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Mörder aus Passion

Biographie eines Psychopathen

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Taschenbuch
Die Geschichte eines Psychopathen

Karl Liebknecht – Hauptfigur dieses Romans – verliert am selben Tage seine junge Frau
sowie seine Eltern bei einem Autounfall, der durch einen angetrunkenen jugoslawischen
Lastwagenfahrer verursacht wurde. Liebknecht, gewissenhafter Sachbearbeiter beim Sozialamt,
zieht sich immer mehr in sich selbst zurück, bis er eines Tages unbeabsichtigt ein junges
jugoslawisches Mädchen tötet. Er redet sich ein, dass es sich ja ohnehin ’nur´ um eine Angehörige
jenes Volkes handelte, welches seine Familie auf dem Gewissen hat.
Liebknecht kommt in Kontakt mit neonazistischen Kreisen und beginnt, ausländische Drogendealer
und Prostituierte zu jagen. Anfangs werden die Opfer lediglich verprügelt – später
jedoch geht Liebknecht, der begonnen hat seinen Körper durch Krafttraining zu stählen, dazu
über, die Opfer in seinem Keller einzusperren und anschließend zu ermorden.
Liebknecht entführt die Frau des Inspektor Werner, der schon sehr früh seinen Verdacht auf
den wahren Täter gerichtet hat, jedoch keine Beweise herbeibringen kann und bringt sie
dazu, mit drei Afrikanern Sexspiele vor einer versteckten Kamera zu treiben. Die aufgenommenen
Videos schickt Liebknecht an Presse und Polizei und er beginnt ein Katz- und Mausspiel,
um sich von der Langeweile des täglichen Einerleis zu lösen.
Auch der Kriminalassistent des Inspektors wird entführt und ermordet. Liebknecht verwandelt
sich vom biederen Beamten in ein sarkastisches Ungeheuer, liebt jedoch seine schwarze
Haushälterin Agatha, die ihn bei seinen perversen Untaten rückhaltlos unterstützt….
Dieser Roman sollte nur von gereiften Erwachsenen gelesen werden.
Portrait
Der Autor, Bernd Michael Grosch, geboren 1954 in Rheinland-Pfalz, sieht sich als eine Art 'Weltenbummler', der bereits 1973, im Alter von 18 Jahren zum ersten mal Deutschland verließ, um einen Gutteil der Erde und ihrer Bewohner kennenzulernen und fast neun Jahre in Indien zu leben. Die so gemachten Erfahrungen wurden zum Teil in mehreren Büchern verarbeitet.
Seit März 2009 lebt der Autor wieder in Deutschland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 732
Erscheinungsdatum 21.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7418-9472-5
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 21/14,8/4,2 cm
Gewicht 1095 g
Auflage 2. Auflage
Illustrator Bernd Michael Grosch
Buch (Taschenbuch)
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36,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Der menschliche Folterer
von P. Solage am 21.06.2017

Ein sehr, sehr eigenartiges Buch, das noch längst nicht beendet ist, wenn man den letzten Satz gelesen hat. Zumindest mir ging es so. Karl Liebknecht entführt, foltert, tötet und erniedrigt seine Opfer in übelster Weise, doch er schafft es, dem Leser immer als Mensch vor Augen zu bleiben, nicht als mordendes Ungeheuer, das er im... Ein sehr, sehr eigenartiges Buch, das noch längst nicht beendet ist, wenn man den letzten Satz gelesen hat. Zumindest mir ging es so. Karl Liebknecht entführt, foltert, tötet und erniedrigt seine Opfer in übelster Weise, doch er schafft es, dem Leser immer als Mensch vor Augen zu bleiben, nicht als mordendes Ungeheuer, das er im Grunde ja sein sollte. Dem Autor ist gelungen, ein erschreckendes Bild eines fehlgeleiteten Menschen zu zeichnen, der die übelsten Untaten begeht und dennoch nicht als grausame Bestie vom Leser wahrgenommen wird. Trotz aller Untaten liebt Karl Liebknecht das geistig zurückgebliebene Mädchen, mit welchem er auch ein sexuelles Verhältnis hat. Der Tod des Mädchens lässt ihn bis zur Raserei wahnsinnig werden und erneut bestialisch handeln. Er liebt seine schwarze Haushälterin, jagt jedoch gleichzeitig schwarze Drogendealer und mag wie ein unverbesserlicher Rassist erscheinen, der er jedoch keineswegs sein kann, wie sich auch – im verblüffenden Schlusssatz – erweist. Der Roman gibt einen tiefen Einblick in die Seele eines einstmals braven und fleißigen Beamten, der durch den Schock des Verlusts seiner Lieben aus dem Gleis gerät und immer mehr in einem Sumpf versinkt. Trotz aller Grausamkeiten ein hervorragendes Werk, dessen Absicht nicht in bloßer Sensationslust besteht, sondern den psychischen Aspekt eines Massenmörders berücksichtigt. Ein Buch, das man wohl mehrmals lesen und nachlesen wird. Tiefer, erschreckender Einblick in die Seele eines unverbesserlichen Psychopathen.

Psychopath einmal rein 'menschlich.'
von w.hubi aus München am 26.05.2017

Ein einstmals gewissenhafter Sachbearbeiter des Sozialamts verlert durch die Schuld eines angetrunkenen LKW-Fahrers seine Familie. Er zieht sich immer mehr zurück, bis er in Kontakt mit Neo-Nazis kommt. Der Beamte tötet bei einem Sex-Unfall unbeabsichtigt ein Mädchen und legt sich dadurch eine 'Hornhaut der Seele' zu. Er beginnt... Ein einstmals gewissenhafter Sachbearbeiter des Sozialamts verlert durch die Schuld eines angetrunkenen LKW-Fahrers seine Familie. Er zieht sich immer mehr zurück, bis er in Kontakt mit Neo-Nazis kommt. Der Beamte tötet bei einem Sex-Unfall unbeabsichtigt ein Mädchen und legt sich dadurch eine 'Hornhaut der Seele' zu. Er beginnt, ausländische Drogendealer zu jagen, weitet die Tätigkeit auf (ebenfalls ausländische) Prostituierte aus und wird zunehmend mehr und mehr zu einem scheinbar seelenlosen Psychopathen, der seine schwarze Haushälterin zum 'Sex' mit einem Eber animiert und auch auf viele weitere Perversitäten verfällt. Erstaunlich ist, dass der Leser nicht einfach die reine Bestie in dieser Figur erkennen will, sondern im Kopf stets die Person des fehlgeleiteten Karl Liebknecht hat. Trotz aller Grausamkeiten ein einfühlsam geschriebenes und in seiner Methodik doch 'logisches' Werk. Lesenswert, doch nichts für schwache Nerven!

Schockierendes Thema, jedoch besonnen umgesetzt.
von Carla C. am 26.05.2017

Als erstes muss ich feststellen, dass bei diesem Roman das doch sehr grausame Geschehen so gar nicht mit der ruhigen Erzählweise zusammen passen will. Dieses Verzichten auf Effekthascherei trotz massiver Folter und Grausamkeiten. Erst auf den zweiten Blick wurde mir gewahr, dass der besonnene Stil gewollt sein muss, um den Leser... Als erstes muss ich feststellen, dass bei diesem Roman das doch sehr grausame Geschehen so gar nicht mit der ruhigen Erzählweise zusammen passen will. Dieses Verzichten auf Effekthascherei trotz massiver Folter und Grausamkeiten. Erst auf den zweiten Blick wurde mir gewahr, dass der besonnene Stil gewollt sein muss, um den Leser sich auf die Psyche der agierenden Hauptperson konzentrieren zu lassen. Dies ist meiner Ansicht nach auch voll und ganz gelungen. Vorurteilslos wird die Person des biederen Beamten aufgenommen, um Schritt für Schritt die Verrohung des Karl Liebknecht nachzuvollziehen. Trotz aller vorhandenen Attribute in dieser Richtung möchte und kann ich diesen Roman nicht dem Genre Sex and Crime zuordnen, denn er ist weit mehr als das. Er gewährt einen tiefen Einblick in die (wohl auch eigene?) Seele und läßt einen erschaudern, beim Gedanken, Karl Liebknecht und seine Untaten auch nur für kurze Zeit verstanden zu haben. Aufgrund der im Roman vorkommenden Grausamkeiten war ich versucht, einen Stern abzuziehen, habe mich aber entschieden, dies doch nicht zu tun, zumal der Autor im Klappentext ja explizit darauf hinweist, der Roman möge nur von reifen Menschen gelesen werden. Thriller einer ganz eigenen Art.