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Bartleby, der Schreiber

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Ein New Yorker Notar sucht für seine Kanzlei einen Kopisten - vorstellig wird der ebenso harmlos wie unscheinbar wirkende Bartleby, der fortan schweigsam und wie mechanisch seiner Arbeit nachgeht. Doch dann beginnt der blasse Mann, sich zu verweigern: Immer öfter erklärt er mit sanfter Stimme, dass er es vorziehe, einen Auftrag nicht zu erledigen, und alle Versuche des Notars, seinen seltsamen Schreiber zur Vernunft zu bringen, scheinen zum Scheitern verurteilt ... Mit seiner absurden Komik und pointierten Sprache zählt Herman Melvilles "Bartleby" (1853) zu den bedeutendsten Erzählungen der Weltliteratur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 45 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783961644636
Verlag Re-Image Publishing
eBook
0,99
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Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Kurze, tragikomische Geschichte eines unbeirrten Verweigerns. Der Angestellte Bartleby begegnet mit den Worten: "Ich möchte lieber nicht" anfangs einigen, später allen Forderungen. Kurze, tragikomische Geschichte eines unbeirrten Verweigerns. Der Angestellte Bartleby begegnet mit den Worten: "Ich möchte lieber nicht" anfangs einigen, später allen Forderungen.

„Besonders“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein ganz besonderes Buch ist da in der kleinen, aber feinen Reihe "Illustrierte Weltliteratur" beim Verlag Jacoby & Stuart erschienen:Herman Melvilles Erzählung von "Bartleby, der Schreiber".Gleich nach seinem berühmteren Moby Dick-Roman hatte Melville diese in der englischen Literatur nachhallende Erzählung verfasst, mit deren Intention sich die Literaturkritik intensiv auseinander gesetzt hat.
Geschrieben ist der kurze Text aus der Erzählerperspektive eines alten Anwaltes an der Wallstreet, der sich in einem gefängnisähnlichem Kontor mit seinen Fachwissen über Wertpapiere, Hypotheken und Rechtsansprüchen reicher Leute ein einträgliches Auskommen erarbeitet hat .Als er zusätzlich Beisitzer im Kanzleigericht wird, stellt er zu seinen beiden Kopisten und dem Bürolehrling noch einen dritten Schreiber ein.Und damit beginnt ein für ihn langsam fortschreitendes, kafkaeskes Martyrium, denn Bartleby, der Neue, ist zwar anfänglich durchaus eine wertvolle Unterstützung, aber dann...Dann äußert der melancholische,dünne, junge Mann den in der englischen Literatur berühmten Satz:"Ich möchte lieber nicht" und bei dieser Verweigerungshaltung bleibt er auch !
Ich habe mir sagen lassen, das es Bartlebys Satz "I would prefer not to...." in Amerika auch auf T-Shirts gedruckt gibt, irgendwie schräg , aber auch passend, man könnte sicherlich selber auch einiges aus dieser speziellen Erzählung mit anderen diskutieren...
Auf jeden Fall ist die großformatige "Bilderbuch"-Ausgabe von Jacoby & Stuart , in Bilder umgesetzt vom französischen Illustrator Stephane Poulin, ein echter Hingucker :
in sanften Pastelltönen bringt er einem den liebenswürdig-moralischen Anwalt, seine cholerischen Kopisten und natürlich den depressiv-einsam wirkenden Verneiner aller Ansprüche und letztendlich auch des Lebens , schmalwüchsigen Bartleby näher stimmungsvoll ,auch die Kanzlei ohne wirkliche Fenster-Aussicht , die öde Wallstreet (damals ! )am Wochenende oder der leere Gefängnishof umgeben von riesig hohen Mauern, in dem Bartleby verstirbt , geben die Atmoshäre dieser Erzählung vortrefflich wieder!.
Falls Sie also ein ganz besonderes Buch an Freunde oder Literatur/Kunstliebhaber verschenken möchten:

Meiner Meinung nach lohnt es sich ,dieses Buch ,nein, eigentlich die ganze Reihe im Auge zu behalten !!!
Ein ganz besonderes Buch ist da in der kleinen, aber feinen Reihe "Illustrierte Weltliteratur" beim Verlag Jacoby & Stuart erschienen:Herman Melvilles Erzählung von "Bartleby, der Schreiber".Gleich nach seinem berühmteren Moby Dick-Roman hatte Melville diese in der englischen Literatur nachhallende Erzählung verfasst, mit deren Intention sich die Literaturkritik intensiv auseinander gesetzt hat.
Geschrieben ist der kurze Text aus der Erzählerperspektive eines alten Anwaltes an der Wallstreet, der sich in einem gefängnisähnlichem Kontor mit seinen Fachwissen über Wertpapiere, Hypotheken und Rechtsansprüchen reicher Leute ein einträgliches Auskommen erarbeitet hat .Als er zusätzlich Beisitzer im Kanzleigericht wird, stellt er zu seinen beiden Kopisten und dem Bürolehrling noch einen dritten Schreiber ein.Und damit beginnt ein für ihn langsam fortschreitendes, kafkaeskes Martyrium, denn Bartleby, der Neue, ist zwar anfänglich durchaus eine wertvolle Unterstützung, aber dann...Dann äußert der melancholische,dünne, junge Mann den in der englischen Literatur berühmten Satz:"Ich möchte lieber nicht" und bei dieser Verweigerungshaltung bleibt er auch !
Ich habe mir sagen lassen, das es Bartlebys Satz "I would prefer not to...." in Amerika auch auf T-Shirts gedruckt gibt, irgendwie schräg , aber auch passend, man könnte sicherlich selber auch einiges aus dieser speziellen Erzählung mit anderen diskutieren...
Auf jeden Fall ist die großformatige "Bilderbuch"-Ausgabe von Jacoby & Stuart , in Bilder umgesetzt vom französischen Illustrator Stephane Poulin, ein echter Hingucker :
in sanften Pastelltönen bringt er einem den liebenswürdig-moralischen Anwalt, seine cholerischen Kopisten und natürlich den depressiv-einsam wirkenden Verneiner aller Ansprüche und letztendlich auch des Lebens , schmalwüchsigen Bartleby näher stimmungsvoll ,auch die Kanzlei ohne wirkliche Fenster-Aussicht , die öde Wallstreet (damals ! )am Wochenende oder der leere Gefängnishof umgeben von riesig hohen Mauern, in dem Bartleby verstirbt , geben die Atmoshäre dieser Erzählung vortrefflich wieder!.
Falls Sie also ein ganz besonderes Buch an Freunde oder Literatur/Kunstliebhaber verschenken möchten:

Meiner Meinung nach lohnt es sich ,dieses Buch ,nein, eigentlich die ganze Reihe im Auge zu behalten !!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 02.05.2018
Bewertet: anderes Format

Die Erzählung von Melville einfach toll illustriert. Poulin bringt dem Leser die Atmosphäre der Zeit unfassbar nah. Für Literaturliebhaber eigentlich ein Muss im Bücherregal.