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Fegefeuer der Eitelkeiten

Roman

Tom Wolfe

(4)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Der große New York-Roman der 90er Jahre

Sherman McCoy, erfolgreicher Wall-Street-Broker mit Wohnsitz in der Park Avenue, findet sich plötzlich vor Gericht wieder: Unfallflucht. eigentlich eine Bagatelle, doch Staatsanwälte, Priester und Boulevardblätter verschwören sich gegen ihn. Schließlich grassieren über ihn so viele spannende Gerüchte, dass die Wahrheit niemanden mehr interessiert…

„Ein pralles Sittengemälde.“ (Der Spiegel)

Ein pralles Sittengemälde.

1931 in Richmond/Virginia geboren, gehörte in den sechziger Jahren zusammen mit Truman Capote, Norman Mailer und Gay Talese zu den Begründern des ‚New Journalism‘, einer Synthese aus Journalismus und Literatur. Der vielfach preisgekrönte Autor legte 1984/85 mit "Fegefeuer der Eitelkeiten" seinen ersten Roman vor, der auf Anhieb ein Bestseller wurde.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 926
Erscheinungsdatum 01.08.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23674-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/4,5 cm
Gewicht 544 g
Originaltitel The Bonfire of Vanities
Auflage 12. Auflage
Übersetzer Benjamin Schwarz
Verkaufsrang 115216

Buchhändler-Empfehlungen

Der zeitlose Roman der 1980er Jahre.

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Diese Geschichte fängt die Gier und Lust der achtziger Jahre an der Wall Street perfekt ein. Das Buch, das die Phrase "Masters of the Universe" berühmt gemacht hat. Die Tiefe der Satire, der bittere Humor und die scharfe, intelligente Art, mit der Wolfe die 80er-Gesellschaft angreift, ist beeindruckend. Ein Buch, das ich unzählige Male gelesen habe. Nur zu empfehlen!

Kundenbewertungen

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Sehr unterhaltsam, rasant geschrieben, zynisch
von Io am 01.06.2020

Empfehlung. Nicht unter meinen Top-Favoriten, aber das, was das Buch versucht, gelingt meisterhaft. Daher cinco estrellas. Zwei meiner Lieblingsstellen: wo der Anwalt eine Show abzieht um einer Geschworenen zu imponieren und der Gedankengang von Sherman über Vaterschaft.

Rasant
von Alexia am 10.11.2012

Sherman McCoy ist ein erfolgreicher Wall-Street-Broker mit Wohnsitz in der legendären Park Avenue in New York. McCoy ist verheiratet mit Judy, einer Frau, die zwei Jahre älter ist als er (was ihm zunehmend Probleme bereitet) und sie haben eine kleine Tochter namens Campbell. Außerdem hat McCoy eine Geliebte namens Maria. Eine Fr... Sherman McCoy ist ein erfolgreicher Wall-Street-Broker mit Wohnsitz in der legendären Park Avenue in New York. McCoy ist verheiratet mit Judy, einer Frau, die zwei Jahre älter ist als er (was ihm zunehmend Probleme bereitet) und sie haben eine kleine Tochter namens Campbell. Außerdem hat McCoy eine Geliebte namens Maria. Eine Frau, die ebenfalls mit einem wohlhabenden Mann verheiratet ist. Ein nettes, unverbindliches Arrangement. Sherman ist zufrieden mit seinem Leben. Alles läuft so, wie er es sich wünscht. Er nimmt sich von allem und jedem das, was er braucht. Bis…, ja, bis er eines Tages Maria vom Flughafen abholt und sich in den Wirren von New Yorks Straßen verfährt. Er landet mit seinem Mercedes in der Bronx und bei dem Versuch, wieder schnell in die „Zivilisation“ zu entkommen, entsteht reichlich Ungemach, der darin gipfelt, dass Maria, die mittlerweile das Steuer übernommen hat, einen jungen schwarzen Mann anfährt und verletzt und ihn liegenlässt. Von da an ist McCoys Leben nicht mehr das, was es war… Tom Wolfes Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist dynamisch, schnell und packend. Wolfe schreibt wie das Leben ist. Die Dialoge sind spritzig und echt. Und auch die Geschichte von Sherman und seiner Welt, wie sich alles langsam dem Ende zuneigt und nichts mehr ist wie es war, hat mich gefesselt. Allerdings hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle mehr Tiefgang gewünscht, vor allem was seine Beziehung zu seiner Frau angeht. Da ist eine gewisse Oberflächlichkeit vorhanden, die vielleicht aber auch gewollt ist. Man kann es sich ja denken… Grundsätzlich ist „Fegefeuer der Eitelkeiten“ eine interessante und rasante Geschichte, wie das Leben sie hätte schreiben können.

Gesellschaftskritik
von Marie am 03.04.2007

Ich habe den Roman in kurzer Zeit verschlungen. Das ist bei über 900 Seiten zwar nicht ganz einfach, aber es hat sich gelohnt. Zwar braucht man die ersten 300 Seiten um zu verstehen wie die einzelnen Geschichten die vorgestellt werden miteinander verbunden sind, aber danach will man nur noch wissen wie es weiter geht. Die Gesell... Ich habe den Roman in kurzer Zeit verschlungen. Das ist bei über 900 Seiten zwar nicht ganz einfach, aber es hat sich gelohnt. Zwar braucht man die ersten 300 Seiten um zu verstehen wie die einzelnen Geschichten die vorgestellt werden miteinander verbunden sind, aber danach will man nur noch wissen wie es weiter geht. Die Gesellschaftskritik in dem Buch ist überdeutlich. Zufälle, Halbwahrheiten und Rachgelüste geben sich die Hand, so dass man nachher selber nicht mehr ganz sicher ist, welcher Version der erzählten Geschichte wir denn nun Glauben schenken sollen. Am besten Sie bilden sich selbst ein Urteil und lesen das Buch.


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