Die Würde ist antastbar

Essays

Ferdinand von Schirach

(15)
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Beschreibung

»Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Aber das ist falsch. Denn sie wird jeden Tag angetastet.«

Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in seinen Essays mit den großen Themen unserer Zeit - warum der Terrorismus letztlich über die Demokratie entscheidet - und geht zugleich sehr persönlichen Gedanken nach, über das Schreiben, das Lesen mit dem iPad und das Rauchen.

Oft ist es nur der Zufall, der den Einzelnen zum Täter oder Opfer macht. Schuld ist das, was einem Menschen persönlich vorgeworfen werden kann. Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über Gut und Böse, über die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft, haben seine Stories und Romane zu Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den Herausforderungen an unsere Demokratie im Zeichen des Terrorismus, den Schauprozessen gegen Prominente, der Sicherheitsverwahrung oder der Folterandrohung gegen Kindermörder. Daneben geht er aber auch der Frage nach, wie es in Zeiten des iPads um unser Lesen bestellt ist oder was der Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 144 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641203320
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1404 KB
Verkaufsrang 8803

Buchhändler-Empfehlungen

Zusammenfassend las sich das Buch für mich wie ein Austausch mit einem Freund

Thomas Becker, Thalia-Buchhandlung

"Die Würde ist antastbar" ist das erste Buch von Ferdinand von Schirach, welches ich gelesen habe. Hier hatte ich mich bewusst für eine Sammlung seiner Essays, die im Spiegel Magazin erschienen waren, entschieden. Nach dem Film "Feinde - Gegen die Zeit" war ich neugierig auf weitere Ansichten des Autors geworden, hatte aber gleichzeitig Angst vor der klaren und schnörkellosen Ausdrucksweise, die zahlreiche Kritiker an ihm loben. Solch ein Essay kann man schnell einmal zwischendurch lesen und würde ich rauchen, wäre es wohl die perfekte Zigarettenlänge. In der vorliegenden Ausgabe beschäftigt sich von Schirach vorwiegend, wie der Titel schon vermuten lässt, mit der Frage, wann die Würde eines jeden antastbar wird und wie schnell Menschen innerhalb der Gesellschaft vom Subjekt zum Objekt degradiert werden. In anderen Gedankengängen widmet er sich den Themen der Schriftstellerei (wahnsinnig interessant), dem Rauchen und dem (damals neuen) Trend, Bücher auf dem iPad zu lesen. Bei letzterem Thema war es interessant, die damaligen Ansichten von Schirachs mit der heutigen Entwicklung zu vergleichen - und er behielt recht. Zusammenfassend las sich das Buch für mich wie ein Austausch mit einem Freund und hat mich neugierig auf weitere Bücher von von Schirach gemacht.

Carolin Hillemeir, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Das ist meiner Meinung nach von allen Schirach-Bücher mit Abstand das Beste! Er spricht interessante und wichtige Themen an und kann wie immer mit seinem grandiosen Schreibstil überzeugen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Tolle, kritische Literatur mit viel Potential
von Kath Le am 12.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einsichten und Weitblicke, literarisch schön aufgearbeitet. Einige Aha-Erlebnisse und Selbstkritik machen das Lesen zu einem Erlebnis.

fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Beverungen am 03.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wirklich fesselnde Kurzgeschichten, einige regen extrem zum nachdenken an. Genau das richtige um einen Abend genussvoll zu sinnieren. Der Bezug zu Politik wird deutlich, was will die Gesellschaft. Interessante Gedanken über unseren Rechtsstaat.

Grundsätzliches Thema aktuell verarbeitet
von einer Kundin/einem Kunden aus Neustadt am 06.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Von Schirach zeigt auf, wie sehr Freiheit und Würde von äußeren Einflüssen bedroht sind, beleuchtet die aktuellen Aspekte. Ein Weckruf für alle, die eine Bestandsaufnahme bisher für überflüssig hielten.

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