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Träume, die ich uns stehle

Roman

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.
Rezension
"Eine berührende Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit!"
inside, 10.01.2018
Portrait

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist, wie sie es mag. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.

„Träume, die ich uns stehle" ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche" der zweite Roman und die neue Liebesgeschichte von Lily Oliver.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426438169
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 816 KB
Verkaufsrang 147
eBook
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bisher 9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein emotional aufwühlendes und fesselndes Buch, dessen Lektüre noch lange nachhallt.
Ein emotional aufwühlendes und fesselndes Buch, dessen Lektüre noch lange nachhallt.

„Überraschend und sehr nachdenklich stimmend“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vor ungefähr einem Jahr habe ich Ihnen den ersten Roman der Autorin Lily Oliver „Die Tage, die ich uns verspreche“ vorgestellt. Ein ausgesprochen interessantes Buch, um eine junge Frau, die nicht mit der psychischen Situation, dass sie mit einem transplantierten Herz leben darf/muss, klar kam. Das Buch verbarg sich hinter einem wunderschönen, aber etwas nichtssagenden Cover. Ich war von der Geschichte begeistert. Und nun hat sie nachgelegt. Optisch und vom Titel her kommt es sehr ähnlich daher. Und auch die Inhaltsangabe, mit der ich zur Abwechslung mal richtig zufrieden bin, versprach wieder eine ungewöhnliche Geschichte.

Bei solchen Büchern frage ich mich immer, wie kommen Autoren auf ihre Themen? Wie recherchieren sie? Lassen sie es von Fachleuten gegenlesen, ob ihre Geschichten stimmig sind?

Lily Olivers Roman wird hauptsächlich aus der Sicht von Lara erzählt. Sie ist die aktive Person. Unter ihrer Amnesie leidend bestürmen sie immer wieder Wörter, die unbedingt aus ihr herausmüssen. Wenn das nicht geht, droht sie zu ersticken. Und so braucht sie Zuhörer oder einen Ort, an dem sie sich ruhig und geborgen fühlt. Dann klappt es manchmal, dass die Wörter sich zurückziehen und sie eine Weile in Ruhe lassen. Da sie am Anfang leider nicht an ihre Erinnerungen herankommt – ihr fehlen zwei ganze Jahre – hört sie sich für ihre Umwelt wie eine kaputte Schallplatte an, die hängt und immer wieder die gleiche Stelle abspielt. Ihr Therapeut versucht ihr Hilfsmittel an die Hand zu geben, aber er braucht lange, bis er zu ihr durchdringt. Doch zu ihrem Glück findet sie, als sie einmal wieder auf der Flucht vor den Wörtern ist, auf der Intensivstation Thomas, einen jungen Mann, der im Koma liegt. Irgendetwas ist an ihm, dass sie sich dort sofort wohlfühlt. So wird dieser junge Mann zu einem Anker für sie. Als sie merkt, dass ihre Stimme ihm guttut, versucht sie auch gegen Hindernisse immer wieder zu ihm zu kommen. Und sie erzählt ihm eine Geschichte. Langsam aber sicher mischen sich bei ihrer Erzählung Fiktion und Realität. Kommen ihre Erinnerungen wieder, oder bildet sie sich alles nur ein? Und wieso hat sie teilweise das Gefühl, dass es in ihrer Geschichte Ungereimtheiten gibt?

Zwischendrin gibt es immer mal wieder kleine Kapitel, die aus der Sicht von Thomas erzählt werden. Seine Wahrnehmungen. Wie er versucht, aus seinen Albträumen zu entkommen. Denn das ist das Koma für ihn.

Eine absolut faszinierende und ausgesprochen spannende Geschichte, bei der wir immer näher an die Geschichte vor der der Geschichte herankommen. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich auf das Buch einzulassen. Lara ist zu Beginn schon sehr schwer zu ertragen. Doch dann hat mich die Geschichte so in den Bann gezogen, dass ich unbedingt wissen wollte, was hinter ihrer Amnesie steckt. Und ob Thomas es jemals schaffen wird, wieder aus dem Koma zu erwachen. Und was ist überhaupt passiert? Das Ende hat mich sehr überrascht. Allerdings positiv, denn die Geschichte wirkt sehr schlüssig auf mich. Die menschliche Psyche ist schon ein Wunder. Was sie für Mittel und Wege findet, um sich zu schützen.

Da Lily Oliver auch in diesem Roman sehr junge Protagonisten gewählt hat, sind ihre Geschichten auch schon für junge Erwachsene durchaus geeignet.

Ein ganz und gar ungewöhnlicher Roman, der zum Ende so einen Sog entwickelt, dass er sich fast wie ein Krimi liest. Richtig Klasse!
Vor ungefähr einem Jahr habe ich Ihnen den ersten Roman der Autorin Lily Oliver „Die Tage, die ich uns verspreche“ vorgestellt. Ein ausgesprochen interessantes Buch, um eine junge Frau, die nicht mit der psychischen Situation, dass sie mit einem transplantierten Herz leben darf/muss, klar kam. Das Buch verbarg sich hinter einem wunderschönen, aber etwas nichtssagenden Cover. Ich war von der Geschichte begeistert. Und nun hat sie nachgelegt. Optisch und vom Titel her kommt es sehr ähnlich daher. Und auch die Inhaltsangabe, mit der ich zur Abwechslung mal richtig zufrieden bin, versprach wieder eine ungewöhnliche Geschichte.

Bei solchen Büchern frage ich mich immer, wie kommen Autoren auf ihre Themen? Wie recherchieren sie? Lassen sie es von Fachleuten gegenlesen, ob ihre Geschichten stimmig sind?

Lily Olivers Roman wird hauptsächlich aus der Sicht von Lara erzählt. Sie ist die aktive Person. Unter ihrer Amnesie leidend bestürmen sie immer wieder Wörter, die unbedingt aus ihr herausmüssen. Wenn das nicht geht, droht sie zu ersticken. Und so braucht sie Zuhörer oder einen Ort, an dem sie sich ruhig und geborgen fühlt. Dann klappt es manchmal, dass die Wörter sich zurückziehen und sie eine Weile in Ruhe lassen. Da sie am Anfang leider nicht an ihre Erinnerungen herankommt – ihr fehlen zwei ganze Jahre – hört sie sich für ihre Umwelt wie eine kaputte Schallplatte an, die hängt und immer wieder die gleiche Stelle abspielt. Ihr Therapeut versucht ihr Hilfsmittel an die Hand zu geben, aber er braucht lange, bis er zu ihr durchdringt. Doch zu ihrem Glück findet sie, als sie einmal wieder auf der Flucht vor den Wörtern ist, auf der Intensivstation Thomas, einen jungen Mann, der im Koma liegt. Irgendetwas ist an ihm, dass sie sich dort sofort wohlfühlt. So wird dieser junge Mann zu einem Anker für sie. Als sie merkt, dass ihre Stimme ihm guttut, versucht sie auch gegen Hindernisse immer wieder zu ihm zu kommen. Und sie erzählt ihm eine Geschichte. Langsam aber sicher mischen sich bei ihrer Erzählung Fiktion und Realität. Kommen ihre Erinnerungen wieder, oder bildet sie sich alles nur ein? Und wieso hat sie teilweise das Gefühl, dass es in ihrer Geschichte Ungereimtheiten gibt?

Zwischendrin gibt es immer mal wieder kleine Kapitel, die aus der Sicht von Thomas erzählt werden. Seine Wahrnehmungen. Wie er versucht, aus seinen Albträumen zu entkommen. Denn das ist das Koma für ihn.

Eine absolut faszinierende und ausgesprochen spannende Geschichte, bei der wir immer näher an die Geschichte vor der der Geschichte herankommen. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich auf das Buch einzulassen. Lara ist zu Beginn schon sehr schwer zu ertragen. Doch dann hat mich die Geschichte so in den Bann gezogen, dass ich unbedingt wissen wollte, was hinter ihrer Amnesie steckt. Und ob Thomas es jemals schaffen wird, wieder aus dem Koma zu erwachen. Und was ist überhaupt passiert? Das Ende hat mich sehr überrascht. Allerdings positiv, denn die Geschichte wirkt sehr schlüssig auf mich. Die menschliche Psyche ist schon ein Wunder. Was sie für Mittel und Wege findet, um sich zu schützen.

Da Lily Oliver auch in diesem Roman sehr junge Protagonisten gewählt hat, sind ihre Geschichten auch schon für junge Erwachsene durchaus geeignet.

Ein ganz und gar ungewöhnlicher Roman, der zum Ende so einen Sog entwickelt, dass er sich fast wie ein Krimi liest. Richtig Klasse!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
20
4
2
1
0

Emotional & spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Muttenz am 10.12.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Lara weiss nicht wer sie ist. Als sie an einem kalten Wintertag umherirrend gefunden wird, weiss niemand, wer die junge Frau ist. Klar ist, sie kann sich an nichts mehr erinnern. Sie hört nicht auf zu sprechen und wird in eine Psychiatrie gebracht. Dort soll sie lernen sich zu... Lara weiss nicht wer sie ist. Als sie an einem kalten Wintertag umherirrend gefunden wird, weiss niemand, wer die junge Frau ist. Klar ist, sie kann sich an nichts mehr erinnern. Sie hört nicht auf zu sprechen und wird in eine Psychiatrie gebracht. Dort soll sie lernen sich zu kontrollieren und versuchen ihr Gedächtnis wieder zurückzuerlangen. Im Krankenhaus trifft sie dann auf Thomas. Er liegt im Koma. Er wird selten besucht und als Lara mit ihm spricht reagiert er auf sie. Nur ein leichtes Zucken mit der Hand. Lara ist sich sicher, dass sie ihn kennt. Woher weiss sie nicht. Aber sie beginnt zu reden. Erzählt ihm eine Geschichte. Eine Geschichte darüber, wie sie sich kennengelernt hatten. Vor Monaten an einem Lagerfeuer. Wird Thomas jemals wieder aufwachen? Wer ist Lara wirklich? Und ist ihre Geschichte bloss erfunden oder doch real? Mich hat Laras Geschichte emotional sehr berührt. Als Leser weiss man jeweils so viel wie sie. Man hat die gleichen Infos und auch wenn man sich vielleicht andere Gedanken macht als sie, hilft es sehr, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Es ist schrecklich zu sehen, wie Lara leidet und versucht ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Die Autorin verharmlost überhaupt nichts und man merkt, wie viel Zeit in Recherche gesteckt worden ist. Es gibt auch immer wieder kurze Kapitel aus Thomas Sicht. Beziehungsweise seine Gedanken während des Komas. Kurze Sequenzen, welche das Buch trauriger machen. Ich liebe den Schreibstil von Lily Oliver. Sie schafft es Gefühle zu transportieren, bildhaft zu beschreiben und gleichzeitig Spannung aufzubauen. Ganz grosses Kino! Handlungsmässig hat mich das Buch geschockt. Ich bin so oft überrascht worden und teilweise ist es mir emotional sehr nahe gegangen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, welche Themen in diesem Buch angesprochen werden. Ohne zu Spoilern: in Zeiten in denen so oft ungesunde Beziehungen in Büchern romantisch dargestellt werden, braucht es Bücher, welche das nicht verharmlosen, sondern uns darauf sensibilisieren. Fazit Lily Oliver hat einen grossartigen Roman über psychische Krankheiten, Liebe und Vergebung geschrieben. Zwei Protagonisten, welche bei weitem nicht alles richtig gemacht haben in ihrem bisherigen Leben. Zwei Menschen, welche nichts mehr haben. Eine Geschichte, welche beide rettet. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass mich dieser Roman emotional so mitnehmen würde. Die «Auflösung» hat mich geschockt und gleichzeitig begeistert, denn der Plot beweist sich als genial. Ein Roman, welcher mit denen von John Green mithalten kann. Ich vergebe verdiente 5 von 5 Sterne! Ist «Träume, die ich uns stehle» von Lily OIiver empfehlenswert? Auf jeden Fall. Hier stimmt alles. Eine komplexe Geschichte, welche einen emotional berührt. Weiter unten findet ihr das Gewinnspiel: Ich bedanke mich beim Knaur Verlag für mein Exemplar!

Sehr interessante Thematik
von Liebe dein Buch aus Köln am 13.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Meine Meinung: Bei meinem ersten Buch von Lily Oliver habe ich gleich gemerkt, dass die Autorin in ihren Geschichten wirklich interessante und besondere Themen aufgreift. Und auch in "Träume, die ich uns stehle" ist das Thema wirklich interessant und sehr sensibel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich die Autorin auch... Meine Meinung: Bei meinem ersten Buch von Lily Oliver habe ich gleich gemerkt, dass die Autorin in ihren Geschichten wirklich interessante und besondere Themen aufgreift. Und auch in "Träume, die ich uns stehle" ist das Thema wirklich interessant und sehr sensibel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich die Autorin auch dafür begeistern. Lara, die Protagonistin, ist nach einem Unfall in psychiatrischer Behandlung. Sie hat eine scheinbar unbekannte Krankheit. Oftmals kann sie einfach nicht aufhören zu reden und vergisst ganze Stunden, Tage oder in diesem Fall die letzte zwei Jahre vor ihrem Unfall. Lara ist verzweifelt, fühlt sich vollkommen hilflos, bis sie auf Thomas trifft. Thomas ist am gleichen Tag eingeliefert worden wie Lara und liegt seit dem im Koma. Und jetzt kommt das Überraschendste: Thomas erzählt auch einen Teil der Geschichte. Diese Passagen haben mir besonders am Anfang nicht gefallen. Thomas Perspektive ist wirklich abstrus. Unzusammenhängende Szenen, in denen er einen Berg hochradelt, von Vögeln attackiert wird oder eine Slideshow von seinem Lebens betrachtet. Doch Lara spürt eine besondere Verbindung zwischen den beiden und fasst den Entschluss Thomas zu helfen. Sie besucht ihn und erzählt ihm Geschichten. Bald werden daraus Liebesgeschichten mit Lara und Thomas als Hauptpersonen. Die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen immer mehr. Wobei durch den Erzählstil oftmals auch nicht klar ersichtlich ist, ob Lara gerade ihrer Geschichte erzählt oder die Gegenwart schildert. Insgesamt steht die Liebesgeschichte aber nicht im Fokus, sondern Laras Krankheit und ihr Kampf dagegen. Denn um für Thomas da zu sein, muss sie erst lernen mit ihrer eigenen Krankheit umzugehen. Sie muss sich selbst helfen. Die Entwicklung beider Charaktere wird dabei absolut realistisch und glaubwürdig dargestellt. Kleine, detailliert beschriebene Entwicklungsschritte. Und nach und nach lüften sich die Zusammenhänge der Geschichte. Wobei die Autorin es immer wieder schafft, Wendungen einzubauen, die neue Verwirrungen schaffen und die Spannung aufrechterhalten. Das Ende ist perfekt unperfekt und passt einfach zu dieser Geschichte. So und nicht anders! Fazit: In "Träume, die ich uns stehle" begegnet uns die besondere Liebesgeschichte von Lara und Thomas, die eigentlich gar keine Liebesgeschichte ist. Es geht viel mehr um die psychische Krankheit von Lara und der Kampf mit dieser. Es ist echt, realistisch, mitreißend, berührend. Nur zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten mit der Geschichte, deswegen gibt es von mir 4 Sterne.

Leseempfehlung !!
von vielleser18 aus Hessen am 10.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Lara befindet sich nach einem Unfall in einer psychiatrischen Klinik. Sie hat ihre Erinnerungen an die letzen zwei Jahre komplett verloren, dazu kommt, dass sie schon seit Kindheit an dem Zwang leidet ständig reden zu müssen. Durch Zufall landet sie eines Tages auf der Intensivstation der angeschlossenen Klinik und... Lara befindet sich nach einem Unfall in einer psychiatrischen Klinik. Sie hat ihre Erinnerungen an die letzen zwei Jahre komplett verloren, dazu kommt, dass sie schon seit Kindheit an dem Zwang leidet ständig reden zu müssen. Durch Zufall landet sie eines Tages auf der Intensivstation der angeschlossenen Klinik und die Stille, die den Komapatienten Thomas umgibt, zieht sie magisch an. Ihre Stimme dringt bis in sein tiefstes Inneres vor und sie schafft es, dass seine Herztöne ansteigen, etwas was sonst keiner vor ihr geschafft hat. Eine seltsame Verbindung entsteht zwischen den beiden - bei der Lara erzählt und zu ihm durchdringt, bei der Thomas aber nicht reagiern oder gar agieren kann. Nur seine Gedanken werden berührt, seine Ängste beruhigt, seine Hoffnung gestärkt. Die Autorin Lily Oliver, das Pseudonym von Alana Falk, schildert abwechselnd aus Sicht von Lara und Thomas. Der Roman ist tragisch-schön, so gefühlvoll, es steckt voller wunderbarer Zeilen. Es beschreibt zeitgleich Glaube, Liebe und Hoffnung für eine Zukunft, aber auch voller erschreckender Tatsachen, die langsam, aber stetig, über die Vergangenheiten der beiden ans Tageslicht kommen. Dabei hat mich vor allem der gefühlvolle Erzählstil der Autorin, die so authentisch die menschliche Seite und die medizinischen Probleme der Protagonisten beschreibt, berühren können. Überzeugend war die Entwicklung dargestellt, sie es die Handlung oder die der Protagonisten. Lara und Thomas sind mir ans Herz gewachsen und am Ende des Romans habe ich sie nur ungern ziehen lassen. "Träume, die ich uns stehle", ist ein Roman fürs Herz, er spricht eine große Gefühlspalette an beim Lesen, man fühlt mit, man ist berührt. Aber auch überraschende Wendungen haben dazu geführt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte, weil ich wissen musste, wie es ausgeht. Von mir vollste Leseempfehlung für eine fesselnde Geschichte!