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Die Farbe von Milch

Roman

Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten - einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
„Ein kleiner großer Roman." Frankfurter Rundschau „Intensive, grandiose Lektüre." Wienerin
„Ein kompromissloses Werk von seltsamer, sprachlicher Schönheit" Brigitte
„Nell Leyshons neuer Roman ist ein beeindruckendes Buch über Klassenunterschiede und Willkür, das vor allem auch mit seiner Sprache punktet. […] 'Die Farbe von Milch' hat mich tief beeindruckt, ja ein Stück weit erschüttert" Nicole Abraham, hr 1
„Ein hervorragender, fesselnder Roman." Münchner Merkur
„Nell Leyshons unbeugsame Heldin, die sich den Regeln der Zeit widersetzt, fasziniert von der ersten Zeile an. Ein kämpferisches Buch, ganz leise und poetisch erzählt." Für Sie
„Leyshon gelingt es, ihrer Mary eine Stimme zu geben, die das Spannungsfeld zwischen dem ungebildeten Bauernmädchen und dem großen, schöpferischen Geist, der in ihr wohnt, auf wunderbare Weise wiedergibt. […] Zu Recht wurde dieser schmale Roman von der englischen Presse als ein ungewöhnliches Meisterwerk gefeiert." BÜCHER magazin
„Nell Leyshon, die in Dorset, im Südwesten Englands, lebt, wurde vielfach für ihre Romane und Theaterstücke ausgezeichnet. Und auch in "Die Farbe von Milch" erweist sie sich als furchtlose Erkunderin der Seelen. Denn was sie mit ihren dürren Sätzen aus der Innenwelt ihrer Protagonistin heraufholt, ist so erdrückend wie faszinierend. [...] Nell Leyshon ist ein Roman von archaischer Wucht geglückt." Peter Henning, Spiegel Online
„Alle Menschen, die glauben, früher sei alles besser gewesen, müssen dieses Buch lesen. Und alle anderen auch. Nell Leyshon gibt dem 15-jährigen Bauernmädchen Mary eine unfassbar starke Stimme." DONNA
„In sehr eigenwilliger und eindringlicher Sprache erzählt Nell Leyshon ein Jahr aus dem Leben der jungen Bauerntochter. Ein literarisches Lesevergnügen der besonderen Art." Weilheimer Tageblatt
„Eine unverwechselbare, unvergessliche Erzählstimme ... Marys einfache Worte malen eindringliche Bilder in den Kopf des Lesers ... Nell Leyshons Einfühlungsvermögen ist beeindruckend." The Independent „Mit Brontëesken Untertönen . . . ein verstörender Kommentar zu den sozialen Zwängen, denen Frauen im 19. Jahrhundert unterworfen waren." Financial Times
„Eine kleine Tour de force - eine wundervolle, überzeugende Stimme, und eine erschütternde Geschichte, die mit großem Können und mit Sparsamkeit erzählt ist." Penelope Lively
„Ich liebe dieses Buch. Verführerisch, Brontë-esk, fesselnd, besonders und unvergesslich. Mary ist eine absolut interessante und liebenswerte Erzählerin. Ein Buch voller Hoffnung." Marian Keyes
„Was scheinbar ruhig als ein einfaches ländliches Leben ohne große Aussichten beginnt, entwickelt sich nach und nach, Buchstabe für Buchstabe zu einem voller Möglichkeiten, das aber durch menschliche Fehlbarkeit zum Scheitern verurteilt ist." Daily Telegraph „Nur alle Jubeljahre einmal erschafft ein Autor eine so lebendige und aufsehenerregende Erzählstimme wie die Marys. Nell Leyshon verdient es, mit Preisen überschüttet zu werden." Sunday Express „Ein eindringliches Kammerspiel über Klassenunterschiede, Armut und das harte Leben einer standeslosen Frau in einer patriarchalischen Welt ... Dieses Buch sitzt." Psychologies
„Total faszinierend. Von subtiler lyrischer Schönheit, pur und poetisch." The Observer
„In ‚Die Farbe von Milch' erweckt Nell Leyshon den Geist der Brontës zu neuem Leben." Vanity Fair
„Dicht und bewegend ... Mary könnte einem Roman Thomas Hardys entsprungen sein." Seattle Times
„Herzzerreißend und lange nachklingend. Eine wahrhaft wundervolle Lektüre - ein schlanker, schöner Roman mit so viel Herz, dass es für zwei Bücher gereicht hätte." San Francisco Chronicle
„Die unerschrockene, achtsame und zutiefst überzeugende Erzählerin, ein ungebildetes, aber blitzgescheites Bauernmädchen, macht diesen kurzen Roman so eindrucksvoll." Atlantic „Ein sehr kraftvoller Monolog, der durch die perfekte Übereinstimmung von Geschichte und Erzählhaltung in Erstaunen versetzt." La Repubblica
„Eine unvergessliche, herzergreifende Geschichte, die den Leser Stück für Stück mehr gefangen nimmt." Flow (Niederlande)
Portrait
Leyshon,
Nell Leyshons erster Roman, Black Dirt, stand auf der Longlist des Orange Prize und auf der Shortlist des Commonwealth Prize. Ihre Theaterstücke und Hörspiele erhielten ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen. Im Eisele Verlag erschien zuletzt mit großem Erfolg bei Presse und Publikum Die Farbe von Milch, ihr zweiter Roman, für den sie neben James Salter und Zeruya Shalev für den Prix Femina nominiert war. Nell Leyshon wurde in Glastonbury geboren und lebt in Dorset.

Kuhn,
Wibke Kuhn (geboren 1972) übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Schwedischen und Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen zahlreiche Bestseller, darunter etwa die Romane von Stieg Larsson und Jonas Jonasson.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-000-6
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 21,4/13,4/2,7 cm
Gewicht 366 g
Originaltitel The Colour of Milk
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Wibke Kuhn
Verkaufsrang 24.486
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Keine leichte Kost“

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Die berührende Geschichte Marys, eines Bauermädchens, das nicht auf den Mund gefallen ist, wird aus ihrer Perspektive erzählt. Die naive und schlichte Sprache macht die Erzählung umso eindringlicher.

Mary hat im Elternhaus keine Liebe erfahren, ist durch ihre körperliche Beeinträchtigung für den Vater wertlos, der sie als Hilfe an das Pfarrhaus vermittelt.

Dort bekommt sie zum ersten Mal Aufmerksamkeit, lernt Lesen und Schreiben, doch die Geschichte nimmt kein gutes Ende.

Am Ende erfährt man auch, wer der eigentliche Adressat von Marys Aufzeichnungen ist.

Eindringlich, schmerzlich, berührend!
Die berührende Geschichte Marys, eines Bauermädchens, das nicht auf den Mund gefallen ist, wird aus ihrer Perspektive erzählt. Die naive und schlichte Sprache macht die Erzählung umso eindringlicher.

Mary hat im Elternhaus keine Liebe erfahren, ist durch ihre körperliche Beeinträchtigung für den Vater wertlos, der sie als Hilfe an das Pfarrhaus vermittelt.

Dort bekommt sie zum ersten Mal Aufmerksamkeit, lernt Lesen und Schreiben, doch die Geschichte nimmt kein gutes Ende.

Am Ende erfährt man auch, wer der eigentliche Adressat von Marys Aufzeichnungen ist.

Eindringlich, schmerzlich, berührend!

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Ein wertloses Bauernmädchen wird aus dem harten Elternhaus in die noch härtere Arbeitswelt entlassen.Ungeschönt und ehrlich erfahren wir ihre erbarmungslose Geschichte. Ein MUSS! Ein wertloses Bauernmädchen wird aus dem harten Elternhaus in die noch härtere Arbeitswelt entlassen.Ungeschönt und ehrlich erfahren wir ihre erbarmungslose Geschichte. Ein MUSS!

„Poetisch und lyrisch “

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Poetischer Roman über ein Bauernmädchen, welches in einer patriarchalischen Welt keine Chance hat, und für
Ihre Freiheit mit dem höchsten Preis bezahlen muss.
Es hat mich sehr angerührt. Durch die lyrischen Bilder
welche im Kopf erzeugt werden, kam der Roman meinem
Herzen sehr nahe.
Poetischer Roman über ein Bauernmädchen, welches in einer patriarchalischen Welt keine Chance hat, und für
Ihre Freiheit mit dem höchsten Preis bezahlen muss.
Es hat mich sehr angerührt. Durch die lyrischen Bilder
welche im Kopf erzeugt werden, kam der Roman meinem
Herzen sehr nahe.

„Mary, das Mädchen vom Bauernhof“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Wir schreiben das Jahr 1831. Mary wächst als lebenslustiges Mädchen auf dem Bauernhof ihrer Eltern und des Großvaters auf. Doch als sie eines Tages in den Haushalt eines Pfarrers geschickt wird, verändert sich ihr Leben auf einen Schlag.
Mit einer leisen Ahnung steuert man auf das Ende der Geschichte zu und ist begeistert über die Konsequenz der Autorin, die zum Glück auf jeglichen Kitsch und einem versöhnlichen Ende verzichtet hat.
Mary wird den Leser nach diesem Buch ganz sicher noch eine Weile begleiten und darf gespannt sein, was sich die Autorin als nächstes für einen beeindruckenden Stoff einfallen lassen wird. Eines ist jetzt schon sicher, Bücher wie dieses gibt es nicht wie Sand am Meer. Also ab ins Bücherregal und in ein paar Jahren noch einmal lesen.

Wir schreiben das Jahr 1831. Mary wächst als lebenslustiges Mädchen auf dem Bauernhof ihrer Eltern und des Großvaters auf. Doch als sie eines Tages in den Haushalt eines Pfarrers geschickt wird, verändert sich ihr Leben auf einen Schlag.
Mit einer leisen Ahnung steuert man auf das Ende der Geschichte zu und ist begeistert über die Konsequenz der Autorin, die zum Glück auf jeglichen Kitsch und einem versöhnlichen Ende verzichtet hat.
Mary wird den Leser nach diesem Buch ganz sicher noch eine Weile begleiten und darf gespannt sein, was sich die Autorin als nächstes für einen beeindruckenden Stoff einfallen lassen wird. Eines ist jetzt schon sicher, Bücher wie dieses gibt es nicht wie Sand am Meer. Also ab ins Bücherregal und in ein paar Jahren noch einmal lesen.

„"Dies ist mein Buch und ich schreibe es eigenhändig."“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mary ist 14, auf der Schwelle zur 15, die jüngste von vier Töchtern und lebt auf einem Bauernhof in England, Anfang der 1830er Jahre. Der Vater ist gewalttätig und auch der Umgang der Mutter mit ihren Töchtern ist von Härte durchzogen, nur zu ihrem Großvater hat sie ein liebevolles Verhältnis. Sie ist an harte Arbeit gewöhnt und hat sich mit dem kargen und entbehrungsreichen Leben abgefunden, bis sie in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers ziehen muss. Dort soll sie die kranke Ehefrau pflegen, der erste wirklich zarte und mitfühlende Mensch in ihrem Leben. Doch ihr Leben erfährt eine dramatische Wendung, als die Pfarrersfrau verstirbt und sie mit dem Pfarrer alleine zurück bleibt...

"Die Farbe von Milch" ist eines dieser tragischen und doch absolut wundervollen und beeindruckenden Bücher, die einen noch lange nach dem Lesen beschäftigen. Die Autorin Nell Leyshon hat ihrer Protagonistin nicht nur eine unvergleichliche Stimme verliehen (kurze, schnörkellose Sätze, zumeist auch ohne Kommata) sondern schont den Leser auch nicht mit beschönigten oder gar romantisierten Handlungsverläufen. Das Leben auf dem Bauernhof ist von harter Arbeit, Gewalt und Entbehrung geprägt und genau so wird es auch beschrieben. Mary hat sich mit diesem Leben allerdings arrangiert, denn letztendlich kennt sie es auch nicht anders. Sie nimmt fast alles so hin, wie es kommt, auch wenn sie oft ihren Mund nicht halten kann. Ihr loses und ehrliches Mundwerk bringt sie zwar immer wieder in Schwierigkeiten, aber selbst sagt sie dazu nur: "Aber ich kann nicht anders. Denn ich bin halt wie ich bin. Meine Zunge bewegt sich so schnell wie die einer Katze wenn sie die Milch aus dem Eimer schlabbert." (S.13) Mary ist eine durch und durch sympathische Protagonistin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und die dem Leser von Seite zu Seite mehr ans Herz wächst. Man hofft auf ein Wunder für dieses junge Mädchen, doch Wunder sucht man in diesem Roman absolut vergeblich. Der Leser widmet sich den Ausführungen Marys zu ihrem Leben vom Frühling 1830 bis zum Frühling 1831, die von Mary aufgeschrieben wurden, denn wenn sie beim Pfarrer etwas positives für ihr Leben mitnehmen durfte, ist es das Lesen und das Schreiben. Beides hat sie während ihres Aufenthalts erlernt. Aus ihrer Erinnerung schreibt sie nun die Erlebnisse nieder, die im Frühling 1830 ihren Anfang nahmen. Selbst sagt sie zum Gedächtnis und der Erinnerung: "Manchmal ist es gut wenn man ein Gedächtnis hat denn das ist die Geschichte des eigenen Lebens und ohne Gedächtnis hätte man gar nichts. Aber manchmal da bewahrt das Gedächtnis Dinge auf die man lieber nicht mehr wüsste und egal wie sehr man sich anstrengt sie aus dem Kopf zu kriegen sie kommen immer wieder zurück." (S. 163)
Als Leser wird man Teil dieser Erinnerungen und kann sich dieser bewegenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen. Ein wirklich grandioses Buch, das vor allem durch seine erbarmungslose Umsetzung, sowie seine besondere Art des Erzählens hervorsticht und eine absolute Empfehlung für alle, die nicht am Ende lesen müssen / wollen "Und sie lebten glücklich und zufrieden..."! Es ist wie gesagt ein Buch, das den Leser auch noch lange nach der Lektüre begleiten und beschäftigen wird.
Mary ist 14, auf der Schwelle zur 15, die jüngste von vier Töchtern und lebt auf einem Bauernhof in England, Anfang der 1830er Jahre. Der Vater ist gewalttätig und auch der Umgang der Mutter mit ihren Töchtern ist von Härte durchzogen, nur zu ihrem Großvater hat sie ein liebevolles Verhältnis. Sie ist an harte Arbeit gewöhnt und hat sich mit dem kargen und entbehrungsreichen Leben abgefunden, bis sie in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers ziehen muss. Dort soll sie die kranke Ehefrau pflegen, der erste wirklich zarte und mitfühlende Mensch in ihrem Leben. Doch ihr Leben erfährt eine dramatische Wendung, als die Pfarrersfrau verstirbt und sie mit dem Pfarrer alleine zurück bleibt...

"Die Farbe von Milch" ist eines dieser tragischen und doch absolut wundervollen und beeindruckenden Bücher, die einen noch lange nach dem Lesen beschäftigen. Die Autorin Nell Leyshon hat ihrer Protagonistin nicht nur eine unvergleichliche Stimme verliehen (kurze, schnörkellose Sätze, zumeist auch ohne Kommata) sondern schont den Leser auch nicht mit beschönigten oder gar romantisierten Handlungsverläufen. Das Leben auf dem Bauernhof ist von harter Arbeit, Gewalt und Entbehrung geprägt und genau so wird es auch beschrieben. Mary hat sich mit diesem Leben allerdings arrangiert, denn letztendlich kennt sie es auch nicht anders. Sie nimmt fast alles so hin, wie es kommt, auch wenn sie oft ihren Mund nicht halten kann. Ihr loses und ehrliches Mundwerk bringt sie zwar immer wieder in Schwierigkeiten, aber selbst sagt sie dazu nur: "Aber ich kann nicht anders. Denn ich bin halt wie ich bin. Meine Zunge bewegt sich so schnell wie die einer Katze wenn sie die Milch aus dem Eimer schlabbert." (S.13) Mary ist eine durch und durch sympathische Protagonistin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und die dem Leser von Seite zu Seite mehr ans Herz wächst. Man hofft auf ein Wunder für dieses junge Mädchen, doch Wunder sucht man in diesem Roman absolut vergeblich. Der Leser widmet sich den Ausführungen Marys zu ihrem Leben vom Frühling 1830 bis zum Frühling 1831, die von Mary aufgeschrieben wurden, denn wenn sie beim Pfarrer etwas positives für ihr Leben mitnehmen durfte, ist es das Lesen und das Schreiben. Beides hat sie während ihres Aufenthalts erlernt. Aus ihrer Erinnerung schreibt sie nun die Erlebnisse nieder, die im Frühling 1830 ihren Anfang nahmen. Selbst sagt sie zum Gedächtnis und der Erinnerung: "Manchmal ist es gut wenn man ein Gedächtnis hat denn das ist die Geschichte des eigenen Lebens und ohne Gedächtnis hätte man gar nichts. Aber manchmal da bewahrt das Gedächtnis Dinge auf die man lieber nicht mehr wüsste und egal wie sehr man sich anstrengt sie aus dem Kopf zu kriegen sie kommen immer wieder zurück." (S. 163)
Als Leser wird man Teil dieser Erinnerungen und kann sich dieser bewegenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen. Ein wirklich grandioses Buch, das vor allem durch seine erbarmungslose Umsetzung, sowie seine besondere Art des Erzählens hervorsticht und eine absolute Empfehlung für alle, die nicht am Ende lesen müssen / wollen "Und sie lebten glücklich und zufrieden..."! Es ist wie gesagt ein Buch, das den Leser auch noch lange nach der Lektüre begleiten und beschäftigen wird.

„Manche muss man erst zu Ihrem (Un)Glück zwingen “

Lisa Overkamp, Thalia-Buchhandlung Bonn

Mary lebt in einer Zeit in der Frauen keine Rechte besitzen, erst recht nicht als körperlich beeinträchtigte Tochter eines mittelosen Bauern, der ein großes Geschäft wittert mit ihrer Arbeitskraft als der Gutsherr eine neue Haushälterin braucht.
Doch Mary ist einfach gestrickt, vermisst das Leben auf dem Bauernhof, dennoch ist sie nicht dumm.
Genau das scheint ihr zum Verhängnis zu werden.
Mary lebt in einer Zeit in der Frauen keine Rechte besitzen, erst recht nicht als körperlich beeinträchtigte Tochter eines mittelosen Bauern, der ein großes Geschäft wittert mit ihrer Arbeitskraft als der Gutsherr eine neue Haushälterin braucht.
Doch Mary ist einfach gestrickt, vermisst das Leben auf dem Bauernhof, dennoch ist sie nicht dumm.
Genau das scheint ihr zum Verhängnis zu werden.

„poetisch und schön“

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Diese außergewöhnliche Erzählung über das Schicksal des einfachen Bauernmädchens Mary, im England des Jahres1830, ist eines der schönsten und bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Die schlichte Sprache, karg und dennoch poetisch, spiegelt nicht nur Marys Persönlichkeit wider; sie gibt der Geschichte Tiefe und entwickelt gleichzeitig einen starken Sog, dem man sich als Leser nicht widersetzen kann. Und so liest man gebannt weiter und sieht Mary unaufhaltsam auf ein Ende zusteuern, das sie mit Mut und Selbsttreue annimmt....
Und der Leser?
Er bleibt zurück, aufgewühlt und voller Staunen über ein Buch, das so traurig sein kann, aber auch so schön und voller Hoffnung ...
Wunderbar!
Diese außergewöhnliche Erzählung über das Schicksal des einfachen Bauernmädchens Mary, im England des Jahres1830, ist eines der schönsten und bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Die schlichte Sprache, karg und dennoch poetisch, spiegelt nicht nur Marys Persönlichkeit wider; sie gibt der Geschichte Tiefe und entwickelt gleichzeitig einen starken Sog, dem man sich als Leser nicht widersetzen kann. Und so liest man gebannt weiter und sieht Mary unaufhaltsam auf ein Ende zusteuern, das sie mit Mut und Selbsttreue annimmt....
Und der Leser?
Er bleibt zurück, aufgewühlt und voller Staunen über ein Buch, das so traurig sein kann, aber auch so schön und voller Hoffnung ...
Wunderbar!

„Die Farbe von Milch.“

Anna Möllmann, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Die 15jährige Mary, vierte Tochter eines Bauern und körperlich beeinträchtigt, zieht, nach vielen Jahren harter Arbeit auf dem Hof der Eltern, widerwillig in das Haus des Dorfpfarrers, um dessen kranke Frau zu pflegen. Als diese stirbt und auch die Köchin entlassen wird, bleibt Mary allein mit dem Pfarrer zurück, dessen Aufträge bald über die einfache Hausarbeit hinaus gehen.

Ein mit- und wirklich herzzerreißendes Buch, mit einem naheliegenden, aber trotzdem überraschenden Ende. Auf den ungewöhnlichen Schreibstil muss man sich einlassen, aber ich finde, gerade dieser macht die Geschichte so wunderbar authentisch.
Die 15jährige Mary, vierte Tochter eines Bauern und körperlich beeinträchtigt, zieht, nach vielen Jahren harter Arbeit auf dem Hof der Eltern, widerwillig in das Haus des Dorfpfarrers, um dessen kranke Frau zu pflegen. Als diese stirbt und auch die Köchin entlassen wird, bleibt Mary allein mit dem Pfarrer zurück, dessen Aufträge bald über die einfache Hausarbeit hinaus gehen.

Ein mit- und wirklich herzzerreißendes Buch, mit einem naheliegenden, aber trotzdem überraschenden Ende. Auf den ungewöhnlichen Schreibstil muss man sich einlassen, aber ich finde, gerade dieser macht die Geschichte so wunderbar authentisch.

„Ein kleiner großer Roman“

Melanie Tappehorn, Thalia-Buchhandlung Vechta

Ein beeindruckendes Buch, das einen so schnell nicht wieder los lässt. Einfach und direkt erzählt Mary ihre bewegende und teils schokierende Geschichte. Durch die außergewöhnliche Sprache zieht der Roman einen sofort in seinen Bann! Man muss dieses Buch einfach gelesen haben. Ein beeindruckendes Buch, das einen so schnell nicht wieder los lässt. Einfach und direkt erzählt Mary ihre bewegende und teils schokierende Geschichte. Durch die außergewöhnliche Sprache zieht der Roman einen sofort in seinen Bann! Man muss dieses Buch einfach gelesen haben.

„So was von gut...“

Ruth Kisters, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eigentlich darf man über den Inhalt gar nichts erzählen, damit jede/r ganz unvoreingenommen beim Lesen das erleben kann, was ich erlebte. Nur so viel: Es geht um die 4. Tochter eines Bauern, die auch noch eine körperliche Beeinträchtigung hat. Ein für damalige Verhältnisse ganz und gar wertloser Mensch, denn wir schreiben das Jahr 1830.
Und einfach darauf einlasse, auch wenn es teilweise weh tut.
Eigentlich darf man über den Inhalt gar nichts erzählen, damit jede/r ganz unvoreingenommen beim Lesen das erleben kann, was ich erlebte. Nur so viel: Es geht um die 4. Tochter eines Bauern, die auch noch eine körperliche Beeinträchtigung hat. Ein für damalige Verhältnisse ganz und gar wertloser Mensch, denn wir schreiben das Jahr 1830.
Und einfach darauf einlasse, auch wenn es teilweise weh tut.

„Eine eindringliche, berührende Geschichte“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Vechta

Mary ist stark, wortgewandt, manchmal sehr vorlaut und selten still. Das Leben, das sie mit ihren Eltern und ihren Schwestern auf dem Bauernhof führt, ist schwer und voller Entbehrungen. Eines Tages eröffnet sich jedoch eine neue Chance für das Mädchen.
Sofort habe ich Mary ins Herz geschlossen, mitgefühlt und gehofft. Stellenweise macht dieses Buch sprachlos. An einigen Stellen ist es ganz still, an anderen laut. Obwohl dieses Buch keine leicht Kost ist, wäre es ein Fehler, es nicht zu lesen.
Mary ist stark, wortgewandt, manchmal sehr vorlaut und selten still. Das Leben, das sie mit ihren Eltern und ihren Schwestern auf dem Bauernhof führt, ist schwer und voller Entbehrungen. Eines Tages eröffnet sich jedoch eine neue Chance für das Mädchen.
Sofort habe ich Mary ins Herz geschlossen, mitgefühlt und gehofft. Stellenweise macht dieses Buch sprachlos. An einigen Stellen ist es ganz still, an anderen laut. Obwohl dieses Buch keine leicht Kost ist, wäre es ein Fehler, es nicht zu lesen.

„Die Farbe von Milch“

Larissa Stoff, Thalia-Buchhandlung Düren

Die berührende Geschichte des jungen Bauernmädchens Mary, deren Leben sich völlig ändert, als sie von zuhause fort geschickt wird um für die Familie des Pfarrers zu arbeiten.
Ein ganz außergewöhnlicher Roman: In einem stillen, ja fast kargem Schreibstil, aber dennoch unglaublich ergreifend und berührend. Und mit einem Ende, welches noch einmal mit einer vollen Wucht trifft!
Die berührende Geschichte des jungen Bauernmädchens Mary, deren Leben sich völlig ändert, als sie von zuhause fort geschickt wird um für die Familie des Pfarrers zu arbeiten.
Ein ganz außergewöhnlicher Roman: In einem stillen, ja fast kargem Schreibstil, aber dennoch unglaublich ergreifend und berührend. Und mit einem Ende, welches noch einmal mit einer vollen Wucht trifft!

„Die berührende Geschichte der M.A.R.Y“

Mareike Schmitz, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die bewegende Geschichte von dem Bauernmädchen Mary geht einem bis tief unter die Haut.
Der Roman ist geprägt durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der Leser kann sich leicht in die damaliger Zeit und auch in die Hauptprotagonistin Mary hineinversetzen.
Emotional, beeindruckend und düster zugleich!
Die bewegende Geschichte von dem Bauernmädchen Mary geht einem bis tief unter die Haut.
Der Roman ist geprägt durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der Leser kann sich leicht in die damaliger Zeit und auch in die Hauptprotagonistin Mary hineinversetzen.
Emotional, beeindruckend und düster zugleich!

„Mary geht unter die Haut ...“

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

"Die Farbe von Milch", ist DAS Buch von 2017 und es wird auch 2018 noch präsent bleiben. Hier haben wir ein kleines Meisterwerk (grandios übersetzt), das ohne große Werbekampagne den Weg in unser Bücherregal findet.
Ganz ohne blumige Umschreibungen, oder verschachtelten Sätzen, oder gar Metaphern, wendet sich Mary direkt an uns Leser. Dabei ist sie so herrlich einfach und direkt. Schnörkellos kommt sie zum Punkt und Bamm!, der Satz hat gesessen. Ihre Geschichte ist traurig und ab einem gewissen Punkt können wir ahnen was ihr widerfahren wird. Trotzdem habe ich gelesen und gelesen und war mit dem letzten Satz sprachlos. Mary blieb danach noch eine ganze Weile mein Schatten. Und das macht ein gutes Buch aus! Die Charaktere und ihre Geschichten bleiben noch an unserer Seite.
"Die Farbe von Milch", ist DAS Buch von 2017 und es wird auch 2018 noch präsent bleiben. Hier haben wir ein kleines Meisterwerk (grandios übersetzt), das ohne große Werbekampagne den Weg in unser Bücherregal findet.
Ganz ohne blumige Umschreibungen, oder verschachtelten Sätzen, oder gar Metaphern, wendet sich Mary direkt an uns Leser. Dabei ist sie so herrlich einfach und direkt. Schnörkellos kommt sie zum Punkt und Bamm!, der Satz hat gesessen. Ihre Geschichte ist traurig und ab einem gewissen Punkt können wir ahnen was ihr widerfahren wird. Trotzdem habe ich gelesen und gelesen und war mit dem letzten Satz sprachlos. Mary blieb danach noch eine ganze Weile mein Schatten. Und das macht ein gutes Buch aus! Die Charaktere und ihre Geschichten bleiben noch an unserer Seite.

„Hartes Leben “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mary, ein Bauernmädchen, trotzt mit flinker Zunge dem harten, lieblosen Leben. Einziger Lichtblick der liebevolle Großvater. Sprachlich überzeugend, konnte mit dem Schmökern nicht aufhören. Mary, ein Bauernmädchen, trotzt mit flinker Zunge dem harten, lieblosen Leben. Einziger Lichtblick der liebevolle Großvater. Sprachlich überzeugend, konnte mit dem Schmökern nicht aufhören.

„sprachlich gewaltig und spannend inszeniert“

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sprachlich und erzählerisch gewaltig inszeniert Leyshon das Schicksal der Bauerntochter Mary vor dem Hintergrund einer mitleidslosen und brutalen Gesellschaft: Prädestiniert, um darüber zu diskutieren, welchen Einfluss sie auf ihr Schicksal hatte.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert auf dem Land. Hauptfigur ist Mary, eine von vier Schwestern. Ihr Vater, ein brutaler Patriarch, schickt die gehbehinderte Mary zum Pastor, um dort seine Frau zu pflegen. Hin und hergerissen zwischen den Welten, hat Mary das erste mal die Möglichkeit auf Selbstfindung und den Zugang zu Bildung. Sie selbst ist ein Freigeist, eine starke Frau, die sich traut, auch Autoritäten zu widersprechen. Jedoch als die Frau des Pastors stirbt, verändert sie dieser und nutzt seine Machtposition kaltblütig aus.

Der Roman ist sprachlich und erzählerisch ein Kunstwerk. Marys Gedankenwelt wird durch ihre einfachen ohne Kommata aneinandergereihten Satzstrukturen deutlich. Ihr Erfahrungswelt dreht sich nur um die eintönige, schwere Arbeit und Stillsitzen kann sie gar nicht. Sie weiß auch nicht, was sie sich wünschen soll. Ihr fehlen Visionen, das Sehnen nach einer anderen Welt, die sie nicht kennt. Auf der anderen Seite weigert sie sich, Machtstrukturen zu respektieren. Genauso wie sie selber denkt, entwickelt sich ihr Leben, sie ist ihrem Schicksal ausgeliefert und kann weder den Vater daran hindern, sie zum Pastor zu schicken, noch dem Pastor, ihr Gewalt anzutun. Erst als er ihr das Lesen und Schreiben beigebracht hat, entwickelt sich in ihr Widerstand. Und bis zum Schluss hofft man, dass sie ihr Schicksal meistern wird.... Durch diese sprachlich gewaltige und durch die spannend inszenierte Handlung entsteht ein Roman, über den man viel nachdenken und auch diskutieren möchte.
Sprachlich und erzählerisch gewaltig inszeniert Leyshon das Schicksal der Bauerntochter Mary vor dem Hintergrund einer mitleidslosen und brutalen Gesellschaft: Prädestiniert, um darüber zu diskutieren, welchen Einfluss sie auf ihr Schicksal hatte.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert auf dem Land. Hauptfigur ist Mary, eine von vier Schwestern. Ihr Vater, ein brutaler Patriarch, schickt die gehbehinderte Mary zum Pastor, um dort seine Frau zu pflegen. Hin und hergerissen zwischen den Welten, hat Mary das erste mal die Möglichkeit auf Selbstfindung und den Zugang zu Bildung. Sie selbst ist ein Freigeist, eine starke Frau, die sich traut, auch Autoritäten zu widersprechen. Jedoch als die Frau des Pastors stirbt, verändert sie dieser und nutzt seine Machtposition kaltblütig aus.

Der Roman ist sprachlich und erzählerisch ein Kunstwerk. Marys Gedankenwelt wird durch ihre einfachen ohne Kommata aneinandergereihten Satzstrukturen deutlich. Ihr Erfahrungswelt dreht sich nur um die eintönige, schwere Arbeit und Stillsitzen kann sie gar nicht. Sie weiß auch nicht, was sie sich wünschen soll. Ihr fehlen Visionen, das Sehnen nach einer anderen Welt, die sie nicht kennt. Auf der anderen Seite weigert sie sich, Machtstrukturen zu respektieren. Genauso wie sie selber denkt, entwickelt sich ihr Leben, sie ist ihrem Schicksal ausgeliefert und kann weder den Vater daran hindern, sie zum Pastor zu schicken, noch dem Pastor, ihr Gewalt anzutun. Erst als er ihr das Lesen und Schreiben beigebracht hat, entwickelt sich in ihr Widerstand. Und bis zum Schluss hofft man, dass sie ihr Schicksal meistern wird.... Durch diese sprachlich gewaltige und durch die spannend inszenierte Handlung entsteht ein Roman, über den man viel nachdenken und auch diskutieren möchte.

„Die Farbe von Milch“

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

In einer einfachen, dem beschriebenen dörflichen Leben angepassten Sprache beschreibt Nell Leyshon eine erdrückende und karge Welt ohne Liebe oder Zuneigung. Trotzdem bleibt Mary, die ihr Schicksal zunächst stoisch erträgt, bevor sie dagegen aufbegehrt, dem Leser lange im Gedächtnis. In einer einfachen, dem beschriebenen dörflichen Leben angepassten Sprache beschreibt Nell Leyshon eine erdrückende und karge Welt ohne Liebe oder Zuneigung. Trotzdem bleibt Mary, die ihr Schicksal zunächst stoisch erträgt, bevor sie dagegen aufbegehrt, dem Leser lange im Gedächtnis.

„Die Farbe von Milch“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein unglaublich berührender Roman über ein mutiges Bauernmädchen, das gegen die patriarchalische Gesellschaft ankämpft.
Die wunderschöne poetische Sprache macht dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss.
Ein unglaublich berührender Roman über ein mutiges Bauernmädchen, das gegen die patriarchalische Gesellschaft ankämpft.
Die wunderschöne poetische Sprache macht dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss.

„Brilliant“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was für ein berührender Roman!!!

Er besticht durch seine einfach gehaltene poetische Sprache.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür, denn er ist ein Schatz, der Ihnen unvergessen bleiben wird...
Was für ein berührender Roman!!!

Er besticht durch seine einfach gehaltene poetische Sprache.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür, denn er ist ein Schatz, der Ihnen unvergessen bleiben wird...

„Die Farbe von Milch“

T. Spring, Thalia-Buchhandlung Halle

Eine hoffnungsvolle Geschichte über ein mutiges Bauernmädchen in Zeiten größter sozialer Ungerechtigkeit. Sie hat eine ganz besondere Erzählstimme, eindrücklich und voller Mut. Eine hoffnungsvolle Geschichte über ein mutiges Bauernmädchen in Zeiten größter sozialer Ungerechtigkeit. Sie hat eine ganz besondere Erzählstimme, eindrücklich und voller Mut.

„Die ungerade Zahl der Eier“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein Bauernmädchen mit wachem Blick und flinker Zunge, nur mit dem gebrechlichen Großvater gibt es herzliche Verbundenheit. Im Pfarrershaushalt gerät sie in eine fremde Welt nicht ohne Tücke.

Es entfaltet sich eine herbe Geschichte mit ganz eigenem, reizvollem Ton eingepackt in einem sehr schönen, zart gestalteten Buch.
Ein Bauernmädchen mit wachem Blick und flinker Zunge, nur mit dem gebrechlichen Großvater gibt es herzliche Verbundenheit. Im Pfarrershaushalt gerät sie in eine fremde Welt nicht ohne Tücke.

Es entfaltet sich eine herbe Geschichte mit ganz eigenem, reizvollem Ton eingepackt in einem sehr schönen, zart gestalteten Buch.

„Geheimtipp “

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Mit ihrer außerordentlichen Erzählstimme hat mich Nell Leyshon sofort in den Bann gezogen.
Sie erzählt eine spannende Geschichte um ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, in rauen Zeiten, in denen Emanzipation noch ein Fremdwort war.
Dramatisch und tragisch im klassischen Sinne eines bürgerlichen Trauerspiels mit einer reinen, direkten Sprache.
Mit ihrer außerordentlichen Erzählstimme hat mich Nell Leyshon sofort in den Bann gezogen.
Sie erzählt eine spannende Geschichte um ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, in rauen Zeiten, in denen Emanzipation noch ein Fremdwort war.
Dramatisch und tragisch im klassischen Sinne eines bürgerlichen Trauerspiels mit einer reinen, direkten Sprache.

„Es ist eine Falle.....“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein neuer Verlag geht an den Start, der Eisele Verlag aus München präsentiert in diesem Herbst sein erstes Programm. Erst mal hab ich die Augen gerollt - brauchen wir unbedingt NOCH einen Verlag - aber als ich mich mit den Neuerscheinungen beschäftigt habe, hat mich der Ansatz überzeugt, ein kleines, feines Programm zu machen, ohne Masse zu produzieren.
Der Roman erzählt in einer eindringlichen, sehr ausdrucksstarken Sprache von der unwirtlichen Lebenssituation der 15jährigen Mary, die von dem groben Vater mehr wie ein Stück Vieh an den Pfarrhaushalt verkauft wird. Was dort dann passiert liest sich wie ein Kammerspiel in 2 Akten und der geübte Leser weiss sehr schnell, wohin die Geschichte steuert und dass Mary in einer derart patriarchalischen Gesellschaft nicht gewinnen kann.
Ein neuer Verlag geht an den Start, der Eisele Verlag aus München präsentiert in diesem Herbst sein erstes Programm. Erst mal hab ich die Augen gerollt - brauchen wir unbedingt NOCH einen Verlag - aber als ich mich mit den Neuerscheinungen beschäftigt habe, hat mich der Ansatz überzeugt, ein kleines, feines Programm zu machen, ohne Masse zu produzieren.
Der Roman erzählt in einer eindringlichen, sehr ausdrucksstarken Sprache von der unwirtlichen Lebenssituation der 15jährigen Mary, die von dem groben Vater mehr wie ein Stück Vieh an den Pfarrhaushalt verkauft wird. Was dort dann passiert liest sich wie ein Kammerspiel in 2 Akten und der geübte Leser weiss sehr schnell, wohin die Geschichte steuert und dass Mary in einer derart patriarchalischen Gesellschaft nicht gewinnen kann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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sensibel und packend
von einer Kundin/einem Kunden aus Schlegel am 09.04.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Der Klappentext von "Die Farbe von Milch" hat mich gleich angesprochen. Er lässt bereits einiges vermuten, jedoch offenbart der Schluss das Schlimmste, auf das ich so nicht ganz vorbereitet war. Ich hatte das Hörbuch und die Sprecherin hat es spannend gelesen. Der Roman hat mich bis zum Ende sehr mit... Der Klappentext von "Die Farbe von Milch" hat mich gleich angesprochen. Er lässt bereits einiges vermuten, jedoch offenbart der Schluss das Schlimmste, auf das ich so nicht ganz vorbereitet war. Ich hatte das Hörbuch und die Sprecherin hat es spannend gelesen. Der Roman hat mich bis zum Ende sehr mit der Protagonistin mitfiebern lassen. Die Handlung beginnt eher ruhig und wird auch bis zum Ende nicht sehr spannend. Dafür ist die Geschichte aber sensibel und packend geschrieben. Der Aufbau von Frühling bis Frühling analog zu den Jahreszeiten gefällt mir gut. Auch die Nebencharaktere sind interessant dargestellt. Was mich etwas gestört hat, ist dieses immer wieder betonte " Dies ist mein Buch und ich schreibe es eigenhändig". Marys Art zu erzählen und zu schreiben zeigt deutlich ihr Wesen: schlicht und direkt. So ist auch die Sprache des Buches. Mary erzählt hier ihre eigene traurige Geschichte, welche im Jahr 1830-1831 spielt. Trotz, dass anfangs nicht viel passiert, konnte ich das Hörbuch nicht weglegen. Marys Erlebnisse haben mich mitgerissen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Das Ende der Geschichte hat mich mit einem schweren Herzen zurückgelassen. „Die Farbe von Milch“ war überraschend grausam, ehrlich und gleichzeitig auch schmerzhaft. Insgesamt lesenswert bzw. hörenswert.

Eindrucksvolles Portrait eines einfachen Lebens
von Thala am 26.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Mary ist ein armes Bauernmädchen, welches ein hartes Leben voller Entbehrungen auf dem Bauernhof gewöhnt ist. Doch sie beschwert sich nicht, denn sie kennt kein anderes Leben. Doch dann schickt sie ihr Vater als Dienstmädchen zum Pfarrer, damit sie sich um seine kranke Frau kümmert. Meine Meinung:... Zum Inhalt: Mary ist ein armes Bauernmädchen, welches ein hartes Leben voller Entbehrungen auf dem Bauernhof gewöhnt ist. Doch sie beschwert sich nicht, denn sie kennt kein anderes Leben. Doch dann schickt sie ihr Vater als Dienstmädchen zum Pfarrer, damit sie sich um seine kranke Frau kümmert. Meine Meinung: Zunächst war ich aufgrund der fehlerhaften Zeichensetzung und der simplen Sprache sehr überrascht. Doch dann erschloss sich mir, dass es eben Mary, das einfach Bauernmädchen ist, welches ihre Geschichte zu Papier bringt. Da sie scheinbar erst vor kurzem Lesen und Schreiben gelernt hat, beherrscht sie es eben nicht besser. Sie ist in keinster Weise belesen und somit ist auch ihre Wortwahl und ihr Schreibstil sehr einfach. Sie schreibt frei aus ihrer Seele heraus und das Buch wirkt wie ein einziger langer, innerer Monolog. Mir hat die Geschichte von und um Mary sehr gut gefallen, denn Mary ist eine wahre Kämpferin, die sich allen Fallstricken zum Trotz immer wieder aufrappelt und nie aufgibt. Auch wenn ihre gesamte Umgebung ihr einreden möchte, sie sei wertlos, verliert sie nie den Glauben an sich selbst. Von mir erhält das Buch eine klare Leseempfehlung!

sehr schönes, nachdenklich machendes Hörbuch
von Funny aus Augsburg am 19.03.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

"Die Farbe von Milch" geschrieben von Nell Leyshon und gelesen von Laura Maire ist ein wirklich ergreifendes Hörbuch. Schon das Cover fand ich sehr schön, da es einerseits sehr schlicht ist, aber dennoch etwas einzigartiges hat. Und einzigartig fand ich die ganze Geschichte, da sie irgendwie anders ist als... "Die Farbe von Milch" geschrieben von Nell Leyshon und gelesen von Laura Maire ist ein wirklich ergreifendes Hörbuch. Schon das Cover fand ich sehr schön, da es einerseits sehr schlicht ist, aber dennoch etwas einzigartiges hat. Und einzigartig fand ich die ganze Geschichte, da sie irgendwie anders ist als die anderen Geschichten, die ich sonst lese und höre, aber dennoch wirklich spannend von Anfang bis Ende war. Das junge Bauernmädchen Mary hat seit Beginn ihres Lebens gelernt hart zu arbeiten. Doch eines Tages, als sie 15 ist, wird sie zum Haus des Pfarrers geholt um dort im Haushalt zu helfen und sich um die schwerkranke Frau des Pfarrers zu kümmern. Sie lernt dort eine ganz neue Welt kennen. Mary hat ihre ganz eigene Art die Welt zu sehen und sagt auch gerade heraus, was sie gerade denkt. Sie lässt sich auch nicht verbiegen. Sie ist einfach wie sie ist. Leider verstirbt aber die kranke Frau des Pfarrers eines Tage und alles verändert sich. Die Geschichte ist aus der Sicht von Mary erzählt, die ihre Lebensgeschichte in einem Buch aufgeschrieben hat. Das fand ich sehr gelungen, da man so wirklich mit ihr mitfühlen konnte. Mary war mir sympathisch, auch wenn sie nicht gerade einfach zu sein scheint. Sie hat aber auch schon einiges in ihrem Leben entbehren müssen. Schön finde ich immer wieder die Situationen mit ihrem Großvater, aber da will ich nicht weiter in die Tiefe gehen, um nicht zu viel zu verraten. Das Hörbuch war toll gelesen. Laura Maire hat eine tolle, angenehme Stimme. Es gelingt ihr auch die Stimme zu den Stimmungen und für die verschiedenen Personen passend einzusetzen. Ich habe ihr sehr gerne zugehört. Die Geschichte war sehr ergreifend. Mary tat mir oft sehr leid und ich konnte sie sehr gut verstehen. Das war eines der tollsten Hörbücher, das ich bisher gehört habe. Obwohl es kein spannender Thriller war, war ich doch von Anfang an voll dabei und wollte wirklich wissen wie es mit Mary weitergeht. Das Ende fand ich sehr überraschend.