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Rot

Ausgezeichnet mit dem Tukan-Preis 2001 und dem Premio Napoli 2006

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In seinem 2001 erschienenen und hochgelobten Roman erzählt Uwe Timm von den Hoffnungen und Wünschen der 68er, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und Verbrechen unserer Geschichte und von der Kostbarkeit des Lebens.
Uwe Timm wird 65. Zu seinem Geburtstag erscheint der Roman als Sonderausgabe, der ihn als Chronisten einer Generation und als einen der besten deutschen Erzähler zeigt: »Rot«. Die Geschichte vom Jazzkritiker und Beerdigungsredner Thomas Linde, von seiner Liebesaffäre mit der zwanzig Jahre jüngeren Lichtdesignerin Iris, von Aschenberger, der tot ist und die Siegessäule sprengen wollte ¿ die Geschichte eines unvollendeten Lebens.

Rezension
"Rot besitzt Eigenschaften, die schwer zu beschreiben sind. Würde beispielsweise und eine wohltuende Angemessenheit. Sympathisch macht ihn seine menschliche Klugheit, bewundernswert das Verhältnis von Ambition und Ergebnis." (Ursula März, Frankfurter Rundschau)

"Uwe Timms bester Roman. Ebenso verblüffend wie überzeugend in seiner Form, reich in Anschauung und Reflexion." (Ulrich Greiner, Die Zeit)
Portrait
Uwe Timm, geboren 1940, freier Schriftsteller seit 1971. Sein literarisches Werk erscheint im Verlag Kiepenheuer & Witsch, zuletzt Vogelweide, 2013, Freitisch, 2011, Am Beispiel eines Lebens, 2010, Am Beispiel meines Bruders, 2003, mittlerweile in 17 Sprachen übersetzt, Der Freund und der Fremde, 2005, und Halbschatten, Roman, 2008. Uwe Timm wurde 2006 mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, erhielt 2009 den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille.
Weitere Titel bei Kiepenheuer & Witsch: Der Mann auf dem Hochrad, Legende, 1984. Morenga, Roman, 1984. Der Schlangenbaum, Roman, 1986. Vogel, friß die Feige nicht. Römische Aufzeichnungen, 1989. Kopfjäger, Roman, 1991. Erzählen und kein Ende, 1993. Die Entdeckung der Currywurst, Novelle, 1993. Johannisnacht, Roman, 1996. Nicht morgen, nicht gestern, Erzählungen, 1999. Eine Hand voll Gras, Drehbuch, KiWi 580, 2000. Rot, Roman, 2001, Sonderausgabe 2005. Am Beispiel meines Bruders, 2003. Der schöne Überfluss. Texte zu Leben und Werk von Uwe Timm, hrsg. von Helge Malchow, 2005.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 427
Erscheinungsdatum 18.02.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03464-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/3,5 cm
Gewicht 515 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kaleidoskop des Lebens“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

"Rot" ist das Resümee eines Lebens, angehalten auf einer Kreuzung.
Ein Mann liegt im Sterben.
Man erlebt mit ihm in seinen letzten Sekunden sein ganzes Leben.
Uwe Timm macht es dem Leser nicht leicht.
Sprachlich auf hohem Niveau führt der Roman durch sämtliche Höhen und Tiefen menschlicher Gefühle, erinnert im Erleben des Erzählens an Marcel Proust und Virginia Woolf.
Unglaublich intensiv, unglaublich bereichernd!
"Rot" ist das Resümee eines Lebens, angehalten auf einer Kreuzung.
Ein Mann liegt im Sterben.
Man erlebt mit ihm in seinen letzten Sekunden sein ganzes Leben.
Uwe Timm macht es dem Leser nicht leicht.
Sprachlich auf hohem Niveau führt der Roman durch sämtliche Höhen und Tiefen menschlicher Gefühle, erinnert im Erleben des Erzählens an Marcel Proust und Virginia Woolf.
Unglaublich intensiv, unglaublich bereichernd!

Kundenbewertungen

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wOHL EINS DER BESTEN WERKE VON UWE TIMM
von Annebree am 26.06.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman Rot greift das Thema der 68er Revolution auf und zeigt, wie die Protagonisten ca. 20 Jahre nach den 68er leben. So finden sich auch Figuren aus Timms ersten Roman "Heißer Sommer". Daher ist dieses Werk besonders zu empfehlen, da hier ein völlig neuer Gesichtspunkt der 68er beschrieben... Der Roman Rot greift das Thema der 68er Revolution auf und zeigt, wie die Protagonisten ca. 20 Jahre nach den 68er leben. So finden sich auch Figuren aus Timms ersten Roman "Heißer Sommer". Daher ist dieses Werk besonders zu empfehlen, da hier ein völlig neuer Gesichtspunkt der 68er beschrieben wird. Denn zum größten Teil muss der Hauptprotagonist die Erfahrung machen, dass sich die Revolutionäre fast alle dem System angepasst haben, gegen das sie 20 jahre zuvor gekämpft hatten.