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Die Menschheit schafft sich ab

Die Erde im Griff des Anthropozän

Harald Lesch, Klaus Kamphausen

(10)
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Beschreibung

Der moderne Mensch besiedelt die Erde seit 160.000 Jahren. Durch Ackerbau, Viehzucht und die Industrialisierung greift er wie keine Spezies vor ihm in die Natur ein: der Beginn des »Anthropozäns«, des Menschenzeitalters. Im 20. Jahrhundert beschleunigt sich diese gefährliche Entwicklung rapide. Ausbeutung von Bodenschätzen, Wasserverschmutzung, Klimawandel und Kernspaltung – Energiehunger und globaler Konsum treiben einen tödlichen Kreislauf an. Harald Lesch und Klaus Kamphausen prognostizieren eine düstere Zukunft. Schon sehr bald werden die Ressourcen nicht mehr ausreichen, das Überleben der Weltbevölkerung zu sichern. Präzise, faktenreich und aufrüttelnd spricht dieses Buch aus, was bisher oft noch unter den Tisch gekehrt wird: Notwendig ist eine radikale Umkehr, notwendig ist die Neugestaltung unserer Zivilisation.

"Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, ist aus den Weiten des Weltalls zurück."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 01.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78940-7
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2,5 cm
Gewicht 704 g
Originaltitel Die Menschheit schafft sich ab. Die Erde im Griff des Anthropozän
Abbildungen 100 farbige Fotos
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 6322

Buchhändler-Empfehlungen

Birgit Schwab, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Fakten und nackte Tatsachen, Lesch nimmt kein Blatt vor den Mund. Unserer Erde geht es schlecht und nur wir können das durch unser Verhalten ändern. Der Satz ist zwar abgedroschen aber sehr wahr: die Erde braucht uns Menschen nicht.

Bestandsaufnahme Erde

Yvonne Delvos, Thalia-Buchhandlung Mülheim

"Die lebenswichtiges Ressourcen der Erde, nämlich Wasser, Böden und Biodiversität, sind vielerorts akut bedroht." Für jeden Verständlich, in typischer Lesch Manier, erklärt uns das Buch worauf wir achten müssen, damit die Menschheit sich eben nicht abschafft.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Der Mensch kann lernen, ist in manchen Dingen jedoch unbelehrbar
von Sabrina K. am 26.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Seit 4,5 Milliarden Jahren zieht die Erde ihre Bahn um die Sonne. Das Leben gesellte sich später dazu und seit rund 160.000 Jahren der aufrecht gehende Homo sapiens. Mit Ackerbau und Viehzucht, Rodungen und Bewässerung griff er rund um den Globus in die Natur ein – vermehrte sich und besiedelte selbst entlegenste Gegenden. Imme... Seit 4,5 Milliarden Jahren zieht die Erde ihre Bahn um die Sonne. Das Leben gesellte sich später dazu und seit rund 160.000 Jahren der aufrecht gehende Homo sapiens. Mit Ackerbau und Viehzucht, Rodungen und Bewässerung griff er rund um den Globus in die Natur ein – vermehrte sich und besiedelte selbst entlegenste Gegenden. Immer tiefere Spuren hinterließ das „Anthropozän“, das Menschenzeitalter, in den letzten 2.000 Jahren. Wissenschaft und Technik nahmen seit der Industrialisierung die Erde in den Griff. Sei es die Ausbeutung der Bodenschätze, die Verpestung der Lufthülle, die Veränderung des Klimas, Wasserverschmutzung bis zur Kernspaltung und einer Wohlstand-Verschwendungssucht. Energiehunger und virtuelles Kapital treiben einen zerstörerischen Kreislauf an. Außerdem werden wir immer mehr. Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis raus? (Klappentext) Eines vorweg: Ich bin schon seit längerem der Meinung, das Bücher wie dieses in den Schulunterricht aufgenommen werden sollten. Nicht nur, um von vorneherein klar zu machen, dass es 5 vor 12 für unsere Welt ist, sondern auch damit überhaupt wieder mehr gelesen wird. In der ersten Hälfte des Buches wird dargelegt, wie die Menschheit sich entwickelt hat und schon von Beginn an in ihre Umwelt eingegriffen hat. So wird auch der Übergang vom Jäger und Sammler zum sesshaften Menschen oft damit erklärt, dass die Jagdbeute kontinuierlich weniger geworden ist durch die starke Bejagung und dem Menschen einfach nichts anderes übrig blieb, als auf Ackerbau umzusteigen. Zusammen mit dem plötzlichen Aussterben des Mammuts und Wollnashorns – das noch immer nicht völlig nachvollziehbar für die Wissenschaft ist – halte ich das für relativ plausibel. Zugleich ist es dann wohl auch eines der ersten Beispiele für eine Naturkatastrophe, die durch den Menschen verursacht wurde. Nach der Herleitung wird dann einzeln auf jedes Problem eingegangen, mit dem wir Menschen heutzutage unseren Planeten Stück für Stück zerstören. Ob es die Verschmutzung der Meere ist, der Abbau fossiler Brennstoffe oder die Art, wie Landwirtschaft betrieben wird, alles wird analysiert, aufgedeckt und hinterfragt. Manche Kapitel sind in Form eines Interviews gehalten, in denen Fachleute und Engagierte ihre Meinung kund tun. Etwa das letzte Drittel zeigt konkrete Möglichkeiten auf, die dabei helfen sollen, unsere Erde wieder gesunden zu lassen. Dabei werden auch viele Organisationen vorgestellt, die sie seit Jahrzehnten um eine nachhaltigere Welt bemühen und auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen – ob das jetzt Brot für die Welt, Greenpeace oder der WWF ist, sie alle bekommen eine Stimme in diesem Buch. Zum Schluss erwartet den Leser noch ein Verzeichnis an weiterführenden Quellen, deren Schwerpunkt auf Internetadressen liegt, die einen an Organisationen, die sich für den Erhalt unserer Natur einsetzen, verweisen. Ein wenig negative Kritik habe ich auch, die sich eher auf die Gestaltung denn den Inhalt bezieht. Mir waren viele Schaubilder zu unübersichtlich. Die einzelnen Referenzfarben sind kaum auseinander zu halten und die Schrift doch sehr klein. Außerdem hasse ich es, wenn so eine Art Infokästchen kommt, der Haupttext unterbrochen wird und erst zwei Seiten weiter fortgeführt wird – am Besten auch noch mitten im Wort. Ich bin immer der Meinung, dass man das auch besser platzieren könnte, vor allem, wenn auf der nächsten Seite des Haupttextes dann das Kapitel zu Ende ist. Alles in allem finde ich das hier vorliegende Buch eine beeindruckende Zusammenfassung davon, wie wir auf dem besten Wege sind, unserer Art aussterben zu lassen. Dabei wird aber nicht nur kritisiert, sondern auch sinnvolle Lösungsstrategien aufgezeigt. Schlussendlich – so wird im letzten Kapitel herausgestellt – sind wir zwar lernfähig, aber in gewissen Dingen unbelehrbar. Es ist jetzt an der Zeit, unserer Beschränkungen zu überwinden und dafür zu sorgen, dass auch unsere Kindeskinder noch einen bewohnbaren Planeten vorfinden.

Sehr guter Appell an den Verstand
von einer Kundin/einem Kunden aus Tann am 25.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Fantastisches Buch welches auf eine spannende und informative Weise auf die vielerorts ignorierte aber dennoch aktuellste Problematik der Menschheit hinweist.

Sehr spannend und lehrreich!
von einer Kundin/einem Kunden aus Urdorf am 13.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist in einem sehr spannenden stil geschrieben worden, so dass auch ich als schwer begeisterungs fähiger leser das interresse nicht verliere... Sehr gut!


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