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Prinzessin Insomnia

Roman

Zamonien Band 8


Eine traumhafte Liebesgeschichte und eine Reise durch das menschliche Gehirn als rasantes zamonisches Abenteuer

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Rezension
"Walter Moers jedenfalls hat sich, zusammen mit der schlaflosen Lydia Rode, ein helles, abenteuerliches, gefährliches, albernes, tröstliches Traumuniversium ausgedacht." Der Spiegel, LiteraturSpiegel, Volker Weidermann
Portrait
Moers, Walter
Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und den "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.

Rode, Lydia
Lydia Rode lebt, malt und zeichnet in Berlin. Ihre Aquarelle für "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" sind ihre ersten veröffentlichten Illustrationen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 344
Erscheinungsdatum 30.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0785-0
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 25/18,3/3,5 cm
Gewicht 793 g
Illustrator Lydia Rode
Verkaufsrang 20449
Buch (gebundene Ausgabe)
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Großartig wahnsinnig

J. Heintz, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Für alle Wortliebhaber. Für alle Walter Moers Fans. Für alle, die auch ein bisschen abgedreht sind. Ein wundersames buntes Abenteuer durch die faszinierende und komplexe Welt der Sprache, der Worte und deren Bedeutung. Wunderschön gestaltet und liebevoll illustriert, wie wir es schon von anderen Walter-Moers-Büchern kennen, aber diesmal von vornherein in Farbe und zwar nicht nur die Bilder! Wir begleiten Prinzessin Insomnia auf einem wundersamen Abenteuer.

Maria Prietzel, Thalia-Buchhandlung Berlin

In diesem neuen zamonischen Abenteuer um die schlafloseste Prinzessin kehrt Walter Moers mit einer Reise durch das menschliche Gehirn zu seiner grandiosen Brillanz zurück!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
24
11
7
2
0

Oh diese Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Wendlingen am 29.10.2019

Ein Buch, bei dem einen das Herz aufgeht, hält man mit Walter Moers Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr in der Hand. Nicht nur, dass die Hintergrundgeschichte so unheimlich schön ist, auch die Geschichte ist so toll. Im Hintergrund steht hier ein Autor, den kaum einer je zu Gesicht bekommen hat und eine Illustra... Ein Buch, bei dem einen das Herz aufgeht, hält man mit Walter Moers Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr in der Hand. Nicht nur, dass die Hintergrundgeschichte so unheimlich schön ist, auch die Geschichte ist so toll. Im Hintergrund steht hier ein Autor, den kaum einer je zu Gesicht bekommen hat und eine Illustratorin, die mit ihrer Erkrankung zu diesem Buch inspiriert hat. Ohne diese wäre übrigens das ganze Buch nichts: Ja, Moers ist ein unheimlich toller Autor und vor allem auch Illustrator, doch diese Illustrationen mit dieser sachte eingesetzten Aquarelltechnik, sind schöner als alles, was wir bisher von Moers gesehen haben. Dazu kommt eine Geschichte aus dem Reich Zamoniens, auf die wir schon so lange gewartet haben. Einige waren enttäuscht, kurz nach der Veröffentlichung ein (verhältnismäßig) dünnes Buch in den Händen zu halten. Ich jedoch fand es erfrischend, dass mir diesmal nicht von 9 (oder waren es 11) außenliegenden Hirnen über 6 Seiten berichtet wird, sondern mir knackig, aber verträumt, ein Märchen erzählt wird. Ich bin verliebt.

Aus einer Krankheit das beste machend.
von Blaxy87 aus Hannover am 26.10.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Ich sagte es schonmal: Ich hader immer wieder mit mir, nicht wissend ob ich Walter Moers liebe oder genial finde. Oder vielleicht auch ein wenig von beidem. ;) So auch wieder bei "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" - einerseits ist's eine schöne Geschichte, die so manche Leiden der realen Welt phantastisc... Ich sagte es schonmal: Ich hader immer wieder mit mir, nicht wissend ob ich Walter Moers liebe oder genial finde. Oder vielleicht auch ein wenig von beidem. ;) So auch wieder bei "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" - einerseits ist's eine schöne Geschichte, die so manche Leiden der realen Welt phantastisch erscheinen lässt, andererseits.. zum andererseits komme ich später, erstmal zurück zu den realen Leiden und warum die so phantastisch sind : Wer kennt sie nicht? Diese Stunden im Bett, die im Prinzip völlig verschenkte Zeit sind, da man sich nur sinnlos umgewälzt? Ich denke jeder von uns litt schonmal unter der Plage einfach nicht ein- bzw. durchschlafen zu können. So ergeht es auch Prinzessin Dylia, wennauch sie das beste aus ihrer Situation macht. Oft mehrere Wochen am Stück im Wachzustand, ist die Prinzessin äußerst kreativ und nimmt ihr Schicksal doch recht gelassen hin. Bis der Nachtmahr Opal ihr erscheint.. Hier beginnt eine Reise voller Höhen und Tiefen, natürlich auf zamonische Art. Besonders der Hintergrund, dass eine Bekannte Moers' tatsächlich mit massiver Schlaflosigkeit zu kämpfen hat, macht die Geschichte lesens- bzw. hörenswert. Ich selbst kenne solche Phasen im Leben auch zu gut und kann mich mit diesem Leiden gut identifizieren, dementsprechend auch wie anstrengend und zermürbend Insomnia sein kann.. Was daran jetzt so toll ist? -> Moers macht dieses Krankheitsbild ein wenig erträglicher. Es werden, wie von Moers gewohnt, wunderschöne Bilder vorm geistigen Auge erschaffen, die mich in künftigen schlaflosen Nächten an diese Variante der Krankheit erinnern werden. ...und wenn es nur die Zwielichtzwerge sind. Eine starke Leistung!  Die Geschichte ansich ist kein Pageturner, aber ein schönes Märchen. Der Fokus ansich liegt für mich also auf dem Krankheitsbild, dass mit Humor genommen werden kann. Einfach mal etwas äußerst blödes genommen und daraus etwas tolles, phantasievolles gemacht - so etwas schafft auch nur der Vater des Käpt'n Blaubär.   Und dann kommt das Aber... : ...Herr Moers, so phantasievoll ihre Aufzählungen auch sind, Sie gingen mir auf den Keks. Sie sind ein Meister der Sprache, das haben Sie schon lange unter Beweis gestellt, aber gerade zu Beginn des Buches war es mir zu viel. Ich bin froh, dass ich mir Dank des Hörbuches nicht die Mühe machen musste selbst zu lesen.. An dieser Stelle sei auch mal erwähnt, dass Andreas Fröhlich hier wieder tolle Arbeit  geleistet hat! Aber wirklich.. Irgendwann ist jede Sprachspielerei mal ausgereizt. ‍

Ein wahrhaft schöner und witziger Roman über Schlaflosigkeit und Wahnsinn.
von Julie's Bookhismus aus Ebstorf am 21.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dylia kann nicht schlafen und ist oft wochenlang wach. In diesen schlaflosen Nächten erkundet sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch Sprachen und Worte und vor allem selbst erfundene Worte. Als eines Tages der Nachtmahr Havarius auftaucht und sie in den Wahnsinn trieben will und in den sicheren Tod beginnt ein Abenteuer für bei... Dylia kann nicht schlafen und ist oft wochenlang wach. In diesen schlaflosen Nächten erkundet sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch Sprachen und Worte und vor allem selbst erfundene Worte. Als eines Tages der Nachtmahr Havarius auftaucht und sie in den Wahnsinn trieben will und in den sicheren Tod beginnt ein Abenteuer für beide. Ich fand es extrem spannend zu sehen, wie Dylia mit ihrer Krankheit umgeht und vor allem, wie scharf ihre Sinne wurde, je länger sie wach war. Ich finde ihr Abenteuer allein schon sehr unterhaltsam, aber als der Nachtmahr dann auftauchte, wurde es besonders spannend. Havarius ist in meinen Augen ein wenig trottelig, aber das macht ihn irgendwo sympathisch. Da er aber Dylia nach dem Leben trachtet, ist er eben der Bösewicht. Auch seine Rettungsaktion ihr gegenüber macht ihn nicht besser. Eine Bereicherung für meine Fantasie und auch die neuen Worte werden irgendwo bestimmt ihren Platz in meinem Wortschatz finden. Ich freue mich schon auf ein neues Abenteuer in Zamonien.