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Töchter der Küste

Niederlande 1845: Geesje ist 15, als ein Stein im Schau- fenster ihres Vaters ihre Kindheit zerstört. Wegen ihres lebendigen Glaubens werden sie fortan immer wieder angegriffen und schikaniert. Schließlich sehen ihre Eltern keinen anderen Ausweg, als nach Amerika auszuwandern. Doch Geesje ist alles andere als begeistert. Zumal sie den Mann, den sie liebt, in den Niederlanden zurücklassen muss. Wird sie ihn jemals wiedersehen? Gut 50 Jahre später erinnert Geesje sich zurück. Sie ahnt nicht, dass unweit von ihr die junge Anna vor ähnlichen Entscheidungen steht, wie sie sie einst treffen musste. Vor allem aber ahnt sie nicht, dass ausgerechnet diese junge Frau ihrem Herzen endlich Frieden schenken könnte.

Lynn Austin ist verheiratet, hat drei erwachsene Kidner und lebt in Holland, Michigan. Ihre zahlreichen Romane sind allesamt Bestseller und mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden. In Deutschland gilt sie als die beliebteste christliche Romanautorin.
Portrait
Lynn Austin ist verheiratet, hat drei erwachsene Kidner und lebt in Holland, Michigan. Ihre zahlreichen Romane sind allesamt Bestseller und mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden. In Deutschland gilt sie als die beliebteste christliche Romanautorin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 398 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2016
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783868277746
Verlag Francke-Buchhandlung
Originaltitel Waves of Mercy
Dateigröße 767 KB
Übersetzer Dorothee Dziewas
Verkaufsrang 40112
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Kundenbewertungen

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Hart angefasst, aber nicht daran zerbrochen
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 04.10.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Das Buch nimmt uns hinein in das tragische Schicksal von holländischen Flüchtlingen, die in Amerika eine neue Heimat suchen und dafür unglaubliche Strapazen und Enttäuschungen auf sich nehmen: Schiffskatastrophen, Malaria und Erschöpfung kosten vielen Pionieren das Leben. Ein Grossbrand vernichtet fast alle mühsam aufgebauten Hä... Das Buch nimmt uns hinein in das tragische Schicksal von holländischen Flüchtlingen, die in Amerika eine neue Heimat suchen und dafür unglaubliche Strapazen und Enttäuschungen auf sich nehmen: Schiffskatastrophen, Malaria und Erschöpfung kosten vielen Pionieren das Leben. Ein Grossbrand vernichtet fast alle mühsam aufgebauten Häuser. Unter primitivsten Verhältnissen bauen sie in der Nähe des Lake Michigan die neue Siedlung wieder auf und geben ihr den Namen "Holland". Heute, 200 Jahre nach der Gründung, ist diese Siedlung der kleinen Anfänge zu einer Kleinstadt mit etwas über 30'000 Einwohnern geworden. Was zunächst nach einem Geschichtsbuch klingt, entpuppt sich immer mehr zu einem spannenden Roman mit vielen Überraschungen. Hauptpersonen sind zwei Frauen: Geesje, eine der Pionierinnen der ersten Stunde und Anna, eine junge Frau, die 50 Jahre später lebt. Ihre Eltern sind früh gestorben, sie wird von einem kinderlosen reichen Ehepaar in Chicago adoptiert und gehört damit zur gehobeneren Klasse. Mit 25 Jahren macht sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern. "Töchter der Küste" ist ein ergreifendes Buch, das den Leser – manchmal fast ausser Atem – mit hinein nimmt in das Fragen und Ringen um den richtigen Weg. Was mir ganz besonders gefällt, ist die schnörkellose Schilderung der Erfahrungen der Pioniergeneration. Da wird nichts beschönigt oder überdeckt. Wie das Leben so ist, auch bei bewussten Christen, mit allen Höhepunkten und Krisen, Liebe und Hass. In einer Malaria-Epidemie mitten in der Aufbauphase des Dorfes sterben viele der Pioniere, auch die Eltern von Geesje. Ein ganzes Schiff voll christlicher Pioniere auf dem Weg nach Amerika gerät in einen Sturm und geht unter. Warum lässt Gott so viel Leid zu, lässt geliebte Menschen brutal umkommen – Unschuldige, die ihm dienen wollten? Zweifel an Gottes Güte und Fürsorge kommen auf und bleiben unbeantwortet im Raum stehen. Einzelne ertragen diese Widersprüche nicht mehr. Ihr Glaube erleidet Schiffbruch, sie verlassen die verschworene Schar der Pioniere. Aber die meisten Neuansiedler gehen konsequent weiter, im Glauben an diesen "harten" Gott. Sie legen Strassen an, bauen Verkaufsläden und Häuser auf. Eine Kirche wird gebaut. Und mitten in diese Aufbauphase hinein schildert die Verfasserin das persönlichen Schicksal der beiden Frauen Geesje und Anna. Unüberhörbar steht immer wieder die Frage im Raum: Wie erkenne ich überhaupt, was Gott von mir will, zum Beispiel bei der Partnerwahl. Und was mache ich, wenn ich von ihm keine Antwort erhalte? Gerne möchte man beim Lesen diesem rätselhaften Gott nachhelfen und Klarheit schaffen. Die Stärke dieses Buches ist aber, dass die Spannung unheimlich lange aufrechterhalten wird, bis sich am Ende manches Rätsel löst. Eine besondere Stärke von Lynn Austin ist, dass sie das Christsein mit all seinen Licht- und Schattenseiten sehr realistisch beschreibt, nicht plakativ oder mit Patentantworten. Dabei scheut sie sich nicht, auch die Verlegenheitsfragen der Christen aufzugreifen und offen zu lassen, was zurzeit nicht beantwortet werden kann. Selten hat mich ein Buch so unmittelbar angesprochen und meinen Horizont erweitert.

Intensiv, emotional, beeindruckend
von peedee am 12.07.2019

Anna Nicholson, Band 1: Niederlande, 1845. Als Geesje fünfzehn Jahre alt ist, beginnen die Schikanen gegen ihre Familie aufgrund ihres Glaubens. Zwei Jahre später fällt der Entschluss, mit anderen Niederländern ihre Heimat zu verlassen und in den USA neu zu beginnen. Geesje will nicht mit, da sie die Liebe ihres Lebens zurücklas... Anna Nicholson, Band 1: Niederlande, 1845. Als Geesje fünfzehn Jahre alt ist, beginnen die Schikanen gegen ihre Familie aufgrund ihres Glaubens. Zwei Jahre später fällt der Entschluss, mit anderen Niederländern ihre Heimat zu verlassen und in den USA neu zu beginnen. Geesje will nicht mit, da sie die Liebe ihres Lebens zurücklassen muss. Er verspricht zwar, nachzukommen, doch werden sie sich wirklich wiedersehen? Fünfzig Jahre später erinnert sich Geesje zurück, nicht wissend, dass ganz in der Nähe eine junge Frau vor ähnlich schwerwiegenden Entscheidungen wie Geesje einst steht… Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit dem Leuchtturm auf dem Felsen und zwei Frauen – gefällt mir ausgesprochen gut. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, und zwar 1897 in und um Holland, Michigan, USA sowie ab 1845 beginnend in den Niederlanden. Geesje gehört zu den Siedlern, die vor fünfzig Jahren aus den Niederlanden in die USA gekommen waren und die die Stadt, die später Holland genannt wurde, gegründet haben. Im Rahmen der Fünfzig-Jahre-Feierlichkeiten wird sie gebeten, ihre Geschichte rund um ihre Ankunft in Michigan aufzuschreiben. Zuerst sträubt sie sich, doch dann lässt sie sich auf die zuweilen sehr schmerzlichen Erinnerungen ein. Derk, der Sohn des Nachbarn, nennt sie Tante Geesje, obwohl sie nicht miteinander verwandt sind. Er darf ihre Memoiren lesen. Derk ist Theologiestudent und wird einmal Pastor werden. Anna ist dreiundzwanzig Jahre alt und in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen. Als William ihr verbietet, nochmals in die Kirche in der Chicago Avenue zu gehen, wo sie sich aufgenommen fühlte, löst sie die Verlobung. Mit ihrer Mutter reist sie an den Lake Michigan, um ein bisschen Abstand vom Geschehen zu kriegen. Anna hat viele Fragen in Bezug auf den Glauben: Warum hat William ihr den Besuch verboten? Und warum will auch ihre Mutter nicht mit ihr über den Glauben sprechen? Anna sei fanatisch, meint sie. Derk und Anna begegnen sich auf dem Hotelgelände, wo er in den Sommerferien arbeitet. Es ist zwar nicht schicklich, für eine junge, unverheiratete Dame ihres Standes mit einem Mann – und dann erst noch mit einem Angestellten! – zu sprechen, aber sie widersetzt sich diesen Gepflogenheiten. Anna und Derk haben beide ein Problem mit ihren Beziehungen und suchen Entscheidungshilfen. Zusätzlich zu den Informationen im Buch betreffend Gründung der Stadt Holland habe ich mich noch ein wenig im Internet belesen. Federführend für die Auswanderung war der Pastor (niederländ. „Dominee“) van Raalte, der die Trennung von Staat und Kirche verlangte und sodann seine Glaubensbrüder und -schwestern, Mitglieder der Separatistenkirche, aufforderte, mit ihm in die USA zu gehen. Es ist für mich kaum vorstellbar, welche Strapazen die Siedler damals auf sich genommen haben, um den Traum vom freien Glaubensleben in den USA umsetzen zu können. Nur schon die langwierige und belastende Überfahrt in die USA oder dann auch der Bau der ersten Unterkünfte mitten im Wald. Und immer wieder gibt es Rückschläge… Fazit: Eine beeindruckende und ergreifende Geschichte über den Glauben und Entscheidungen. Dies war mein erstes Buch von Lynn Austin und ich weiss, dass nun noch viele weitere von ihr folgen werden. In Kürze kann ich mit „Ufer der Erinnerung“ die Fortsetzung von diesem Buch lesen – ich freue mich sehr auf weitere intensive Lesestunden.

Ergreifende Familiengeschichte über mehrere Generationen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch spielt in zwei Welten. Da ist zum einen das Leben von Geesje, die mit ihrer Familie zusammen nach Amerika auswandert. Jedoch lässt sie den Mann, den sie liebt, in den Niederlanden zurück. Es folgen viele Krisen und schwere Entscheidungen, bis sie sich 50 Jahre später entschließt, ihre Erinnerungen aufzuschreiben. Gle... Dieses Buch spielt in zwei Welten. Da ist zum einen das Leben von Geesje, die mit ihrer Familie zusammen nach Amerika auswandert. Jedoch lässt sie den Mann, den sie liebt, in den Niederlanden zurück. Es folgen viele Krisen und schwere Entscheidungen, bis sie sich 50 Jahre später entschließt, ihre Erinnerungen aufzuschreiben. Gleichzeitig lernen wir Anna kennen, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit dem von Geesje verbunden ist. Für mich das erste Buch dieser doch recht bekannten Autorin, und es hat mich wirklich überzeugt. Sie schreibt warmherzig und einfühlsam und hat dabei auch keine platte und oberflächliche Geschichte geschaffen. Vielmehr ein Auf und Ab der Gefühle mit vielen überraschenden Wendungen. Besonders spannend sind die Schilderungen von Geesje, die immer wieder zwischendurch weitergeführt werden. Dabei geht es um Glaube und Heimat, und vor allem um eines: Liebe. Es fällt ihr unendlich schwer, den Geliebten zurückzulassen. Im weiteren Verlauf der Geschichte zweifelt sie immer mehr an Gott, glaubt aber auch immer weiter an ihn. Daher für mich eine sehr ermutigende und schöne Geschichte, in der auch Zweifel am Glauben ihren Raum haben. Geesje kann uns viel beibringen, glaube ich. Sie ist zu einigen Wahrheiten gelangt, die sich einfach anhören, aber schwer erkämpft sind. Aber auch die Teile, die von der jungen Anna erzählen, sind spannend und gut geschrieben. Es geht auch hier um die Liebe, und um Identität und Selbstfindung. Ganz nebenbei erfahren wir auch viele Einzelheiten, die damals das Leben bestimmten, ungeschriebene Regeln und Gesetze. Es sind sehr sympathische Charaktere, die um diese Regeln wissen, aber sich dagegen zur Wehr setzen. Ein bisschen schade fand ich das Ende, welches nicht sehr befriedigend ist. Viele Stränge der Handlung bleiben irgendwie offen oder werden nur unbefriedigend beendet. Trotzdem ein schöner Roman, der auf jeden Fall eine Lesereise wert ist.