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Der Fluch von Rennes-le-Château

Verhängnisvolle Entdeckung

Wer hat nicht einmal davon geträumt, als Zeitreisender in der Vergangenheit unterwegs zu sein. Für Jacques Berger, einem Touristen, wird dies unfreiwillig zum Albtraum. Es verschlägt ihn ins 19. Jahrhundert in ein verschlafenes Dorf namens Rennes-le-Château. Dort lernt er Abbé Bérenger Sauniére kennen, der gerade dabei ist, mit zwei Amtskollegen geheimnisvolle Dokumente zu entschlüsseln. Kurz danach ist nichts mehr wie vorher und das Unheil nimmt seinen Lauf.
Portrait
Ich bin 1956 in Nürnberg geboren und Pensionist. Schon seit der Schule habe ich immer wieder gerne Geschichten geschrieben und sogar die Funktion eines Chefredakteurs der Schülerzeitung übernommen. Seit etwa drei Jahren befasse ich mich intensiv mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und Satire. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Schreibseminare in meiner Heimatstadt Nürnberg absolviert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 31.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7407-2900-4
Verlag Twentysix
Maße (L/B/H) 19/12/2 cm
Gewicht 304 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Was geschah wirklich in Rennes-le-Chateau?
von eiger aus Berlin am 17.04.2017

Helmut Hermann erzählt sehr unterhaltsam und informativ die Geschichte eines unfreiwilligen Zeitreisenden. Der Urlauber Jacques Berger aus Nürnberg befindet sich mit seiner Frau auf einer Urlaubsreise in Südfrankreich und gerät plötzlich ins 19. Jahrhundert. Wie das genau geschah, bleibt für ihn ein Rätsel, ebenso die Frage... Helmut Hermann erzählt sehr unterhaltsam und informativ die Geschichte eines unfreiwilligen Zeitreisenden. Der Urlauber Jacques Berger aus Nürnberg befindet sich mit seiner Frau auf einer Urlaubsreise in Südfrankreich und gerät plötzlich ins 19. Jahrhundert. Wie das genau geschah, bleibt für ihn ein Rätsel, ebenso die Frage nach einer möglichen Rückkehr in sein Jahrhundert. Bekleidet mit seinen Freizeitsachen und dem Autoschlüssel wird er von dem hilfsbereiten und gastfreundlichen Abbé Sauniére und seiner Haushälterin Marie aufgenommen. Für Jacques als Menschen des 20. Jahrhunderts ist der Alltag zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch dank der guten Küche von Marie und dem Einfühlungsvermögens seiner Gastgeber kann er sich recht schnell einleben. Er ist historisch sehr interessiert und sieht die einmalige Gelegenheit mehr an Ort und Stelle über das Rätsel von Rennes-le-Chateau zu erfahren. In Abbé Sauniére findet er einen sympathischen und kompetenten Gesprächspartner. Dennoch bewahrt dieser ein Geheimnis über in der Kirche gefundenen Dokumente und Jaques versucht alles, um mehr darüber zu erfahren und das Geheimnis zu lüften. Dabei vermittelt Helmut Herrman sehr viele interessante Fakten, die in die Handlung geschickt integriert werden. Der Leser erfährt auch Einiges über die Geschichte der Region und verfolgt, wie Jaques sich allmählich in das 19. Jahrhundert einfügt und seine mangelhaften Kenntnisse zu den politischen Verhältnissen im deutschen Kaiserreich allmählich durch die Lektüre französischer Tageszeitungen verbessert. Die Schilderung einer Eisenbahnfahrt damals nach Lyon bereitet Lesevergnügen pur und man freut sich auf den nächsten Teil der Erzählung, um zu erfahren, welche Angelegenheit Jacques und Abbé Sauniére dorthin führt. Fazit: Wer historisch interessiert ist und eine ungewöhnliche, unterhaltsam erzählte Geschichte über das Rätsel von Rennes-le-Chateau lesen möchte, dem ist das Buch zu empfehlen. Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, auch den Humor kommt nicht zu kurz. Es ist eine ungewöhnliche Art sich diesem Stoff anzunehmen, aber aus meiner Sicht durchaus gelungen. Die Erzählung zeichnet sich durch die ihr zugrunde liegende gründliche Recherche der Historie aus und vermittelt eine Vielzahl von interessanten Informationen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte und bin gespannt, wem Jaques Berger noch begegnet und ob er wieder in sein Jahrhundert gelangt.