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Weisssein im Widerspruch

Feministische Perspektiven auf Rassismus, Kultur und Religion

Erstmals in deutscher Sprache wird hier die Normativität von Weißsein als ›Rasse‹-Konstrukt und gewaltvolle gesellschaftliche Realität problematisiert. Die Entstehungsgeschichte ›Weißer Vorherrschaft‹, die Politik von Rassifizierung und ihre theologische Legitimation werden interdisziplinär analysiert. Die Darstellung dokumentiert historische Prozesse des ›Weiß-Werdens‹ verschiedener Gruppen sowie die konzeptuelle Instabilität der Kategorie ›Weißsein‹. Neben den Grundlagen der »Critical Whiteness Studies« thematisiert die Autorin auch Schwachstellen hiesiger Rassismus- und Geschlechterforschung im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit postkolonialer Theoriebildung und bietet Ansätze für antirassistische Bündnisarbeit.

Eske Wollrad promovierte 1999 zu afrikanisch-amerikanischer feministischer Theologie in Gütersloh. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und
Geschlechterforschung der Universität Oldenburg und forscht unter anderem zu Rassismus, Weißem Feminismus, Postkolonialismus und »Critical Whiteness Studies«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 217
Erscheinungsdatum 27.04.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89741-176-0
Verlag Helmer Ulrike
Maße (L/B/H) 21,1/14,1/2 cm
Gewicht 325 g
Buch (Taschenbuch)
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