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Lila, Lila

Roman

So rein wie die Liebesgeschichte, die er als Manuskript in einem alten Nachttisch findet, sind auch Davids Gefühle für Marie. Und er möchte ihre Liebe, um jeden Preis. Dafür muss er ein anderer werden als der, der er ist. David schlüpft in eine Identität, die ihm buchstäblich über den Kopf wächst.
Portrait
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, arbeitete bis 1991 als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Montecristo‹ – und ›Business Class‹-Geschichten sowie seine ›Allmen‹- Krimiserie sind auch international große Erfolge. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 344
Erscheinungsdatum 10.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23469-5
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,1/2,2 cm
Gewicht 263 g
Auflage 29. Auflage
Verkaufsrang 9990
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Autor wider Willen

Antonia Jütte, Thalia-Buchhandlung Münster

Um endlich die Aufmerksamkeit der hübschen Marie zu gewinnen, erfindet David eine Geschichte, deren Auswirkungen er nicht einzuschätzen vermag. Eine gefühlvolle und zugleich tragische Geschichte, bei der man als Leser bis zum Schluss mit dem Protagonisten leidet und hofft, dass es doch noch ein gutes Ende nimmt. Lila, Lila gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern!

Marie, Marie

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

David, Kellner in einer Bar, wünscht sich nichts sehnlicher als ein bisschen Aufmerksamkeit von Marie. Doch für sie bleibt er nur der unscheinbare Junge, der ihr die Getränke bringt und die Aschenbecher leert - bis zu dem Tag an dem sie von ihm das Manuskript einer wunderschönen Liebesgeschichte erhält, als deren Autor er sich ausgibt. Doch was Marie nicht weiß: David hat das Manuskript in einem alten Nachttischchen, dass er bei einem Antiquitätenhändler gekauft hat, gefunden. Was für ihn mit einer kleinen Notlüge beginnt nimmt nach und nach Ausmaße an, die er scheinbar nicht mehr zu kontrollieren vermag. Martin Suter kann’s einfach! Von allen Büchern die ich bisher von ihm gelesen habe ist „Lila, Lila“ allerdings mein heimlicher Favorit.

Kundenbewertungen

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Das ist die Geschichte von David und Marie
von Sikal am 18.08.2017

David Kern verdient sein Geld mit seinem Aushilfsjob als Kellner in einem In-Lokal. Gerne möchte er in seinem Freundeskreis jemand sein, dem man Gehör schenkt – doch alle beten den selbstgefälligen Ralph an, dem dann allem Anschein nach auch noch Marie verfällt, in die sich David auf den ersten Blick verliebte. David muss handel... David Kern verdient sein Geld mit seinem Aushilfsjob als Kellner in einem In-Lokal. Gerne möchte er in seinem Freundeskreis jemand sein, dem man Gehör schenkt – doch alle beten den selbstgefälligen Ralph an, dem dann allem Anschein nach auch noch Marie verfällt, in die sich David auf den ersten Blick verliebte. David muss handeln, und zwar schnell, um Marie zu beeindrucken und sie auf seine Person aufmerksam zu machen. Da kommt ihm ein durch Zufall gefundenes Manuskript gerade recht, er schreibt seinen Namen darunter und spielt es Marie zu. Doch welch Lawine er damit lostritt, ja damit hat David nicht gerechnet. Je größer der Erfolg wird, je mehr Bücher verkauft werden und je schneller die Fangemeinde wächst, desto klarer wird für David, dass er irgendwann auffliegt. Marie himmelt ihn an – zumindest das hat er erreicht. Doch als plötzlich ein alter Mann behauptet, der Urheber des Manuskriptes zu sein, gerät David in arge Bedrängnis. Durch Suters neuesten Roman „Elefant“ wurde ich auf weitere Romane aufmerksam. Ich hatte mich sehr auf Lila Lila gefreut, doch so richtig warm wurde ich nicht mit den Protagonisten. David war mir zu blass, zu manipulierbar. Er machte auch keine wirkliche Entwicklung durch, hat sich von den Mühlen den Literaturbetriebes durchschleifen lassen und keine eigene Entscheidung getroffen. Erst am Ende zeigt er, dass er doch ein Mann ist, der sich aufrafft, um seinem Leben eine Richtung zu geben. Der Schreibstil Suters ist natürlich wie immer großartig, präzise Beobachtungen und ausführliche Einblicke in die Mühlen des Verlagswesens lassen interessante Erfahrungen vermuten. Eine Liebesgeschichte zu einem bekannten Thema, angenehm zu lesen, aber jetzt nicht herausragend. Entspannende Urlaubslektüre.

Lila, Lila
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Pölten am 28.01.2013

Was tun, wenn der große Erfolg als Autor auf einer Lüge beruht? Diese man aber nicht gestehen kann, da die große Liebe sonst möglicherweise Reißaus nimmt? So ergeht es dem Protagonisten David, eigentlich Kellner in einem Nachtlokal. Durch seine bedingungslose Liebe zur Studentin Marie verstrickt er sich in das Lügengeflecht rund... Was tun, wenn der große Erfolg als Autor auf einer Lüge beruht? Diese man aber nicht gestehen kann, da die große Liebe sonst möglicherweise Reißaus nimmt? So ergeht es dem Protagonisten David, eigentlich Kellner in einem Nachtlokal. Durch seine bedingungslose Liebe zur Studentin Marie verstrickt er sich in das Lügengeflecht rund um ein gefundenes Manuskript, das die Angehimmelte an einen Verlag schickt. Als sich nach Erscheinen bei einer Autogrammstunde aber der tatsächliche Verfasser meldet, spitzt sich die Lage zu. Ein sehr gelungener Roman, oft etwas vorhersehbar, Martin Suter kann die Spannung aber stets wieder aufbauen.

Lila, Lila
von Daniela Suchlich aus Augsburg am 04.04.2012

„Dies ist die Geschichte von Sophie und Peter. Lieber Gott, lass sie nicht traurig enden“ So beginnt das Manuskript mit dem Titel „Sophie Sophie“, welches David in der Schuldblade eines alten Flohmarkttisches findet. Zunächst gelangweilt von dem Werk wird David nach einiger Zeit doch neugierig und liest sich das Skript an nu... „Dies ist die Geschichte von Sophie und Peter. Lieber Gott, lass sie nicht traurig enden“ So beginnt das Manuskript mit dem Titel „Sophie Sophie“, welches David in der Schuldblade eines alten Flohmarkttisches findet. Zunächst gelangweilt von dem Werk wird David nach einiger Zeit doch neugierig und liest sich das Skript an nur einem Tag durch. Er ist so begeistert davon, dass er es seiner heimlichen Liebe Marie zu lesen gibt – und zwar mit seinem Namen als Autor. Ebenfalls erstaunt darüber, dass David dieses Werk verfasst haben soll, schlägt Marie ihm vor, dass er es doch an einen Verlag schicken soll, was David jedoch gar nicht recht kommt, da er nicht weiß, ob der eigentliche Autor noch lebt. So nehmen die Dinge ihren Lauf: Marie verliebt sich in David. Doch David weiß nicht, dass Marie das Skript hinter seinem Rücken an einen Verlag weitergeschickt hat… Ich finde, „Lila Lila“ ist eines der besten Bücher von Martin Suter. Man erkennt nicht nur seinen ganz eigenen Schreibstil wieder, auch die Geschichte hat mich an diesem Buch sehr fasziniert, da diese sehr locker geschrieben ist und sich somit der schön lesen lässt. Dieses Buch ist nicht nur eine Liebesgeschichte – es gibt auch Tragödien, witzige Begegnungen und sehr spannende Momente. Wer also mal wieder einen rundherum gelungenen Roman lesen möchte, sollte sich diesen unbedingt zulegen.