Himmel, der nirgendwo endet

Roman

List bei Ullstein 60572

(3)
Marlen Haushofer nennt diesen Roman selbst "eine Autobiographie meiner Kindheit". "Das kleine Mädchen, von den Großen Meta genannt, sitzt auf dem Grund des alten Regenfasses und schaut in den Himmel. Der Himmel ist blau und sehr tief. Manchmal treibt etwas Weißes über dieses Stückchen Blau, und das ist eine Wolke. Meta liebt das Wort Wolke. Wolke ist etwas Fröhliches, Rundes und Leichtes." Mit allen Sinnen nimmt die kleine Meta die Welt in sich auf und versucht Ordnung in das Durcheinander zu bringen...
Rezension
"In Himmel, der nirgendwo endet wird die kleine und unendliche, in den meisten Menschen verschüttete Welt der Kindheit zauberhaft eingefangen." (Neue Zürcher Zeitung).

Portrait

Marlen Haushofer wurde 1920 im oberösterreichischen Frauenstein geboren. 1946 veröffentlichte sie ihren ersten Text. Sie zählt heute mit Ingeborg Bachmann zu den Vorläuferinnen der modernen Frauenliteratur. Marlen Haushofer wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt. Sie starb 1970 in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 12.04.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-60572-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,5/1,9 cm
Gewicht 222 g
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Erinnerungen
von Patricia G. aus Melk am 12.11.2013

"Himmel, der nirgendwo endet" ist ein Roman von Marlen Haushofer. Die österreichische Schriftstellerin lebte von 1920 bis 1970. Damals brachten ihr ihre Romane und Erzählungen nur wenig Ruhm ein, Marlen Haushofer wurde leider erst viele Jahre nach ihrem Tode langsam bekannt und geschätzt. Ihr bekanntestes Werk dürfte "Die Wand"... "Himmel, der nirgendwo endet" ist ein Roman von Marlen Haushofer. Die österreichische Schriftstellerin lebte von 1920 bis 1970. Damals brachten ihr ihre Romane und Erzählungen nur wenig Ruhm ein, Marlen Haushofer wurde leider erst viele Jahre nach ihrem Tode langsam bekannt und geschätzt. Ihr bekanntestes Werk dürfte "Die Wand" sein, ein faszinierendes, empfehlenswertes Buch. "Himmel, der nirgendwo endet" ist ein Roman über die Kindheit. Die Autorin hat darin viele eigene Erfahrungen und Erinnerungen verarbeitet. Die Perspektive ist die des Kindes, ein Mädchen namens Meta. Marlen Haushofer vermag es, sich hineinzuversetzen in die Psyche des Kindes, das versucht, die Welt zu verstehen.

befreiend
von ChBa aus Berlin am 29.11.2012

Die kleine Meta ist mutig, voller Lebensdrang, voller Liebe und aber auch von Ängsten und Ahnungen befangen, die sie ganz allein durchlebt, weil sie sie nicht auszudrücken weiß oder die Erwachsenen vergessen haben, wie es sich anfühlt, ein Kind zu sein. Sie beschreibt ihre wundersame Welt auf so energische... Die kleine Meta ist mutig, voller Lebensdrang, voller Liebe und aber auch von Ängsten und Ahnungen befangen, die sie ganz allein durchlebt, weil sie sie nicht auszudrücken weiß oder die Erwachsenen vergessen haben, wie es sich anfühlt, ein Kind zu sein. Sie beschreibt ihre wundersame Welt auf so energische und sensible Weise,...mich hat das Buch stärker gemacht, wie übrigens alles, was ich bisher von Frau Haushofer gelesen habe. Wie schon in "Die Wand" beschreibt auch hier Haushofer das Rennen gegen unsichtbare Wände und wie sich dennoch oder gerade deshalb eine große Kraft aus dieser Einsamkeit entwickelt.

Kindheitserinnerungen
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 06.12.2011

Der Roman handelt von dem kleinen Mädchen Meta. Meta ist zwei Jahr alt und hat einen wunderbaren Schatz, ihre Fantasie. Für sie steckt die Welt voller Geheimnisse. Da herrschen rätselhafte Erwachsene, die Meta in "Mann-Riesen" und "Frau-Riesen" einteilt und von denen man nie weiß was sie im nächsten... Der Roman handelt von dem kleinen Mädchen Meta. Meta ist zwei Jahr alt und hat einen wunderbaren Schatz, ihre Fantasie. Für sie steckt die Welt voller Geheimnisse. Da herrschen rätselhafte Erwachsene, die Meta in "Mann-Riesen" und "Frau-Riesen" einteilt und von denen man nie weiß was sie im nächsten Augenblick machen werden. Die schwierige Beziehung zur Mutter ist auch in diesem Roman von Haushofer ein Thema. Ihrer Mutter ist Meta viel zu jungenhaft, sie spielt auch lieber mit gleichaltrigen Buben als mit Mädchen. Ihren Vater jedoch bewundert sie, stundenlang erzählt er Meta Geschichten und bringt ihr schon früh gegen den Willen der Mutter die literarischen Klassiker näher. Die ehrgeizige Mutter besteht darauf, dass Meta in ein klösterliches Internat kommt. Hier herrscht nur mehr Disziplin, für Meta ein schwerer Abschied vom nicht immer schönen aber viel sorgloserem ländlichen Leben, und zugleich das Ende ihrer Kindheit.