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Das Märchen vom gerechten Markt

Wie wir den homo oeconomicus überwinden können

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Bis zum Herbst 2016 waren CETA, TTIP und Co in aller Munde. Tausende Menschen protestierten gegen die sogenannten Freihandelsabkommen, aber die politisch Verantwortlichen hielten beharrlich an ihnen fest. Seit Donald Trump ist alles anders. Mit seiner Parole "America First" scheint er das Ende des weltweiten Freihandels einzuläuten. Sollte der nationalistische Populist mit dem roten Schlips am Ende der neue Held der Globalisierungskritiker sein?
Weit gefehlt, meint Jürgen Freimann. Zwar will Trump Mauern bauen und Strafzölle einführen, aber auch Unternehmenssteuern senken, Umweltschutz abbauen und die Banken wieder zu ungezügelten Spekulationen berechtigen. Damit befördert Trump das neoliberale Mantra: Noch mehr Markt, noch weniger Zivilgesellschaft und Staat. Aber die Verantwortung dafür liegt nicht nur bei den Politikern. Freimann zeigt, wie wir mit unseren ganz gewöhnlichen Konsum-, Arbeits- und Lebensweisen an der Umsetzung dieser ökonomischen Logik beteiligt sind. Er beschreibt, welche Auswirkungen die neoliberale Ideologie für Menschen, Gesellschaften und Staaten hat und fragt nach den Alternativen. Auch danach, was wir selbst dazu beitragen können, dem gefräßigen Markt Grenzen zu setzen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783828866751
Verlag Tectum Wissenschaftsverlag
Dateigröße 5698 KB
eBook
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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"Herrschaft der Märkte"
von einer Kundin/einem Kunden aus Landsberg am 20.07.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches wieder. Prof. Dr. Jürgen Freimann, u. a. Wirtschaftswissenschaftler, hinterfragt hier viele Aspekte des Marktes und analysiert sie dabei. Kurzer Inhalt: Das Buch beschreibt anschaulich und für Laien leicht verständlich, die Marktentwicklung, vom Anfang ihrer Entstehung bis heute. Dazu hinterfragt der Autor auch immer die... Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches wieder. Prof. Dr. Jürgen Freimann, u. a. Wirtschaftswissenschaftler, hinterfragt hier viele Aspekte des Marktes und analysiert sie dabei. Kurzer Inhalt: Das Buch beschreibt anschaulich und für Laien leicht verständlich, die Marktentwicklung, vom Anfang ihrer Entstehung bis heute. Dazu hinterfragt der Autor auch immer die negativen Seiten und führt diese auf. Er gibt unzählige Beispiele, und "durchleuchtet" sie. Dazu gibt es im Buch auch Diagramme, unzählige Abbildungen und ein Quellenverzeichnis zur Orientierung. Das Buch gibt Impulse dazu, sich selbst als Verbraucher zu hinterfragen, z .B. Muss ein "Coffee-to-go" - Becher sein? Welche Auswirkungen hat mein persönliches Kaufverhalten auf den Markt usw. ... Mein Fazit: Das Buch ist ein Sachbuch, dass den Leser aufklärt und die Zusammenhänge der Märkte, und den Einfluss auf die Weltwirtschaft gut und anschaulich erklärt. Ich habe hier einiges gelernt und erfahren, was mir selbst zum Teil, nicht bewusst war. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die mehr über die Geschichte der Märkte und ihren doch sehr komplexen Zusammenhänge erfahren möchte, und sich damit auch ein wenig auseinander setzen will. Gute 4. Sterne!

Menschen machen Märkte - Märkte machen Menschen
von Kikki/Leseratte77 aus dem Thüringer Wald am 13.07.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Jürgen Freimann beschreibt im Buch "Das Märchen vom gerechten Markt" realistische Beispiele die unsere bestehende Wirtschaft beleuchtet und verständlich macht. Im Vergleich zur Theorie über den Markt hat sich die Wirtschaft ganz schön geändert aber auch dem nachgefragten Markt angepasst. Durch das Angebot das unsere Märkte Tag und Nacht... Jürgen Freimann beschreibt im Buch "Das Märchen vom gerechten Markt" realistische Beispiele die unsere bestehende Wirtschaft beleuchtet und verständlich macht. Im Vergleich zur Theorie über den Markt hat sich die Wirtschaft ganz schön geändert aber auch dem nachgefragten Markt angepasst. Durch das Angebot das unsere Märkte Tag und Nacht zur Verfügung stellen, zu günstigen Preisen gibt es einen Überhang an Ware jeglicher Art. Wir kennen es so - in anderen Ländern hungern die Menschen. Kann die Verteilung auch anders erfolgen? Ehe Lebensmitteln den Armen und Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden wird es lieber entsorgt. Traurig aber wahr. Der Markt und die Marktwirtschaft aus dem Auge des Verbrauchers ist eine Selbstverständlichkeit. Es fragt kaum jemand woher die Ware kommt oder unter welchen Umständen es hergestellt wird. "Globalisierung ist eine neue Qualität internationaler Wirtschaftsbeziehungen, die auf höheren Niveau als bisher die Starken bevorzugt und die Schwächeren weiter schwächt" - das sagt doch alles und wird noch gefördert. TTIP und CETA werden mit gut verständlichen Worten und entsprechenden Beispielen erklärt. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass sich das derzeitige Marktverhalten ändern muss, sonst wird die Schere zwischen Arm und Reich zur Schlucht. Weniger sollte mehr wert sein und danach sollten alle handeln bzw. bewusst machen brauche ich das, welche Menge und woher es kommt, wird es nachhaltig produziert. Es ist sehr schwer einen (un-)endlichen Markt wieder in Schranken zu weisen und gewisse Denkweisen zu ändern. Profitgier ist Alles. Sehr gut geschriebenes Wirtschaftsbuch, das zum Denken und Mithandeln anregt. Es erklärt viele wirtschaftliche Sachverhalte mit gut verständlichen Worten.