Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?

Berichte aus der Werkstatt

edition suhrkamp 2395

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In den angelsächsischen Ländern gibt es das Fach "creative writing" und in Deutschland zahllose Ratgeber, die den schnellen Weg zum Bestseller versprechen. Kann man jedoch literarisches Schreiben überhaupt lernen, kann man es lehren? Gibt es einfache Rezepte, die aus einem schlechten Text einen guten machen? In diesem Band kommen Autoren zu Wort, die alle am Deutschen Literaturinstitut Leipzig lehren oder gelehrt haben.
Sie berichten aus der Praxis ihrer eigenen Schreibentwicklung sowie über ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten und die Möglichkeiten, literarisches Schreiben beizubringen.
Die Spannweite reicht dabei von Lyrik über Prosa, Essay, Drama bis zu Drehbuch und Literaturkritik; entstanden ist kein "Ratgeber", sondern ein Bericht von ausgemachten Profis, die mit der Unterrichtspraxis vertraut sind und wissen, wo die Probleme derer liegen, die sich dem Schreiben anvertrauen wollen.
Portrait
Hans-Ulrich Treichel, am 12.8.1952 in Versmold/Westfalen geboren, lebt in Berlin und Leipzig. Er studierte Germanistik an der Freien Universität Berlin und promovierte 1984 mit einer Arbeit über Wolfgang Koeppen. Er war Lektor für deutsche Sprache an der Universität Salerno und an der Scuola Normale Superiore Pisa. Von 1985-1991 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin und habilitierte sich 1993. Von 1995 bis 2018 war Hans-Ulrich Treichel Professor am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Seine Werke sind in 28 Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Josef Haslinger, Hans-Ulrich Treichel
Seitenzahl 209
Erscheinungsdatum 20.12.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-12395-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,6/10,8/2 cm
Gewicht 136 g
Auflage 3
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Wie man wird, was man nicht ist, aber immer schon sein wollte!
von Buechermaxe aus München am 29.08.2005

Ein wissenschaftliches, in Teilen vielleicht auch ein ironisch-polemisches Buch – oder nur ironisch gemeint? Der Titel bestimmt. Denn die Autoren des Literaturinstituts in Leipzig beschäftigen sich mit der Frage, wie man Schriftsteller wird. Wofür sie Fachleute sind! Lehrende! Also fragt man sich, wenn man das Buch in die Hand... Ein wissenschaftliches, in Teilen vielleicht auch ein ironisch-polemisches Buch – oder nur ironisch gemeint? Der Titel bestimmt. Denn die Autoren des Literaturinstituts in Leipzig beschäftigen sich mit der Frage, wie man Schriftsteller wird. Wofür sie Fachleute sind! Lehrende! Also fragt man sich, wenn man das Buch in die Hand nimmt: Gibt es dazu eine Anleitung? Einen Fahrplan? Wann geht der nächste Zug dorthin? Muß man umsteigen oder geht der Weg direkt dorthin? Aber alles bitte äußerst bequem, mit Sitzplatzreservierung und jedem erdenklichen Service am Platz, voll klimatisiert, Ortsdurchsagen erwünscht und so weiter, dass man weiß, wenn man angekommen ist. Aber Schriftsteller zu werden ist nicht so leicht wie es scheint, wie es schreibend beschrieben wird. Das wissen die Autoren auch. Dennoch schreiben sie darüber, weil sich immer mehr Menschen auf diesen Weg machen. Es sind Wege, die Geld kosten, und Nerven. Besonders die Buchproduktion. Daher lässt sich weit und breit, oder einfach wissenschaftlich, über dieses Thema sprechen. Muß man, besonders wenn man dieser Zunft angehört, als Autor oder als Lehrer. Geht das, Schriftsteller zu werden erlernen? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Auch das Buch lässt das offen. Denn am Schreiben allein liegt es nicht. Nicht mal am guten. Manchmal entscheidet nicht der Verlag, nicht mal das lesende Publikum über Erfolg, nicht mal Bestsellerlisten. Sondern die Zeit, die verstreicht. Ganz abgesehen von der Auflagenstärke, dem verkauften Buch, das zwar nicht sicher Leser, doch aber Tantiemen bringt. Und der Zufall, der neben der Zeit hilft, weil die Idee, die in ihm steckt, gut war, für die Zeit seines Entstehens spricht. Oder mehr, oder weniger. Aber es ist vielleicht mehr, etwas zu sein, das Geltung hat, als etwas zu gelten, ohne es wirklich zu sein. Das Buch verunsicherte mich beim Lesen, ob es lesenswert sei. Also lesen sie’s selbst!