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Keiner rennt für immer

Roman

Parker-Romane Band 2

Richard Stark

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Beschreibung

Bankenfusion in der Kleinstadt. Parker erfährt davon von einem Vertrauensmann, dem allerdings nicht wirklich zu trauen ist. Komplizierter wird die Sache noch dadurch, dass die Frau des Bankdirektors ein Techtelmechtel mit dem Tippgeber hat. Außerdem sucht ein Kopfgeldjäger nach dem Spitzel, den Parker verschwinden lassen musste, noch bevor das Unternehmen überhaupt startete. Jeder will an das Geld, aber keiner hält sich an die Abmachungen, sodass der Aktionsplan für den Überfall ständig korrigiert werden muss - ein schwieriger Job für Parker, der für Präzision berüchtigt ist, aber auch dafür, dass er keine Kumpel kennt und kein Erbarmen mit Pfuschern. Nach Parkers glorreichem Comeback mit "Fragen Sie den Papagei" ist dies der zweite Thriller, der den faszinierend coolen Helden in Hochform zeigt. Viele Parker-Romane wurden in den USA verfilmt, darunter "Point Blank" mit Lee Marvin in der Hauptrolle.

Richard Stark, geboren 1933 in Brooklyn, gestorben 2008 in Mexiko, ist eines der Pseudonyme des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftstellers Donald E. Westlake. Bei Zsolnay erschienen Fragen Sie den Papagei (2008), Keiner rennt für immer (2009), Das Geld war schmutzig (2009), Das große Gold (2009), Der Gewinner geht leer aus (2010), Irgendwann gibt jeder auf (2010), Sein letzter Trumpf (2011), Verbrechen ist Vertrauenssache (2011) und The Hunter (2015).

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2017
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783552058378
Verlag Zsolnay
Dateigröße 2221 KB
Übersetzer Nikolaus Stingl

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Buchhändler-Empfehlungen

"Keiner rennt für immer"

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Kennen Sie Parker? Und viel wichtiger: Möchten Sie Parker überhaupt kennenlernen? Vielleicht gehören Sie ja, so wie ich, zu den Leuten, denen viele moderne Krimis auf die Nerven gehen. Wenn der liebenswerte, kulinarisch interessierte Commissario mit der Genießerwampe in traumhaften italienischen Landschaften ermittelt, oder der melancholische Schwede in tristen skandinavischen Metropolen auf Mördersuche geht… langweilt Sie das? Dann sollten Sie tatsächlich Parker kennenlernen. Denn hier ist der Gangster der (Anti-) Held und die Polizei bestenfalls Zierwerk. Parker, der Mann ohne Vornamen, ist straight, eiskalt und rücksichtslos. Gemeinsam mit einigen kriminellen „Freunden“ plant er in „Keiner rennt für immer“ einen Überfall auf mehrere Geldtransporter, die beim Umzug einer Bankfiliale zum Einsatz kommen werden. Doch auch bei gut geplanten Überfällen kann letztlich alles ganz anders kommen… Harte, schnörkellose Krimi-Kost vom beinahe vergessenen, nach seinem Tod aber vom Feuilleton wiederentdeckten Donald E. Westlake, der hier unter dem Pseudonym Richard Stark ein kleines Meisterwerk des Hardboiled-Krimis abgeliefert hat.

Kundenbewertungen

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Parker ist eiskalt, aber man mag ihn
von Martin Bär aus St. Johann am 22.10.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach „Fragen Sie den Papagei“ liegt nun der zweite Roman rund um den kriminellen Einzelgänger Parker vor. In einer Kleinstadt fusionieren zwei Banken. Das Geld soll also von einer Bank in die andere transferiert werden, in einem Transport während der Nacht. Parker erfährt davon und plant mit einer Truppe nicht ganz zuverlässi... Nach „Fragen Sie den Papagei“ liegt nun der zweite Roman rund um den kriminellen Einzelgänger Parker vor. In einer Kleinstadt fusionieren zwei Banken. Das Geld soll also von einer Bank in die andere transferiert werden, in einem Transport während der Nacht. Parker erfährt davon und plant mit einer Truppe nicht ganz zuverlässiger Typen einen Überfall auf den Transport. Kompliziert wird das Ganze, weil die Frau des Bankdirektors mit einem der Truppe ein Techtelmechtel hat, ihrem Mann mit dem Raub eins auswischen will. Ausserdem taucht ein Spezialist für „verschwundene Personen“ auf, der einen Spitzel sucht, den Parker zuvor unschädlich machen musste. Es gibt also Probleme zuhauf, wie’s ausgeht, sei hier nicht verraten. Ein Tipp für jene, die „Fragen Sie den Papagei“ noch nicht gelesen haben: zuerst „Keiner rennt für immer“ lesen, „Fragen Sie den Papagei“ ist die direkte Fortsetzung. „Keiner rennt für immer“ ist völlig zurecht ganz oben auf diversen Krimibestenlisten, Parker ist ein unmoralischer Verbrecher, den man trotzdem mag.

Cool, cooler, Parker!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 11.07.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da ist er wieder: wortkarg, intelligent und extrem cool! Parker begeht Verbrechen wie Andere eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen. Wenn Gewalt nötig ist, wendet er sie an, emotionslos kalkuliert er die Situation und die Menschen, die ihm in die Quere kommen. Schon bei "Fragen Sie den Papagei" war ich Parker mit Haut und Haar v... Da ist er wieder: wortkarg, intelligent und extrem cool! Parker begeht Verbrechen wie Andere eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen. Wenn Gewalt nötig ist, wendet er sie an, emotionslos kalkuliert er die Situation und die Menschen, die ihm in die Quere kommen. Schon bei "Fragen Sie den Papagei" war ich Parker mit Haut und Haar verfallen, schnörkeloser und besser geht es einfach nicht. Stark verwendet, wie sein Held, kein einziges Wort zu viel. Jedes seiner Worte sitzt und trifft ins Schwarze.

Keiner rennt für immer
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 14.01.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Keiner rennt für immer" ist der direkter Vorläufer zu "Fragen Sie den Papagei" und schließt inhaltlich direkt an die Handlung von "Fragen Sie den Papagei" an. Es bietet sich also an, zuerst "Keiner rennt für immer" zu lesen. Dass man beide Krimis unbedingt lesen sollte, daran besteht überhaupt kein Zweifel: Der erfahrere Krimil... "Keiner rennt für immer" ist der direkter Vorläufer zu "Fragen Sie den Papagei" und schließt inhaltlich direkt an die Handlung von "Fragen Sie den Papagei" an. Es bietet sich also an, zuerst "Keiner rennt für immer" zu lesen. Dass man beide Krimis unbedingt lesen sollte, daran besteht überhaupt kein Zweifel: Der erfahrere Krimileser wird für eine so außergewöhnliche Hauptfigur wie Parker äußerst dankbar sein. Denn das wirklich Besondere der Parker-Krimis ist, dass Stark den Leser von Anfang an tiefe Einblicke in dessen Gangster- und Gefühlsleben gewährt. Wenn man eigentlich vor seiner skrupellosen Amoralität zurückschrecken sollte, ertappt man sich doch beim (un-)heimlichen Sympathisieren für seine „unkonventionellen“ Methoden. Ähnlich wie bei den legendären Ripley-Romanen von Patricia Highsmith findet sich der Leser auf der Seite des „Bösen“ wieder, der sich knallhart gegen alle stümperhaften Widersacher durchsetzt. "Keiner rennt für immer" strotzt - wie schon „Fragen Sie den Papagei“ - vor schwarzem, kompromisslosem Humor und einer packenden actionreichen Handlung! Unbedint lesen! Und auf Fortsetzungen hoffen!


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