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Die Frau, die Gandhi liebte


Eine junge Engländerin aus bestem Hause, die zur wichtigsten Gefährtin Gandhis in der Auseinandersetzung mit der britischen Kolonialmacht wird: ein weiter Weg, eine überraschende Biographie. Der indische Psychoanalytiker Sudhir Kakar erzählt die Geschichte der Begegnung von Gandhi und Mira-behn und das Leben dieser höchst ungewöhnlichen Frau.

Im Jahr 1925 machte sich eine 33jährige junge Lady, Tochter eines englischen Admirals, auf den Weg nach Indien. Ihr Ziel: ein 56 Jahre alter indischer Rechtsanwalt, ein ehemaliger Häftling der britischen Krone, der einige Jahre zuvor die Hoffnung Indiens auf die Befreiung vom britischen Kolonialjoch verkörpert hatte. 1925, im Jahr ihrer Ankunft, schien politisch Ruhe eingekehrt, und Gandhi war mit Spinnen beschäftigt, als die junge Engländerin in seinen Ashram – und damit in sein Leben eintrat.

Sudhir Kakar erzählt – auf einen reichen Fundus von Briefen und Dokumenten gestützt –, wie sich die höchst ungleiche Beziehung entwickelte, wie Gandhi die junge Adeptin aufnahm, wie sie in die politische Mission Gandhis hineinwuchs und wie sich gleichsam in einer anderen Dimension Gefühle entwickelten, die nicht immer beherrschbar und teilweise unvereinbar waren mit den tiefsten Überzeugungen der eigenen Lebensaufgabe. Gandhi wollte sich von seiner Umgebung möglichst unabhängig machen, sich von Bindungen lösen, um seine Ziele zu verfolgen, Mira, wie Gandhi Madeline Slade nannte, suchte die absolute Nähe, um sich ihm, den sie zutiefst verehrte, völlig auszuliefern. Es war schließlich Mira, die einen neuen Schritt wagte, und als der Zweite Weltkrieg ausbrach, nahm auch ihr Leben eine unerwartete Wende ...

Portrait
Sudhir Kakar, geb. 1938 in Nainital, Indien, lehrte an den Universitäten Harvard, Princeton und Chicago und praktiziert als Psychoanalytiker in Delhi. 1998 erhielt er die Goethe-Medaille des Goethe-Instituts. Von ihm liegen bei C.H.Beck vor: Die Gewalt der Frommen (1997), Der Mystiker oder die Kunst der Ekstase (2001) und Kamasutra oder die Kunst des Begehrens (2003).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 287
Erscheinungsdatum 17.01.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-52912-2
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 21,2/13,3/2,4 cm
Gewicht 400 g
Originaltitel Mira and the Mahatma
Abbildungen 1 Abbildungen
Auflage 1
Übersetzer Karl-Heinz Siber
Buch (gebundene Ausgabe)
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9,95
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Mira - Behn

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Sudhir Kakar , einer der bekanntesten indischen Psychoanalytiker beleuchtet ein von spirituell Nähe und menschlich schwieriger Distanz geprägtes Verhältnis Gandhis zu seiner langjährigen Wegbegleiterin Madeline Slade. Zunächst ist Beethoven ihre ganz große Leidenschaft , inspiriert von Romain Rolland liest sie seine Biografie und in diesem Zuge auch seine Schriften über Gandhi, dabei erfährt Madeline die große Berufung für ihr Leben und beschließt in Gandhis Ashram ganz nach seinen Lehren zu leben. Akribisch bereitet sie sich vor , bevor sie das Schiff im Oktober 1925 nach Bombay besteigt, lernt sie zu spinnen, auf dem Boden zu schlafen, zu meditieren und Hindi , was sie weiterhin erwartet ist ihr nicht so klar ! Gandhi, ein strenger Lehrer mit hohen moralischen Ansprüchen nennt sie Mira - Behn und duldet sie an seiner Seite . Über 300 archivierte Briefe bezeugen das manchmal schwierige Verhältnis der Beiden, belegen die Machtkämpfe der Anhänger und dokumentieren den Weg in Indiens Unabhängigkeit. Ob Mira - Behn ein glückliches und erfülltes Leben gefunden hat, bleibt dahin gestellt zumindest was europäische Vorstellungen betrifft ! Nach Gandhis Tod strandet sie nach vielen Jahren in einem kleinen Ort in der Nähe von Wien und pflegt ihre alte Liebe und Leidenschaft zu Beethoven, über die Jahre mit Gandhi wolle sie nicht mehr sprechen....

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