Warenkorb
 

Rad ab! 71.000 Kilometer mit dem Fahrrad um die Welt

71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt

(1)
71.000 Kilometer und vier Jahre lang radelt der Diplom-Informatiker und Globetrotter Peter Smolka um den Erdball. Zunächst durchquert er den Nahen Osten und Afrika, wo er in Botswana nur knapp den Angriff eines Elefantenbullen überlebt. In Kapstadt heuert er auf einer Segelyacht an, die ihn in einem vierwöchigen Törn nach Brasilien bringt. Nach neun Monaten Südamerika sind die nächsten Stationen Neuseeland und Australien. Durch das Outback radelt er wegen der ungeheuren Sommerhitze nur noch nachts.

Bereits seine Fahrt durch Saudi-Arabien hatte in der Reiseszene für Aufsehen gesorgt. In Südostasien erhält Peter Smolka nach zähen Verhandlungen auch die Genehmigung, Myanmar (Ex-Birma) auf dem Landweg zu durchqueren. Vor der Rückkehr nach Europa wagt er sich schließlich nach Afghanistan hinein, muß allerdings erkennen, daß die Zeit noch nicht reif ist, das Land am Hindukusch mit dem Fahrrad zu bereisen.

Peter Smolka hat auf seiner Weltumradlung äußerst viel riskiert. Seine Schilderungen sind spannend, aber auch einfühlsam - und vor allem außerordentlich detailliert.
Portrait
Peter Smolka, Jahrgang 1960, arbeitet als Diplom-Informatiker im Nürnberger Raum. Die erste Fahrrad­reise führte ihn 1978 nach Schweden. Während des Studiums radelte er durch Südeuropa, den Nahen Osten und Westafrika, bevor er 1992 zu einer einjährigen Tour von Erlangen nach Kapstadt startete. Auf seiner ersten Welt­umradlung fuhr er von 2000 bis 2004 durch fünf Konti­nente und 55 Länder.
Peter Smolka war an 14 Büchern als Co-Autor beteiligt (u.a. am „Fahrrad-Weltführer“, Reise Know-How Verlag), er schrieb drei eigene Bücher („Fahrrad-Abenteuer West­afrika“, „Rad ab!“ und „Rad ab 2“) und verfasste ungezählte Artikel in Zeitungen und Magazinen.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 355
Erscheinungsdatum 07.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89662-383-6
Reihe Edition Reise Know-How
Verlag Reise Know-How Hermann
Maße (L/B/H) 18,4/13,1/3,4 cm
Gewicht 449 g
Abbildungen mit 60 schwarzweissen Fotos und Karten im Text, Farbfotoss auf Taf. 18,5 cm
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 53.240
Buch (gebundene Ausgabe)
17,50
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
1
0
0
0
0

Beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2017

Dies ist der dritte Rad-Weltreisebericht, den ich gelesen habe (nach Carsten Janz, Beinhart und Tilmann Waldtaler, Nordkap – Neuseeland), er hat mir bisher am besten gefallen. Die größte Herausforderung bei solch einem Buch ist wahrscheinlich die Entscheidung, was rein soll und was draußen bleiben muss. Mit den Erlebnissen einer Radtour... Dies ist der dritte Rad-Weltreisebericht, den ich gelesen habe (nach Carsten Janz, Beinhart und Tilmann Waldtaler, Nordkap – Neuseeland), er hat mir bisher am besten gefallen. Die größte Herausforderung bei solch einem Buch ist wahrscheinlich die Entscheidung, was rein soll und was draußen bleiben muss. Mit den Erlebnissen einer Radtour könnte man, je nach Intensität der Beschreibung, sicher schon nach einer Woche ein ganzes Buch schreiben. Worüber soll man also berichten, wenn man vier Jahre unterwegs ist, so wie Peter Smolka hier? Er berichtet von Land und Leuten, über politische Gegebenheiten und über Dinge, die ihm in einem Land und seiner Gesellschaft besonders auffallen. Er berichtet von dem, was ihm wichtig ist, von der Art, wie Menschen zusammenleben, mit sich selbst, anderen und ihrem Lebensraum umgehen. Also auf den ersten Blick nichts Radtour-Spezifisches, es sei denn, man bedenkt, dass man ein Land auf dem Fahrrad ganz anders wahrnimmt als aus dem Auto oder mit einem anderen Verkehrsmittel. Recht intensiv wird beschrieben, wie er an Ländergrenzen immer wieder improvisieren, die Deutsche Botschaft bemühen oder sonst etwas tun muss, um überhaupt ein Visum zum Bereisen des Landes zu bekommen. Das sind teilweise Prozesse über mehrere Wochen. – Schon dass ein Grund, weshalb ich selbst solch ein Weltreise wohl nicht angehen würde. Ganz zu schweigen davon, dass er Länder bereist, die nicht nur allein auf dem Fahrrad sehr gefährlich sind. Er berichtet auch von einigen Extremsituationen in der Begegnung mit Wetter, Tier und Mensch. Das Überwinden von unzähligen Gebirgspässen, was für andere Radfahrer schon bei einem einzigen ein besonderes Erlebnis sein kann, muss im Buch in Nebensätzen schlicht hinter dem Verb „Klettern“ verborgen bleiben. Technische Schwierigkeiten mit dem Rad, wie zum Beispiel „Platten“ oder ähnliches, bleiben so gut wie ganz draußen. Ist ja spätestens nach dem fünften Mal dann auch wirklich nicht mehr so aufregend. Als Radfahrer hätte ich auch gern noch mehr Organisatorisches erfahren, wie er sich zum Beispiel den Zugang zu Geld gesichert hat, welche Sprachen er spricht, wie er die Sprachprobleme überwunden hat. Wieviel Kilo sein Gepäck hatte und so weiter. Dieses und ähnliches konnte im Buch keinen Platz finden. Mit der Inhalteauswahl, die Peter Smolka getroffen hat, schafft er es mit diesem Buch trotz aller Komplexität einen in sich zusammenhängenden Reisebericht zu schreiben, in dem sogar Spannung entsteht. In 2017 soll Peter Smolka übrigens erneut von einer mehrjährigen Radtour zurückkommen. Ich bin gespannt, was er darüber schreibt.