Das blutende Land

Roman

(4)
Brutale Kämpfe, tödliche Intrigen und uralte Magie - Klaus N. Fricks düsteres Epos entführt den Leser in eine faszinierende Dark Fantasy-Welt

Das Imperium der Eskoher herrscht mit eiserner Hand über das Land Patloren. Als blutige Aufstände ausbrechen, wird der Bauernsohn Sardev in die Kämpfe verwickelt. Er gerät in Gefangenschaft – bei einem der letzten noch lebenden Zauberer. In einem Zeitalter, in dem sich die Magie ihrem Ende zuneigt, wird er zum Opfer eines grausamen magischen Experiments: Sardevs Geist wird mit dem eines Wolfes verschmolzen. Fortan soll er den Eskohern als menschliche Waffe dienen. Der Zauberer allerdings verfolgt ein Ziel, das nur sein eigenes Überleben vorsieht, und Sardev erweist sich als der Einzige, der ihn aufhalten kann.

Düster, grimmig, actionreich - eine neue Saga für Fans epischer Dark Fantasy
Portrait
Klaus N. Frick, Jahrgang 1963, wohnt in Karlsruhe und arbeitet als Redakteur. Der Fantasy-Literatur ist er als Leser, Rollenspieler und Autor seit den frühen 80er-Jahren verbunden. 'Das blutende Land' ist sein erster großer Fantasy-Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 02.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52106-9
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/3,8 cm
Gewicht 628 g
Buch (Taschenbuch)
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Fabian Klukas, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ein über alles herrschendes Imperium, die Reste alter Magie und ein düsteres Setting machen dieses Buch zu einem schönen Auftakt einer neuen Saga. Ein über alles herrschendes Imperium, die Reste alter Magie und ein düsteres Setting machen dieses Buch zu einem schönen Auftakt einer neuen Saga.

Kundenbewertungen

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Frick hat Potential...
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 09.02.2018

... spielt es aber in seinem Erstlingswerk noch nicht so ganz aus. Die Story ist durchdacht und nachvollziehbar, es hapert allerdings erkennbar an der Entwicklung der Charaktere. Trotz fortschreitender Handlung finden sich am Ende des Buches oftmals dieselben Gedankengänge und Probleme wie am Anfang. Für Einsteiger in die Fantasy ab... ... spielt es aber in seinem Erstlingswerk noch nicht so ganz aus. Die Story ist durchdacht und nachvollziehbar, es hapert allerdings erkennbar an der Entwicklung der Charaktere. Trotz fortschreitender Handlung finden sich am Ende des Buches oftmals dieselben Gedankengänge und Probleme wie am Anfang. Für Einsteiger in die Fantasy ab 15 sicherlich ein gutes Werk, für Kenner eher weniger.

Wird im letzten Drittel richtig spannend!
von CallaHeart am 21.11.2017

"Das blutende Land" ist der erste (und für das Genre überraschenderweise einteilige) epische Dark-Fantasy Roman von Klaus N. Frick. Im Land Patloren gibt es eine uralte Bergkette, unter der die Magie verborgen liegt wie Blut im menschlichen Körper. Darum drehen sich alle Handlungsstränge: Zarg-Nolesa, die Kriegerin, die einen verrückten, aber mächtigen Zauberer... "Das blutende Land" ist der erste (und für das Genre überraschenderweise einteilige) epische Dark-Fantasy Roman von Klaus N. Frick. Im Land Patloren gibt es eine uralte Bergkette, unter der die Magie verborgen liegt wie Blut im menschlichen Körper. Darum drehen sich alle Handlungsstränge: Zarg-Nolesa, die Kriegerin, die einen verrückten, aber mächtigen Zauberer dort in den Bergen entdeckt. Sardev, unsere Hauptperson, die von ebendiesem Zauberer mit einem Wolfsgeist verbunden wird. Nesh-Tilan der Verwalter des Landes und Befehlshaber der Armee. Und Shorrn Mekeis, ein einflussreicher Söldner in Nesh-Tilans Armee. Klaus N. Frick verbindet diese vier Handlungsstränge, die anfangs größtenteils nichts miteinander zu tun haben zu einer großen Schlacht am Ende. Den Weg dorthin hat er allerdings nicht ganz ohne Langen geschafft. Vor allem durch Szenen, die für den Fortgang der Handlung nicht relevant sind, wie beispielsweise die Schifffahrt des Verwalters, zieht es sich teilweise. Letztendlich ist man jedoch irgendwann in der Geschichte drin und fiebert mit der Handlung mit. »Wieder ertönte das Heulen in der Ferne, diesmal noch länger als vorher, wie ein Klagelied, das über die Hügel getragen wurde.« Klaus N. Fricks Schreibstil ist sehr poetisch, sodass man sich am liebsten jeden fünften Satz herausschreiben würde (zumindest ich ;)), jedoch schweift er des Öfteren auch ins Brutale ab. »Mit einem schmatzenden Geräusch löste sich die Klinge aus dem Toten.« Ich finde, hier haben Dark-Fantasy-Autoren eine anspruchsvolle Aufgabe, die Balance zu halten, sodass man sich als Leser nicht angeekelt von dem Buch abwendet, aber trotzdem die Atmosphäre auf dem Schlachtfeld realistisch und niveauvoll darstellt. Das gelingt Klaus N. Frick hier allerdings sehr gut trotz mancher brutaler Sätze. »Schreiende Männer taumelten brennend durch den aufgewirbelten Staub, wohl von den Kräuterhexen mit entzündet.« Und ich glaube, die häufigsten Wörter in diesem Buch waren mitunter "Blut", "Schweiß", "Söldner" und "Gestank". xD Wer auf sympathische Charaktere setzt, mit denen man sich identifizieren kann, wird hier wahrscheinlich noch einen Kritikpunkt finden. Sardev ist zwar relativ sympathisch, bei Zarg-Nolesa bin ich immer noch geteilter Meinung. Sie ist zwar einerseits cool und unnahbar, andererseits hat sie aber auch nur ihren eigenen Vorteil im Sinn. Und die restlichen Charaktere wollte ich ab irgendeinem Punkt einfach nur noch an die Wand klatschen, weil sie so unglaublich anstrengend waren mit ihrer verqueren Weltansicht. Oh, übrigens - an die Namen gewöhnt man sich mit der Zeit ;) Sehr gelungen fand ich auch Sardevs Beziehung zu dem Wolfsgeist, mit dem er immer wieder um die Vormacht in seinem Körper kämpft. Hier hat der Autor auch mit einem wundervoll epischen Epilog geschrieben. er rundet die Geschichte toll ab. Das einzige, was mir noch gefehlt hat, war eine Karte zur besseren Übersicht über das Land, das Gebirge und die ganzen Städte und Provinzen. Fazit: Ab dem Ausbruch der Magie konnte ich das Buch nur noch mit Mühe aus der Hand legen, davor jedoch hätte ich mich gefreut, wenn der Autor schneller zum Punkt käme und schneller die Spannung aufbaut. Aber ich werde Klaus N. Frick trotzdem weiter verfolgen und auf weitere Fantasyromane warten. :)