Warenkorb

Das Buch in dem die Welt verschwand

Roman

Man schreibt das Jahr 1780. Revolutionäre Ideen durchziehen das Land. Mystische Zirkel und Geheimbünde bekämpfen sich allerorten. In der fränkischen Grafschaft Alldorf ist es zu merkwürdigen Todesfällen gekommen, und der junge Arzt und Epidemieforscher Nicolai Röschlaub soll bei der Aufklärung helfen. Wenn es ein Gift war, so hinterlässt es keine Spuren. Eine Verschwörung ist denkbar, doch wen hat sie zum Ziel? Begleitet von einer rätselhaften jungen Frau, macht sich Nicolai auf den Weg an die äußersten Grenzen des Reiches - und gleichzeitig ins Innerste seiner Seele. Die Zeit drängt, denn das Geheimnis ist aus dem Stoff, der eine Welt zerstören kann.
Portrait
Wolfram Fleischhauer wurde 1961 in Karlsruhe geboren. Bei Droemer erschienen seine vier Romane über die Künste ("Die Purpurlinie", "Die Frau mit den Regenhänden", "Drei Minuten mit der Wirklichkeit", "Das Buch, in dem die Welt verschwand") mit bis heute ungebrochenem Bestsellererfolg. In seinen neuesten Romanen "Torso", „Schweigend steht der Wald“ und "Das Meer" verbindet Wolfram Fleischhauer aktuelle gesellschaftliche Themen mit rasantem Thrill.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 492
Erscheinungsdatum 01.11.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-62775-4
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,8 cm
Gewicht 495 g
Abbildungen 2 schwarzweisse Abbildungen
Auflage 13. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,99
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
0
1
1
0
1

Weder Fisch noch Fleisch
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 21.03.2012

Wolfram Fleischhauers Buch ist für mich ein ziemliches Ärgernis, da das Konzept der Handlung Potenzial für ein weit besseres Werk geboten hätte. Das es das letztlich nicht geworden ist, liegt an der mangelhaften Fortführung vieler guter Ansätze und den unnötigen Richtungs- und Kursänderungen des relativ schnell nicht mehr zu erk... Wolfram Fleischhauers Buch ist für mich ein ziemliches Ärgernis, da das Konzept der Handlung Potenzial für ein weit besseres Werk geboten hätte. Das es das letztlich nicht geworden ist, liegt an der mangelhaften Fortführung vieler guter Ansätze und den unnötigen Richtungs- und Kursänderungen des relativ schnell nicht mehr zu erkennenden roten Fadens. Es scheint, als hätte Fleischhauer selbst nicht so richtig gewusst wohin die Fahrt denn nun gehen soll. Künstlerischer Historienroman, klassischer Rätselkrimi oder blutiger Mystery-Thriller. Relativ lieblos wirft der Autor alles in einem Topf und mixt so lange, bis auch der Leser nicht mehr weiß, wo das Ganze enden soll. Und dabei ist der Beginn doch vielversprechend. Äußerst geschickt baut Fleischhauer eine schaurige, von Misstrauen beherrschte Atmosphäre auf, wobei er alle beteiligten Personen ein doppeltes Spiel treiben lässt. Merkwürdige Gifte, Geheimgesellschaften, eine seltsame Landkarte voll mysteriöser Hinweise. Immer wieder wird die Neugier des Lesers angeregt, werden Tempo und Spannung innerhalb der Handlung anzogen. Und leider ebenso oft tritt Fleischhauer dann wieder auf die Bremse, um meist komplette Handlungsstränge brach liegen zu lassen. All das würde wohl jedoch nicht so sehr ins Gesicht fallen, wäre ihm wenigstens die Zeichnung der Charaktere besser gelungen. Doch sämtliche Beteiligte, einschließlich Erzähler Röschlaub, dessen Naivität mitunter gewaltig an den Nerven zerrt und sich außerdem auch irgendwie mit seinem so überlegenen Intellekt beißt, bleiben von Anfang bis Ende eine blasse, gesichtslose Ansammlung seltsamster Gestalten, zu denen man partout keinen Zugang (ob positiv oder negativ) herstellen kann. So schlappt man eher resigniert als begeistert ihren oftmals vergeblichen Spurensuchen hinterher, aus denen Fleischhauer im letzten Drittel dann noch schnell ein feinsinniges Verwirrspiel Dan Brownscher Prägung schmieden will. Der Aha-Effekt verpufft jedoch irgendwo zwischen philosophischen und theologischen Monologen, in deren Anschluss sich Nicolai stets aufs Neue selbst einen Schwall von unbeantworteter Fragen stellt. Nun, was fällt positiv ins Gewicht? Wolfram Fleischhauers Wiederbelebung des späten 18. Jahrhunderts ist wirklich aller Ehren wert. Bildreich, wenn auch bar jeder Eleganz, bringt er ein Deutsches Reich auf dem Papier zum Leben, das seinen letzten Tagen entgegensieht und in dessen Mitte sich politische, religiöse und wissenschaftliche Veränderungen vollziehen, welche andeuten, dass man sich auf der Schwelle zwischen altem Absolutismus und neuer Aufklärung befindet. Obwohl das Reich immer noch ein territorialer Flickenteppich aus unzähligen kleiner Fürstentümer, Kirchenstaaten und freien Städten ist, lässt sich, natürlich auch durch den stärker gewordenen Einfluss Preußens, eine Kehrtwendung erahnen. Ein Ruderer in diesem sich drehenden Boot ist Immanuel Kant, auf dessen neuartige Lehren sich letztendlich auch der Titel des Buches bezieht und der mit seinen philosophischen Ansätzen und Ausführungen das gefestigte Weltbild der damaligen Gesellschaft ins Wanken gebracht. Eben diesen Einfluss im Buch abzubilden, ist Fleischhauer leider nicht in der Lage, wenngleich das auf diesen Punkt bezogene Ende wenn schon nicht überraschen, so zumindest noch teilweise etwas versöhnen kann. Insgesamt ist „Das Buch in dem die Welt verschwand“ eine enttäuschende Ausführung einer sonst bemerkenswerten und interessanten Grundidee, welche letztlich zu sehr die breite Masse bedienen will und den Spagat zwischen konstruierter Spannung und historischen Lehren nicht zu meistern versteht.

Durchhaltevermögen von Nöten
von Tina aus Wien am 14.10.2005

Im Zuge von Dan Brown’s Welterfolg „Illuminati“ ist es nicht verwunderlich, dass sich in den Buchhandlungen nun vermehrt verschiedenste Romane finden, die sich mit Geheimbünden, Geheimlogen, Freimaurern, Illuminaten, Rosenkreutzern ect befassen. Manch’ ein Roman ist gut, mancher ein wenig verworren. Der vorliegende Roman hat be... Im Zuge von Dan Brown’s Welterfolg „Illuminati“ ist es nicht verwunderlich, dass sich in den Buchhandlungen nun vermehrt verschiedenste Romane finden, die sich mit Geheimbünden, Geheimlogen, Freimaurern, Illuminaten, Rosenkreutzern ect befassen. Manch’ ein Roman ist gut, mancher ein wenig verworren. Der vorliegende Roman hat bei mir vorerst unglaublichen Unmut ausgelöst. Nichts ergab einen Sinn, kaum dachte man, dass man nun weiß, worum es geht – schon war wieder alles anders; und das bis weit über die Hälfte des Buches hinaus. Aber da ich nicht willens war, das Buch zur Seite zu legen, habe ich es doch bis zum Schluss gelesen und mein Durchhaltevermögen nicht bereut. Was mitunter hilfreich ist, dass man ein wenig geschichtliches Interesse hat und sich auch vor Augen führt, zu welchem Zeitpunkt das Romangeschehen angesiedelt ist und was das Zeitalter der „Aufklärung“ bewirkt hat. Hilfreich ist dazu auch die Zeittafel am Schluss des Buches. Und natürlich sollte man „Immanuel Kant“ und sein Buch „Kritik der reinen Vernunft“ zuordnen können, wenn man es auch nicht gelesen haben muss. Denn letztendlich geht es genau um dieses großartige Werk.

nix kapiert..
von MonaMayfair aus karlsruhe am 04.09.2005

ende 18. jahrundert - gebiet der heutigen brd.. so eine art historischer roman.. mit ärtzen und kurpfuschern.. freimaurern und illuminaten.. ein bisschen immanuel kant und philosophie.. ein bisschen kunst und literatur.. ein seltsamer mord.. verschwörungen noch und noch.. postkutschenüberälle.. eine geheimnisvolle schöne.. a... ende 18. jahrundert - gebiet der heutigen brd.. so eine art historischer roman.. mit ärtzen und kurpfuschern.. freimaurern und illuminaten.. ein bisschen immanuel kant und philosophie.. ein bisschen kunst und literatur.. ein seltsamer mord.. verschwörungen noch und noch.. postkutschenüberälle.. eine geheimnisvolle schöne.. all das wird bunt durcheinander gemischt.. dazu ein sensationeller titel!! und schon hat man ein gelungenes buch.. denkste!! es war ziemich langatmig und ich hatte mühe, mich auf das gelesene zu konzentrieren.. beim lesen sind meine gedanken andauernd abgeschweift.. und irgendwie habe ich am ende überhaupt nicht verstanden, um was es eigentlich ging.. muss ich zugeben..