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The Girls

Roman

Emma Cline

(72)
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Beschreibung


It’s hell to be a young girl

Es sind die späten, radikalen 60er, im Norden Kaliforniens. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. An einem der endlosen Sommertage begegnet sie ihnen: den »Girls«. Das Haar lang und unfrisiert, die Kleider ausgefranst, das Lachen laut und frei. Es dauert nicht lang, und Evie ist im Bann der aufregenden Suzanne – und einer Clique, die, einem charismatischen Irren hörig, bald unter grausamen Umständen berühmt werden wird. Ein Strudel von unfassbarer Gewalt rückt näher, an einen Augenblick, in dem alles für immer schiefgehen kann im Leben eines Mädchens.

"Berauschend"
Freundin 21.02.2018

Emma Cline, geboren 1989, wuchs mit ihren sechs Geschwistern im nordkalifornischen Sonoma auf. Nach einem Master of Fine Arts an der Columbia University zog sie nach Brooklyn. Sie schreibt u.a. für den ›New Yorker‹ und Oprah Winfreys Magazin ›O‹, 2014 hat sie den Plimpton Prize for Fiction der Paris Review erhalten. ›The Girls‹ ist Emma Clines erster Roman..
Nikolaus Stingl (* 3. Dezember 1952 in Baden-Baden) studierte Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg und ist seit Anfang der 1980er Jahre als literarischer Übersetzer tätig. Stingl lebt in Flensburg und hat John Irving, Thomas Pynchon und Willam Faulkner übersetzt. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis, dem Paul-Celan-Preis und dem Straelener Übersetzerpreis.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 09.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14620-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/3 cm
Gewicht 346 g
Übersetzer Nikolaus Stingl
Verkaufsrang 59932

Buchhändler-Empfehlungen

Ein toller Roman!

Pauline Haas, Thalia-Buchhandlung Bremen

Unglaublich atmosphärisch geschrieben, die Geschichte nahm mich beim Lesen sofort in ihren Bann. Spannend wird es auch, da die Ereignisse grob an der Sekte rund um Charles Manson angelehnt sind. Wirklich lesenswert!

Ein ausnahmsloses Debüt.

Sandra Glossmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

THE GIRLS von Emma Cline ist das vielversprechende und wunderbar poetisch geschriebene Debüt einer jungen Autorin, die sich hier von den Machenschaften der Manson-Family inspirieren ließ. Cline zeichnet gleichsam das berührende Porträt eines Mädchens, das im Sommer '69 erwachsen werden und sich zwischen einem vorgebenen Lebensweg oder seinen unkonventionellen Träumen entscheiden muss. Dabei schafft sie, was nur wenigen gelingt, den Kniff sich zwischen dem richtigen oder einfachen Weg zu entscheiden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
72 Bewertungen
Übersicht
35
24
10
3
0

Verpufft in Bedeutungslosigkeit
von FrauSchafski am 15.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein einsamer, stürmisch, kalter Ort. Ein verlassenes Haus, das von einer Frau im mittleren Alter „gehütet“ wird. Evie ist die Ich-Erzählerin des Romans, der uns mit ins Jahr 1969 nimmt, die Zeit der Blumenkinder und freien Liebe. In diesem Sommer lernt Evie Suzanne kennen, die zusammen mit mehreren anderen Mädchen in eine „Kommu... Ein einsamer, stürmisch, kalter Ort. Ein verlassenes Haus, das von einer Frau im mittleren Alter „gehütet“ wird. Evie ist die Ich-Erzählerin des Romans, der uns mit ins Jahr 1969 nimmt, die Zeit der Blumenkinder und freien Liebe. In diesem Sommer lernt Evie Suzanne kennen, die zusammen mit mehreren anderen Mädchen in eine „Kommune“ lebt und die alle demselben Mann folgen: Russell. Folgen umfasst dabei, ja ihr habt richtig vermutet, auch sexuelle Hörigkeit. Evie verfällt mit Begeisterung dieser neuen Idee des Zusammenlebens, auch wenn sie gerade einmal 14 Jahre alt ist, und gelangt in einen Sog aus Zusammenhalt, Abhängigkeit, Willenlosigkeit. Nun wäre es an der Zeit, Großes oder Kleines von diesem Buch zu berichten, Charaktere, Inhalt und Spannungsaufbau zu bewerten, das Problem ist nur: Der Roman war für meinen Geschmack insgesamt so farblos, dass er völlig nichtssagend in meinem Gedächtnis verpufft. Schon jetzt, nur zwei Tage nach der Lektüre, habe ich Schwierigkeiten, mich an konkrete Handlungsmuster und Charaktere zu erinnern, geschweige denn eine sinnvolle Einschätzung zusammenzubekommen. Dabei ist der Roman im Großen und Ganzen nicht schlecht, die Lektüre tut nicht weh, aber wie gesagt, es bleibt davon irgendwie nichts übrig. Einzig die Sprache hat mich zu Beginn irritiert, weil sie gespickt ist mit düsteren und zugleich eintönigen Metaphern. Bis mir klar wurde, dass sie Ausdruck der mittlerweile einsamen und fast schon verbitterten Evie sind. Fazit: Drei Sterne kann man mit etwas gutem Willen vergeben für einen Roman, der am Ende genauso wie die Mädchen verschwindet, ohne großen Eindruck zu hinterlassen.

Zieht einen in den Bann!
von Tintenschoen am 18.03.2018

Ein Buch, das in den späten 60igern spielt, das aber heute noch aktuell ist: THE GIRLS - Emma Cline —————————————— Evie ist 14, einsam, gelangweilt und auf der Suche nach Abwechslung, Aufmerksamkeit und Anerkennung. Doch dann begegnet sie Suzanne und ihren Freundinnen, die wie aus einer anderen, faszinierenden Welt zu kommen... Ein Buch, das in den späten 60igern spielt, das aber heute noch aktuell ist: THE GIRLS - Emma Cline —————————————— Evie ist 14, einsam, gelangweilt und auf der Suche nach Abwechslung, Aufmerksamkeit und Anerkennung. Doch dann begegnet sie Suzanne und ihren Freundinnen, die wie aus einer anderen, faszinierenden Welt zu kommen scheinen. Evie folgt ihnen auf eine heruntergekommene Ranch, deren Bewohner bald für sie eine Art Ersatzfamilie werden und deren Anführer Russel auch sie sofort in den Bann zieht. Dass dies vor Allem unter Einfluss von Sex und Drogen geschieht, scheint sie nicht weiter zu beunruhigen. Als sich allmählich jedoch die anfänglich so reizvolle Atmosphäre von Love, Peace & Harmony verfinstert, bahnt sich eine Katastrophe an, die die ganze Welt erschüttern wird. Emma Clines Roman ist sehr stark an die Geschichte von Charles Manson und seiner “Family” angelehnt, doch steht in diesem Fall keinesfalls sein Pendant “Russel” im Mittelpunkt, sondern die “Girls, die diesen umschwirren wie Fliegen“. Allen voran die fast schon mystische Suzanne, deren Aura und Anziehungskraft von Cline so detailliert eingefangen wird, dass man ihr selbst beim Lesen sofort verfällt. Emma Cline verdeutlicht in ihrem Roman, wie schwer es ist, für junge Mädchen (bzw. Jungen) ihren Weg im Leben zu finden. Zu sehr ist man in diesem Lebensabschnitt auf der Suche nach einem Sinn und lässt sich zu leicht von anderen beeinflussen und verführen. So wie Evie von Russel, und vor allem Suzanne, trotz aller Skepsis magisch angezogen wird, lassen sich auch heutzutage Jugendliche (aber auch Erwachsene) zu schnell von vermeintlichen Idolen beeinflussen. Durch Emma Clines packende Schreibweise wird man förmlich in den Sog der Entwicklungen um Evie und ihre neuen „Freunde“ mithineingezogen und schafft es kaum das Buch zur Seite zu legen. Wirklich zu empfehlen!

Verklärte und realitätsfremde Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 05.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als inzwischen erwachsene Frau erzählt Evie in der Ich-Perspektive rückblickend von ihrem Erleben im Jahr 1969 und wie sie als vierzehnjährige in ihrem Heimatort „die Girls“ zum ersten mal sieht. Sie ist gleich beeindruckt – ihr lautes, freies Lachen, das Haar lang und ungekämmt, die ausgefransten Kleider. Diese jungen Frauen si... Als inzwischen erwachsene Frau erzählt Evie in der Ich-Perspektive rückblickend von ihrem Erleben im Jahr 1969 und wie sie als vierzehnjährige in ihrem Heimatort „die Girls“ zum ersten mal sieht. Sie ist gleich beeindruckt – ihr lautes, freies Lachen, das Haar lang und ungekämmt, die ausgefransten Kleider. Diese jungen Frauen sind so ganz anders als Evie und scheinen nicht von dieser Welt zu sein. Sie gerät in den Bann der älteren Suzanne und folgt ihr auf eine Ranch, auf der sich vorwiegend junge Mädchen sektenähnlich um den charismatischen aber erfolglosen Musiker Russel scharen. „‚Hast du mal irgendwas über Russel gehört?‘ Ich verstand die Frage nicht. Ich begriff nicht, dass sie einzuschätzen versuchte, wie viel von den Gerüchten ich gehört hatte: über Orgien, wilde Acid-Trips und jugendliche Ausreißerinnen, die dazu gezwungen wurden, älteren Männern gefällig zu sein. An mondhellen Stränden geopferte Hunde, im Sand verwesende Ziegenköpfe. Wenn ich außer Connie noch andere Freunde gehabt hätte, hätte ich vielleicht auf Partys Klatsch über Russel gehört, irgendein Getuschel in der Küche. Und vielleicht gewusst, dass ich auf der Hut sein musste. Aber ich schüttelte bloß den Kopf. Ich hatte nichts gehört.“ Und so flüchtet sich Evie immer mehr vor ihren pubertären Problemen in eine von ihr verklärte und für die Realität blinde Sichtweise bezüglich der Ranch und der dort lebenden Personen. Dabei gelingt es der Autorin die seelischen Nöte der Heranwachsenden glaubhaft und nachvollziehbar darzustellen. Und doch war mir dies auch etwas zu viel, fühlte ich mich doch zum Teil an die eigene Adoleszenz mitsamt ihrem nervtötenden Gefühlschaos erinnert. Doch genau das sorgt auch dafür, dass man als Leser eine leise Ahnung davon bekommt, woher Evies Verhalten und ihre Sucht nach Liebe und Anerkennung kommt. Der Klappentext verrät bereits, dass es sich in diesem fiktiven Roman bei Russel um einen Typ wie Charles Manson handelt, der in der Realität junge Frauen um sich scharte und 1969 zum Morden trieb. Dieses Wissen schwingt beim Lesen mit und wird noch durch Rückblicke, Erklärungsversuche und Andeutungen der erwachsenen Evie spannend gestaltet. Man weiß, dass Schlimmes geschehen wird und wer die Geschichte um Charles Manson kennt, kann sich auch in etwa vorstellen was passieren wird. Doch als Leser möchte man auch das „Wie“ und „Warum“ erfahren und welche Rolle Evie bei dem ganzen spielt. Das sorgte neben der bildhaften Darstellung und der atmosphärischen Schreibweise dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte, auch wenn mich die Darstellung von Evies Leben in der Gegenwart überhaupt nicht überzeugen konnte. Insgesamt ist „The Girls“ ein Buch, das noch nachwirkt. Es sorgte dafür, dass ich mehr über Charles Manson und seine Mädchen erfahren wollte und darüber im Netz auch einiges fand. Für mich bleibt der Fall unerklärlich und ich finde es beinahe beruhigend, dass ich Begeisterung und Hörigkeit gegenüber Russel/Manson bzw. ähnlich geartetem Personenkult nicht nachvollziehen kann. Das Buch ist interessant und unterhaltsam zu lesen und ich kann es Lesern empfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.


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