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Hillbilly-Elegie

Die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise

(22)
Seine Großeltern versuchten, mit Fleiß und Mobilität der Armut zu entkommen und sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Doch letztlich war alles vergeblich. J. D. Vance erzählt die Geschichte seiner Familie — eine Geschichte vom Scheitern und von der Resignation einer ganzen Bevölkerungsschicht.

Armut und Chaos, Hilflosigkeit und Gewalt, Drogen und Alkohol: Genau in diesem Teufelskreis befinden sich viele weiße Arbeiterfamilien in den USA — entfremdet von der politischen Führung, abgehängt vom Rest der Gesellschaft, anfällig für populistische Parolen. Früher konnten sich die »Hillbillys«, die weißen Fabrikarbeiter, erhoffen, sich zu Wohlstand zu schuften. Doch spätestens gegen Ende des 20sten Jahrhunderts zog der Niedergang der alten Industrien ihre Familien in eine Abwärtsspirale, in der sie bis heute stecken. Vance gelingt es wie keinem anderen, diese ausweglose Situation und die Krise einer ganzen Gesellschaft eindrücklich zu schildern. Sein Buch bewegte Millionen von Lesern in den USA und erklärt nicht zuletzt den Wahltriumph eines Donald Trump.
Portrait
James David Vance, geboren 1984, stammt aus der Industriestadt Middletown im US-Bundesstaat Ohio. Während seiner Jugend erlebte er den wirtschaftlichen Niedergang und den Abstieg der Menschen dort mit, während er in zerrütteten Familienverhältnissen aufwuchs. Später studierte er an der Yale-Universität Jura und arbeitet heute in einer Investmentfirma. Sein Buch "Hillbilly Elegy" wurde ein überwältigender Erfolg. Vance lebt in Columbus, Ohio..
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843715775
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 608 KB
Übersetzer Gregor Hens
Verkaufsrang 18.050
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Familiengeschichte und Charakterstudie der abgehängten, weißen, ehemaligen Mittelschicht im Bergbaugebiet der USA. Hier kann man sehen, wie Verarmung auf Menschen wirkt. Familiengeschichte und Charakterstudie der abgehängten, weißen, ehemaligen Mittelschicht im Bergbaugebiet der USA. Hier kann man sehen, wie Verarmung auf Menschen wirkt.

„Absolut großartig!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mitreißend erzählt J:D: Vance die Geschichte seiner Familie, die aus den Bergen, den Appalachen, stammt und trotz harter Arbeit immer an ihre Wurzeln gekettet bleiben wird. Mitreißend erzählt J:D: Vance die Geschichte seiner Familie, die aus den Bergen, den Appalachen, stammt und trotz harter Arbeit immer an ihre Wurzeln gekettet bleiben wird.

„Der Aufstieg Trumps“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Welche gesellschaftlichen Strukturen bringen eine Person wie Donald Trump in das höchste Amt von Amerika? Welche Umstände bringen die Menschen dazu, ihr Vertrauen in diese Person zu legen?
Vance erzählt von dem Scheitern einer Familie, von Hoffnungslosigkeit und Verlust.
Eine Buch, dass einen genaueren Blick auf die Verhältnisse in den USA wirft und den Aufstieg Trumps in ein anderes Licht rückt!
Welche gesellschaftlichen Strukturen bringen eine Person wie Donald Trump in das höchste Amt von Amerika? Welche Umstände bringen die Menschen dazu, ihr Vertrauen in diese Person zu legen?
Vance erzählt von dem Scheitern einer Familie, von Hoffnungslosigkeit und Verlust.
Eine Buch, dass einen genaueren Blick auf die Verhältnisse in den USA wirft und den Aufstieg Trumps in ein anderes Licht rückt!

Gudrun Heeg, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein enorm wichtiges Buch zum Verständnis der aktuellen Lage in den USA, geschrieben aus der Perspektive eines "Davongekommenen", fesselnd, sympathisch und ohne jeglichen Dünkel!
Ein enorm wichtiges Buch zum Verständnis der aktuellen Lage in den USA, geschrieben aus der Perspektive eines "Davongekommenen", fesselnd, sympathisch und ohne jeglichen Dünkel!

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Lesen Sie das Buch und verstehen Sie, warum es nun diesen Präsidenten gibt. Erschreckendes Gesellschaftbild. Lesen Sie das Buch und verstehen Sie, warum es nun diesen Präsidenten gibt. Erschreckendes Gesellschaftbild.

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Ein schonungslos ehrlicher Blick auf die amerikanische Unterschicht. Der Autor erzählt anhand seiner Familiengeschichte, dass sich der amerikanische Traum nicht für jeden erfüllt. Ein schonungslos ehrlicher Blick auf die amerikanische Unterschicht. Der Autor erzählt anhand seiner Familiengeschichte, dass sich der amerikanische Traum nicht für jeden erfüllt.

Mia Wilkinson, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Der Autor erzählt hier die Geschchte seiner Familie, einer Hillbilly-Familie aus Middletown. Eines der berührendsten Sachbücher die ich bis jetzt lesen durfte. Absolute Empfehlung! Der Autor erzählt hier die Geschchte seiner Familie, einer Hillbilly-Familie aus Middletown. Eines der berührendsten Sachbücher die ich bis jetzt lesen durfte. Absolute Empfehlung!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Meine Erwartungen an dieses Buch waren, nachdem ich die ersten Leserstimmen vernommen hatte gewaltig. Und diese wurden nicht enttäuscht. Meine Erwartungen an dieses Buch waren, nachdem ich die ersten Leserstimmen vernommen hatte gewaltig. Und diese wurden nicht enttäuscht.

„Bestechend“

Marion Raab, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

J.D. Vance schreibt bestechend aufrichtig mit sympathisch flottem Ton über sein Leben. Er gewährt dabei mit klarem Blick bedingungslos tiefe Einblicke sowohl in seine eigene Biografie, als auch in die amerikanische Gesellschaft und v.a. in die typische Lebensrealität einer ganz bestimmten Schicht: in die des "White Trash". Dieses Buch ist lebendig geschrieben und ungemein erhellend. J.D. Vance schreibt bestechend aufrichtig mit sympathisch flottem Ton über sein Leben. Er gewährt dabei mit klarem Blick bedingungslos tiefe Einblicke sowohl in seine eigene Biografie, als auch in die amerikanische Gesellschaft und v.a. in die typische Lebensrealität einer ganz bestimmten Schicht: in die des "White Trash". Dieses Buch ist lebendig geschrieben und ungemein erhellend.

„Tiefschürfend, vielschichtig, niederschmetternd, urkomisch.“

David Wonschewski, Thalia-Buchhandlung Münster


Nicht nur in Europa, nein, auch an der Ost- und Westküste der USA rieb sich ein jeder, der was auf Moral, Intellekt oder auch nur Anstand hält, verwundert die Augen. Denn das schier Unfassbare war Realität geworden: Das amerikanische Volk hatte Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt. Wer hatte das nur zu verantworten? Erste Analysen förderten schnell ein "Täterbild" zutage - überraschend viele weiße Frauen hatten dem Möchtegern-Obermacho Trump ihre Stimmen viel lieber gegeben als Hillary Clinton zur ersten weiblichen Präsidentin ihres Landes zu machen. Und, längst legendär: der zornige weiße Mann aus dem "Rust Belt", jener ältesten und größten Industrieregion der USA, die sich über Teile der Staaten Illinois, Indiana, Michigan, Ohio, Pennsylvania, New York und New Jersey erstreckt. Und warum haben die nun "alle" Trump gewählt? Nun, diese Frage widmet sich der junge Anwalt J.D. Vance in seiner Hillbilly-Elegie nicht. Und gibt doch Antworten darauf, warum gerade die Region, in der er aufwuchs, ein so großes Misstrauen "den Eliten" und "den Medien" gegenüber empfindet. Und warum nirgendwo in den USA Verschwörungstheorien ähnlich salonfähig sind wie hier.

Das Besondere an dem Buch von Vance ist, dass es gar nicht erst den Versuch unternimmt sozialwissenschaftlich oder gar politikanalytisch zu sein - und es doch gerade das ist, einzig und allein durch die subjektiven Schilderungen eines bisherigen, durchaus kurzen Lebensweges. Aufgewachsen bei einer schießwütigen Oma, geschlagen mit einer drogensüchtigen Mutter und immer wieder wechselnden Vaterfiguren, zwischen viel Gezänk und Geschrei, Armut, Disziplin- und Perspektivlosigkeit, falschen Ehrbegriffen und einer allzu großen Bereitschaft zu Gewalt war der Weg des kleinen J.D. ebenso vorgezeichnet wie der so vieler Kinder vor, neben und nach ihm. Scheitern als Unausweichlichkeit, mit einem Leben aus Pump und Drogen, geplatzten Träumen und sich von Jahr zu Jahr vervielfachender Bitterkeit. Doch Vance scheitert nicht, im Gegenteil, getrieben von seiner etwas sonderlichen Oma ("Mamaw") gelingen ihm erst hervorragende Schulnoten, bevor er bei den Marines dank patriotisch-konservativer Grundgesinnung den Wert von Disziplin erlernt. Ein Einsatz im Irakkrieg versorgt ihn mit tiefergehenden Erkenntnissen über den Wert des Lebens und das Glück, selbst als vermeintlicher Gesellschaftsversager nicht an irgendeinem gottverlassenen Ort der Welt, sondern in den USA beheimatet zu sein. Und in der Tat gelingt ihm, was kaum einem jungen Menschen aus dem "Rust Belt" gelingt - er kämpft sich nach oben, studiert Jura in Yale, bleibt dem Alkohol und den Drogen abhold, heiratet eine Anwältin von der Ostküste, die aus gesunden, wohlhabenden und schlichtweg funktionierenden Familienverhältnissen stammt. Wird selbst "Elite".

Die "Hillbilly-Elegie" als sich selbst beweihräucherndes Glorienepos eines kommenden Motivationsgurus? Keineswegs. Denn viel zu tief- und vielschichtig, wohltuend oft gar selbstkritisch geraten die vielen mal urkomischen, mal romantisierenden, dann wieder brutal ehrlichen Schilderungen und Einsichten Vances, dem augenscheinlich nicht daran gelegen ist einen Patentlösung xy für einen Aufstieg aus der Gosse und ein potentiell erfolgreiches Leben anzubieten, sondern der einfach nur verstehen will. Begreifen warum gerade in der Gesellschaftsschicht, der er entstammt, kleine Kinder mit der weltweit höchsten "Väter"-Fluktuation aufwachsen müssen (statistisch belegt sind es im Durchschnitt bis zu acht). Und warum ausgerechnet die weiße Arbeiterschaft des mittleren Westens eine - ebenfalls statistisch belegte - größere Perspektivlosigkeit empfindet als dies bei weitaus diskriminiertere Gruppierungen innerhalb der USA der Fall ist. Und zwar gibt Vance, auf sehr glaubwürdige und hochsympathische Weise, immer wieder zu, dass er neben immens schlechten Startbedingungen auch viel Glück gehabt hat mit den Menschen, die ihn umgaben und auf ihre zum Teil recht kuriose Art nicht aufgaben, förderten und dass er sich außerstande fühlt mit seinem Buch einen zielführend-konstruktiven Beitrag zur gesellschaftlichen- oder gar politischen Debatte um Abgehängte und Eliten beizusteuern - und vollbringt doch genau das. Als sicherlich hilfreich erweist sich dabei, dass Vance in seinem Streben nach einer Form von Verstehen von Jugendbeinen an sozialwissenschaftliche Publikationen verschlingt, die sich den USA und/oder seiner Heimatregion widmen. Und es ihm gelingt wichtige Kernpunkte und Erkenntnisse aus der Forschung mit lockerer Hand mit seiner eigenen Geschichte zu verweben. Nicht zuletzt durch Vances Status als gesellschaftlicher Aufsteiger gerät die "Hillbilly-Elegie" somit zu einem Buch für "Jedermann". Abgehängte aller Völker ( und leben sie noch so weit von den USA entfernt) werden sich hier genauso wiederfinden wie Menschen aus der Mittel- und Oberschicht, die es ebenso drängt wie Vance einfach nur zu begreifen, welcher Virus es ist, der nicht nur große Teile der USA, sondern bekanntlich längst auch Massen in Europa befallen hat. Es ist ein Buch für Leser, die Lebensgeschichten mit vielen fiesen Wendungen mögen, von Aufstieg und Fall, von Einkehr und Einsicht, Wut und Dankbarkeit. Und es ist, last but not least, ein Buch für einen jeden USA-Fan, der sich in die unendliche Weite dieses so schönen Landes und die Kauzigkeit seiner Redneck-Bewohner verguckt hat.

Nicht nur in Europa, nein, auch an der Ost- und Westküste der USA rieb sich ein jeder, der was auf Moral, Intellekt oder auch nur Anstand hält, verwundert die Augen. Denn das schier Unfassbare war Realität geworden: Das amerikanische Volk hatte Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt. Wer hatte das nur zu verantworten? Erste Analysen förderten schnell ein "Täterbild" zutage - überraschend viele weiße Frauen hatten dem Möchtegern-Obermacho Trump ihre Stimmen viel lieber gegeben als Hillary Clinton zur ersten weiblichen Präsidentin ihres Landes zu machen. Und, längst legendär: der zornige weiße Mann aus dem "Rust Belt", jener ältesten und größten Industrieregion der USA, die sich über Teile der Staaten Illinois, Indiana, Michigan, Ohio, Pennsylvania, New York und New Jersey erstreckt. Und warum haben die nun "alle" Trump gewählt? Nun, diese Frage widmet sich der junge Anwalt J.D. Vance in seiner Hillbilly-Elegie nicht. Und gibt doch Antworten darauf, warum gerade die Region, in der er aufwuchs, ein so großes Misstrauen "den Eliten" und "den Medien" gegenüber empfindet. Und warum nirgendwo in den USA Verschwörungstheorien ähnlich salonfähig sind wie hier.

Das Besondere an dem Buch von Vance ist, dass es gar nicht erst den Versuch unternimmt sozialwissenschaftlich oder gar politikanalytisch zu sein - und es doch gerade das ist, einzig und allein durch die subjektiven Schilderungen eines bisherigen, durchaus kurzen Lebensweges. Aufgewachsen bei einer schießwütigen Oma, geschlagen mit einer drogensüchtigen Mutter und immer wieder wechselnden Vaterfiguren, zwischen viel Gezänk und Geschrei, Armut, Disziplin- und Perspektivlosigkeit, falschen Ehrbegriffen und einer allzu großen Bereitschaft zu Gewalt war der Weg des kleinen J.D. ebenso vorgezeichnet wie der so vieler Kinder vor, neben und nach ihm. Scheitern als Unausweichlichkeit, mit einem Leben aus Pump und Drogen, geplatzten Träumen und sich von Jahr zu Jahr vervielfachender Bitterkeit. Doch Vance scheitert nicht, im Gegenteil, getrieben von seiner etwas sonderlichen Oma ("Mamaw") gelingen ihm erst hervorragende Schulnoten, bevor er bei den Marines dank patriotisch-konservativer Grundgesinnung den Wert von Disziplin erlernt. Ein Einsatz im Irakkrieg versorgt ihn mit tiefergehenden Erkenntnissen über den Wert des Lebens und das Glück, selbst als vermeintlicher Gesellschaftsversager nicht an irgendeinem gottverlassenen Ort der Welt, sondern in den USA beheimatet zu sein. Und in der Tat gelingt ihm, was kaum einem jungen Menschen aus dem "Rust Belt" gelingt - er kämpft sich nach oben, studiert Jura in Yale, bleibt dem Alkohol und den Drogen abhold, heiratet eine Anwältin von der Ostküste, die aus gesunden, wohlhabenden und schlichtweg funktionierenden Familienverhältnissen stammt. Wird selbst "Elite".

Die "Hillbilly-Elegie" als sich selbst beweihräucherndes Glorienepos eines kommenden Motivationsgurus? Keineswegs. Denn viel zu tief- und vielschichtig, wohltuend oft gar selbstkritisch geraten die vielen mal urkomischen, mal romantisierenden, dann wieder brutal ehrlichen Schilderungen und Einsichten Vances, dem augenscheinlich nicht daran gelegen ist einen Patentlösung xy für einen Aufstieg aus der Gosse und ein potentiell erfolgreiches Leben anzubieten, sondern der einfach nur verstehen will. Begreifen warum gerade in der Gesellschaftsschicht, der er entstammt, kleine Kinder mit der weltweit höchsten "Väter"-Fluktuation aufwachsen müssen (statistisch belegt sind es im Durchschnitt bis zu acht). Und warum ausgerechnet die weiße Arbeiterschaft des mittleren Westens eine - ebenfalls statistisch belegte - größere Perspektivlosigkeit empfindet als dies bei weitaus diskriminiertere Gruppierungen innerhalb der USA der Fall ist. Und zwar gibt Vance, auf sehr glaubwürdige und hochsympathische Weise, immer wieder zu, dass er neben immens schlechten Startbedingungen auch viel Glück gehabt hat mit den Menschen, die ihn umgaben und auf ihre zum Teil recht kuriose Art nicht aufgaben, förderten und dass er sich außerstande fühlt mit seinem Buch einen zielführend-konstruktiven Beitrag zur gesellschaftlichen- oder gar politischen Debatte um Abgehängte und Eliten beizusteuern - und vollbringt doch genau das. Als sicherlich hilfreich erweist sich dabei, dass Vance in seinem Streben nach einer Form von Verstehen von Jugendbeinen an sozialwissenschaftliche Publikationen verschlingt, die sich den USA und/oder seiner Heimatregion widmen. Und es ihm gelingt wichtige Kernpunkte und Erkenntnisse aus der Forschung mit lockerer Hand mit seiner eigenen Geschichte zu verweben. Nicht zuletzt durch Vances Status als gesellschaftlicher Aufsteiger gerät die "Hillbilly-Elegie" somit zu einem Buch für "Jedermann". Abgehängte aller Völker ( und leben sie noch so weit von den USA entfernt) werden sich hier genauso wiederfinden wie Menschen aus der Mittel- und Oberschicht, die es ebenso drängt wie Vance einfach nur zu begreifen, welcher Virus es ist, der nicht nur große Teile der USA, sondern bekanntlich längst auch Massen in Europa befallen hat. Es ist ein Buch für Leser, die Lebensgeschichten mit vielen fiesen Wendungen mögen, von Aufstieg und Fall, von Einkehr und Einsicht, Wut und Dankbarkeit. Und es ist, last but not least, ein Buch für einen jeden USA-Fan, der sich in die unendliche Weite dieses so schönen Landes und die Kauzigkeit seiner Redneck-Bewohner verguckt hat.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Eine beeindruckende Geschichte eines jungen Mannes, der seiner Herkunft aus dem "Rustbelt" trotzt und die scheinbar ausweglose Situation der "Vergessenen" analysiert Eine beeindruckende Geschichte eines jungen Mannes, der seiner Herkunft aus dem "Rustbelt" trotzt und die scheinbar ausweglose Situation der "Vergessenen" analysiert

„Amerikas soziale Unterschicht...“

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

wird in diesem Werk auf umfassende, schonungslose und vor allem ehrliche Weise erklärt.
Der Unterschied zwischen der Elite und den "ewigen Verlierern" des Rust Belts, das Gefühl des amerikanischen Patriotismus, schlicht die amerikanische Seele wird überzeugend dargestellt . Vance gelingt es Tatsachen und eigene Erlebnisse spannend und glaubwürdig zu beschreiben. Absolut lesenswert für alle die Amerika verstehen wollen und begreifen möchten, wie Trump gewählt werden konnte.
wird in diesem Werk auf umfassende, schonungslose und vor allem ehrliche Weise erklärt.
Der Unterschied zwischen der Elite und den "ewigen Verlierern" des Rust Belts, das Gefühl des amerikanischen Patriotismus, schlicht die amerikanische Seele wird überzeugend dargestellt . Vance gelingt es Tatsachen und eigene Erlebnisse spannend und glaubwürdig zu beschreiben. Absolut lesenswert für alle die Amerika verstehen wollen und begreifen möchten, wie Trump gewählt werden konnte.

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein interessanter Lebenslauf.Der Autor hat es trotz prekärer Lebensumstände,
aber mit ein paar liebenden Menschen an seiner Seite geschafft sich Ziele zu
setzen und zu erreichen.
Ein interessanter Lebenslauf.Der Autor hat es trotz prekärer Lebensumstände,
aber mit ein paar liebenden Menschen an seiner Seite geschafft sich Ziele zu
setzen und zu erreichen.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Zum einen die gut erzählte Lebensgeschichte der armen, weißen Arbeiter im ländlichen Kentucky, zum anderen, die Frage, warum sich Armut "vererbt" und das gilt überall. Lesenswert! Zum einen die gut erzählte Lebensgeschichte der armen, weißen Arbeiter im ländlichen Kentucky, zum anderen, die Frage, warum sich Armut "vererbt" und das gilt überall. Lesenswert!

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Wer eine Erklärung für das Phänomen Trump sucht, muss dieses Buch lesen!
V. gibt einen authentischen Einblick in das Leben der "White Trash People"- denn er war einer von ihnen!
Wer eine Erklärung für das Phänomen Trump sucht, muss dieses Buch lesen!
V. gibt einen authentischen Einblick in das Leben der "White Trash People"- denn er war einer von ihnen!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Schonungsloser Bericht aus einem Teil Amerikas, der sonst nicht viel Beachtung findet. Der Autor schildert die Geschichte und Geschicke seiner Familie absolut lesenswert. Schonungsloser Bericht aus einem Teil Amerikas, der sonst nicht viel Beachtung findet. Der Autor schildert die Geschichte und Geschicke seiner Familie absolut lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
16
6
0
0
0

Down and out in the USA
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte der Familie von J.D. Vance ist wahrlich keine Erfolgsstory. Keine Spur vom `American Dream`, statt dessen Drogen, Alkohol und Gewalt. Es ist eine ganze Gesellschaftsschicht, die aus dem sozialen und politischen System der USA hinausfällt und keine Perspektiven mehr hat. Dieses Buch spielt nicht einem unterentwickelten Dritte-Welt-Land,... Die Geschichte der Familie von J.D. Vance ist wahrlich keine Erfolgsstory. Keine Spur vom `American Dream`, statt dessen Drogen, Alkohol und Gewalt. Es ist eine ganze Gesellschaftsschicht, die aus dem sozialen und politischen System der USA hinausfällt und keine Perspektiven mehr hat. Dieses Buch spielt nicht einem unterentwickelten Dritte-Welt-Land, das alles passiert im `Land of the Free and the Home of the Brave`. Das Schicksal dieser Menschen kann, wenigstens in Ansätzen, erklären, warum ein Anti-Politiker wie Donald Trump Präsident der USA werden konnte, (Siehe auch: Packer, Abwicklung)