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Affe trifft Wolf

Dominieren statt kooperieren? Die Mensch-Hund-Beziehung

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Der Mensch stammt vom Affen ab, der Hund vom Wolf. Doch warum haben wir uns den Wolf ausgesucht, um mit ihm zu leben und nicht den Affen? Welche Vorteile hat es uns gebracht, dass wir uns gemeinsam mit den sozial orientierten Kaniden weiterentwickelt und von ihnen gelernt haben? Günther Bloch und Radinger, Elli H beschäftigen sich mit der Frage, wie die Ko-Evolution von Affenartigen und Hundeartigen, die seit Jahrtausenden existiert, heute weitergeht und wie wir davon profitieren können. Wie können wir – unter Berücksichtigung individueller Persönlichkeiten von Mensch und Hund – lernen, mit unseren Hunden zu kooperieren, statt sie zu dominieren, und so eine harmonische und glückliche Beziehung aufbauen?
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783440157084
Verlag Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Dateigröße 75641 KB
Verkaufsrang 12.878
eBook
14,99
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Ein gelungener Ausflug in die Evolutionsgeschichte von Mensch und Hund
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 19.01.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Warum haben sich vor langer Zeit ausgerechnet Hund und Mensch zusammengetan und bilden bis heute enge soziale Gemeinschaften? Warum sind es gerade die Nachfahren der Wölfe, die wir gerne als Familienhunde oder Arbeitshunde so schätzen? Unter evolutionsbiologischen Aspekten kann nur der Wolf auf eine soziale Vergangenheit zurück sehen, bei... Warum haben sich vor langer Zeit ausgerechnet Hund und Mensch zusammengetan und bilden bis heute enge soziale Gemeinschaften? Warum sind es gerade die Nachfahren der Wölfe, die wir gerne als Familienhunde oder Arbeitshunde so schätzen? Unter evolutionsbiologischen Aspekten kann nur der Wolf auf eine soziale Vergangenheit zurück sehen, bei den nächsten Verwandten des Menschen, den Affen, ist eher Egoismus vorherrschend. Das vorliegende Buch beschäftigt sich damit, auf diese Fragen Antworten zu finden. Neben der Ko-Evolution von Affen, Kaniden und auch Rabenvögel werden die Domestikation des Haushundes, die Kulturgeschichte beider Arten sowie die sozioemotionale Beziehungsebenen beleuchtet. Warum das alles für Hundehalter interessant ist? Aus den evolutionsbiologischen Erläuterungen werden Ableitungen für den Alltag zwischen Mensch und Hund hergestellt, die für ein harmonisches und problemloses Zusammenleben zu beachten sind. Dieses Buch ist kein Erziehungsratgeber, der mit DER Erziehungsmethode aufwartet, die alle möglichen Probleme auf einen Schlag löst – und das ist auch gut so, denn es gibt sie nicht, die EINE Methode, denn es gibt auch nicht DEN Hund, sondern jeder Hund ist neben seinen rassetypischen Eigenschaften ein Individuum, genau wie wir Menschen. Wie auch in Wolfsrudeln gibt es bei den Hunden die geselligen Typen oder eher die Kopftypen, die ruhigen und abwartenden Individuen und die, die mit dem Kopf durch die Wand wollen. Das sollte uns Menschen nicht allzu fremd vorkommen, denn auch die Hundehalter unterscheiden sich untereinander beträchtlich. Unterschiedliche Typen verlangen unterschiedliche Herangehensweisen an das tägliche Zusammenleben; die Holzhammermethode namens Dominanz, die permanent durch den Oberaffen in der Mensch-Hunde-Beziehung ausgeübt wird, ist hier fehl am Platze. Daher bietet das Buch Anregungen und Überlegungen zu den verschiedenen Mensch-Hunde-Teams. Das Buch ist durch seinen lockeren Schreibstil flüssig zu lesen, die zahlreichen Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf. Die Verwendung von Fachbegriffen aus der Biologie hält sich in Grenzen, zusätzlich gibt es am Ende des Buches noch eine Erklärung der wichtigsten Begriffe. Wer noch weiter in die Evolutions- und Verhaltensbiologie vordringen möchte, kann sich über das Quellenverzeichnis weitere Anregungen holen.