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Der Duft von Schokolade

Roman

(9)
Eine unvergesslich sinnliche Liebesgeschichte
Wien 1881: Nachdem Leutnant August Liebeskind den Militärdienst quittiert hat, blickt er einem Sommer ohne Verpflichtungen entgegen. Erst im Herbst wird er eine Stelle bei seinem Onkel, einem reichen Schokoladenfabrikanten, antreten. Als er der unkonventionellen Elena Palffy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Um ihr Herz zu gewinnen, erlernt er das Handwerk eines Chocolatiers und kreiert für sie ausgefallene Pralinés. Seine Strategie geht auf: Elena erliegt den Reizen ihres »Schokoladesoldaten«. Doch ihre Liebe hat keine Zukunft: Elena ist verheiratet - und ihr Mann spurlos verschwunden.
Portrait
Ewald Arenz, geboren 1965 in Nürnberg, studierte in Erlangen Anglistik und Amerikanistik sowie Geschichte und publiziert seit Beginn der neunziger Jahre. Er ist Autor mehrerer Romane (›Der Duft von Schokolade‹, ›Der Teezauberer‹, ›Die Erfindung des Gustav Lichtenberg‹ und ›Ehrlich & Söhne‹) sowie verschiedener Bände mit Kurzprosa. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2004 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis für Kultur und 2007 mit dem Fürther Kulturpreis. Sein Bestseller ›Der Duft von Schokolade‹ wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt und erhielt 2010 den Literary Award der Handelskammer Neapel. Ewald Arenz lebt mit seiner Familie in Fürth.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 08.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14615-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/2,5 cm
Gewicht 255 g
Buch (Taschenbuch)
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Selten war eine Beschreibung auf einer Buchrückseite so passend wie bei diesem Buch: „Ein Hauch vom ‚Schatten des Windes’, ein Splitter ‚Chocolat’ und ein guter Tropen ‚Parfum’...“. Es ist ein ungewöhnliches, in seinem Schreibstil durchaus altmodisch anmutendes Buch. Der Autor Ewald Arenz erzählt die Geschichte des jungen Wiener Leutnants a.D. August Liebeskind, der die ungewöhnliche Gabe besitzt, Düfte sehen zu können. Bei ihm werden aus Düften Farben, aus Farben Bilder, aus Bildern Träume und aus diesen Träumen wird letztendlich Konfekt. Endgültig zum Leben erweckt wird diese Gabe durch seine Liebe zu einer für ihre Zeit ungewöhnlichen Frau – Elena. Doch diese Liebe entwickelt sich ganz anders als es sich August gewünscht hat. Genießen Sie dieses Buch und diese Amour Fou. Es ist ein absolut sinnliches Leseerlebnis. Der Autor versteht es wirklich ausgezeichnet den „Duft von Schokolade“ und andere Wohlgerüche in seinem Buch zu verpacken. Es ist ein wunderschönes Herbst-Buch, bei dem man sich sehnt, in einem Wiener Kaffeehaus zu sitzen, eine Schale Kaffee zu trinken, dabei lecker ausgewähltes Konfekt zu naschen und dieses Buch immer weiter zu lesen. Viel zu schnell ist dieser Lesegenuss vorbei!


Selten war eine Beschreibung auf einer Buchrückseite so passend wie bei diesem Buch: „Ein Hauch vom ‚Schatten des Windes’, ein Splitter ‚Chocolat’ und ein guter Tropen ‚Parfum’...“. Es ist ein ungewöhnliches, in seinem Schreibstil durchaus altmodisch anmutendes Buch. Der Autor Ewald Arenz erzählt die Geschichte des jungen Wiener Leutnants a.D. August Liebeskind, der die ungewöhnliche Gabe besitzt, Düfte sehen zu können. Bei ihm werden aus Düften Farben, aus Farben Bilder, aus Bildern Träume und aus diesen Träumen wird letztendlich Konfekt. Endgültig zum Leben erweckt wird diese Gabe durch seine Liebe zu einer für ihre Zeit ungewöhnlichen Frau – Elena. Doch diese Liebe entwickelt sich ganz anders als es sich August gewünscht hat. Genießen Sie dieses Buch und diese Amour Fou. Es ist ein absolut sinnliches Leseerlebnis. Der Autor versteht es wirklich ausgezeichnet den „Duft von Schokolade“ und andere Wohlgerüche in seinem Buch zu verpacken. Es ist ein wunderschönes Herbst-Buch, bei dem man sich sehnt, in einem Wiener Kaffeehaus zu sitzen, eine Schale Kaffee zu trinken, dabei lecker ausgewähltes Konfekt zu naschen und dieses Buch immer weiter zu lesen. Viel zu schnell ist dieser Lesegenuss vorbei!


Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Nur in den Düften...
von Igelmanu66 aus Mülheim am 09.01.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Nur in den Düften ließen sich Erinnerungen bewahren.« »Es regnete jetzt tatsächlich, aber das machte nichts. Wenn es das tat, roch alles nur noch stärker, und August liebte die Gerüche. Wenn er die Augen schloss, konnte er sie sogar sehen. Jeder Duft hatte eine Farbe, für die es in der... »Nur in den Düften ließen sich Erinnerungen bewahren.« »Es regnete jetzt tatsächlich, aber das machte nichts. Wenn es das tat, roch alles nur noch stärker, und August liebte die Gerüche. Wenn er die Augen schloss, konnte er sie sogar sehen. Jeder Duft hatte eine Farbe, für die es in der Sprache keine Wörter gab. Auch der Geruch von Frühlingsregen, er war wie ein blasses, unaufdringlich heiteres Lindgrün. … Wie er die Gerüche draußen liebte, so liebte er auch die Aromen im Demel, die in Schleiern in der Luft lagen, sich gemächlich umeinander drehten und alle zusammen die Atmosphäre des Kaffeehauses ausmachten. Als Erstes und am stärksten kam einem, wie als Begrüßung, schon an der Tür der Geruch des frisch röstenden und aufgebrühten Kaffees entgegen. Dann der Zigarrenrauch, der einzige Duft, den man sehen konnte. Und dann, ganz zart und jeder unverwechselbar, die vielen kleinen Düfte. Bitter, von geraspelter Schokolade. Oder geschmolzen und süß, von den Schokoladen der Damen an kühlen Tagen wie heute, mit einem Hauch Vanille darin. Tragant, der einfache, süße Geruch, der von all den Zuckerfiguren ausging. Honig. Überall, wieder wie Farben, die unterschiedlichen Gerüche des Honigs: rosigsüß im Rachat-Lougoum, blütensüß im Halwa, walddunkel in den Nonnenkrapferln, durchsichtig fein im Akazienblütenkonfekt.« Wien, 1881. Leutnant August Liebeskind hat seine Dienstzeit beendet und sucht nun eine neue Aufgabe für sich. Leutnant hin oder her – ein zackiger Typ war er nie, er selbst bezeichnet sich im Geheimen als „Schönwetterleutnant“, der – im Gegensatz zu seinen Kameraden - heilfroh war, dass er während seiner Dienstzeit in keinen Krieg ziehen musste. Dass er anders ist, als die ihn umgebenden Menschen, weiß er schon seit seiner Kindheit. August hat nämlich eine besondere Fähigkeit – den absoluten Geruchssinn. »Erst als er die Gesichter der Eltern sah, das Grinsen seines Bruders, erst da verstand er das erste Mal, dass die anderen nichts von dem rochen und sahen, was er roch und sah. Nichts.« In der Schokoladenfabrik eines reichen Onkels nimmt er eine Stelle an. Als er eines Tages der schönen Elena begegnet, bekommt sein Leben ein neues Ziel. Diese Frau will er erobern! Diese Frau, die Hochrad fährt und sich in keiner Weise um die öffentliche Meinung schert. Die überall mit ihrem frechen und an Arroganz grenzenden Auftreten aneckt! Mit Hilfe seines Sinns für Düfte kreiert er die ausgefallensten und edelsten Pralinés und nach kurzer Zeit erliegt Elena den schokoladigen Versuchungen. Doch es gibt ein Problem, denn Elena ist bereits verheiratet… Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss. Ich war völlig fasziniert, mit welchen Ausdrücken man Düfte beschreiben kann! Was August empfindet und „sieht“, wenn er einen Duft wahrnimmt, ist nicht selten ein Sinnesrausch. Und Ewald Arenz hat wunderbare Worte gefunden, um diese Wahrnehmungen zu Papier zu bringen. Meine Worte hingegen reichen nicht aus, um dies adäquat zu beschreiben, man muss es einfach lesen. Schön fand ich auch zu beobachten, wie sich Augusts Wahrnehmungen im Laufe seines Lebens entwickelten. Wie der kleine Junge merkte, dass er seine Fähigkeit verbergen muss. Wie der erwachsene August lernt, davon zu profitieren, wie seine Begabung ihm manchmal Segen und manchmal auch Fluch ist. Ich ziehe einen Punkt ab, da mir der Herzschmerzfaktor im Verlauf des Buches ein wenig zu hoch war. Nun bin ich aber auch kein Fan von Liebesgeschichten - wer sie mag, dürfte an diesem Buch überhaupt nichts auszusetzen haben. Fazit: Wunderbare Worte formen einen einmaligen Lesegenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Ein Genuß von der ersten bis zur letzen Seite
von Doris Lesebegeistert am 30.07.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser Roman spielt in Wien 1881. August hilft bei seinem Onkel in einer Schokoladenfabrik mit. Er trifft auf die selbstbewusste und schöne Elena und wirbt mit Schokoladenkreationen um sie. Ich fand das Buch wirklich sehr schön und ideal für einen verregneten Nachmittag und einer Tafel Schokolade.

Gut, aber nicht genau
von Robert B. aus Wien am 02.03.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Anfangs war das Buch ja mit Genuss zu lesen. Aber dann häuften sich die Fehler. Bei den Ortsangaben nimmt es der Autor nicht sehr genau. So geht er zu Fuss von der Kettenbrückengasse in den Prater, vom Landtmann landet er schnurstracks am WIenfluss (Stadtpark?). Der Ringtheaterbrand passt historisch noch korrekt... Anfangs war das Buch ja mit Genuss zu lesen. Aber dann häuften sich die Fehler. Bei den Ortsangaben nimmt es der Autor nicht sehr genau. So geht er zu Fuss von der Kettenbrückengasse in den Prater, vom Landtmann landet er schnurstracks am WIenfluss (Stadtpark?). Der Ringtheaterbrand passt historisch noch korrekt zum Jahr 1881, und dass der Bruder Mary Vetseras bei diesem Brand umgekommen ist, ist auch korrekt. Dass aber Kaffeehausbesucher schon 1881 wissen, dass der Thronfolger mit Mary Vetsera umgekommen ist (30.1.1889) passt einfach nicht. Schade um das Buch. Es müssten ja keine bekannten Ortsangaben vorkommen, mit Phantasienamen können solche Fehler nict passieren. Wie gesag, das Buch hat Charme, ist amüsant zu lesen, aber manches stört.