Meine Filiale

Komet - Der Einschlag

Ein Science Fiction Klassiker von Larry Niven & Jerry Pournelle

Larry Niven, Jerry Pournelle

(7)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
14,95
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

14,95 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Das Ende der Zivilisation.
Der Beginn einer neuen Zeit.

Das öffentliche Interesse ist groß, als Amateurastronomen einen bis dahin unbekannten Kometen entdecken. Doch schon bald steht fest, dass sich das Objekt auf Kollisionskurs mit der Erde befindet. Als das Unvorstellbare geschieht und der Komet auf der Erdoberfläche einschlägt, stürzt er die Welt ins Chaos. Der Kampf um das nackte Überleben und den letzten Rest Menschlichkeit hat begonnen…

Der visionäre Science-Fiction Klassiker (engl. Titel „Lucifers Hammer“) in neuer Übersetzung.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 660
Erscheinungsdatum 13.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945493-97-7
Verlag Mantikore-Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/5,5 cm
Gewicht 877 g
Originaltitel Lucifers Hammer
Auflage 1
Verkaufsrang 129219

Buchhändler-Empfehlungen

Wenn der Komet einschlägt...

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Wie der Titel schon verrät, passiert, was keiner für möglich gehalten hat. Der Komet trifft, und was vor 70 Millionen Jahren den Dinosauriern passiert ist, droht nun auch uns. Jeder ist sich selbst der Nächste. Der Kampf ums nackte Überleben bricht aus. Meiner Meinung nach eine ziemlich realistische Darstellung von dem, was sein könnte!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
1
0
1
0

Rezension zu "Komet - Der Einschlag"
von Zsadista am 05.08.2018

Tim Hamner spielt am liebsten Astronom in seiner Freizeit. Er sieht oft stundenlang durch sein Fernglas. So ist es nicht erstaunlich, dass er einen großen Kometen entdeckt. Gleichzeitig entdeckt auch ein weiterer Sternenseher diesen Kometen. So bekommt der Brocken den Namen Hamner-Brown. Alle beobachten den Kometen erstaunt.... Tim Hamner spielt am liebsten Astronom in seiner Freizeit. Er sieht oft stundenlang durch sein Fernglas. So ist es nicht erstaunlich, dass er einen großen Kometen entdeckt. Gleichzeitig entdeckt auch ein weiterer Sternenseher diesen Kometen. So bekommt der Brocken den Namen Hamner-Brown. Alle beobachten den Kometen erstaunt. Erst soll er knapp an der Erde vorbei schrammen ohne Auswirkungen. Doch je näher er kommt, umso wahrscheinlicher wird es, dass er doch einschlägt. Und so kommt, wie es kommen muss. Der Komet schlägt in die Erde ein und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Der Kampf um die letzten Flecken Erde beginnt. „Komet – Der Einschlag“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder der Autoren Larry Niven und Jerry Pournelle. Gleich zu Anfang muss ich erwähnen, dass das Buch bereits 1977 heraus gekommen ist und mir hier in der neuen Auflage des Mantikore Verlags vorliegt. Man darf den Inhalt also nicht mit heutigen Science Fiction Büchern vergleichen. Ist heute alles auf Action, Action und Action ausgelegt, ist es hier noch sehr gediegener. Die Story schleicht am Anfang dahin. Es wird viel erklärt, Personen werden vorgestellt, Pläne geschmiedet, bis dann Richtung der Mitte des Buches dann der Komet endlich dann einschlägt. Der Anfang war schon etwas zäh. Vor allen Dingen, weil das Buch auch noch so dick und schwer ist. Es hat aber irgendwie den Scharm alter Science Fiction Filme, die nicht nur auf Action ausgelegt sind, sondern noch mit Sinn und Hintergrund. Der Schreibstil ist natürlich auch nicht mit neuen Romanen zu vergleichen, mir hat er allerdings gefallen. Positiv finde ich auch, dass es sich hier um ein einzelnes Werk handelt und nicht wieder eine ganze Reihe gelesen werden muss. Inhaltlich hat das Buch eigentlich neue Themen behandelt. Trotz Not und Elend auf der Welt, hängen viele Menschen immer noch an Macht, Geld und Egoismus. Egal was auch passiert, der Mensch ist von Gier gelenkt. Vor allem lässt sich nach dem Lesen noch lange über das Thema diskutieren. Auch wenn das eigentliche Werk etwas älter ist und die Story erst langsam in Fahrt kommt, vergebe ich volle Sterne.

Endzeitroman ganz nach meinem Geschmack
von annlu am 27.05.2018

Amerika ist mitten im kalten Krieg gegen Russland, als der Komet Hamner-Brown die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt. Eine Fernsehdokumentation macht ihn zum Star, sodass die Wissenschaft an Gelder kommt, um ihn genauer zu untersuchen. Sogar eine gemeinsame Weltraummission mit den Russen ist geplant. Der Vorbeiflug wird zu... Amerika ist mitten im kalten Krieg gegen Russland, als der Komet Hamner-Brown die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt. Eine Fernsehdokumentation macht ihn zum Star, sodass die Wissenschaft an Gelder kommt, um ihn genauer zu untersuchen. Sogar eine gemeinsame Weltraummission mit den Russen ist geplant. Der Vorbeiflug wird zum Spektakel erklärt, auch wenn viele dem Hammerfieber nicht entgehen können und sich auf den unwahrscheinlichen Fall einer Kollision einstellen – zu Recht. Teile des Kometen treffen die Erde, die Zivilisation wie wir sie kennen bricht an vielen Orten zusammen und die Überlebenden stehen plötzlich in einem Kampf auf Leben und Tod. Der erste Teil ist der Zeit vor der Kollision gewidmet. Hier werden die zahlreichen Charaktere eingeführt, von denen manche, aber nicht alle in einem Zusammenhang zueinander stehen. Vom Gouverneur bis zum Vergewaltiger wird eine Vielzahl an Personen vorgestellt. Unter ihnen auch der Entdecker des Planeten, ausgewählte Astronauten und Wissenschaftler, aber auch die Fernsehcrew, die sich der Dokumentation widmet. Neben ihnen sind es ihre Familien und Bekannten sowie eine Reihe an Nebencharakteren, die die Handlung übernehmen. Damit wurde der erste Teil etwas sehr Personenlastig und ich war froh um das der Geschichte voranstehende Personenregister. Die Alltagsszenen, die so langsam in Szenen rund um die Vorbereitungen auf den Tag X übergehen, zogen sich etwas in die Länge. Aber schon anhand der unterschiedlichen Reaktionen auf einen möglichen Einschlag – die von Panik, überlegten Entscheidungen, Endzeitstimmung, die alle moralischen Bedenken über Bord werfen lässt bis zu detaillierten Plänen reichen – wurde klar, dass die Erde nicht so leicht davonkommen wird. Der Einschlag – der eigentlich aus mehreren unterschiedlich großen Kollisionen besteht – führte zu spannenderen Szenen aber auch, wie zu erwarten, zu vielen Toten, von denen nicht alle anonym blieben. Danach begann die Geschichte aus meiner Sicht interessanter zu werden. Die bereits bekannten Protagonisten kämpfen um ihr Leben und sehen sich zu Entscheidungen gezwungen, die in einer geordneten Welt nicht denkbar wären. In dieser Hinsicht ähnelt die Handlung anderen postapokalyptischen Büchern, war sogar im Vergleich zu manch anderen noch recht zivilisiert. Es ist nicht nur Hoffnungslosigkeit und Anarchie die herrschen. Bereits kurz nach der Katastrophe beginnt so mancher an einen strukturierten und technischen Wiederaufbau zu denken. Fazit: Der einleitende Teil war mir persönlich zu lang. Dafür wurde die Geschichte nach dem Komenteneinschlag immer besser und hat mich bis zuletzt in ihren Bann gezogen.

Zu Recht ein Klassiker!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 27.03.2018

Die Geschichte wurde seit Ersterscheinung von "Lucifers Hammer" (so der Titel des amerikanischen Originals) in zahlreichen Varianten erzählt: Ein Komet rast auf die Erde zu und droht unseren Planeten zu vernichten. Aber das Autorenteam Niven-Pournell zeichnet nicht nur reißende Weltuntergangsszenarien à la Roland Emmerich, sond... Die Geschichte wurde seit Ersterscheinung von "Lucifers Hammer" (so der Titel des amerikanischen Originals) in zahlreichen Varianten erzählt: Ein Komet rast auf die Erde zu und droht unseren Planeten zu vernichten. Aber das Autorenteam Niven-Pournell zeichnet nicht nur reißende Weltuntergangsszenarien à la Roland Emmerich, sondern zeigt auf großartige, spannende Weise, wie es durch die Katastrophe zum Untergang der Zivilisation kommt und wie unterschiedlich die Überlebenden damit umgehen. Anfangs braucht der Leser ein wenig Durchhaltevermögen, da sehr viele Charaktere in die Geschichte eingeführt werden. Die Liste der handelnden Personen ist sehr hilfreich dabei, den Überblick zu behalten, ich habe hier oft nachgeschlagen. Aber man wird für die Geduld belohnt. Die Autoren zeichnen die verschiedenen Charaktere sehr gut, auch wird viel Wert auf zahlreiche Details gelegt, die der Absturz des Kometen zur Folge hat. (Wetter, Klima, Gesellschaft, Regierung, Kommunikation, Flucht u.v.m.) Der Mantikore-Verlag legte den Klassiker in neuer Übersetzung auf. Einerseits sehr löblich, das Buch gehört in jedes gut sortierte Regal. Andererseits ist es gerade die Übersetzung, die mich dazu gebracht hat, bei meiner Bewertung einen Stern abzuziehen. Es gibt einfach einige Fehler, die einem guten Übersetzer nicht passieren sollten. So lässt etwa "Buffalo Chips" den deutschen Leser eher an einen kalorienreichen Snack denken und weniger an "getrockneten Büffelmist", der zum Heizen verwendet wurde. Schade, der Roman hätte eine Top-Übersetzung verdient! Dennoch: sehr lesenswert, auch noch über 40 Jahre nach Ersterscheinung!

  • Artikelbild-0