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Der Ekel

(gekürzte Lesung)

GROSSE WERKE. GROSSE STIMMEN

(2)
Von einem Moment zum anderen verändert sich das Leben des Einzelgängers Antoine Roquentin radikal: Nichts ist mehr selbstverständlich, alles wird ihm zur Qual. Sämtliche Menschen und Gegenstände um ihn herum lösen einen unbestimmten Ekel in ihm aus. Um eine Erklärung dafür zu finden, beginnt er, sich minutiös zu beobachten. Und schließlich wird ihm klar: Es ist die Existenz an sich und die Zufälligkeit des Seins, die seinen Ekel verursachen. Jean-Paul Sartre schrieb mit diesem Werk den ersten und bedeutsamsten Roman des Existentialismus. Dietmar Schönherr liest eindrucksvoll das fiktive Tagebuch, das den Autor über Nacht berühmt machte.
Portrait
Dietmar Schönherr wurde 1926 im österreichischen Innsbruck geboren. 1943 hat er seine erste Filmrolle gespielt, war u.a. die deutsche Stimme von James Dean, hat Ende der 60er-Jahre mit seiner Frau Vivi Bach die Fernsehshow "Wünsch Dir was" moderiert und Anfang der 70er-Jahre die erste deutsche TV-Talkshow "Je später der Abend" aus der Taufe gehoben. Seit Anfang der 80er-Jahre engagierte er sich in der Friedensbewegung, schrieb Bücher und stand außerdem oft auf der Bühne. Seit 2003 lebt er auf Ibiza.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Dietmar Schönherr
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783742401304
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 539 Minuten
Format & Qualität MP3, 539 Minuten
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Der Ekel
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 04.02.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Antoine Roquentin ist der Protagonist dieser Erzählung und in einigen Belangen dem Autoren selbst recht ähnlich. Er ist Einzelgänger und Schriftsteller, lebt allein, zieht immer wieder um. Durch sein Einzelgängertum nimmt er immer mehr Abstand von der Realität und entwickelt eine Art von Ekel bei seinen Beobachtungen des Alltags,... Antoine Roquentin ist der Protagonist dieser Erzählung und in einigen Belangen dem Autoren selbst recht ähnlich. Er ist Einzelgänger und Schriftsteller, lebt allein, zieht immer wieder um. Durch sein Einzelgängertum nimmt er immer mehr Abstand von der Realität und entwickelt eine Art von Ekel bei seinen Beobachtungen des Alltags, Gegenstände wie Menschen betreffend. Selbst Erinnerungen an eine alte Geliebte und ihr Besuch können ihm in seiner Abgeschiedenheit nicht helfen. Sein Hauptkontakt ist wohl ein Autodidakt, der seine Nähe sucht und über seine Entdeckungen und über sein Leben berichtet. Nichts ist mehr selbstverständlich in Antoines Leben und mühsam versucht er, die Vorgänge zu verstehen... Sartres Roman gilt als das Hauptwerk des Existenzalismus, eine der wichtigsten philosophischen Ströumungen im 20. Jahrhundert.

Der Ekel!
von Zitronenblau am 31.07.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise... Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverliebt dargestellt hinsichtlich geschichtstheoretischer Exkurse, aber dennoch berührend und in Erinnerung an Dostojewski (Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)...