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Erzählung

Suhrkamp BasisBibliothek Band 61

Norbert Gstrein

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Schulbuch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.


Heribert Kuhn, geb. 1953, ist freier Publizist. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Adalbert Stifter, Theodor Storm, Franz Kafka, Robert Musil, Hermann Hesse, Max Frisch und Norbert Gstrein herausgegeben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 156
Erscheinungsdatum 28.11.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-18861-3
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,7/11,6/1,5 cm
Gewicht 118 g
Auflage 4. Auflage

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 15.02.2010

"Einer" das ist ein anderer, einer der er nicht sein soll, nicht sein darf- ein niemand. Die Erzählung "Einer" behandelt den fehlgeschlagenen Identitätsbildungsprozess von Jakob, einem Dorfjungen in einem Tiroler Tourismusort. Durch Kreativität und vor allem Träume hebt er sich von den anderen Dorfbewohnern deutlich ab. Nach ... "Einer" das ist ein anderer, einer der er nicht sein soll, nicht sein darf- ein niemand. Die Erzählung "Einer" behandelt den fehlgeschlagenen Identitätsbildungsprozess von Jakob, einem Dorfjungen in einem Tiroler Tourismusort. Durch Kreativität und vor allem Träume hebt er sich von den anderen Dorfbewohnern deutlich ab. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, in der Stadt auf dem Internat Fuß zu fassen, kehrt Jakob traumatisiert von Misshandlungen und in sich "erstarrt" zurück ins Dorf. Doch auch hier findet er nie seinen Platz- das Animieren der Dorfbewohner für die Touristen, kann Jakob nie verstehen- immer mehr verfällt er dem Alkohol und verwahrlost. Sowohl am Anfang der Erzählung als auch zum Ende wird davon gesprochen, dass Jakob von der Polizei abgeholt wird. Welch eine Tat er begannen hat, darauf findet der Leser nur Andeutungen. Genau dies beschreibt die Erzähltechnik Gstreins, eine Leerstellentechnik. Vieles bleibt offen, vieles muss mehrfach gelesen werden. Eine bis ins Detail ausgefeilte Erzähltechnik, die oft höchste Konzentration erfordert, dennoch auch für eine angenehme Spannung sorgt.


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