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1945 und wir

Das Dritte Reich im Bewußtsein der Deutschen

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe

Sechs Jahrzehnte sind vergangen, seit Hitlers Herrschaft im Bunker unter der Reichskanzlei ihr Ende fand. Doch die Erinnerung an die NS-Zeit erscheint gegenwärtiger denn je. Liegt der Grund dafür - paradoxerweise - im Aussterben der Zeitzeugen? Und was hieße das für die Zukunft? 1945 und wir ist eine aktuelle Analyse des Umgangs der Deutschen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit.

Für das Selbstverständnis der Bundesrepublik wurde der kritische Rückbezug auf die Erfahrungen des "Dritten Reiches" seit den sechziger Jahren wichtig. Nach einem langen Jahrzehnt der Verdrängung setzte damals ein, was als "Vergangenheitsbewältigung" die politische Kultur unseres Landes prägte. Diese Epoche geht nun zu Ende - nicht jedoch die Politik mit der Vergangenheit: Im Gange ist, vorangetrieben von der Generation der Kriegskinder, den späteren Achtundsechzigern, nichts weniger als eine Neujustierung unserer Geschichtsverhältnisse. In die Gedächtniskultur einer globalisierten Holocaust-Erinnerung drängt jetzt - und das ist augenscheinlich ein Problem - die intensive Verlebendigung von Bombenkrieg, Flucht und Vertreibung.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 14.02.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-52954-2
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,2/14,9/2,5 cm
Gewicht 405 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,90
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Gute Ansätze verlieren sch bei der Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

60 Jahre nach Kriegsende bedeuten einen Gezeitenwechsel, wie Frei im ersten Kapitel dieses 2005 erschienenen Buches ausführt: Die letzten Zeitzeugen versterben, statt über deutsche Täter wird immer mehr über deutsche Opfer gesprochen, das Wort einer „selbstbewussten Nation“ ist entstanden. Leider bleibt Freis Buch nicht bei der ... 60 Jahre nach Kriegsende bedeuten einen Gezeitenwechsel, wie Frei im ersten Kapitel dieses 2005 erschienenen Buches ausführt: Die letzten Zeitzeugen versterben, statt über deutsche Täter wird immer mehr über deutsche Opfer gesprochen, das Wort einer „selbstbewussten Nation“ ist entstanden. Leider bleibt Freis Buch nicht bei der Frage, wie wir heute mit dem Dritten Reich und seinem Erbe umgehen, sondern verliert sich in einer historischen Analyse der letzten Jahrzehnte. Das Niveau ist hoch und der Stil oft trocken: So lässt das Buch weit weniger Leser aus dem Erdgeschoss der geschichtswissenschaftlichen Debatte zusteigen als vielmehr solche aus dem vierten oder fünften Stock.