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Wir sehen uns am Meer

Roman

Der große Liebesroman der israelischen Bestseller-Autorin Dorit Rabinyan, der in ihrer Heimat einen Skandal auslöste
Liat aus Tel Aviv und Chilmi aus Ramallah – in ihrer Heimat wären sie sich wohl nie begegnet, doch in New York, wo Chilmi seit einer Weile als Maler lebt und Liat ein Auslandssemester verbringt, geschieht das Unmögliche: Die Israelin und der Palästinenser verlieben sich ineinander.
In poetischen Bildern schildert Dorit Rabinyan eine Liebe mit Ablaufdatum im eisigen New Yorker Winter, denn Liat hat ihr Rückflugticket bereits in der Tasche. Vielleicht ist es besser so, gibt es doch zu viele Themen, über die sie mit Chilmi nicht sprechen kann. Und ihre Eltern dürfen ohnehin nie von ihm erfahren. Die Liebe allerdings schert sich nicht um möglich oder nicht …
Portrait
Dorit Rabinyan wurde als Tochter einer iranisch-jüdischen Familie in Israel geboren. Ihre beiden Romane »Unsere Hochzeiten« und »Die Mandelbaumgasse« waren internationale Bestseller und wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Dieser dritte Roman wurde ebenfalls in Israel ein Bestseller und erscheint in zahlreichen Ländern. Er wurde mit dem wichtigen Bernstein-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 12.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30618-5
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/3,2 cm
Gewicht 318 g
Originaltitel Gader Chaija/ Borderlife
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Helene Seidler
Verkaufsrang 1359
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein sehr beeindruckendes Buch

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Der Zufall führt die Tel Aviverin Liat und den Maler Chilmi aus Ramallah in New York zusammen und sie verlieben sich. Ein Liebe, die so nicht sein darf und doch erleben die Beiden schöne und intensive Wochen. Schon gegenüber den Familien müssen sie schweigen und zu dem ist klar, nur in New York ist diese Liebe möglich. Ein sehr beeindruckendes und bewegendes Buch. Das Buch kann auch zur Diskussion anregen, zumal es in Israel als Schullektüre verboten wurde. Ein Roman der Lesenswert ist.

Hat diese Liebesgeschichte eine Chance?

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wer meine Buchbesprechungen regelmäßig liest, weiß, dass ich ein großes Interesse an dem Staat Israel und an der Nahost-Problematik habe. Da ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass mich gerade dieses neue Buch von Dorit Rabinyan angesprochen hat, denn es geht um eine Liebesgeschichte zwischen einer jungen Jüdin und einem jungen Palästinenser. Zusätzlich hat mich der Hinweis des Verlages extra neugierig gemacht: „Das Buch wurde vom israelischen Erziehungsminister von der Lektüreliste der Oberstufe gestrichen, was auch in Deutschland ein starkes Presseecho hervorrief.“ Denn ich fragte mich – und frage mich immer noch – warum denn bloß? Die eigentliche Geschichte ist kurz erzählt. In New York lernt die Übersetzerin Liat, wohnhaft in Tel Aviv, per Zufall den Maler Chilmi kennen. Sie finden sich beide ausgesprochen sympathisch und verbringen gleich den ganzen restlichen Tag zusammen. Doch es gibt hierbei ein großes, unüberwindlich erscheinendes Hindernis: Chilmi ist ein Palästinenser aus Ramallah. Gegen ihren Willen verliebt sich Liat in ihn. Und auch Chilmi liebt Liat. Doch welche Chance hat diese Liebe? Für Liat ist von vorne herein klar, dass sie nur für die Zeit ihres 6-monatigen Aufenthalts in New York Bestand haben kann. Und so verfolgen wir diese Liebesgeschichte über die 6 Monate in New York, aber wir folgen den beiden auch danach, wo sie wieder in ihrer jeweiligen Heimat angekommen sind. Dorit Rabinyan besticht durch ihre ausdrucksstarke Erzählweise. Besonders die wunderschön geschriebene Liebesszene im Kapitel 7 ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Sie malt Bilder, sie sieht ganz tief in die Seele hinein und hat es geschafft, mich ganz tief in diese Geschichte hineinzuziehen. Was ist dies für eine Zeit, in der sich zwei Menschen nicht lieben dürfen, weil ihre Nationen keinen Frieden miteinander finden. Immer wieder flackern in den Gesprächen zwischen Liat und Chilmi Themen auf, die auch sie sehr unterschiedlich wahrnehmen, z.T. sich sogar nicht einigen können. Aber ihrer Liebe tut es keinen Abbruch. Und dann kommt das Ende, was mich vollkommen umgehauen hat! Aber lesen Sie dieses Buch selbst. Es lohnt sich auf jeden Fall! Ein Aspekt dieses Buches hat mich besonders berührt. Und das ist die Angst, von bekannten Menschen entdeckt zu werden, die von dieser Liebe nichts wissen dürfen. Da liebt man einen Menschen und hat trotzdem Angst zu seiner Liebe zu stehen. Wie sieht dies für den anderen aus. Ist man die Liebe nicht wert? Schämt sich der eine für die Liebe? Und diese Thematik betrifft nicht nur die Liebesgeschichten zwischen Juden und Palästinensern, sondern auch homosexuelle Paare, Paare mit verschiedenen Hautfarben oder verschiedener Religionen. Und damit ist dieses Buch für mich auch noch einmal ein ganz spezieller Augenöffner. Ein fantastisches Buch, was für Liebe und die Toleranz zwischen den Menschen wirbt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
67 Bewertungen
Übersicht
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Die Geschichte einer leidenschaftliche Liebe, die keine Chance hat in der Welt in der wir leben.
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 29.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Liat aus Israel und Chilmi aus Palästina treffen und verlieben sich ineinander, in New York, ihrer Heimat auf Zeit. Durch ihre Liebe verbunden, durch ihre Herkunft getrennt, ist es unmöglich all das auszublenden, was sie belastet. Eine wunderbar ernste Liebesgeschichte, temperamentvoll, sinnlich. Nuancenreich erzählt.

von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 11.11.2016
Bewertet: anderes Format

Einfach toll! Tiefgründig, lebendig und ergreifend erzählt Liat von ihrer Liebe zu Chilmi. Eine Beziehung einer Jüdin und einem Palästinenser, von der niemand je erfahren darf.

Wie kann die Liebe die Politik überwinden?
von nil_liest am 21.10.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Gegenwärtig und vorrübergehend wie das Leben, vergänglich wie das alles hier.“(S. 184) Der neue Roman von Dorit Rabinyan „Wir sehen uns am Meer“ ist eine melancholische Liebesgeschichte, die einem langwierigen politischen Konflikt zum Opfer fällt. Wir befinden uns im Jahr 2003 in New York City. Die Israelin Liat lebt vorrübe... „Gegenwärtig und vorrübergehend wie das Leben, vergänglich wie das alles hier.“(S. 184) Der neue Roman von Dorit Rabinyan „Wir sehen uns am Meer“ ist eine melancholische Liebesgeschichte, die einem langwierigen politischen Konflikt zum Opfer fällt. Wir befinden uns im Jahr 2003 in New York City. Die Israelin Liat lebt vorrübergehend in der Stadt und hütet die Wohnung von Freunden so lange diese durch Asien tingeln. Durch einen Zufall lernt sie den palästinensischen Künstler Chilmi kenne und beide verlieben sich ineinander. Der erste Teil des Romans „Herbst“ ist die Kennenlerngeschichte der beiden, wie sie sich verlieben und wie die beiden sich nahe kommen. Im zweiten Teil lebt man praktisch mit ihnen und erlebt einen sehr kalten Winter in New York und ist hautnahe bei allen Konflikten dabei die ihre Identitäten mit sich bringen. Diese innere Zerrissenheit, vor allem der Israelin, ist sehr gut beschrieben. Sie liebt Chilmi und andererseits ist sie ihrem Volk stärker verbunden als sie annahm. Man merkt wie die Prägung sich, auch so weit weg von der Heimat, nicht verleugnen lassen kann. Bei Chilmi spürt man förmlich den Starrsinn seiner Ideen. „Warum mussten ausgerechnet wir beide, die wir uns doch so nahe waren und uns liebten, immer wieder dort scheitern, wo die ganze Welt seit Jahren ebenfalls scheitert?“ (S.213) Der dritte und abschließende Teil „Sommer“ erläutert den Beginn der Rückkehr von Liat nach Israel und wie die Geschichte zwischen den beiden weiter geht. Sehr gut an dem Roman finde ich die Diskussionen zur Lösungen des Nahostkonflikts aus solch persönlichen Perspektiven. Eine gute Ergänzung zum sonst so sachlich Thema aus unserer mitteleuropäischen Sicht. Dorit Rabinyan beschreibt sehr detailliert was vor sich geht. Der Roman ist eher prosaisch mit weniger wörtlicher Rede. Für mich persönlich ergeben sich dadurch an der ein und anderen Stellen zu lange beschreibende Passagen, die ich als langwierig empfand. Es ist aber zugleich sehr poetisch zum eintauchen und entschleunigen. Wie in diesem Beispiel deutlich wird: „…ich [empfinde] den gleichen seltsamen Widerspruch von Vertrautheit und Fremdheit, von Schuld und Betrug, von leicht anrüchiger Heimlichkeit“ S. 209 Fazit: Es ist eine Liebesgeschichte, aber bei weitem keine romantische Frauengeschichte. Der Roman spricht sicherlich eher Frauen an, aber es ist weder kitschig, noch romantisch noch sonst irgendwie gefühlsduselig. Der Roman ist ein gutes Stück Literatur! Es ist eher wie ein Unfall den man beobachtet und man weiß von Anfang an da kracht gleich was gegen die Wand, aber leise, fast unhörbar knackt es und bricht.