Bis die Sterne zittern

Roman. Ausgezeichnet mit dem Korbinian - Paul-Maar-Preis für junge Talente 2017

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Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.
Die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den »Edelweißpiraten«, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?
Portrait
Johannes Herwig, geb. 1979 in Leipzig, Connewitz, wusste schon als Kind genau, was er wollte: Schreiben. Zunächst studierte er Soziologie und Psychologie und gründete die Filmgalerie Phase IV in Dresden, bevor er sich seiner Berufung widmete und die Arbeit an seinem Roman über die Leipziger Meuten begann.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 01.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8369-5955-1
Verlag Gerstenberg
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/2,5 cm
Gewicht 442 g
Auflage 1
Verkaufsrang 3.597
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„Ein literarischer Stern!“

Kezia Kriegler

Als Harro eine der "Meuten" kennenlernt, erwachen in ihm Dinge, die er bis dahin nicht kannte. Gefährliche Dinge. Dinge, die sein Leben fortan auf den Kopf stellen...

Ein anspruchsvolles Debüt für geschichtlich Interessierte, über jugendlichen Leichtsinn, Freiheit, Grenzen und die eigene Identität. In einem Stil geschrieben, der mich zugleich fasziniert und die Spannung bis zur letzten Seite getragen hat.

Mein Top Titel für den Sommer!
Als Harro eine der "Meuten" kennenlernt, erwachen in ihm Dinge, die er bis dahin nicht kannte. Gefährliche Dinge. Dinge, die sein Leben fortan auf den Kopf stellen...

Ein anspruchsvolles Debüt für geschichtlich Interessierte, über jugendlichen Leichtsinn, Freiheit, Grenzen und die eigene Identität. In einem Stil geschrieben, der mich zugleich fasziniert und die Spannung bis zur letzten Seite getragen hat.

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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absolut lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Kiel am 24.04.2018

Dies ist der Debütroman von Johannes Herwig Es handelt sich um einen Jugendroman, ist aber auch für Erwachsene absolut lesenswert. Es geht um ein paar Jungs und auch Mädels, die in diesem Fall 1936, sich zusammentun und gegen die HJ auflehnen.Hauptdarsteller ist Harro, 16 Jahre alt. Von seinen Eltern wird er... Dies ist der Debütroman von Johannes Herwig Es handelt sich um einen Jugendroman, ist aber auch für Erwachsene absolut lesenswert. Es geht um ein paar Jungs und auch Mädels, die in diesem Fall 1936, sich zusammentun und gegen die HJ auflehnen.Hauptdarsteller ist Harro, 16 Jahre alt. Von seinen Eltern wird er dazu gedrängt, in die HJ einzutreten, was ihm total missfällt. Über den Nachbarsjungen Heinrich gerät Harro an paar Jugendliche,denen es auch so geht, sie tun sich also zusammen, kleiden sich alternativ und bilden von da an die sogenannte Meute.Mit vielen Aktionen versuchen die jungen Menschen, ein Zeichen zu setzen und geraten damit nicht nur einmal in grosse Gefahr.Doch auch die Liebe sucht sich seinen Weg, was hier wundervoll und einfühlsam beschrieben wird. Mit dem Ende bin ich nicht ganz glücklich, zu viele Fragen bleiben hier offen, überhaupt wird die grösste Frage, ob Harro und seine Clique noch weitergemacht haben, leider offen gelassen... Es gibt aber ein interessantes und informatives Nachwort Ein Buch das berührt.Es zeigt einem wieder das man diese schlimme Zeit nicht vergessen darf.