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Solange es Schmetterlinge gibt

Roman

Hanni Münzer

(8)
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Beschreibung


Die Vorgeschichte zu »Unter Wasser kann man nicht weinen«!  

Nach einem Schicksalsschlag hat sich Penelope weitgehend von der Außenwelt zurückgezogen. Dass Glück und Liebe noch einmal in ihr Leben zurückkehren, wagt sie nicht mehr für möglich zu halten. Doch dann lernt sie die über achtzigjährige Trudi Siebenbürgen kennen – eine faszinierende Frau mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Auch ihr neuer Nachbar Jason spielt seine ganz eigene Rolle auf Penelopes neuem Weg. Und langsam lernt Penelope, dass die Welt voller Wunder ist, für den, der sie sieht.  

„Herzschmerz pur!“ GONG

»Ein wortwörtlich „liebevoller“ Roman, der uns Gänsehaut beschert und Herzen heilt, eine starke Geschichte samt zauberhafter Charaktere, die wir auch nach dem Ende kaum gehen lassen wollen!« Karla Paul, ARD Büffet  

»Ein Buch wie eine beste Freundin. Wunderbar geschrieben, kraftvoll und mit viel Seele und Herz.« Für Sie

„Feine Unterhaltungsliteratur.“ WeiberDiwan

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 14.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-003-7
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/3,5 cm
Gewicht 460 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 56490

Buchhändler-Empfehlungen

Berührend

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Penelope hat sich nach einem Schicksalsschlag komplett zurückgezogen. Ihr Tag ist bis ins letzte Detail durchstrukturiert und auf Störungen reagiert sie empfindlich. Das könnte auf einer einsamen Insel funktionieren, aber nicht in einem Mietshaus! Eine wunderbar erzählte Geschichte, bei der Lachen und Weinen Hand in Hand gehen...

Was für eine Entdeckung

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Manchmal müssen auch Buchhändler mit sanftem Nachdruck auf bestimmte Autoren oder Bücher hingewiesen werden. So ist es mir vor Kurzem in München mit dieser Autorin gegangen. Sie alle haben wahrscheinlich längst mindestens ein Buch von Hanni Münzer gelesen. Wahrscheinlich „Honigtot“ oder „Marlene“, denn diese beiden Bücher erfreuen sich ja ausgesprochener Beliebtheit. Wie Sie an diesem Beginn sehen, habe ich es noch nicht getan. Ein großer Fehler, wie ich jetzt zugeben muss. Und wann soll ich jetzt nur die Zeit finden, dieses Versäumnis nachzuholen? „Solange es Schmetterlinge gibt“ war in diesem Moment genau das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt für mich. Nachdem ich zwei mich doch sehr nachdenklich stimmende Bücher gelesen habe, die mich sehr traurig gemacht haben, brauchte ich etwas vermeintlich Leichtes. Das dem nicht so ist, ist mir natürlich erst während der Lektüre aufgegangen. Doch nun der Reihe nach. Hanni Münzer erzählt in ihrer Geschichte von Penelope. Penelope ist eine Grundschullehrerin, so Mitte Dreißig, die nach einer gescheiterten Ehe alleine mit ihrem Kater Giacomo in einem Mietshaus in München lebt. Jeder Tag ist exakt durchgetaktet. Sie braucht diese Struktur. Sie gibt ihr Sicherheit. Andere Menschen und unvorhergesehene Dinge kann sie gar nicht leiden. Doch dann passiert etwas, was ihr ganzes bisheriges Konstrukt zum Wanken bringt. Es fängt eigentlich ganz harmlos an. Eines Tages lernt sie Trudi kennen. Trudi ist eine alte Dame, die ebenfalls in diesem Mietshaus lebt. Trudi backt leidenschaftlich gerne. Und genau dieser Geruch des frisch gebackenen ist es, der die beiden Frauen miteinander bekannt macht. Doch Trudi hat ein Geheimnis. Und Trudi hat ein sehr gutes Gespür für andere Menschen. So kommt es, dass Trudi es langsam aber sicher schafft, dass Penelopes Schutzpanzer einen Riss bekommt. Damit ist schon einmal der erste Schritt getan. Den Durchbruch schafft dann ein neuer Mieter, der über Penelopes Wohnung ins Dachgeschoss zieht. Dies ist der 25jährige Jason, der ausgesprochen charmant, sehr von sich selbst überzeugt, aber auch sehr klug ist. Seine Dogge Theseus führt zu einem ersten Zusammentreffen. Und dann wird Penelope die beiden nicht mehr los. Am Ende des Buches ist Penelope ein ganz anderer Mensch. Die Autorin hat eine sehr kluge und zu Herzen gehende Geschichte geschrieben. Sie verbindet ganz viele unterschiedliche Themen miteinander. So gibt es eine kleine Krimihandlung, eine wunderschöne Liebesgeschichte, einen kleinen Bezug auf ihre oben bereits erwähnten Romane „Honigtot“ und „Marlene“ und sehr viel Humor und einige verrückte Szenen. Doch das Hauptthema ist die Geschichte Penelopes. Warum hat sie sich so von dem Leben abgewandt? Was ist damals passiert? Ganz langsam kommen Trudi und Jason der Geschichte auf die Spur. Penelope wehrt sich lange. Aber irgendwann merkt sie, dass es ihr gut tut, zurück ins Leben zu kommen. Für mich war dies ein Buch, was mich sofort gefangengenommen hat. Es hat mich ähnlich begeistert und überrascht wie im letzten Jahr ungefähr zur selben Zeit das Buch „Die Phantasie der Schildkröte“ von Judith Pinnow. Während ich am Anfang noch dachte, dass das Buch eine relativ banale Liebesgeschichte sei, hat es mich mit seinen Wendungen immer wieder überrascht. Es ist ein psychologisch dichtes Buch mit Tiefgang, das aber ganz leichtfüßig daherkommt. Es hat es sofort in meine persönliche literarische Hausapotheke geschafft, weil es einfach klug ist und glücklich macht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Zurück ins Leben
von Dreamworx aus Berlin am 04.01.2021

Die Grundschullehrerin Penelope Arendt lebt allein in München, nachdem ihr Sohn Dominik bei einem Unfall starb und sie sich von ihrem Mann David getrennt hat. Sie zieht sich völlig aus dem gesellschaftlichen Leben zurück und kennt nur noch ihre Arbeit, zu schlimm sind die Erinnerungen und der damit verbundene Schmerz an ein glüc... Die Grundschullehrerin Penelope Arendt lebt allein in München, nachdem ihr Sohn Dominik bei einem Unfall starb und sie sich von ihrem Mann David getrennt hat. Sie zieht sich völlig aus dem gesellschaftlichen Leben zurück und kennt nur noch ihre Arbeit, zu schlimm sind die Erinnerungen und der damit verbundene Schmerz an ein glücklicheres Leben. Doch durch ihre 80-jährige Nachbarin Trudi Siebenbürger , den neuen Mieter Jason, aber auch durch ihre umtriebige Mutter kehrt Penelope langsam aber sicher aus ihrem Schutzpanzer ins normale Leben zurück und lernt auf neue Art, dass das Leben aufregend und schön sein kann… Hanni Münzer hat mit ihrem Buch „Solange es Schmetterlinge gibt“ einen unterhaltsamen Roman vorgelegt, der wohl als Vorgeschichte zu „Honigtot“ und „Marlene“ dienen soll, denn die hier auftauchenden Protagonisten sind ebenfalls in den anderen Büchern mit von der Partie. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Autorin hat einen sehr angenehmen Stil, der ihrer Geschichte etwas Familiäres und gleichzeitig Vertrautes gibt. Als unsichtbarer Schatten folgt der Leser Penelopes Spuren der Vergangenheit und erlebt mit dieser einige Gefühlswallungen anhand der Schicksalsschläge, die Penelope schon zu verkraften hatte. Die Vergangenheit von Trudi ist ebenfalls interessant, kommt aber in diesem Buch zu kurz, da sie erst in einem Nachfolgewerk der Autorin auftaucht. Der Spannungsbogen sollte wohl durch eine eingeflochtene Kriminalhandlung erreicht werden, doch dies ist leider so gar nicht geglückt, wirkte die Story doch völlig unglaubwürdig und konstruiert. Die Geschichte rund um Penelope, Trudi und Jason aber ist herzerfrischend und lässt einen wünschen, dass es auch im täglichen Leben fremde Menschen gibt, die sich für andere interessieren und ihnen eine Stütze sein können. Die Protagonisten sind durchweg liebevoll ausgearbeitet und mit Leben versehen worden. Sie wirken aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften sehr realistisch und authentisch. Penelope ist eine Frau, die schon so einiges verkraften musste. Als Folge davon hat sie sich aus der Welt zurückgezogen, lebt mit ihrer Katze zusammen und hat dem gesellschaftlichen Leben und all ihren Freunden abgeschworen. Einzig ihre Mutter geht ihr mit ihren ständigen Besuchen auf die Nerven, dabei versucht diese nur, Penelope wieder ins Leben zu schubsen. Trudi Siebenbürger hat mit ihren 80 Jahren schon eine Menge Gutes wie Schlechtes erlebt, sich davon aber nie unterkriegen lassen. Sie sprüht vor Lebensfreude, ist charismatisch und hat das Herz am rechten Fleck. Gerade diese Art verschafft ihr Zugang zu Penelope. Jason ist ein junger Mann, der bei der Polizei arbeitet. Er ist sympathisch und hat eine einnehmende fröhliche Art. Auch Penelopes Mutter trägt mit ihren ganz eigenen Wesenszügen zum Unterhaltungswert der Handlung bei. „Solange es Schmetterlinge gibt“ ist ein Roman über Trauerbewältigung, neue Freunde und einen Schritt hinein ins Leben. Unterhaltsame Lektüre mit ernstem Thema für kurzweilige Lesestunden. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

Solange es Schmetterlinge gibt
von einer Kundin/einem Kunden am 26.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kannte die Autorin Hanni Münzer und ihre "Schmetterlinge"-Reihe bis zu diesem Buch noch nicht, lies mich also überraschen. Die Entwicklung von Penelopes Geschichte ist ein ständiges Auf und Ab, wobei sie selbst wohl am liebsten nur Abs hätte, dann bräuchte sie sich nicht auf andere Menschen oder Dinge einzulassen. Ein Auf pa... Ich kannte die Autorin Hanni Münzer und ihre "Schmetterlinge"-Reihe bis zu diesem Buch noch nicht, lies mich also überraschen. Die Entwicklung von Penelopes Geschichte ist ein ständiges Auf und Ab, wobei sie selbst wohl am liebsten nur Abs hätte, dann bräuchte sie sich nicht auf andere Menschen oder Dinge einzulassen. Ein Auf passt gar nicht in den Stundenplan der durchgetakteten Lehrerin und selbsternannten Perfektionistin. Da werden sogar die eigene Mutter und beste Freundin zum Kritikpunkt, wenn diese ihre Meinung äussern. Ich kann Penelope verstehen, wenn sie sich nach dem tragischen Unglück (erstmal, vorübergehend) aus dem Leben zurückzieht und abschottet, aber das muss irgendwann ein Ende haben. Professionelle Hilfe wäre sicher hilfreich, dann jedoch müsste sich Penelope jemandem öffnen und das wäre gegen ihren Willen - glaubt sie. In der Schule funktioniert sie nur noch, mischt sich gerne in die Angelegenheiten Anderer ein, aber wenn das bei ihr jemand tut, gibt es Ärger. Mutter Ariadne lässt sich davon nicht beirren, die geht der Tochter absichtlich gerne auf den Wecker, egal, wie diese reagiert. Jason ist trotz seinen jungen Alters ebenfalls hartnäckig, mein Eindruck ist allerdings, er ist nur Mittel zum Zweck - hoffentlich weiss er das auch! Und Trudi ist ganz direkt, die stellt Penelope einfach vor vollendete Tatsachen und lässt keine Widerworte zu. Zu Beginn dachte ich, es ist eine Liebesgeschichte, war/ist es zeitweise auch, nimmt aber doch eine andere Wendung. Nach der Geschichte im Park kamen Krimielemente dazu, die sich aber mehr oder weniger in Luft auflösten - wo stehen wir nun? Dazu ein paar reizende Haustiere (immerhungrige Dogge, italienischer Kater, singender Vogel) und fertig könnte die Geschichte um Freundschaft und Verständnis sein. Penelope ist gegen alles Neue, lässt sich nicht gerne was sagen, blockt ununterbrochen ab, mir wäre sie zu anstrengend - und ich würde ihr keinen Mitleids-Bonus wegen ihres Verlustes geben. Leider schlägt das Schicksal manchmal zu und man muss sich damit auseinandersetzen. An sich prima zu lesen, an einem Abend habe ich knapp die Hälfte des Buches gelesen, dann plätschert es etwas vor sich hin. Themen werden angeschnitten, aber nicht mehr aufgegriffen (Kollege Lauermann, der Mann mit der Wollmütze, die türkische Familie, Mario ...), das fand ich ein bisschen schade. Ich sehe Penelope weder als Raupe noch als Schmetterling, sondern einfach als verbitterte Frau, die sich in ihrem Alter (Mitte 30, was soll das kindische Getue?!) nicht so verkriechen, nicht immerzu weglaufen, sondern sich helfen lassen sollte. Dann hätte sie genug Platz in ihrem persönlichen Zeit- oder Stundenplan, das Leben zu genießen, egal, ob mit oder ohne Haustier, Freund oder Mann, aber hoffentlich mit sich selbst im Reinen und endlich mal zufrieden. Ich rechne es Penelope aber hoch an, dass sie ihre ältere Freundin bei deren Wünschen unterstützt, ohne sofort nein zu rufen und wegzulaufen. Ich vergebe für "Solange es Schmetterlinge" 3,5 Sterne - zudem habe ich mich vom Erscheinungsdatum irreführen lassen, ich wusste nicht, dass das Buch bereits vor einigen Jahren erschienen war.

Überraschend anders als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2020

Eine Geschichte die mich zum nachdenken und zu Tränen gerührt hat! Toll erzählt und flüssig zu lesen. Würde es jedem empfehlen.


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