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Wolfssucht

Irina musste als Kind mit ansehen, wie ihre Schwester Leonore ermordet wurde. Nur weil Skandar, der Sohn des Jägers, sie beschützte, ist Irina noch am Leben.
Selbst als Erwachsene verfolgen sie die Bilder des brutalen Mordes. In ihrem Dorf fühlt sie sich ausgestoßen. Hinter ihrem Rücken nennt man sie verflucht. Allein Skandar will Irina für sich gewinnen. Als er sein Ziel nicht erreicht, schlägt seine Zuneigung in Gewalt um. Irina muss fliehen.
Doch »es« lauert immer noch da draußen. Im finsteren Wald. Leonores Mörder hat Irina nicht vergessen.
Ihre erneute Begegnung setzt blutige Ereignisse in Gang, die das ganze Dorf ins Verderben zu reißen drohen …

Eine dunkelfantastische Novelle zur Zeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das bekannte Märchen der Brüder Grimm: »Rotkäppchen«. Top 5 vom Deutschen Phantastik Preis 2017, Kategorie: »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte«.
Portrait
Geschrieben hat die Münchnerin Nora Bendzko von Kindheit an, meist fantastische Texte. Einmal begonnen, hat das Schreiben sie nicht mehr losgelassen. Der Wunsch, Literatur zu einem festen Bestandteil ihres Lebens zu machen, brachte sie nach Wien, wo sie seither die Deutsche Philologie studiert. Zusätzlich moderiert sie im Rindlerwahn-Autorenforum und arbeitet nebenbei als Lektorin.

Der erste Band ihrer dunkelfantastischen »Galgenmärchen«-Thriller, »Wolfssucht«, gelangte in die Top 5 vom Deutschen Phantastik Preis 2017. Der zweite Band »Kindsräuber« steht auf der Shortlist vom Seraph 2018 als »Bester Independent Titel«.

Neben dem Schreiben zählt das Singen zu ihren größten Leidenschaften. Beide Passionen darf sie in den Metal-Bands »Avem« und »Nightmarcher« ausleben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 132
Erscheinungsdatum 25.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7418-9578-4
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/0,8 cm
Gewicht 165 g
Auflage 13. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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6,99
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Kundenbewertungen

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Wunderbar düster
von Isabel am 20.07.2017

Nora Bendzko entführt einen mit Wolfssucht in die grausame Zeit des 30-jährigen Krieges, in der nicht nur die mordenden Soldaten eine Gefahr darstellen, sondern auch eine Bestie im Wald – und die Dorfbewohner selbst. Denn Angst, fanatischer Glaube und zurückgewiesene "Liebe" kann das schlechteste im Menschen zum Vorschein bringen... Nora Bendzko entführt einen mit Wolfssucht in die grausame Zeit des 30-jährigen Krieges, in der nicht nur die mordenden Soldaten eine Gefahr darstellen, sondern auch eine Bestie im Wald – und die Dorfbewohner selbst. Denn Angst, fanatischer Glaube und zurückgewiesene "Liebe" kann das schlechteste im Menschen zum Vorschein bringen wie unsere Protagonistin Irina erfahren muss. Irina tat mir die ganze Geschichte lang leid. Nicht nur, dass sie ihre Familie verlor und zusehen musste, wie eine Bestie ihre Schwester schändet und ermordet, sie wird deswegen auch noch von den Dorfbewohnern gemieden. Allein Skandar, dessen Nähe sie gar nicht will, will ihr Herz gewinnen und kann leider kein Nein akzeptieren. Aber nicht nur Skandar und das für mich grausame Verhalten der Großmutter treiben Irina in die Nähe des Abgrunds, auch die Dorfbewohner tun ihr Übriges dazu. Die Geschichte fängt schon düster mit Mord und grausamer Gewalt an, wird aber von Seite zu Seite düsterer. Nicht nur körperliche Gewalt ist in dieser Novelle zu finden, sondern auch seelische. Irinas Verhalten gegenüber der Bestie konnte ich nachvollziehen, wenn ich bedenke, dass sie die damaligen Erlebnisse nie richtig verarbeiten konnte und immer noch traumatisiert ist. Dass sie Außenseiterin im Dorf ist und keine Bezugsperson hat, spielt da sicher auch noch eine Rolle. Der Schreibstil der Autorin ist so wie ich es bei einer düsteren Neuinterpretation eines Märchens erwartet habe. Die Sprache ist klar und deutlich. Gewalttaten werden benannt und erzeugten bei mir auch ohne allzu genaue Beschreibung Bilder im Kopf. Es wird sich auf das wichtigste konzentriert und keine großen Abschweifungen vorgenommen. Trotzdem konnte ich die wichtigsten Charakterzüge der auftretenden Personen erkennen und vor allem Irinas Schmerz und Leid sowie ihre Beweggründe nachvollziehen. Zum Ende hin überraschte mich die Autorin nochmal mit der Auflösung der Geschichte, die ich so ganz sicher nicht erwartet hatte und nochmal den ganzen Schrecken der Story enthüllt, der so viel früher seinen Anfang nahm. Fazit Mit Wolfssucht zeigt uns Nora Bendzko eine düstere Novelle angelehnt an das Rotkäppchen, in dem Wolf und Mädchen Opfer anderer sind und sich die Geschehnisse immer weiter zuspitzen bis es im Ende seinen grausamen Höhepunkt findet.

Eine düstere, spannende Märchenadaption.
von Fleur_de_livres am 07.07.2017

Das Cover ist recht düster und zeigt eine heulenden Wolf im Hintergrund und einen angedeuteten Wald. Dieses Titelbild passte sehr gut zu dem Galgenmärchen. Das Buch ist eine Adaption des Märchens Rotkäppchen auf düstere, sehr spannende Weise. Die Handlung spielt zur Zeit des 30 jährigen Krieges und wirklich sehr realitätsnah... Das Cover ist recht düster und zeigt eine heulenden Wolf im Hintergrund und einen angedeuteten Wald. Dieses Titelbild passte sehr gut zu dem Galgenmärchen. Das Buch ist eine Adaption des Märchens Rotkäppchen auf düstere, sehr spannende Weise. Die Handlung spielt zur Zeit des 30 jährigen Krieges und wirklich sehr realitätsnah beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht und flüssig. Das Buch lässt sich schnell lesen und ist doch spannend bis zum Ende. Die Personen sind wirklich sehr gut beschrieben und man nimmt ihnen ihre Taten und Handlungen ab. Sie wirken authentisch. Auch schafft es die Autorin mit überraschenden Wendungen die Spannung immer zu halten bzw. weiter aufzubauen. Der Krieg herrscht nicht nur in der Welt, sondern auch in Irina und den anderen Dorfbewohnern. Irinas Oma Gwen spielt nicht nur eine zentrale Rolle im Leben von Irina, sondern ist auch für die Entwicklung der Geschichte von Bedeutung. Man kann nachvollziehen, warum Gwen damals so gehandelt hat und warum sie heute so handelt. Skandar als Jäger, als erster Mann des Dorfes ist nicht gerade der Sympathieträger. Aber auch seine Rolle in der Geschichte ist so gut ausgedacht, dass man ihm seinen Charakter abnimmt – auch wenn man damit nicht wirklich einverstanden ist. Fazit: Eine düstere, spannende Märchenadaption.

Sehr fein!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 26.06.2017

Bin persönlich kein Fan von Kurzgeschichten und war auch etwas traurig nicht noch mehr von der Story haben zu können, da sie meiner Meinung nach wirklich Potenzial hätte, um sie größer aufzuziehen! "Galgenmärchen" wie Brom's Kinderdieb sind genau mein Fall, deswegen war ich froh dieses Buch entdeckt... Bin persönlich kein Fan von Kurzgeschichten und war auch etwas traurig nicht noch mehr von der Story haben zu können, da sie meiner Meinung nach wirklich Potenzial hätte, um sie größer aufzuziehen! "Galgenmärchen" wie Brom's Kinderdieb sind genau mein Fall, deswegen war ich froh dieses Buch entdeckt zu haben. Die Geschichte ist kontinuierlich spannend und macht Lust auf mehr. Freue mich auf den anderen Band :) Aufjedenfall wert supported zu werden!