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Immer diese Herzscheiße

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YOU ONLY LIVE ONCE

Die 15-jährige Sarah lebt im Stuttgarter Hallschlag. Da wo niemand sein will. Da wo man nie rauskommt, egal wie sehr man sich anstrengt. Ihr Berufswunsch: Hartz IV. Ihre Hobbies: klauen, trinken, Spaß haben. Zukunft: völlig egal. Jemand wie sie hat sowieso keine Chance. Dann wird sie beim Dealen erwischt und ihr Lehrer stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie macht bei einem Theaterprojekt mit oder sie fliegt von der Schule. Widerwillig wagt sich Sarah in eine ihr völlig fremde Welt. Doch als sie Paul kennenlernt, wird ihr klar, dass es vielleicht doch ein paar Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Wahr, roh und krawallig berührt "Immer diese Herzscheiße", der neue Roman von Nana Rademacher, mit großer Leichtigkeit und Tiefgang das Herz.
Portrait
Nana Rademacher, geboren 1966, studierte Sozialpädagogik in Bielefeld und arbeitete danach beim NDR in Hamburg als Regieassistentin und Lektorin. Seit 2001 ist sie für den Südwestrundfunk in den Redaktionen Hörspiel, Feuilleton und Musik tätig und lebt derzeit als freie Autorin in Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 23.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783473478514
Verlag Ravensburger Buchverlag
Dateigröße 7330 KB
eBook
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Herzscheiße“

Yvonne Delvos, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Ein Teenager ohne Zukunftsperspektiven und kaum Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten findet mit einem anderen Umfeld auf die richtige Bahn zurück. Realistisch geschildert, nachvollzieht und authentisch. Ein Teenager ohne Zukunftsperspektiven und kaum Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten findet mit einem anderen Umfeld auf die richtige Bahn zurück. Realistisch geschildert, nachvollzieht und authentisch.

Carolin Bühler, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Ein realitätsnahes Jugendbuch, das mich gut unterhalten konnte und durch seinen authentischen Schreibstil wie durch seine humorvolle und auch romantische Handlung überzeugt. Ein realitätsnahes Jugendbuch, das mich gut unterhalten konnte und durch seinen authentischen Schreibstil wie durch seine humorvolle und auch romantische Handlung überzeugt.

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Toller,kurzweiliger Jugendroman. Realistisch geschrieben&aus dem Leben gegriffen. Sarahs Probleme haben sicher viele perspektivlose Jugendliche. Schafft Sarah den Ausbruch daraus? Toller,kurzweiliger Jugendroman. Realistisch geschrieben&aus dem Leben gegriffen. Sarahs Probleme haben sicher viele perspektivlose Jugendliche. Schafft Sarah den Ausbruch daraus?

„Immer diese Herzscheiße“

Alina Tiedemann, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Sarah lebt in Stuttgart in einem sozialen Brennpunkt-Viertel. Sie hat keine Zukunftsträume, nur ihre Freundin Dixi ist wichtig und feiern. Das ändert sich, als ihr Lehrer ihr Strafarbeiten aufgibt und sie Paul und Kati kennenlernt... Sarah lebt in Stuttgart in einem sozialen Brennpunkt-Viertel. Sie hat keine Zukunftsträume, nur ihre Freundin Dixi ist wichtig und feiern. Das ändert sich, als ihr Lehrer ihr Strafarbeiten aufgibt und sie Paul und Kati kennenlernt...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Authentisches Jugendbuch, das Mut machen kann
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurze Zusammenfassung: Die 15-jährige Sarah aus einer sozialschwachen Gegend denkt, dass sie im Leben sowieso keine Chancen haben wird und hat daher keine großen Ziele für die Zukunft. Sie klaut, trinkt und hat Spaß. Dann wird sie beim Dealen erwischt und es drohen ihr eine Lehrerkonferenz, ein Schulverweis und eine... Kurze Zusammenfassung: Die 15-jährige Sarah aus einer sozialschwachen Gegend denkt, dass sie im Leben sowieso keine Chancen haben wird und hat daher keine großen Ziele für die Zukunft. Sie klaut, trinkt und hat Spaß. Dann wird sie beim Dealen erwischt und es drohen ihr eine Lehrerkonferenz, ein Schulverweis und eine Nachricht an ihre Großeltern. Sarah bittet um Gnade und ihr Lehrer gibt ihr die Chance, den Konsequenzen zu entkommen, wenn sie bei einem Theaterprojekt mitmacht. Auch wenn Sarah darauf überhaupt keine Lust hat willigt sie doch noch ein. Dort lernt sie Leute kennen, die ihr zeigen, dass es auch eine andere Welt gibt. Kann Sarah es schaffen ihr Leben zum Besseren zu ändern? Meine Meinung: An den Schreibstil musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, denn das Buch ist im Jugendslang geschrieben. Nachdem ich mich umgewöhnt hatte, fiel es mir leicht, das Buch zu lesen und der Schreibstil hat mir dann sehr gut gefallen. Denn der Schreibstil passt sehr gut zu der Geschichte und der Protagonistin. In diesem Buch gab es auch immer wieder humorvolle Momente. Das Buch ist aus der Sicht von Sarah in der Ich-Perspektive geschrieben, somit kann man sich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Hin und wieder sind Sätze im Text fettgeschrieben oder auch einzelne Wörter größer oder kleiner geschrieben, das empfand ich persönlich jedoch als nicht störend. Das Buch hat mir von Kapitel zu Kapitel immer besser gefallen und hat mich ab einem gewissen Punkt richtig gefesselt. Die Handlung fand ich sehr interessant und ich habe richtig mit Sarah mitgefiebert und wäre manchmal gerne da gewesen um sie zu schütteln oder ihr zu helfen. Das Thema finde ich sehr wichtig und gut und vor allem auch authentisch umgesetzt. Ich denke man kann durchaus etwas für sich aus diesem Buch mitnehmen. Es gab Stellen, die mich richtig zum Nachdenken angeregt haben, die mich berührt haben und zum Lachen gebracht haben. Das Buch hat ein wichtiges Thema mit Unterhaltung verknüpft – genau richtig. Für mich persönlich war das Ende etwas zu offen und daher haben mir ein paar Dinge noch gefehlt. Allerdings sind die wichtigsten Dinge im Buch geklärt, wodurch dieser Kritikpunkt nicht so stark ausgeprägt ist. Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen, da sie vielseitig und authentisch sind. Meiner Meinung nach sind die Charaktere sehr gut ausgebaut. Einige Charaktere finde ich sympathisch und andere Charaktere habe ich nicht gemocht. Sarah mag ich sehr gerne, da ich schnell gemerkt habe, dass sie eigentlich ein großes Herz hat auch wenn sie es verstecken will. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sie einen besseren Weg einschlägt und was aus sich macht. Aber auch andere Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Es gibt Charaktere, die einen eher schlechten Einfluss auf Sarah ausüben und Charaktere, die sie unterstützen und ihr helfen wollen. Diese Mischung macht es für mich sehr authentisch. Fazit: Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen. Das Buch bietet neben der Behandlung eines wichtigen Themas auch Unterhaltung. Wodurch man sowohl zum Nachdenken als auch zum Lachen angeregt wird. Meiner Meinung nach eine tolle Mischung. Das Buch lässt sich relativ schnell lesen.

Ein interessantes und aktuelles Thema, was zu Diskussionen einlädt.
von Kathrin Wagner von Katis-Buecherwelt aus Witten am 30.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: "Immer diese Herzscheiße" von Nana Rademacher habe ich im Rahmen einer Leserunde mit Autorenbegleitung gelesen, was mir viel Spaß machte. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch - vielleicht sogar zu hohe. Sarah ist 15 Jahre und kommt aus dem Stuttgarter Hallschlag, einer Gegend, in der keiner leben... Meine Meinung: "Immer diese Herzscheiße" von Nana Rademacher habe ich im Rahmen einer Leserunde mit Autorenbegleitung gelesen, was mir viel Spaß machte. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch - vielleicht sogar zu hohe. Sarah ist 15 Jahre und kommt aus dem Stuttgarter Hallschlag, einer Gegend, in der keiner leben möchte. Als Sarah von ihrem Lehrer Hr. Straubmann beim dealen erwischt wird, stellt er sie vor die Wahl: Entweder kontaktiert er ihre Großeltern, oder aber, sie nimmt an einem Theaterprojekt teil. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Vorschlag anzunehmen, und daraufhin ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie beginnt gefallen an der Gruppe und an Paul zu finden, was ihren alten Freunden überhaupt nicht passt. Schafft Sarah den Absprung in ein besseres Dasein mit Zukunft oder versinkt sie im kriminellen Sumpf? Diese Geschichte wollte ich unbedingt lesen und konnte es kaum erwarten, bis ich anfangen durfte. Nach einiger Zeit merkte ich, dass es mir zwar gut gefällt, aber etwas Entscheidendes fehlte, um mich zu begeistern. Der Schreibstil von Nana Rademacher ist gut zu lesen, und beinhaltet viele Dialogie zwischen den Charakteren im jugendlichen Slang. Diese waren teilweise etwas holprig und lasen sich wie in einem Drehbuch. Im Text fand ich Wörter, Sätze oder Dialoge, die mit großen und fettgedruckten Buchstaben geschrieben waren. Bis zum Ende des Buches war mir nicht ganz klar, weshalb die Buchstaben an den besagten Stellen so gedruckt wurden. Die Protagonistin Sarah ist rebellisch und ignorierte Anweisungen von Erwachsenen. Sie lässt sich durch ihre Freundin Dixi zu kriminellen Handlungen mitreißen und findet nur schwer aus diesem Sumpf heraus. Es war interessant zu verfolgen, wie sich Sarah im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt und andere Charaktere auf der Strecke bleiben.  Ihre familiäre Situation wurde angedeutet, was mir zu wenig war. Ich hätte mir in diesem Punkt etwas mehr Tiefe gewünscht, um Sarahs Gedankenwelt besser verstehen zu können.  Die Großeltern waren liebevoll beschrieben und sie taten mir oftmals leid, wie sie von ihrer Enkelin behandelt wurden.  Interessant fand ich das Theaterprojekt, wovon ich einige Male im privaten Umfeld etwas hörte, und wie Nana Rademacher es in die Story einbaute. Es zeigt, wie Teenager aus schwierigen Lebenssituationen durch solche Gruppenteam-Aktionen herausgeholt werden können. Es war eine Chance die hier, Prota Sarah ergriffen hat, auch wenn sie sich erst dagegen sträubte.  Vermisst habe ich die Liebesgeschichte, die ich anhand des Klappentextes erwartet habe. Eine zarte Schwärmerei und winzige Funken sprühten, aber die Emotionen erreichten mich nicht. Genauso war es mit der Spannung, die ich nicht greifen konnte, und die Handlungen vorhersehbar waren. Der besondere Kick hat mir gefehlt.  Das Ende war für mich zufriedenstellend und in einem Punkt berührte mich Sarah, als sie von ihrer Mutter sprach. An dieser Stelle tat sie mir unendlich leid. Schade das einige Fragen offen blieben und nicht klar hervorgeht, was aus den anderen Charakteren geworden ist. Fazit: In "Immer diese Herzscheiße" von Nana Rademacher geht es um den Teenager Sarah, die in falsche Kreise geraten ist, und ihren Tag mit Diebstählen und Dealen verbringt. Ein soziales Theaterprojekt, versucht sie, auf den richtigen Weg zu leiten. Ein interessantes und aktuelles Thema, was zu Diskussionen einlädt. ~ jugendlicher Schreibstil ~ humorvoll ~ vorhersehbar und kaum Tiefe in der Familiengeschichte ~

Großartiges Jugendbuch über eine sozial benachteiligte 15-Jährige
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Von der Autorin habe ich bereits den distopischen Roman "Wir waren hier" verschlungen und war gespannt, wie sie das Thema dieses sehr anderen Buches angehen wird. "Immer diese Herzscheiße" ist im Ravensburger Verlag 2017 als gebundene Ausgabe erschienen. Meine Meinung zur Handlung: Dass Sarah aus schwierigen Verhältnissen kommt, wird schnell klar.... Von der Autorin habe ich bereits den distopischen Roman "Wir waren hier" verschlungen und war gespannt, wie sie das Thema dieses sehr anderen Buches angehen wird. "Immer diese Herzscheiße" ist im Ravensburger Verlag 2017 als gebundene Ausgabe erschienen. Meine Meinung zur Handlung: Dass Sarah aus schwierigen Verhältnissen kommt, wird schnell klar. Sie wächst bei ihren Großeltern auf und hat keinen Kontakt mehr zu den eigenen Eltern und lebt finanziell am Minimum, die Großmutter dreht jeden Euro zwei Mal um und der Großvater versucht, eine Stütze für seine Familie zu sein, auch wenn finanziell wenig drin ist, woran er zu arbeiten hat. Auch Sarahs älterer Bruder, der eine bewegte Jugend und jetzt ein geregeltes Leben hat, versucht mit aller Kraft, Sarah von der schiefen Bahn zu bringen, ebenso wie Sarahs überaus engagierter Deutschlehrer. Sarahs Bekanntengreis hat witzige Spitznamen wie "Dixie", "Mütze" oder "Energy" - was für die Jugendszene typisch ist, denn hier wird versucht, sich abseits der wenigen Perspektiven der Herkunftsfamilie eine neue Identität in der Gruppe aufzubauen, weshalb auch gerne andere Namen gewählt werden. Sarah ist eine typische Vertreterin dieser Gruppe: Sie glaubt nicht daran, dass sie jemals eine faire Chance an der Teilhabe in der Gesellschaft bekommen wird, und ist daher auch nicht bereit, sich anzustrengen. Obwohl ihr die Versetzung an eine Förderschule droht und sie prinzipiell das Zeug hätte, die Schule zu schaffen, vertickt sie lieber Drogen mit ihren Bekannten, jobbt in der Würstchenbude oder klaut. Im Rahmen des Buches wird bei mehreren Aktionen deutlich, dass Sarah das Herz am rechten Fleck hat und richtig und falsch unterscheide kann. Das aufgebrummte Theaterprojekt ist eine große Chance für Sarah, obwohl sie überhaupt nicht mitmachen möchte und sich anfangs erpresst fühlt. Sarahs Art, sich direkt auszudrücken, kommt bei der Gruppe gut an, so dass die ursprüngliche aus Souffleuse gedachte Mitarbeiterin schon bald beginnt an den Texten des Drehbuchs zu arbeiten. Der Bezug der Handlung zum Titel wird aus dem Text heraus klar, und mir gefällt der Zusammenhang, denn es ist so typisch Sarah. Großartig herausgearbeitet sind die verschiedenen Charaktere, denn alle sind für mich authentisch und gut vorstellbar. Die Sprache, die im Buch verwendet wird, ist die glaubhafte Sprache Jugendlicher, die mit ihren Perspektiven abgeschlossen haben. Auch die restlichen Charaktere fallen nicht aus ihren Rollen und verwenden jeweils ein passendes Vokabular, bleiben jedoch für jugendliche Leser*innen verständlich. Die aufgearbeiteten Motive sind Freundschaft, Loyalität und Familie, sowie das Finden des eigenen Platzes in der Gesellschaft. Auch Jugendliche, die es vermeintlich leicht haben, können ganz schön damit beschäftigt sein - auch das wird in diesem Jugendroman aufgezeigt. Nicht in die Bewertung fließt ein, dass sich das Buch nach einmaligem Lesen noch in neuwertigem Zustand befindet, nichts ist verbogen oder wirkt abgegriffen, also eine sehr gute Verarbeitung. Fazit: Großartiges Jugendbuch über eine sozial benachteiligte 15-Jährige