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Die Dame mit dem Hündchen

und andere Erzählungen

Anton Pawlowitsch Tschechow

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Beschreibung

Anton Tschechow: Die Dame mit dem Hündchen und andere Erzählungen

Die Erzählungen »Die Dame mit dem Hündchen«, »In der Osternacht«, »Die Simulanten«, »Aus dem Tagebuch des zweiten Buchhalters«, »Ein jähzorniger Mensch« und »Intrigen« wurden übersetzt von Alexander Eliasberg, alle übrigen von Wladimir Czumikow.

Inhaltsverzeichnis
Verschiedene Erzählungen
Die Dame mit dem Hündchen
Der Kuß
Der böse Knabe
Das schwedische Zündholz
Ohne Auslagen
Der Löwen- und Sonnenorden
Eine problematische Natur
Die Simulanten
Aus dem Tagebuch des zweiten Buchhalters
Ein jähzorniger Mensch
Intrigen
Grischa
Die Apothekerin
Der Orden
Plappertasche
In der Osternacht
Die Sirene
Der Dicke und der Dünne
Ein bekannter Herr
Der Repetitor
Einmal im Jahr
Tsss! ...
In der Sommerfrische
Auf der Post
In den Chambregarnies
In der Barbierstube
Nur seine Frau!
Kaschtanka
Die Verleumdung
Schlafen!
Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2017.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Iwan Aiwasowski, Blick auf Oreanda bei Jalta, 1858.

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 196 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783743708563
Verlag Hofenberg
Dateigröße 471 KB
Übersetzer Wladimir Czumikow, Alexander Eliasberg

Kundenbewertungen

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Tragische Schicksale!!
von Eva Lemberger aus Linz am 22.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Tragische Schicksale!! Woran erkennt man wahre Liebe bei einem notorischen Fremdgänger? An seiner Rückkehr. So geschehen bei Cechovs kurzer Erzählung „Die Dame mit dem Hündchen“. Cechov versteht es wie kein anderer mit wenig Federstrichen einen ganzen Kosmos menschlicher Gefühle zu zeichnen. Die tragische Kurzgeschichte „Stache... Tragische Schicksale!! Woran erkennt man wahre Liebe bei einem notorischen Fremdgänger? An seiner Rückkehr. So geschehen bei Cechovs kurzer Erzählung „Die Dame mit dem Hündchen“. Cechov versteht es wie kein anderer mit wenig Federstrichen einen ganzen Kosmos menschlicher Gefühle zu zeichnen. Die tragische Kurzgeschichte „Stachelbeeren“ zeigt wie Lebensziele, die mit Verbissenheit verfolgt werden zu Sinnentleerung und Einsamkeit führen. Die Liste gescheiterter Lebenskonzepte ließe sich beliebig fortsetzen. Die Geschichte „Der Mensch im Futteral“ spiegelt wie ein einseitiges, starres, konservatives Weltbild, welches nicht einen Hauch von Frühlingswind zuläßt , gnadenlos zu Selbstauslöschung führt. Dieses Büchlein möchte ich gerne für den bevorstehenden Urlaub empfehlen.

Die Dame mit dem Hündchen
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 09.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Die Dame mit dem Hündchen" ist eine Erzählung aus dem gleichnamigen DTV- Band der späten Prosa Anton Tschechows (1860- 1904) und erreicht, wie die meisten seiner Texte, nicht mal den Umfang eines kurzen Romans. Handlungsarm, wie fast alle Geschichten (und vor allem die Dramen), schildert Tschechow die Liebesbeziehung zwischen ... "Die Dame mit dem Hündchen" ist eine Erzählung aus dem gleichnamigen DTV- Band der späten Prosa Anton Tschechows (1860- 1904) und erreicht, wie die meisten seiner Texte, nicht mal den Umfang eines kurzen Romans. Handlungsarm, wie fast alle Geschichten (und vor allem die Dramen), schildert Tschechow die Liebesbeziehung zwischen dem verheirateten, lebenserfahrenen Gurov und der unglücklich verheirateten Anna Sergeevna. Schauplatz ist ein Kurort in Jalta. Beide scheinen hier für den Augenblick der Eintönigkeit des Lebens zu entkommen, entschließen sich auch nach dem Ferienaufenthalt, die Beziehung heimlich fortzusetzen und führen ab jetzt ein Doppelleben. Tschechow ist wirklich der Meister der " kleinen Form", der skizzenhaften Darstellung. Er glaubte daran, das sich die "wahren Dramen" im Verborgenen, in aller Stille abspielen. So ist das Thema dieser und anderer Erzählungen u. a. auch die Entlarvung von Lebenslügen in der bürgerlichen Existenz, der Selbstbetrug. Das Ende bleibt offen und lässt dem Leser viel Raum zur Interpretation. Tschechow, der vor genau 150 Jahren geboren wurde, hat nach seinem Studium kurz als Arzt praktiziert, war dann als freier Schriftsteller erfolgreich, seine Dramen werden auch heute immer wieder aufgeführt. Der Autor starb, erst 44 Jahre alt, an einem Lungenleiden. Tolstoi sagte über ihn: " Er war aufrichtig, und das ist ein großer Vorzug; er schrieb über das, was er sah, und wie er es sah."

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