Bittere Liebe an der Ruhr

1950er Mülheim-Krimi

(3)
1956 ist der Mord an der Prostituierten Thekla immer noch nicht aufgeklärt. In seiner Mülheimer Villa wird der Autohändler Fölsch tot aufgefunden. Seine Familie gerät unter Verdacht. Der Staatsanwalt hat Gründe, nicht auf Mord zu plädieren. Die Ermittlungen werden bis Köln ausgedehnt. Bei einer Verfolgungsjagd kommt Kriminalinspektor Alfred Poggel der Lösung des Falles näher. Währenddessen sorgt sich seine Vermieterin Anna Puff um ein Mädchen, das in einem Essener Kinderheim misshandelt wird.
Portrait
Monika Detering wollte Schiffsjunge, Malerin oder Schriftstellerin werden. Die letzteren Wünsche waren den Eltern zu unseriös (vom ersten ahnte niemand etwas). Sie arbeitete viele Jahre als Puppenkünstlerin mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Durch lange Aufenthalte an der Nordsee wurde das Meer ihr Sehnsuchtsort. Sie war als freie Journalistin tätig und entschied sich später für das belletristische Schreiben. Gemeinsam mit dem Autor Horst-Dieter Radke erfand und schreibt sie die historische Krimiserie um Puff & Poggel, mit Blick in die 50er Jahre auf fiktive Ereignisse in Mülheim an der Ruhr. Als Gegenpol zum „Kriminellen“ veröffentlichen sie sommerleichte Inselromane. Neben dem gemeinsamen Schreiben publiziert jeder für sich Soloprojekte. Detering ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ und den „42erAutoren“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 250
Erscheinungsdatum 14.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95813-108-8
Reihe Krimi (Edition Oberkassel)
Verlag Edition oberkassel
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,7 cm
Gewicht 171 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Gute Unterhaltung
von manu63 aus Oberhausen am 29.09.2017

Bittere Liebe an der Ruhr ist ein Lokalkrimi aus dem Ruhrgebiet aus der Feder der Autoren Monika Detering und Horst Dieter Radke. Die Autoren lassen ihre Geschichte in Mülheim an der Ruhr im Jahr 1957 spielen und dort müssen sich die Ermittler rund um Kommissar Poggel um eine Wasserleiche... Bittere Liebe an der Ruhr ist ein Lokalkrimi aus dem Ruhrgebiet aus der Feder der Autoren Monika Detering und Horst Dieter Radke. Die Autoren lassen ihre Geschichte in Mülheim an der Ruhr im Jahr 1957 spielen und dort müssen sich die Ermittler rund um Kommissar Poggel um eine Wasserleiche kümmern, die in der Ruhr gefunden wurde. Der Leichenfinder ist der eigens für Tieraufnahmen aus Cuxhaven angereiste Fotojournalist Heiko Harms. Aber nicht nur Poggel ermittelt, auch seine Vermieterin Anna Puff mischt wieder mit, zumal die Spur zu einem Literaturkreis führt, in dem sie Mitglied ist. Den Autoren ist es gut gelungen den Geist der Zeit einzufangen und sie lassen ihre Charaktere mit Charme und Pfiffigkeit agieren. Die Geschichte ist nicht so spektakulär wie ein atemberaubender Thriller, bleibt aber auf jeder Seite spannend, da der Leser mit genommen wird auf die Suche nach dem Täter und die Wahrheit erhellt sich erst recht spät. Der Schreibstil ist frisch und gut lesbar. Der Dialekt der Region wird gezielt und gut eingesetzt und nimmt nicht überhand. Mir hat der Krimi gut gefallen und ich würde gerne mehr von den Autoren lesen.

Gekonnt ist gekonnt!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2017

Der vierte Fall des charmanten Ermittlerdous Puff und Poggel bietet gekonnt, was ich auch schon an den drei Vorgängern geliebt habe: einen fesselnden Kriminalfall ohne unnötige Brutalität, viel, viel Zeitkolorit vom Nierentischchen bis zum Wurstigel, viel Lokalkolorit – vor allem durch die herrlichen Dialektpassagen – und natürlich auch die... Der vierte Fall des charmanten Ermittlerdous Puff und Poggel bietet gekonnt, was ich auch schon an den drei Vorgängern geliebt habe: einen fesselnden Kriminalfall ohne unnötige Brutalität, viel, viel Zeitkolorit vom Nierentischchen bis zum Wurstigel, viel Lokalkolorit – vor allem durch die herrlichen Dialektpassagen – und natürlich auch die ein oder andere Gelegenheit zum Schmunzeln. Aber der Reihe nach: einem Vogelkundler kommt eine aufgedunsene Leiche ins Bild geschwommen und schon bald ist klar, das war Gift und kein Unfall. Doch während Kommissar Poggel seiner Spur in einen Literaturclub folgt, beginnt auch seine handfeste und herzensgute Vermieterin Anna Puff an dem Fall zu arbeiten. Sie möchte schließlich vor ihrem neuen Liebhaber interessant dastehen, doch schon bald schwebt sie in tödlicher Gefahr. Mehr verrate ich nicht, nur eins vielleicht noch: Max Schmeling hat auch noch einen Auftritt. Zusammenfassend kann ich nur sagen: ein wirklich schöner, bis zur letzten Seite spannender Krimi mit Herz und Charme, den ich jedem empfehlen kann, der bei der Lektüre mehr Wert auf gelungene Charakterzeichnung und Stimmung legt, als auf abgehackte Köpfe.

Auch 1957 wurde gemordet
von gaby2707 aus München am 16.09.2017

Juni 1957. Heiko Harms, Fotojournalist extra aus Cuxhafen angereist um in dem Naturschutzgebiet am Rhein Vogelaufnahmen zu machen stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über eine Leiche im Wasser. Kriminalkommissar Alfred Poggel und seine Mitarbeiter Jürgen Schnittger und Rosemarie Stankowski haben alle Hände voll zu tun um den... Juni 1957. Heiko Harms, Fotojournalist extra aus Cuxhafen angereist um in dem Naturschutzgebiet am Rhein Vogelaufnahmen zu machen stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über eine Leiche im Wasser. Kriminalkommissar Alfred Poggel und seine Mitarbeiter Jürgen Schnittger und Rosemarie Stankowski haben alle Hände voll zu tun um den Mörder ausfindig zu machen. Aber auch Poggels Vermieterin und selbsternannte Ermittlerin aus Leidenschaft Anna Puff will unbedingt wieder bei der Aufklärung helfen um ihrem neuen Freund und Untermieter Boris Nikitisch Pawlenko aus Odessa zu imponieren. Dies ist wieder einer der ruhigen und leisen Krimis, die ich so mag. Ohne großes Blutvergießen bin ich von dem Auffinden der Leiche bis zur endgültigen Aufklärung in den Gedanken und Taten der Ermittler mit dabei. Die ein oder andere Anekdote hat mich sogar schmunzeln lassen. Was diesen Krimi so charmant macht ist zum einen der Ruhrpottdialekt, den Anna Puff in Vollendung beherrscht. Und wie sich Kriminalinski ausdrückt und dem ich total zustimme: "Der Krimi is ja getz kwasi inne Vergangenheit am spielen. Abba dat machen die beiden Autoren total töffte." Nochmal mit Schreibmaschine, Telefonzelle, Nierentischchen, Metigel und Plattenspieler konfrontiert zu werden, war für mich, die ich genau zu dieser Zeit geboren wurde, ein einziger Genuss. Die Autoren haben es sehr gut verstanden mich mit ihrem Erzählstil direkt in die Geschichte bzw. Anna Küche, ihr Schlafzimmer, oder das Büro der Kommissare hineinzuziehen. Die Personen mit ihren Ecken und Kanten haben mir allesamt gut gefallen. Sie sind detailreich und gut vorstellbar beschrieben. Besonders Anna hat sich mit ihrem Dialekt und ihrer manchmal etwas einfachen Denkweise schnell zu meinem Liebling gemausert. Es hat mir auch gefallen, dass ich etwas Privates von Poggel lesen durfte. Genau so dosiert, dass es den eigentlichen Fall nicht gestört hat. Der Kriminalfall selbst ist gut durchdacht, interessant und es hat doch bis zum Schluss gedauert, bis auch ich den Täter ausgemacht hatte. Wer einen bierernsten, knallharten Krimi lesen will, der ist hier verkehrt. Wer sich aber von den Kommissaren und Anna Puff in die 50er Jahre entführen lassen und bei einem interessanten Fall dabei sein will, der ist hier genau richtig.