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Kosmetik des Bösen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Grand prix du roman de l' Academie francaise

Wenn das Böse so fein hergerichtet ist, daß es für niemanden mehr als solches erkenntlich ist, sondern gepflegt und anständig daherkommt, dann erst wird es richtig gefährlich.
Portrait
Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in 39 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 26.07.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23475-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,3/11,3/1,5 cm
Gewicht 128 g
Originaltitel Cosmétique de l'ennemi
Auflage 6
Übersetzer Brigitte Grosse
Verkaufsrang 19207
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

"Kosmetik des Bösen"

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Wenn man schon mal kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu: Als der Geschäftsreisende Jérome Angust am Flughafen strandet und sein Flug mehrere Stunden Verspätung hat, wird er in der Wartehalle von einem nervenden Fremden angesprochen. Dieser kennt kein Erbarmen, er labert Angust nach Belieben voll, da hilft kein Weggehen und keine harschen Worte. Als Angust sich in sein Schicksal fügt, erfährt er Beunruhigendes: Textor Texel, so heißt der enervierende Mensch, brüstet sich damit, schon mehrere Menschen umgebracht zu haben, und auch einer Vergewaltigung bekennt er sich freimütig und im Plauderton schuldig. Immer gereizter wird das Gesprächsklima zwischen den beiden, bis es zum großen Finale kommt… So ein Buch kann nur Amélie Nothomb schreiben: gut 100 Seiten Dialog, nix davon langweilig, dabei anspruchsvoll, witzig, ekelerregend, skurril, abgründig und letztlich auf seltsame Art und Weise kathartisch. Ein Feuerwerk von einem Buch, am besten zu vergleichen mit ihrem Erstling „Die Reinheit des Mörders“.

Kurzweilig, perfide und bösartig

Esther Krebs, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Eins vorweg - entweder man mag Frau Nothomb oder nicht. Ich habe noch keinen getroffen, bei dem es anders war. Sie hat das Talent, die menschlichen Abgründe in großartige Geschichten zu verpacken. Da dieser Roman in einem Dialog geschrieben wurde, lässt er sich rasch lesen. Und mit einem überraschend Ende, werden sie das Buch zuschlagen und sich fragen, was gerade passiert ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Etwas schräg, aber unterhaltsam für zwischendurch!
von Lia48 am 06.05.2019

KURZREZENSION "Der Mensch hat nur eine Schwachstelle: das Ohr." (S.29) INHALT: Jérôme Angust ist auf Geschäftsreise, als sich ein Fremder zu ihm in die Wartehalle des Flughafens gesellt. Dieser stellt sich als Textor Texel vor und zwingt ihm regelrecht ein Gespräch auf. Jérôme hat alles andere als Interesse an dessen Ges... KURZREZENSION "Der Mensch hat nur eine Schwachstelle: das Ohr." (S.29) INHALT: Jérôme Angust ist auf Geschäftsreise, als sich ein Fremder zu ihm in die Wartehalle des Flughafens gesellt. Dieser stellt sich als Textor Texel vor und zwingt ihm regelrecht ein Gespräch auf. Jérôme hat alles andere als Interesse an dessen Geschwätz, doch genau das scheint den Fremden nur noch mehr zu befeuern und so strapaziert dieser die Nerven seines Gegenübers immer weiter. Was dann geschieht, hätte Jérôme niemals für möglich gehalten... MEINUNG: Dieses dünne Büchlein besteht hauptsächlich aus abwechslungsreichen Dialogen zwischen zwei Männern. Es war mein zweites Buch von Amélie Nothomb und zum Glück war ich etwas darauf vorbereitet, dass dieses Werk deutlich "schräger" sein könnte, als "Der japanische Verlobte". Tatsächlich war ich überrascht von der Bandbreite, die Nothomb dem Leser in der kurzen, nur etwas über 100-seitigen Lektüre, bot. Es war alles dabei: Manchmal war ich belustigt, im nächsten Moment angeekelt, mal erstaunt oder auch total perplex. Stellenweise empfand ich die Geschichte bizarr und hin und wieder auch etwas makaber. Und immer wieder habe ich mich gefragt, was der Fremde mit seinen Gesprächen nur bezwecken möchte. Auch wenn mir die Geschichte gegen Ende vielleicht etwas zu schräg war und ich mir noch ein bisschen mehr Nachklang erhofft hatte, so fand ich sie doch sehr unterhaltsam und wunderbar geeignet für zwischendurch! 3,5-4/5 Sterne!

Packend und spannend
von Anne aus Niederwerth am 23.10.2010

Amélie Nothomb hat es wieder geschafft einen grandiosen Roman zu schreiben. Schon nach der ersten Seite fühlt man sich von dem mysteriösen und aufdringlichen Typen angwiedert. Mit einem unvorhergesehenem Ende wird der Leser in den knapp 100 Seiten so gefesselt, das das Buch nur in einem gelesen werden kann.

von Peter Kraus aus Wien am 04.07.2006

empehlenswert für jederman/-frau! Nothomb hat wahnsinniges Talent, das sich durch all ihre Werke zieht. Obwohl ich mich gegen die bezeichnung Leiblingsbuch ausspreche, muss ich doch sagen, dass "kosmetik des Bösen" ganz weit oben steht!