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Das Geheimnis des Fahrradhändlers

Jean-Jacques Sempé

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Diese Geschichte des französischen Zeichners und Autors Jean-Jacques Sempé, die er mit seinen unverwechselbaren liebevollen Illustrationen versehen hat, erzählt vom Aufstieg des Fahrradhändlers Paul Tamburin aus dem Provinzstädtchen Saint-Céron. Es ist die Geschichte von einem, der auf dem Fahrrad nie ein Lance Armstrong werden wird. Von einem, der ausgerechnet durch einen Mangel an Talent den allerbesten Freund und die Frau fürs Leben findet. Und der das Allerschwierigste schafft: ein glücklicher Mensch zu werden.
Eine Hommage ans Fahrrad, an die Liebe, die Freundschaft und an die französische Provinz.

"Seit je gehört Sempes Sympathie den kleinen Leuten mit den flüchtig hingestrichelten Gesichtern, die in eine viel zu große Welt geraten sind. Auch wenn sie ihre Unzulänglichkeiten manchmal partout nicht einsehen wollen, lässt der Zeichner ihnen ihre Würde. Und er lässt sie nie im Stich." (Neue Zürcher Zeitung)

Jean-Jacques Sempé, geboren 1932 in Bordeaux, lebt in Paris. Die Karikaturen in ›Paris Match‹ und in ›L'Express‹ waren nur erste Schritte zum Höhepunkt beim ›New Yorker‹, für den er ab 1978 arbeitete. Mit René Goscinny, Patrick Modiano und Patrick Süskind schuf er so legendäre Figuren wie ›Der kleine Nick‹, ›Catherine, die kleine Tänzerin‹ und ›Herr Sommer‹. Und nun hat Yorn als Vierter im Bunde das Glück, dass sein Buch von Sempé illustriert wurde.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 10.03.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06473-5
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/1,7 cm
Gewicht 241 g
Originaltitel Raoul Taburin
Abbildungen mit zahlreichen meist farbigen Illustrationen 19 cm
Auflage 11. Auflage
Übersetzer Patrick Süskind
Verkaufsrang 35594

Buchhändler-Empfehlungen

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Dies ist die wundervoll illustrierte Geschichte von Tamburin, dem Fahrradhändler und seinem großes Geheimnis. Ein Buch über die Freundschaft, das seinesgleichen sucht!

Einmal mehr ein Sempé zum Verlieben...

M. Lison, Thalia-Buchhandlung Hamburg

...und beim Lesen dieses von Sempé illustrierten Bändchens verliebt sich der Leser unweigerlich in die wundervoll gezeichnete Figur des Fahrradhändlers Paul Tamburin! Wir begleiten Tamburin durch seine Kindheit bis ins Erwachsenenalter und erfahren von all seinen Bemühungen, dem einen Geheimnis, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen, welches ihn den Beruf des Fahrradhändlers ergreifen ließ. Eine Geschichte mit ganz vielen Fahrrädern, Liebe, Freundschaft und einem großen kleinen Geheimnis - hier läßt man sich immer wieder gerne hinreißen!

Kundenbewertungen

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Eine Hommage an das Fahrrad
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2011

Ein sehr schönes Buch mit wundervollen Illustrationen. Es ist eine Liebesgeschichte ans Fahrrad, von einem Fahrradhändler der dadurch die Liebe seines Lebens findet. Ein schönes Geschenk für alle Fahrradfans oder einfach solche, die das Leben lieben.

..es lebe die Projektion...
von einer Kundin/einem Kunden am 01.12.2009

...seltsam: Wieso meinen eigentlich einige Leute, dass hier von einer "Lebenslüge" die Rede ist. Das ist doch reine Projektion. Nur weil man von einem Fahrradhändler erwartet, dass er über die Fähigkeit verfügt, Fahrrad fahren zu können, heißt das doch noch lange nicht, dass der Fahrradhändler selbst der Auffassung ist, er müsst... ...seltsam: Wieso meinen eigentlich einige Leute, dass hier von einer "Lebenslüge" die Rede ist. Das ist doch reine Projektion. Nur weil man von einem Fahrradhändler erwartet, dass er über die Fähigkeit verfügt, Fahrrad fahren zu können, heißt das doch noch lange nicht, dass der Fahrradhändler selbst der Auffassung ist, er müsste Fahrrad fahren können...Tamburin wird hier eindeutig falsch verstanden... Er versucht ja gar nicht seine so genannte "Fehlbarkeit" zu "überdecken". (2 Vokabularien, die mir persönlich übrigens nicht ganz geheuer sind...) Ganz im Gegenteil - ständig wird der arme Tamburin von Leuten, die meinen, ihn in eine Schablone pressen zu können, in Richtung Fahrradprofi getrimmt... (und dass auch noch von Leuten, die selbst für ihre eigene Schablone nicht gerade die Idealbesetzung sind - siehe Photograph Feigenblatt). Nein, dieses Buch lebt ganz eindeutig von Missverständnissen - wenn auch von recht witzigen...

Melancholisch-verschmitzte Hommage an das Zweirad und Südfrankreich
von Uli Geißler aus Fürth am 02.10.2006

Vom kleinen Buben mit zerschunden Knien bis zum angesehenen und hoffierten Fahrradspezialisten bringt es Tamburin einzig und allein mit seiner visionären und anregenden Kraft und Phantasie. Seine Lebenslüge entdeckt niemand; vielmehr wird sein gelegentliches Schweigen geradezu als Geheimnis des Meisterlichen gedeutet. So gelingt... Vom kleinen Buben mit zerschunden Knien bis zum angesehenen und hoffierten Fahrradspezialisten bringt es Tamburin einzig und allein mit seiner visionären und anregenden Kraft und Phantasie. Seine Lebenslüge entdeckt niemand; vielmehr wird sein gelegentliches Schweigen geradezu als Geheimnis des Meisterlichen gedeutet. So gelingt es dem pragmatischen Fahrradtechniker seine Fehlbarkeit beim Fahrradfahren – das er nämlich nicht beherrscht – mit offener Weisheit zu überdecken. Der Autor erzählt leicht und frei, so dass niemand auch nur eine Sekunde lang darüber nachdächte, diese Lüge aufzudecken. Es muss so sein. Die liebevoll geradezu hin gehauchten Illustrationen verbergen einen so tiefgründigen wie lockeren Witz, dass auch hier für den verschwiegenen Meister keine Gefahr der Entdeckung ausgeht. Man genießt die kleinen Ereignisse am Rande der Geschichte, schmunzelt über die winzigen Details alltäglicher Gegebenheiten in einer von den Bösartigkeiten der Welt verschont gebliebenen Lebenszone und freut sich jede Seite und jede Zeichnung darüber, dass es so ist. „Das Geheimnis des Fahrradhändlers“ bleibt auch dann noch eines, wenn man sich das Geschehen der knapp einhundert zarten Seiten schon zum wiederholten Male einverleibte. Und das wird man, so viel sei nun doch schon verraten …! © 10/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.


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