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Ein Himmel voller Bücher

Roman Neuerscheinung 2018

(10)
Eine bunte Postkarte aus Malibu, eine alte Ausgabe von Shakespeares Der Sturm und der kleine, kurz vor dem Bankrott stehende Buchladen Prospero Books in Los Angeles. Die junge Lehrerin Miranda Brooks staunt nicht schlecht über das einzigartige Vermächtnis ihres Onkels Billy. Schon immer hat er ihr Rätsel aufgegeben. Warum hat er ihrer Familie den Rücken gekehrt? Warum spricht ihre Mutter nie über ihn? Miranda folgt der Spur der Botschaften, die er für sie versteckt hat - und die sie nicht nur in die Welt der Bücher führt, sondern ihr Leben von Grund auf ändert.
Portrait
Amy Meyerson unterrichtet kreatives Schreiben an der University of Southern California und hat in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. "Ein Himmel voller Bücher" ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783959677288
Verlag HarperCollins
Dateigröße 1536 KB
eBook
9,99
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Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Mein neuer Lieblingsroman: Familiengeschichte, ein düsteres Geheimnis und jede Menge tolle Bücher in einer charmanten Buchhandlung. Faszinierend, bezaubernd und spannend. LESEN! Mein neuer Lieblingsroman: Familiengeschichte, ein düsteres Geheimnis und jede Menge tolle Bücher in einer charmanten Buchhandlung. Faszinierend, bezaubernd und spannend. LESEN!

Kundenbewertungen

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Liebeserklärung an die Welt der Bücher und des Lesens
von Lesendes Federvieh aus München am 15.08.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Miranda Brooks geht ihrem normalen Leben als Geschichtslehrerin einer achten Klasse nach, bis sie eines Tages eine alte Ausgabe von William Shakespeares "Der Sturm" und eine bunte Postkarte aus Malibu mit einer rätselhaften Botschaft darauf per Post erhält. Kurz darauf erreicht sie die Nachricht des Todes ihres Onkels Billy,... Miranda Brooks geht ihrem normalen Leben als Geschichtslehrerin einer achten Klasse nach, bis sie eines Tages eine alte Ausgabe von William Shakespeares "Der Sturm" und eine bunte Postkarte aus Malibu mit einer rätselhaften Botschaft darauf per Post erhält. Kurz darauf erreicht sie die Nachricht des Todes ihres Onkels Billy, der sich vor knapp 16 Jahren nach einer Auseinandersetzung mit Mirandas Mutter von der Familie abgewandt hatte, und von dem sie seitdem kein Sterbenswörtchen mehr gehört hat. Als sie klein war, hat er Miranda Rätsel stets aufgegeben und mit ihr die tollsten Abenteuer erlebt. Nun scheint er eine letzte Schnitzeljagd für Miranda vorbereitet zu haben, die ihr das sagen soll, was er ihr zu Lebzeiten aus vielerlei Gründen nicht selbst erzählen konnte. Miranda folgt den Botschaften und der Spur der Bücher, die sie in die ihr vermachte Buchhandlung "Prospero Books" führt und ihr Leben dabei von Grund auf ändert. "Ein Himmel voller Bücher" ist wohl der Traum eines jeden Buchliebhabers, den Amy Meyerson in ihrem Buch mit selbigem Titel auf knapp 300 Seiten auf mitreißende Art Wirklichkeit werden lässt. Allerdings waren die ersten Seiten alles andere als fröhlich, denn sie erzählen von Mirandas glücklichen Momenten mit ihrem Onkel Billy auf einer seiner zahlreich für sie ausgedachten Schatzsuchen, die jäh enden, als er von einem Tag auf den anderen aus ihrem Leben verschwindet. Besonders für ein zwölfjähriges Mädchen, das solch ein inniges Verhältnis zu ihrem Onkel hatte, muss dieser Verlust absolut schrecklich gewesen sein, zumal ihr keiner eine Antwort auf sein plötzliche Verschwinden geben will und man Billy stattdessen mit keinem Wort mehr erwähnt. Miranda hat diesen schweren Verlust nie ganz verwunden, wie sie insgeheim auch weiß, deshalb lässt sie in ihrer neuen Heimat Philadelphia alles stehen und liegen, um nach Los Angeles zur Beerdigung ihres Onkels zu fliegen und seinen Hinweisen zu folgen. Spätestens als Billys Buchhandlung "Prospero Books", die er Miranda vererbt hat, zunehmend den Handlungsmittelpunkt der Erzählung bildet, habe ich mich in dem Buch pudelwohl gefühlt und saß buchstäblich in dem kleinen, gemütlichen Café in dem Buchladen und habe bei der ein oder anderen heißen Schokolade das Buch genossen. Manche Leser würden vielleicht kritisieren, die Handlung plätschere so vor sich dahin, doch in meinen Augen macht genau diese Tatsache das Buch so authentisch und lesenswert. Ich hätte es als ziemlich unrealistisch empfunden, wenn Miranda von einem Hinweis zum nächsten gehetzt wäre, denn das wäre entgegen Billys Absicht gewesen. Jedes Rätsel verweist auf einen Klassiker der Weltliteratur, der Miranda teils ohne ihr Wissen, positiv in ihrem Denken und Handeln beeinflusst und ihr gleichzeitig aufzeigt, wie man mit dem Gefühl des Verlusts, mit Trauer und vor allem mit neuen Herausforderungen umgehen kann. Das große, düstere Familiengeheimnis habe ich zwar ab einem gewissen Punkt geahnt, aber ich finde dennoch, dass es sehr schön aufgelöst wurde und die zugrunde liegende Tragödie nicht dem häufig verwendeten Autounfall-Klischee entspricht, bei dem der Fahrer als Einziger überlebt. Erwähnenswert sind auch die detailliert ausgearbeiteten Nebencharaktere, die der Erzählung mit ihren individuellen Geschichten und ihren herzerwärmenden Charakterzügen den besonderen Glanz verleihen. Speziell vor den Mitarbeitern der Buchhandlung habe ich großen Respekt, denn sie bemühen sich mit jeder Menge Kreativität und tatkräftigem Einsatz zu verhindern, dass "Prospero Books" wie so viele Läden zuvor dem Aussterben der kleinen Buchhandlungen zum Opfer fällt. "Ein Himmel voller Bücher" ist eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher, der Buchhandlungen und des Lesens, das besonders durch die zahlreichen Verweise auf klassische Werke wie beispielsweise William Shakespeare, Mary Shelley und Jane Austen sowie die originellen Charaktere die optimale Grundlage für angenehme Lesestunden zum Dahinschwelgen schafft.

Familiengeheimnisse
von Jashrin aus Bruchsal am 06.08.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Als Kind hat Miranda die Abenteuer mit ihrem Onkel Billy geliebt. Doch der Kontakt brach ab und als sie das nächste Mal eine Nachricht von Billy bekommt, bringt diese einen Stein ins Rollen, der bald Mirandas gesamtes Leben in Frage stellt. Was hat Billy all die Jahre verborgen? Warum... Als Kind hat Miranda die Abenteuer mit ihrem Onkel Billy geliebt. Doch der Kontakt brach ab und als sie das nächste Mal eine Nachricht von Billy bekommt, bringt diese einen Stein ins Rollen, der bald Mirandas gesamtes Leben in Frage stellt. Was hat Billy all die Jahre verborgen? Warum spricht ihre Mutter niemals von ihm? Und warum ist er damals von der Bildfläche verschwunden? Auch jetzt sind seine Botschaften eher kryptisch und Miranda hat einige Mühe sich von einer zur nächsten zu hangeln. Dennoch kommt sie Stück für Stück einer großen Familientragödie auf die Spur? Ich habe das Buch bereits vor ein paar Tagen beendet und bin mir immer noch nicht sicher, wie es mir gefallen hat. Es war sicherlich nicht schlecht, aber es hat mich leider auch nicht vom Hocker gerissen. Die Familiengeschichte, die nach und nach zum Vorschein kommt ist tragisch und ich kann gut verstehen, weshalb sie Miranda erst einmal den Boden unter den Füßen wegzieht. Dennoch kann ich einige Punkte nur bedingt nachvollziehen. Zum einen kann ich nicht verstehen, weshalb Miranda nach eigener Aussage seit Jahren nicht an Billy gedacht hat und sich nun so dermaßen in der Vergangenheit verbeißt. Zum anderen frage ich mich, was Billy mit dieser Schatzsuche, wie Miranda es nennt, bezweckt. Wenn er wirklich will, dass Miranda die Wahrheit erfährt, weshalb solche Umwege, bei denen nicht Mals sicher ist, dass Miranda auch wirklich jede Spur findet? Zudem finde ich es sehr schade, dass wir zwar Miranda recht gut kennenlernen, ebenso ihre Mutter, alle anderen Figuren bleiben jedoch relativ blass und austauschbar. Hauptsache, sie erfüllen kurzzeitig die Funktion, Miranda den richtigen Weg zu weisen. Das fand ich sehr schade. Ein letzter Punkt, von dem ich ein wenig enttäuscht war, ist eine Aussage auf dem Einband. Dort steht dick ?Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher?. Mmh. Als Liebeserklärung kann ich das nicht empfinden. Sicher dreht sich viel um die Buchhandlung Prospero Brooks, die Autorin bringt einiges an Literaturwissen unter und Zitate aus diversen Klassikern helfen Miranda die Rätsel zu lösen, doch vorrangig ging es um die verschwiegene Tragödie. Die Bücher waren letztlich auch nur Mittel zum Zweck. Ebenso gut hätte Billy einen Plattenladen besitzen können und Miranda Hinweise in Form von Songtexten und Liedzeilen geben können. Doch trotz all dieser Kritik lies sich das Buch gut lesen und ich war durchaus neugierig auf die Auflösung. Unterm Strich bleibt für mich eine gute Idee, die teils etwas langatmig umgesetzt wurde, und eine Familientragödie, deren Dramatik erstaunlich unaufgeregt erzählt wurde.

Eine kurzweilige eher farblose Erzählung, leider ziemlich vorhersehbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 20.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Miranda, Ende zwanzig, Geschichtslehrerin in Philadelphia und kürzlich bei ihrem Freund Jay eingezogen. Die Sommerferien stehen vor der Tür und Miranda freut sich viel Zeit mit Jay zu verbringen. Da erreicht sie die Nachricht vom Tod ihres Onkel Billy. Sie fliegt zur Beerdigung nach Los Angeles, obwohl sie ihren... Miranda, Ende zwanzig, Geschichtslehrerin in Philadelphia und kürzlich bei ihrem Freund Jay eingezogen. Die Sommerferien stehen vor der Tür und Miranda freut sich viel Zeit mit Jay zu verbringen. Da erreicht sie die Nachricht vom Tod ihres Onkel Billy. Sie fliegt zur Beerdigung nach Los Angeles, obwohl sie ihren Onkel seit ihrem zwölften Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Billy und Mirandas Eltern haben nach einem Streit jeglichen Kontakt abgebrochen und auch jetzt ist Miranda das einzige Familienmitglied auf der Beerdigung. Alle Versuche mehr über den damaligen Streit herauszufinden, führen zu nichts. Mirandas Eltern bilden eine Wand des Schweigens. Billy hinterlässt Miranda seinen Buchladen ?Prospero Books? und hat vor seinem Tod dafür gesorgt, dass Miranda verschiedene Hinweise erreichen. Diese Hinweise führen Miranda in die Vergangenheit und lassen sie nach all den Jahren die Wahrheit über ihre Familie erkennen. Mirandas Leben könnte nicht besser laufen. Gerade ist sie mit ihrem Kollegen Jay zusammengezogen, sie liebt ihren Job als Lehrerin von amerikanischer Geschichte und sie fühlt sich an der Ostküste pudelwohl. Aus heiterem Himmel bekommt sie ein Päckchen mit einer alten Ausgabe von Shakespears ?Der Sturm?. In dem Buch wurden Passagen markiert. Das Stück steht in Bezug zu Miranda, da eine der Hauptfiguren des Stücks ihre Namensgeberin ist. Kurz darauf erhält sie die Nachricht vom Tod ihres Onkels Billy, den sie schon fast vergessen hatte. Als Miranda gerade zwölf Jahre alt war, ist Billy, der Held ihrer Kindheit, nach einem heftigen Streit mit ihrer Mutter, aus ihrem Leben verschwunden. Billy reiste beruflich viel in der Welt umher. Doch wenn er zu Hause war, verbrachte er seine Zeit mit Miranda. Oftmals hat er sich Schnitzeljagden für Miranda ausgedacht. Nachdem sie alle Rätsel gelöst hatte, durfte sie sich ein Buch aus Billys Buchladen aussuchen. Miranda liebte den Laden, in dem Billy Teilhaber war. Gerade haben die Sommerferien begonnen und Miranda fliegt zur Beerdigung nach Los Angeles. Ihre Mutter weigert sich sie zu begleiten, um ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen. Miranda versucht zwar den Grund herauszufinden, warum der Streit die Geschwister selbst über den Tod hinaus noch entzweit, stößt jedoch auf eisernes Schweigen. Billy hat Miranda die Buchhandlung vererbt, dessen alleiniger Eigentümer er war. Gegründet wurde die Buchhandlung von Billys verstorbener Frau Evelyn, von der Miranda bisher nicht einmal wusste, dass sie existierte. Weiterhin erhält sie auch versteckte Hinweise, die Billy für sie hinterlassen hat. Mit diesen Rätseln schickt er sie zurück in die Vergangenheit von ihm, Evelyn und die ihrer Eltern. Ihre Eltern schweigen beharrlich zu dem Thema. Immer häufiger überkommt Miranda das Gefühl, dass die ganze Geschichte mehr mit ihr zu tun hat, mehr als ihr bisher bewusst war. Sie bleibt den Sommer über in L.A. und kümmert sich um den Buchladen, der sich tief in den rote Zahlen befindet. Und dann ist da noch Malcolm, der den Buchladen seit Jahren leitet und ein guter Freund Billys war. Miranda fragt sich, wie viel er über die Vergangenheit weiß und ob sie ihm vertrauen kann. Als der Sommer sich dem Ende neigt, steht Miranda vor einer Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändern wird. Können die Geschehnisse der Vergangenheit ihr den richtigen Weg weisen? ?Ein Himmel voller Bücher? ist eine kurzweilige Erzählung, deren Hintergrund man schnell durchschaut. Für mich bleiben einige der wichtigen Charaktere zu oberflächlich in ihren Handlungen. Aus meiner Sicht sind die Passagen, in den Miranda etwas über die Vergangenheit erfährt, sehr anstrengend zu lesen und zu verstehen. Es beginnt meistens mit der Sicht der Figur, welche Miranda etwas erzählt, dann schwenkt es um und Miranda schildert, was ihr erzählt wird. Darauf folgt die Sicht des jeweiligen Protagonisten, der die Situation damals erlebt. Dieses ständige Hin und Her macht es schwierig dem Erzählten zu folgen. Der Roman ist eine gute Sommerlektüre mit einer vorhersehbaren Geschichte, die wenige Überraschungen birgt. Kann man lesen, man verpasst allerdings auch nichts, wenn man es nicht tut.