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Die Pathologie der Normalität

Zur Wissenschaft vom Menschen

Erich Fromm

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Beschreibung

"Die Kranken, das sind die Gesunden. Und die Gesunden, das sind in Wirklichkeit die Kranken."
Diese provozierende These formulierte Erich Fromm als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Erforschung der sogenannten Normalität. Seine Erkenntnisse haben ihn dazu geführt, eine neue "Wissenschaft vom Menschen" zu fordern und unter humanistischen Wertsetzungen selbst auch zu realisieren. Der schon heute legendäre Philosoph und Psychoanalytiker verdeutlicht in scharfen, weitsichtigen Analysen, wo die Krankheiten der modernen Gesellschaft und des einzelnen Menschen liegen, und er weist Wege auf, sie zu heilen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Rainer Funk
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 12.04.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-36778-1
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/2 cm
Gewicht 212 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 13789

Buchhändler-Empfehlungen

Nur für Verrückte!

Cornelia Wandler, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Das Normale ist nach ihm krank, was nicht bedeutet, dass das Kranke auch normal ist. Nach ihm ist nur der ein Mensch, der die Pathologie des Normalen spürt und somit nicht ganz entfremdet und abgestumpft ist. Es fällt schwer, die konzentrierte Gedankenflut eines so weisen Vordenkers in Kürze wieder zu geben. Für mich aber war es teilweise fasst unfassbar, dass er die Entwicklung der Gesellschaft bereits damals so genau vorhersagen konnte. Ich habe den Eindruck, dass er beschreibt, was ich jeden Tag sehe, obwohl diese Gedanken ein halbes Jahrhundert alt sind. Erich Fromm ein großer Wissenschaftler. Wie alle Werke von Fromm so ist auch dieses ein Schatz menschlichen Denkens.

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Provozierend aber sachlich und prägnant !
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 18.09.2006

Der Autor wendet sich ua. gegen die Pathologisierung des Seltenen,des Raren.Das etwas selten vorkommt oder eine Minderheit bildet,neigen wir dazu als nichtnormal zu bezeichnen;unsere Vorstellung der Normalität gründet meistens in der Quantität und damit räumt Erich Fromm hier auf.Er spricht von einer Krankhiet der "Normalität",v... Der Autor wendet sich ua. gegen die Pathologisierung des Seltenen,des Raren.Das etwas selten vorkommt oder eine Minderheit bildet,neigen wir dazu als nichtnormal zu bezeichnen;unsere Vorstellung der Normalität gründet meistens in der Quantität und damit räumt Erich Fromm hier auf.Er spricht von einer Krankhiet der "Normalität",von einer durch Hass,Gier,Gewalt,Intoleranz und Fanatismus erkrankten Gesellschaft,das kaum etwas duldet das nicht der Allgemeinnorm entspricht.Der Autor betreibt hier eine sehr philantrope Humanologie unter der Maxime des Humanismus.In seinen "Credeo eines Humanisten" vom 1965,sagt er :"Ich glaube,daß der Mensch grundsätzlich die Wahl hat zwischen Leben und Tod,zwischen Kreativität und Destruktion,zwischen Wirklichkeit und der Illusion,zwischen Objektivität und Intoleranz,zwischen brüderlichen Unabhängigkeit und einer Bezogenheit auf Grund von Über-und Unterwerfung".Diesem Credo,wird der Autor auch in diesem seinen Werk gerecht.


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