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Die Farbe von Milch

Roman

(46)
Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten - einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
„Ein kleiner großer Roman." Frankfurter Rundschau „Intensive, grandiose Lektüre." Wienerin
„Ein kompromissloses Werk von seltsamer, sprachlicher Schönheit" Brigitte
„Nell Leyshons neuer Roman ist ein beeindruckendes Buch über Klassenunterschiede und Willkür, das vor allem auch mit seiner Sprache punktet. […] 'Die Farbe von Milch' hat mich tief beeindruckt, ja ein Stück weit erschüttert" Nicole Abraham, hr 1
„Ein hervorragender, fesselnder Roman." Münchner Merkur
„Nell Leyshons unbeugsame Heldin, die sich den Regeln der Zeit widersetzt, fasziniert von der ersten Zeile an. Ein kämpferisches Buch, ganz leise und poetisch erzählt." Für Sie
„Leyshon gelingt es, ihrer Mary eine Stimme zu geben, die das Spannungsfeld zwischen dem ungebildeten Bauernmädchen und dem großen, schöpferischen Geist, der in ihr wohnt, auf wunderbare Weise wiedergibt. […] Zu Recht wurde dieser schmale Roman von der englischen Presse als ein ungewöhnliches Meisterwerk gefeiert." BÜCHER magazin
„Nell Leyshon, die in Dorset, im Südwesten Englands, lebt, wurde vielfach für ihre Romane und Theaterstücke ausgezeichnet. Und auch in "Die Farbe von Milch" erweist sie sich als furchtlose Erkunderin der Seelen. Denn was sie mit ihren dürren Sätzen aus der Innenwelt ihrer Protagonistin heraufholt, ist so erdrückend wie faszinierend. [...] Nell Leyshon ist ein Roman von archaischer Wucht geglückt." Peter Henning, Spiegel Online
„Alle Menschen, die glauben, früher sei alles besser gewesen, müssen dieses Buch lesen. Und alle anderen auch. Nell Leyshon gibt dem 15-jährigen Bauernmädchen Mary eine unfassbar starke Stimme." DONNA
„In sehr eigenwilliger und eindringlicher Sprache erzählt Nell Leyshon ein Jahr aus dem Leben der jungen Bauerntochter. Ein literarisches Lesevergnügen der besonderen Art." Weilheimer Tageblatt
„Eine unverwechselbare, unvergessliche Erzählstimme ... Marys einfache Worte malen eindringliche Bilder in den Kopf des Lesers ... Nell Leyshons Einfühlungsvermögen ist beeindruckend." The Independent „Mit Brontëesken Untertönen . . . ein verstörender Kommentar zu den sozialen Zwängen, denen Frauen im 19. Jahrhundert unterworfen waren." Financial Times
„Eine kleine Tour de force - eine wundervolle, überzeugende Stimme, und eine erschütternde Geschichte, die mit großem Können und mit Sparsamkeit erzählt ist." Penelope Lively
„Ich liebe dieses Buch. Verführerisch, Brontë-esk, fesselnd, besonders und unvergesslich. Mary ist eine absolut interessante und liebenswerte Erzählerin. Ein Buch voller Hoffnung." Marian Keyes
„Was scheinbar ruhig als ein einfaches ländliches Leben ohne große Aussichten beginnt, entwickelt sich nach und nach, Buchstabe für Buchstabe zu einem voller Möglichkeiten, das aber durch menschliche Fehlbarkeit zum Scheitern verurteilt ist." Daily Telegraph „Nur alle Jubeljahre einmal erschafft ein Autor eine so lebendige und aufsehenerregende Erzählstimme wie die Marys. Nell Leyshon verdient es, mit Preisen überschüttet zu werden." Sunday Express „Ein eindringliches Kammerspiel über Klassenunterschiede, Armut und das harte Leben einer standeslosen Frau in einer patriarchalischen Welt ... Dieses Buch sitzt." Psychologies
„Total faszinierend. Von subtiler lyrischer Schönheit, pur und poetisch." The Observer
„In ‚Die Farbe von Milch' erweckt Nell Leyshon den Geist der Brontës zu neuem Leben." Vanity Fair
„Dicht und bewegend ... Mary könnte einem Roman Thomas Hardys entsprungen sein." Seattle Times
„Herzzerreißend und lange nachklingend. Eine wahrhaft wundervolle Lektüre - ein schlanker, schöner Roman mit so viel Herz, dass es für zwei Bücher gereicht hätte." San Francisco Chronicle
„Die unerschrockene, achtsame und zutiefst überzeugende Erzählerin, ein ungebildetes, aber blitzgescheites Bauernmädchen, macht diesen kurzen Roman so eindrucksvoll." Atlantic „Ein sehr kraftvoller Monolog, der durch die perfekte Übereinstimmung von Geschichte und Erzählhaltung in Erstaunen versetzt." La Repubblica
„Eine unvergessliche, herzergreifende Geschichte, die den Leser Stück für Stück mehr gefangen nimmt." Flow (Niederlande)
Portrait
Nell Leyshons erster Roman, Black Dirt, stand auf der Longlist des Orange Prize und auf der Shortlist des Commonwealth Prize. Ihre Theaterstücke und Hörspiele erhielten ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen. Im Eisele Verlag erschien zuletzt mit großem Erfolg bei Presse und Publikum Die Farbe von Milch, ihr zweiter Roman, für den sie neben James Salter und Zeruya Shalev für den Prix Femina nominiert war. Nell Leyshon wurde in Glastonbury geboren und lebt in Dorset.

Wibke Kuhn (geboren 1972) übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Schwedischen und Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen zahlreiche Bestseller, darunter etwa die Romane von Stieg Larsson und Jonas Jonasson.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-000-6
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 21,4/13,4/2,7 cm
Gewicht 368 g
Originaltitel The Colour of Milk
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Wibke Kuhn
Verkaufsrang 4.656
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Dies ist mein Buch und ich schreibe es eigenhändig."“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mary ist 14, auf der Schwelle zur 15, die jüngste von vier Töchtern und lebt auf einem Bauernhof in England, Anfang der 1830er Jahre. Der Vater ist gewalttätig und auch der Umgang der Mutter mit ihren Töchtern ist von Härte durchzogen, nur zu ihrem Großvater hat sie ein liebevolles Verhältnis. Sie ist an harte Arbeit gewöhnt und hat sich mit dem kargen und entbehrungsreichen Leben abgefunden, bis sie in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers ziehen muss. Dort soll sie die kranke Ehefrau pflegen, der erste wirklich zarte und mitfühlende Mensch in ihrem Leben. Doch ihr Leben erfährt eine dramatische Wendung, als die Pfarrersfrau verstirbt und sie mit dem Pfarrer alleine zurück bleibt...

"Die Farbe von Milch" ist eines dieser tragischen und doch absolut wundervollen und beeindruckenden Bücher, die einen noch lange nach dem Lesen beschäftigen. Die Autorin Nell Leyshon hat ihrer Protagonistin nicht nur eine unvergleichliche Stimme verliehen (kurze, schnörkellose Sätze, zumeist auch ohne Kommata) sondern schont den Leser auch nicht mit beschönigten oder gar romantisierten Handlungsverläufen. Das Leben auf dem Bauernhof ist von harter Arbeit, Gewalt und Entbehrung geprägt und genau so wird es auch beschrieben. Mary hat sich mit diesem Leben allerdings arrangiert, denn letztendlich kennt sie es auch nicht anders. Sie nimmt fast alles so hin, wie es kommt, auch wenn sie oft ihren Mund nicht halten kann. Ihr loses und ehrliches Mundwerk bringt sie zwar immer wieder in Schwierigkeiten, aber selbst sagt sie dazu nur: "Aber ich kann nicht anders. Denn ich bin halt wie ich bin. Meine Zunge bewegt sich so schnell wie die einer Katze wenn sie die Milch aus dem Eimer schlabbert." (S.13) Mary ist eine durch und durch sympathische Protagonistin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und die dem Leser von Seite zu Seite mehr ans Herz wächst. Man hofft auf ein Wunder für dieses junge Mädchen, doch Wunder sucht man in diesem Roman absolut vergeblich. Der Leser widmet sich den Ausführungen Marys zu ihrem Leben vom Frühling 1830 bis zum Frühling 1831, die von Mary aufgeschrieben wurden, denn wenn sie beim Pfarrer etwas positives für ihr Leben mitnehmen durfte, ist es das Lesen und das Schreiben. Beides hat sie während ihres Aufenthalts erlernt. Aus ihrer Erinnerung schreibt sie nun die Erlebnisse nieder, die im Frühling 1830 ihren Anfang nahmen. Selbst sagt sie zum Gedächtnis und der Erinnerung: "Manchmal ist es gut wenn man ein Gedächtnis hat denn das ist die Geschichte des eigenen Lebens und ohne Gedächtnis hätte man gar nichts. Aber manchmal da bewahrt das Gedächtnis Dinge auf die man lieber nicht mehr wüsste und egal wie sehr man sich anstrengt sie aus dem Kopf zu kriegen sie kommen immer wieder zurück." (S. 163)
Als Leser wird man Teil dieser Erinnerungen und kann sich dieser bewegenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen. Ein wirklich grandioses Buch, das vor allem durch seine erbarmungslose Umsetzung, sowie seine besondere Art des Erzählens hervorsticht und eine absolute Empfehlung für alle, die nicht am Ende lesen müssen / wollen "Und sie lebten glücklich und zufrieden..."! Es ist wie gesagt ein Buch, das den Leser auch noch lange nach der Lektüre begleiten und beschäftigen wird.
Mary ist 14, auf der Schwelle zur 15, die jüngste von vier Töchtern und lebt auf einem Bauernhof in England, Anfang der 1830er Jahre. Der Vater ist gewalttätig und auch der Umgang der Mutter mit ihren Töchtern ist von Härte durchzogen, nur zu ihrem Großvater hat sie ein liebevolles Verhältnis. Sie ist an harte Arbeit gewöhnt und hat sich mit dem kargen und entbehrungsreichen Leben abgefunden, bis sie in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers ziehen muss. Dort soll sie die kranke Ehefrau pflegen, der erste wirklich zarte und mitfühlende Mensch in ihrem Leben. Doch ihr Leben erfährt eine dramatische Wendung, als die Pfarrersfrau verstirbt und sie mit dem Pfarrer alleine zurück bleibt...

"Die Farbe von Milch" ist eines dieser tragischen und doch absolut wundervollen und beeindruckenden Bücher, die einen noch lange nach dem Lesen beschäftigen. Die Autorin Nell Leyshon hat ihrer Protagonistin nicht nur eine unvergleichliche Stimme verliehen (kurze, schnörkellose Sätze, zumeist auch ohne Kommata) sondern schont den Leser auch nicht mit beschönigten oder gar romantisierten Handlungsverläufen. Das Leben auf dem Bauernhof ist von harter Arbeit, Gewalt und Entbehrung geprägt und genau so wird es auch beschrieben. Mary hat sich mit diesem Leben allerdings arrangiert, denn letztendlich kennt sie es auch nicht anders. Sie nimmt fast alles so hin, wie es kommt, auch wenn sie oft ihren Mund nicht halten kann. Ihr loses und ehrliches Mundwerk bringt sie zwar immer wieder in Schwierigkeiten, aber selbst sagt sie dazu nur: "Aber ich kann nicht anders. Denn ich bin halt wie ich bin. Meine Zunge bewegt sich so schnell wie die einer Katze wenn sie die Milch aus dem Eimer schlabbert." (S.13) Mary ist eine durch und durch sympathische Protagonistin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und die dem Leser von Seite zu Seite mehr ans Herz wächst. Man hofft auf ein Wunder für dieses junge Mädchen, doch Wunder sucht man in diesem Roman absolut vergeblich. Der Leser widmet sich den Ausführungen Marys zu ihrem Leben vom Frühling 1830 bis zum Frühling 1831, die von Mary aufgeschrieben wurden, denn wenn sie beim Pfarrer etwas positives für ihr Leben mitnehmen durfte, ist es das Lesen und das Schreiben. Beides hat sie während ihres Aufenthalts erlernt. Aus ihrer Erinnerung schreibt sie nun die Erlebnisse nieder, die im Frühling 1830 ihren Anfang nahmen. Selbst sagt sie zum Gedächtnis und der Erinnerung: "Manchmal ist es gut wenn man ein Gedächtnis hat denn das ist die Geschichte des eigenen Lebens und ohne Gedächtnis hätte man gar nichts. Aber manchmal da bewahrt das Gedächtnis Dinge auf die man lieber nicht mehr wüsste und egal wie sehr man sich anstrengt sie aus dem Kopf zu kriegen sie kommen immer wieder zurück." (S. 163)
Als Leser wird man Teil dieser Erinnerungen und kann sich dieser bewegenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen. Ein wirklich grandioses Buch, das vor allem durch seine erbarmungslose Umsetzung, sowie seine besondere Art des Erzählens hervorsticht und eine absolute Empfehlung für alle, die nicht am Ende lesen müssen / wollen "Und sie lebten glücklich und zufrieden..."! Es ist wie gesagt ein Buch, das den Leser auch noch lange nach der Lektüre begleiten und beschäftigen wird.

„Manche muss man erst zu Ihrem (Un)Glück zwingen “

Lisa Overkamp, Thalia-Buchhandlung Bonn

Mary lebt in einer Zeit in der Frauen keine Rechte besitzen, erst recht nicht als körperlich beeinträchtigte Tochter eines mittelosen Bauern, der ein großes Geschäft wittert mit ihrer Arbeitskraft als der Gutsherr eine neue Haushälterin braucht.
Doch Mary ist einfach gestrickt, vermisst das Leben auf dem Bauernhof, dennoch ist sie nicht dumm.
Genau das scheint ihr zum Verhängnis zu werden.
Mary lebt in einer Zeit in der Frauen keine Rechte besitzen, erst recht nicht als körperlich beeinträchtigte Tochter eines mittelosen Bauern, der ein großes Geschäft wittert mit ihrer Arbeitskraft als der Gutsherr eine neue Haushälterin braucht.
Doch Mary ist einfach gestrickt, vermisst das Leben auf dem Bauernhof, dennoch ist sie nicht dumm.
Genau das scheint ihr zum Verhängnis zu werden.

„poetisch und schön“

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Diese außergewöhnliche Erzählung über das Schicksal des einfachen Bauernmädchens Mary, im England des Jahres1830, ist eines der schönsten und bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Die schlichte Sprache, karg und dennoch poetisch, spiegelt nicht nur Marys Persönlichkeit wider; sie gibt der Geschichte Tiefe und entwickelt gleichzeitig einen starken Sog, dem man sich als Leser nicht widersetzen kann. Und so liest man gebannt weiter und sieht Mary unaufhaltsam auf ein Ende zusteuern, das sie mit Mut und Selbsttreue annimmt....
Und der Leser?
Er bleibt zurück, aufgewühlt und voller Staunen über ein Buch, das so traurig sein kann, aber auch so schön und voller Hoffnung ...
Wunderbar!
Diese außergewöhnliche Erzählung über das Schicksal des einfachen Bauernmädchens Mary, im England des Jahres1830, ist eines der schönsten und bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Die schlichte Sprache, karg und dennoch poetisch, spiegelt nicht nur Marys Persönlichkeit wider; sie gibt der Geschichte Tiefe und entwickelt gleichzeitig einen starken Sog, dem man sich als Leser nicht widersetzen kann. Und so liest man gebannt weiter und sieht Mary unaufhaltsam auf ein Ende zusteuern, das sie mit Mut und Selbsttreue annimmt....
Und der Leser?
Er bleibt zurück, aufgewühlt und voller Staunen über ein Buch, das so traurig sein kann, aber auch so schön und voller Hoffnung ...
Wunderbar!

„Die Farbe von Milch.“

Anna Möllmann, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Die 15jährige Mary, vierte Tochter eines Bauern und körperlich beeinträchtigt, zieht, nach vielen Jahren harter Arbeit auf dem Hof der Eltern, widerwillig in das Haus des Dorfpfarrers, um dessen kranke Frau zu pflegen. Als diese stirbt und auch die Köchin entlassen wird, bleibt Mary allein mit dem Pfarrer zurück, dessen Aufträge bald über die einfache Hausarbeit hinaus gehen.

Ein mit- und wirklich herzzerreißendes Buch, mit einem naheliegenden, aber trotzdem überraschenden Ende. Auf den ungewöhnlichen Schreibstil muss man sich einlassen, aber ich finde, gerade dieser macht die Geschichte so wunderbar authentisch.
Die 15jährige Mary, vierte Tochter eines Bauern und körperlich beeinträchtigt, zieht, nach vielen Jahren harter Arbeit auf dem Hof der Eltern, widerwillig in das Haus des Dorfpfarrers, um dessen kranke Frau zu pflegen. Als diese stirbt und auch die Köchin entlassen wird, bleibt Mary allein mit dem Pfarrer zurück, dessen Aufträge bald über die einfache Hausarbeit hinaus gehen.

Ein mit- und wirklich herzzerreißendes Buch, mit einem naheliegenden, aber trotzdem überraschenden Ende. Auf den ungewöhnlichen Schreibstil muss man sich einlassen, aber ich finde, gerade dieser macht die Geschichte so wunderbar authentisch.

„Ein kleiner großer Roman“

Melanie Tappehorn, Thalia-Buchhandlung Vechta

Ein beeindruckendes Buch, das einen so schnell nicht wieder los lässt. Einfach und direkt erzählt Mary ihre bewegende und teils schokierende Geschichte. Durch die außergewöhnliche Sprache zieht der Roman einen sofort in seinen Bann! Man muss dieses Buch einfach gelesen haben. Ein beeindruckendes Buch, das einen so schnell nicht wieder los lässt. Einfach und direkt erzählt Mary ihre bewegende und teils schokierende Geschichte. Durch die außergewöhnliche Sprache zieht der Roman einen sofort in seinen Bann! Man muss dieses Buch einfach gelesen haben.

„So was von gut...“

Ruth Kisters, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eigentlich darf man über den Inhalt gar nichts erzählen, damit jede/r ganz unvoreingenommen beim Lesen das erleben kann, was ich erlebte. Nur so viel: Es geht um die 4. Tochter eines Bauern, die auch noch eine körperliche Beeinträchtigung hat. Ein für damalige Verhältnisse ganz und gar wertloser Mensch, denn wir schreiben das Jahr 1830.
Und einfach darauf einlasse, auch wenn es teilweise weh tut.
Eigentlich darf man über den Inhalt gar nichts erzählen, damit jede/r ganz unvoreingenommen beim Lesen das erleben kann, was ich erlebte. Nur so viel: Es geht um die 4. Tochter eines Bauern, die auch noch eine körperliche Beeinträchtigung hat. Ein für damalige Verhältnisse ganz und gar wertloser Mensch, denn wir schreiben das Jahr 1830.
Und einfach darauf einlasse, auch wenn es teilweise weh tut.

„Eine eindringliche, berührende Geschichte“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Vechta

Mary ist stark, wortgewandt, manchmal sehr vorlaut und selten still. Das Leben, das sie mit ihren Eltern und ihren Schwestern auf dem Bauernhof führt, ist schwer und voller Entbehrungen. Eines Tages eröffnet sich jedoch eine neue Chance für das Mädchen.
Sofort habe ich Mary ins Herz geschlossen, mitgefühlt und gehofft. Stellenweise macht dieses Buch sprachlos. An einigen Stellen ist es ganz still, an anderen laut. Obwohl dieses Buch keine leicht Kost ist, wäre es ein Fehler, es nicht zu lesen.
Mary ist stark, wortgewandt, manchmal sehr vorlaut und selten still. Das Leben, das sie mit ihren Eltern und ihren Schwestern auf dem Bauernhof führt, ist schwer und voller Entbehrungen. Eines Tages eröffnet sich jedoch eine neue Chance für das Mädchen.
Sofort habe ich Mary ins Herz geschlossen, mitgefühlt und gehofft. Stellenweise macht dieses Buch sprachlos. An einigen Stellen ist es ganz still, an anderen laut. Obwohl dieses Buch keine leicht Kost ist, wäre es ein Fehler, es nicht zu lesen.

„Die Farbe von Milch“

Larissa Stoff, Thalia-Buchhandlung Düren

Die berührende Geschichte des jungen Bauernmädchens Mary, deren Leben sich völlig ändert, als sie von zuhause fort geschickt wird um für die Familie des Pfarrers zu arbeiten.
Ein ganz außergewöhnlicher Roman: In einem stillen, ja fast kargem Schreibstil, aber dennoch unglaublich ergreifend und berührend. Und mit einem Ende, welches noch einmal mit einer vollen Wucht trifft!
Die berührende Geschichte des jungen Bauernmädchens Mary, deren Leben sich völlig ändert, als sie von zuhause fort geschickt wird um für die Familie des Pfarrers zu arbeiten.
Ein ganz außergewöhnlicher Roman: In einem stillen, ja fast kargem Schreibstil, aber dennoch unglaublich ergreifend und berührend. Und mit einem Ende, welches noch einmal mit einer vollen Wucht trifft!

„Die berührende Geschichte der M.A.R.Y“

Mareike Schmitz, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die bewegende Geschichte von dem Bauernmädchen Mary geht einem bis tief unter die Haut.
Der Roman ist geprägt durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der Leser kann sich leicht in die damaliger Zeit und auch in die Hauptprotagonistin Mary hineinversetzen.
Emotional, beeindruckend und düster zugleich!
Die bewegende Geschichte von dem Bauernmädchen Mary geht einem bis tief unter die Haut.
Der Roman ist geprägt durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der Leser kann sich leicht in die damaliger Zeit und auch in die Hauptprotagonistin Mary hineinversetzen.
Emotional, beeindruckend und düster zugleich!

„Mary geht unter die Haut ...“

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

"Die Farbe von Milch", ist DAS Buch von 2017 und es wird auch 2018 noch präsent bleiben. Hier haben wir ein kleines Meisterwerk (grandios übersetzt), das ohne große Werbekampagne den Weg in unser Bücherregal findet.
Ganz ohne blumige Umschreibungen, oder verschachtelten Sätzen, oder gar Metaphern, wendet sich Mary direkt an uns Leser. Dabei ist sie so herrlich einfach und direkt. Schnörkellos kommt sie zum Punkt und Bamm!, der Satz hat gesessen. Ihre Geschichte ist traurig und ab einem gewissen Punkt können wir ahnen was ihr widerfahren wird. Trotzdem habe ich gelesen und gelesen und war mit dem letzten Satz sprachlos. Mary blieb danach noch eine ganze Weile mein Schatten. Und das macht ein gutes Buch aus! Die Charaktere und ihre Geschichten bleiben noch an unserer Seite.
"Die Farbe von Milch", ist DAS Buch von 2017 und es wird auch 2018 noch präsent bleiben. Hier haben wir ein kleines Meisterwerk (grandios übersetzt), das ohne große Werbekampagne den Weg in unser Bücherregal findet.
Ganz ohne blumige Umschreibungen, oder verschachtelten Sätzen, oder gar Metaphern, wendet sich Mary direkt an uns Leser. Dabei ist sie so herrlich einfach und direkt. Schnörkellos kommt sie zum Punkt und Bamm!, der Satz hat gesessen. Ihre Geschichte ist traurig und ab einem gewissen Punkt können wir ahnen was ihr widerfahren wird. Trotzdem habe ich gelesen und gelesen und war mit dem letzten Satz sprachlos. Mary blieb danach noch eine ganze Weile mein Schatten. Und das macht ein gutes Buch aus! Die Charaktere und ihre Geschichten bleiben noch an unserer Seite.

„Hartes Leben “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mary, ein Bauernmädchen, trotzt mit flinker Zunge dem harten, lieblosen Leben. Einziger Lichtblick der liebevolle Großvater. Sprachlich überzeugend, konnte mit dem Schmökern nicht aufhören. Mary, ein Bauernmädchen, trotzt mit flinker Zunge dem harten, lieblosen Leben. Einziger Lichtblick der liebevolle Großvater. Sprachlich überzeugend, konnte mit dem Schmökern nicht aufhören.

„sprachlich gewaltig und spannend inszeniert“

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sprachlich und erzählerisch gewaltig inszeniert Leyshon das Schicksal der Bauerntochter Mary vor dem Hintergrund einer mitleidslosen und brutalen Gesellschaft: Prädestiniert, um darüber zu diskutieren, welchen Einfluss sie auf ihr Schicksal hatte.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert auf dem Land. Hauptfigur ist Mary, eine von vier Schwestern. Ihr Vater, ein brutaler Patriarch, schickt die gehbehinderte Mary zum Pastor, um dort seine Frau zu pflegen. Hin und hergerissen zwischen den Welten, hat Mary das erste mal die Möglichkeit auf Selbstfindung und den Zugang zu Bildung. Sie selbst ist ein Freigeist, eine starke Frau, die sich traut, auch Autoritäten zu widersprechen. Jedoch als die Frau des Pastors stirbt, verändert sie dieser und nutzt seine Machtposition kaltblütig aus.

Der Roman ist sprachlich und erzählerisch ein Kunstwerk. Marys Gedankenwelt wird durch ihre einfachen ohne Kommata aneinandergereihten Satzstrukturen deutlich. Ihr Erfahrungswelt dreht sich nur um die eintönige, schwere Arbeit und Stillsitzen kann sie gar nicht. Sie weiß auch nicht, was sie sich wünschen soll. Ihr fehlen Visionen, das Sehnen nach einer anderen Welt, die sie nicht kennt. Auf der anderen Seite weigert sie sich, Machtstrukturen zu respektieren. Genauso wie sie selber denkt, entwickelt sich ihr Leben, sie ist ihrem Schicksal ausgeliefert und kann weder den Vater daran hindern, sie zum Pastor zu schicken, noch dem Pastor, ihr Gewalt anzutun. Erst als er ihr das Lesen und Schreiben beigebracht hat, entwickelt sich in ihr Widerstand. Und bis zum Schluss hofft man, dass sie ihr Schicksal meistern wird.... Durch diese sprachlich gewaltige und durch die spannend inszenierte Handlung entsteht ein Roman, über den man viel nachdenken und auch diskutieren möchte.
Sprachlich und erzählerisch gewaltig inszeniert Leyshon das Schicksal der Bauerntochter Mary vor dem Hintergrund einer mitleidslosen und brutalen Gesellschaft: Prädestiniert, um darüber zu diskutieren, welchen Einfluss sie auf ihr Schicksal hatte.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert auf dem Land. Hauptfigur ist Mary, eine von vier Schwestern. Ihr Vater, ein brutaler Patriarch, schickt die gehbehinderte Mary zum Pastor, um dort seine Frau zu pflegen. Hin und hergerissen zwischen den Welten, hat Mary das erste mal die Möglichkeit auf Selbstfindung und den Zugang zu Bildung. Sie selbst ist ein Freigeist, eine starke Frau, die sich traut, auch Autoritäten zu widersprechen. Jedoch als die Frau des Pastors stirbt, verändert sie dieser und nutzt seine Machtposition kaltblütig aus.

Der Roman ist sprachlich und erzählerisch ein Kunstwerk. Marys Gedankenwelt wird durch ihre einfachen ohne Kommata aneinandergereihten Satzstrukturen deutlich. Ihr Erfahrungswelt dreht sich nur um die eintönige, schwere Arbeit und Stillsitzen kann sie gar nicht. Sie weiß auch nicht, was sie sich wünschen soll. Ihr fehlen Visionen, das Sehnen nach einer anderen Welt, die sie nicht kennt. Auf der anderen Seite weigert sie sich, Machtstrukturen zu respektieren. Genauso wie sie selber denkt, entwickelt sich ihr Leben, sie ist ihrem Schicksal ausgeliefert und kann weder den Vater daran hindern, sie zum Pastor zu schicken, noch dem Pastor, ihr Gewalt anzutun. Erst als er ihr das Lesen und Schreiben beigebracht hat, entwickelt sich in ihr Widerstand. Und bis zum Schluss hofft man, dass sie ihr Schicksal meistern wird.... Durch diese sprachlich gewaltige und durch die spannend inszenierte Handlung entsteht ein Roman, über den man viel nachdenken und auch diskutieren möchte.

„Die Farbe von Milch“

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

In einer einfachen, dem beschriebenen dörflichen Leben angepassten Sprache beschreibt Nell Leyshon eine erdrückende und karge Welt ohne Liebe oder Zuneigung. Trotzdem bleibt Mary, die ihr Schicksal zunächst stoisch erträgt, bevor sie dagegen aufbegehrt, dem Leser lange im Gedächtnis. In einer einfachen, dem beschriebenen dörflichen Leben angepassten Sprache beschreibt Nell Leyshon eine erdrückende und karge Welt ohne Liebe oder Zuneigung. Trotzdem bleibt Mary, die ihr Schicksal zunächst stoisch erträgt, bevor sie dagegen aufbegehrt, dem Leser lange im Gedächtnis.

„Die Farbe von Milch“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein unglaublich berührender Roman über ein mutiges Bauernmädchen, das gegen die patriarchalische Gesellschaft ankämpft.
Die wunderschöne poetische Sprache macht dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss.
Ein unglaublich berührender Roman über ein mutiges Bauernmädchen, das gegen die patriarchalische Gesellschaft ankämpft.
Die wunderschöne poetische Sprache macht dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss.

„Brilliant“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was für ein berührender Roman!!!

Er besticht durch seine einfach gehaltene poetische Sprache.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür, denn er ist ein Schatz, der Ihnen unvergessen bleiben wird...
Was für ein berührender Roman!!!

Er besticht durch seine einfach gehaltene poetische Sprache.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür, denn er ist ein Schatz, der Ihnen unvergessen bleiben wird...

„Die Farbe von Milch“

T. Spring, Thalia-Buchhandlung Halle

Eine hoffnungsvolle Geschichte über ein mutiges Bauernmädchen in Zeiten größter sozialer Ungerechtigkeit. Sie hat eine ganz besondere Erzählstimme, eindrücklich und voller Mut. Eine hoffnungsvolle Geschichte über ein mutiges Bauernmädchen in Zeiten größter sozialer Ungerechtigkeit. Sie hat eine ganz besondere Erzählstimme, eindrücklich und voller Mut.

„Die ungerade Zahl der Eier“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein Bauernmädchen mit wachem Blick und flinker Zunge, nur mit dem gebrechlichen Großvater gibt es herzliche Verbundenheit. Im Pfarrershaushalt gerät sie in eine fremde Welt nicht ohne Tücke.

Es entfaltet sich eine herbe Geschichte mit ganz eigenem, reizvollem Ton eingepackt in einem sehr schönen, zart gestalteten Buch.
Ein Bauernmädchen mit wachem Blick und flinker Zunge, nur mit dem gebrechlichen Großvater gibt es herzliche Verbundenheit. Im Pfarrershaushalt gerät sie in eine fremde Welt nicht ohne Tücke.

Es entfaltet sich eine herbe Geschichte mit ganz eigenem, reizvollem Ton eingepackt in einem sehr schönen, zart gestalteten Buch.

„Geheimtipp “

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Mit ihrer außerordentlichen Erzählstimme hat mich Nell Leyshon sofort in den Bann gezogen.
Sie erzählt eine spannende Geschichte um ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, in rauen Zeiten, in denen Emanzipation noch ein Fremdwort war.
Dramatisch und tragisch im klassischen Sinne eines bürgerlichen Trauerspiels mit einer reinen, direkten Sprache.
Mit ihrer außerordentlichen Erzählstimme hat mich Nell Leyshon sofort in den Bann gezogen.
Sie erzählt eine spannende Geschichte um ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, in rauen Zeiten, in denen Emanzipation noch ein Fremdwort war.
Dramatisch und tragisch im klassischen Sinne eines bürgerlichen Trauerspiels mit einer reinen, direkten Sprache.

„Es ist eine Falle.....“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein neuer Verlag geht an den Start, der Eisele Verlag aus München präsentiert in diesem Herbst sein erstes Programm. Erst mal hab ich die Augen gerollt - brauchen wir unbedingt NOCH einen Verlag - aber als ich mich mit den Neuerscheinungen beschäftigt habe, hat mich der Ansatz überzeugt, ein kleines, feines Programm zu machen, ohne Masse zu produzieren.
Der Roman erzählt in einer eindringlichen, sehr ausdrucksstarken Sprache von der unwirtlichen Lebenssituation der 15jährigen Mary, die von dem groben Vater mehr wie ein Stück Vieh an den Pfarrhaushalt verkauft wird. Was dort dann passiert liest sich wie ein Kammerspiel in 2 Akten und der geübte Leser weiss sehr schnell, wohin die Geschichte steuert und dass Mary in einer derart patriarchalischen Gesellschaft nicht gewinnen kann.
Ein neuer Verlag geht an den Start, der Eisele Verlag aus München präsentiert in diesem Herbst sein erstes Programm. Erst mal hab ich die Augen gerollt - brauchen wir unbedingt NOCH einen Verlag - aber als ich mich mit den Neuerscheinungen beschäftigt habe, hat mich der Ansatz überzeugt, ein kleines, feines Programm zu machen, ohne Masse zu produzieren.
Der Roman erzählt in einer eindringlichen, sehr ausdrucksstarken Sprache von der unwirtlichen Lebenssituation der 15jährigen Mary, die von dem groben Vater mehr wie ein Stück Vieh an den Pfarrhaushalt verkauft wird. Was dort dann passiert liest sich wie ein Kammerspiel in 2 Akten und der geübte Leser weiss sehr schnell, wohin die Geschichte steuert und dass Mary in einer derart patriarchalischen Gesellschaft nicht gewinnen kann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
35
10
1
0
0

Ein Buch, welches ich nicht so schnell vergessen werde.
von eulenmatz aus Hamburg am 16.10.2018

INHALT: Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary... INHALT: Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten ? einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt. MEINUNG: Die Farbe von Milch ist ein Buch, welches ich schon länger im Blick hatte. An sich klang der Klappentext für mich recht unspektakulär, aber ich wollte wissen, was es mit dem Pfarrer auf sich hat. Mary wächst in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Sie und ihre drei Schwestern, von denen sie die jüngste ist, müssen von Sonnenaufgang bis -untergang auf dem Feld arbeiten. Ihr Vater verlangt von Ihnen absolute Gehorsam, ansonsten drohen ihnen Schläge und Erniedrigungen. Die Geschichte spiel 1831 muss man dazu sagen. Eine eigene Meinung und einen eigenen Willen haben die Frauen eigentlich nicht zu haben. Doch Mary lässt sich den Mund nicht verbieten. Obwohl der Vergleich der Haarfarbe mit Milch darauf schließen lässt, dass Mary wohl eher albinotische Züge hatte, musste ich immer an ein schwarzes Mädchen denken, vermutlich deswegen, weil sie mich an eine Sklavin erinnert hat, zunächst die Sklavin ihres eigenen Vaters. Als Mary zum Pfarrer kommt, freut man sich eigentlich als Leser, denn sie hat ein eigenes Bett, genug Nahrung, die Arbeit ist bei weitem nicht hart, wie bei ihrer Familie und die Ehefrau des Pfarrers schenkt ihr erstmals richtig Aufmerksamkeit und sieht sie als Person, die sie ist. Doch dennoch stellt sich bei Mary kein Glücksgefühl ein, was ich naiverweise erwartet hätte, denn sie dort nicht freiwillig, sondern weil ihr Vater und der Pfarrer es so wollten und so ist es auch. Mary ist dort, weil andere es so wollen und nicht, weil sie sich das selbst ausgesucht hat. Mary gehört ihrem Vater und dann gehört sie dem Pfarrer, aber auch gegenüber dem hält sie mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Mary ist zu Heuchelei und Unehrlichkeit nicht fähig und das macht diese Geschichte so großartig. Vielerlei habe ich Kritik über den Schreibstil gelesen und kann das nicht nachvollziehen, denn der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Mary geschrieben. Mary ist eine junge Frau, die nie eine Schule besucht hat und die zu dem Zeitpunkt als sie ihre Geschichte niederschreibt gerade erst Lesen und Schreiben gelernt hat. Ich fand den Schreibstil sehr passend und authentisch und Hut ab, dass man so seinen Schreibstil anpassen kann. FAZIT: Die Farbe von Milch ist nach außen ein kleines, schmales Büchlein, aber sein Inhalt ist eine Wucht. Obwohl es eine scheinbare Geschichte aus dem Alltag ist, passiert doch so viel und es schwingt so viel zwischen den Zeilen mit, dass hier die wenigen Worte ausreichen, auch wenn mehr Seiten schön gewesen wären. Von mir eine klare Leseempfehlung! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

Ein Buch, das in Erinnerung bleibt
von Karina Hofmann aus Fürth am 07.10.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Cover: Das Cover ist einfach wunderschön aufgemacht. Mich hat es direkt angesprochen und vor allem der gezeichnete Rand sticht hier mit vielen tollen Details hervor. Die Protagonistin: Mary ist ein ganz besonderes Mädchen, das ihre Geschichte in diesem Buch aufschreibt. Sie ist jemand die gerade heraus sagt, was sie zu sagen hat... Cover: Das Cover ist einfach wunderschön aufgemacht. Mich hat es direkt angesprochen und vor allem der gezeichnete Rand sticht hier mit vielen tollen Details hervor. Die Protagonistin: Mary ist ein ganz besonderes Mädchen, das ihre Geschichte in diesem Buch aufschreibt. Sie ist jemand die gerade heraus sagt, was sie zu sagen hat und kein Blatt vor den Mund nimmt. Dadurch eckt sie auch hin und wieder etwas an. Zudem hat sie eine behinderung an einem Bein, das aber für die Geschichte an sich wenig relevanz hat. Tatsächlich habe ich es sogar während des lesens vergessen. Schreibstil: Auch der Schreibstil ist sehr besonders und ich musste mich erst daran gewöhnen. Es gibt keine Anführungszeichen, die angeben, das gesprochen wird. Und auch allgemein wird klar, das Mary kopftechnisch etwas hinterher ist, da sie sehr einfach aufgewachsen ist. Das Buch schafft es trotzdem mit seiner Einfachheit zu punkten. Fazit: Ich fand das Buch grandios. Es hat mich unterhalten, mich bestürzt ? sogar geschockt. Aber es war auch sehr interessant, das Leben von Mary zu verfolgen. Nachdem ich mit dem Buch fertig war, musste ich das ganze dennoch erst etwas sacken lassen.

Tolles Buch mit einer starken Protagonistin. Leseempfehlung!
von Zessi79 am 28.07.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Inhaltsangabe: Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in... Inhaltsangabe: Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten ? einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt. Meinung: Als ich zum ersten mal die Inhaltsangabe dieses Buch gelesen habe, war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe und immer noch geflasht bin, bin ich sowas von froh, dass ich ca. 150 Jahre später geboren bin als Mary. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, aber er ist anders als sonst, da Mary ihre eigene Geschichte erzählt und sie eben eine sehr einfache Sprache benutzt. Hat mir gut gefallen, war mal was total anderes. Mary ist eine außergewöhnliche Protagonisten, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Teilweise hat sie mich an Anna Wimschneider aus Herbstmilch erinnert, ein Buch das ich vor vielen Jahren gelesen und geliebt habe. Mary ist eine naive Persönlichkeit, die jedoch immer ehrlich ist und vor allem immer sagt, was sie denkt. Gerade solche Charakterzüge in der beschriebenen Zeit (1830-1831) stelle ich mir unglaublich schwer für eine Frau vor. Und vielleicht gerade deswegen hatte es Mary auch nie leicht im Leben. Sie muss gegen ihren Willen zur Pfarrersfamilie ziehen und dort die kranke Frau pflegen. Sie hat dort zwar zu essen und ein eigenes Bett, ist aber eigentlich nichts anderes als eine Sklavin. Obwohl sie leichtere Arbeit verrichten muss als am elterlichen Hof, ist sie total unglücklich. Alles ändert sich, als die Frau des Pfarrers dann stirbt. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Unglaublich was Frauen in dieser Zeit alles aushalten mussten. Ich bin froh, dass ich zu einer anderen geboren wurde. Und krass, dass Frauen irgendwo auf der Welt immer noch so behandelt werden. Absolute Leseempfehlung! Fazit: Tolles Buch mit einer starken Protagonistin. Außergewöhnlicher Schreibstil - absolut lesenswert!