungewöhnliche, starke Geschichte über Wahrheit und Wirklichkeit.

„Tabu-brüche“

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und gefesselt ... Menschliche Tabus, künstlerische und juristische Tabus sind das zentrale Thema. Von Schirach ist wahrlich ein großartiger Erzähler. Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und gefesselt ... Menschliche Tabus, künstlerische und juristische Tabus sind das zentrale Thema. Von Schirach ist wahrlich ein großartiger Erzähler.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieser Roman über einen sensiblen Synästhetiker,der quasi von beiden Eltern verlassen , versucht,sich durch Kunst zu retten,hat mich nicht wirklich berührt-trotz glasklarer Sprache Dieser Roman über einen sensiblen Synästhetiker,der quasi von beiden Eltern verlassen , versucht,sich durch Kunst zu retten,hat mich nicht wirklich berührt-trotz glasklarer Sprache

Kundenbewertungen

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"Wahrheit und Wirklichkeit seien ganz verschiedene Dinge, so wie Recht und Moral..." (175)
von Miri am 19.07.2018
Bewertet: Klappenbroschur

Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse. Klare Sätze, klare... Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse. Klare Sätze, klare Botschaft: "...wir leben unser Leben... Wir glauben, was wir tun, sei wichtig... Wir glauben, wir wären sicher... Aber manchmal bleiben wir stehen... in diesem Moment begreifen wir es: Wir können nur unser Spiegelbild sehen." (254). Von Schirach spricht Tabuthemen wie Schuld an, vor allem die eigene Schuld, die uns zum scheitern uns sogar zum Selbstmord bringt, weil wir uns selbst nicht verzeihen können. Die zentrale Frage: was ist Schuld? hat laut von Schirach klare Antwort: "Schuld - das ist der Mensch." (249). Einer der Hauptthemen ist auch das System der Vernehmung der Verdächtigen resp. Schuldigen. Folter versus Höflichkeit. Der Strafprozess und Verhandlung gleicht einem Theaterstück. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der klare und kurze Sätze mag und der mal etwas "Anderes" lesen möchte. Von meiner Seite kann ich es nur weiterempfehlen.