Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien

Ideologisierung und Entideologisierung

Jeder Krieg ist mit einer bestimmten Ideologie verbunden, die sich direkt auf die Darstellung des Konflikts auswirkt - und natürlich je nach Partei grundsätzlich variiert. Gerade die Kriege der letzten Jahrzehnte haben auf die entscheidende Rolle der Selbstinszenierung verwiesen, wobei der vorliegende Band besonders die Kontinuität dieser Inszenierungen von den antiken Perserkriegen bis in die unmittelbare Gegenwart des Irak-Krieges herausarbeitet.

Aus den Perspektiven der Literatur-, Film- und Medienwissenschaft, über die Geschichtswissenschaft und Philosophie, bis hin zur Kunstgeschichte und zu den Altertumswissenschaften kommen dabei kommen der moderne Kriegspatriotismus nach der Französischen Revolution und der Bombenkrieg 1940 bis 1945 genauso zur Sprache wie die Rolle amerikanischer Kriegskorrespondenten oder das neue militärische Verständnis von Weiblichkeit im"Krieg gegen den Terror".
Portrait
Christer Petersen, seit 2012 Professor für Angewandte Medienwissenschaften an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus; zuvor Juniorprofessor für Angewandte Medienwissenschaften an der BTU Cottbus, Lecturer am Department of Languages, Literatures and Film des University College Dublin (Irland), wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien der Christian-Albrechts-Universität Kiel und Assistant Professor am Department of German and Slavic Studies der University of Manitoba (Winnipeg, Kanada); 2002 Promotion im Rahmen eines Stipendiums des Landes Schleswig-Holstein an der CAU Kiel; Forschung auf dem Gebiet der Medialisierungsprozesse in Technik, Politik und Kunst; Buchveröffentlichungen: »Der postmoderne Text. Rekonstruktion einer zeitgenössischen Ästhetik« (2003), »Peter Greenaways Spielfilme«(2009), »Terror und Propaganda« (2013), Begründer und Herausgeber der Reihe »Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien« (2004, 2006, 2008) sowie Herausgeberschaften, Aufsätze und Vorträge zu medien- und kulturwissenschaftlichen, filmphilologischen und literaturwissenschaftlichen Themen.

Stephan Jaeger, Dr., Assistant Professor an der University of Manitoba (Winnipeg, Kanada). Zuvor Lecturer an der University of Colorado at Boulder (USA) und Universität Szczecin (Polen) sowie Feodor-Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der University of Wisconsin-Madison (USA) 2001-2003. Promotion Bielefeld 1999. Zurzeit Arbeit an einem Buchprojekt zu Überlagerungen von Geschichtsschreibung, Literatur und Philosophie 1750-1810 sowie Forschung zur historiographischen Repräsentation des Bombenkrieges. Bücher: „Theorie lyrischen Ausdrucks: Das unmarkierte Zwischen in Gedichten von Brentano, Eichendorff, Trakl und Rilke“ (München, 2001), Mit-Hrsg. „Historisierte Subjekte – Subjektivierte Historie“ (Berlin/New York, 2003), Mit-Hrsg. „Das Denken der Sprache und die Performanz des Literarischen um 1800“ (Würzburg, 2000). Zahlreiche Aufsätze zur neueren deutschen Literatur sowie zur Ästhetik und Narratologie von Geschichtsschreibung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Stefan Jäger, Christer Petersen
Seitenzahl 299
Erscheinungsdatum 30.06.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-937719-00-9
Verlag Ludwig
Maße (L/B/H) 21,2/14,9/2,2 cm
Gewicht 401 g
Abbildungen mit 15 Abbildungen 21 cm
Auflage 1. Erstauflage
Buch (Taschenbuch)
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