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Das Glück umarmen

Ein Achtsamkeits-Roman

(4)
Ein Roman über Achtsamkeit, Liebe und und die Kostbarkeit des Moments von der Bestseller-Autorin Nicole Walter
Leon lebt sein Leben nicht - er hetzt durch sein Leben. Für ihn zählt nur eines: Erfolg und Geld – und das innerhalb kürzester Zeit. Diese Geschwindigkeit wird ihm zum Verhängnis, als er sich eines Tages auf der Fahrt durchs liebliche Chiemgau mit dem Auto überschlägt.
Etwa zur selben Zeit ist Johanna unterwegs auf ihrem Achtsamkeits-Spaziergang, bei dem sie sich ganz auf den Moment einlässt. Sie entdeckt den in seinem Sportwagen eingeklemmten Leon, leistet Erste Hilfe und verständigt den Notarztwagen. Ein schrecklicher Moment für Johanna – aber auch ein besonderer, denn für sie ist sofort klar: Das ist er, der Eine, den sie nie wieder loslassen darf.
Johanna bringt ihn ins Haus ihrer geliebten Großmutter Marceline, um ihn dort so richtig wieder aufpäppeln zu lassen.
Marceline aber ist eine ganz besondere Frau, die nur eines im Sinn hat: so viele besondere Momente wie möglich zu sammeln, bevor sie ganz im Vergessen versinkt
Portrait

Nicole Walter hat Sprachen in München studiert und dann als Werbetexterin und freie Journalistin gearbeitet. Seit 1994 schreibt sie überaus erfolgreich Drehbücher für Fernsehserien und - filme und zählt heute zu den erfolgreichsten und gefragtesten Drehbuchautorinnen Deutschlands. Ihr erster Roman "Das Leben drehen" war ein Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426440513
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 7897 KB
Verkaufsrang 15.923
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kann man Glück lernen?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nicole Walter ist eine meiner ganz persönlichen Entdeckungen des Jahres 2017. Innerhalb eines Jahres habe ich alle ihre Bücher gelesen und dann sehnsüchtig darauf gewartet, dass das brandneue erscheint. Und dann behandelt sie in diesem neuen Roman auch noch das Thema „Achtsamkeit“ - ein Thema, was mich selbst sehr beschäftigt.

Als Autorin ist Nicole Walter für mich ein Phänomen, denn sie schreibt überhaupt nicht nach Schema F. Jedes Buch ist komplett anders – sowohl von der Art der Geschichte als auch in der Art, wie sie ihre Geschichten aufbaut. Nur ein Thema eint ihre Romane. Und das ist die Liebe. Doch nun zu dem aktuellen Roman:

Nicole Walter erzählt die Geschichte von vier sehr unterschiedlichen Menschen. Da sind zum einen die drei Bewohner eines etwas ungewöhnlichen Hauses in der Nähe von Offling im Chiemgau: Marceline, die Großmutter, die 88 Jahre alt ist, Fotografin war und jetzt ihren eigenen Whiskey herstellt. Marceline merkt, dass sie immer mehr aus der Wirklichkeit wegdriftet. Ihre Enkeltochter Johanna, 29 Jahre alt, die sich in Achtsamkeit übt, und Kio – ein Junge aus Nigeria, der als unbegleiteter Jugendlicher ohne Status bei den beiden lebt. Johanna sieht im Moment ihre Aufgabe darin, dass es sowohl ihrer Großmutter als auch Kio gut geht und sie dort bleiben können, wo sie glücklich sind. Doch das Leben dieser drei ändert sich, als Johanna nach einem Unfall Leon aus seinem Wagen rettet. Er ist genau der Mann, den sie vor kurzem vor ihrem inneren Auge als ihren Seelenverwandten gesehen hat. Nur ist Leon so total anders, dass es eigentlich gar nicht sein kann. Doch das Schicksal geht manchmal merkwürdige Wege. Das alles hört sich vielleicht sowohl hier bei mir als auch bei dem Klappentext kitschig an, ist es aber überhaupt nicht, denn der Roman dreht sich nicht nur um die Liebe und das Glück, sondern behandelt auch Themen wie Ausländerfeindlichkeit und Demenz/Alzheimer.

Die Autorin versteht es immer wieder ihre Personen und die psychologischen Hintergründe gut zu beschreiben. Nach und nach lernen wir Leon, den anfangs unsympathischen Überflieger näher kennen. Plötzlich jagt er nicht mehr nur dem Geld hinterher, sondern erkennt, dass es noch viel mehr im Leben gibt. Und Johanna wächst mit ihren Aufgaben, gibt auch dann nicht auf, wenn die Situation ausweglos erscheint. Die schönste Begegnung in diesem Roman ist allerdings Kio. Kio, der Junge aus Nigeria, der ein schweres Schicksal hinter sich hat, aber den Mut nicht aufgibt. Kio, der an eine Mischung aus dem Christentum und den Bräuchen seines Stammes glaubt. Und der lernen muss, dass es nicht einfach ist als dunkelhäutiger Mensch in Oberbayern zu leben.

Herausgekommen ist ein schöner Roman, der uns dazu anregt, das Glück zu umarmen, denn wir wissen nicht, wie lange es bei uns bleibt. Deshalb ist es auch ein Achtsamkeits-Roman, denn die Autorin vermittelt uns, dass es wichtig ist im Jetzt zu leben. Aus der Vergangenheit können wir etwas lernen, aber dann müssen wir sie auch loslassen. Und was die Zukunft uns bringt, wissen wir nicht. Abgerundet wird das Buch durch wunderschöne Bilder aus dem Chiemgau (nur im e-book), die der Ehemann Manfred Lingen gemacht hat, und Kapitelüberschriften, die zuerst ohne Bezug zum Buch zu stehen scheinen. Aber nach und nach erkennt man, was sie sind.

Nicole Walter ist eine meiner ganz persönlichen Entdeckungen des Jahres 2017. Innerhalb eines Jahres habe ich alle ihre Bücher gelesen und dann sehnsüchtig darauf gewartet, dass das brandneue erscheint. Und dann behandelt sie in diesem neuen Roman auch noch das Thema „Achtsamkeit“ - ein Thema, was mich selbst sehr beschäftigt.

Als Autorin ist Nicole Walter für mich ein Phänomen, denn sie schreibt überhaupt nicht nach Schema F. Jedes Buch ist komplett anders – sowohl von der Art der Geschichte als auch in der Art, wie sie ihre Geschichten aufbaut. Nur ein Thema eint ihre Romane. Und das ist die Liebe. Doch nun zu dem aktuellen Roman:

Nicole Walter erzählt die Geschichte von vier sehr unterschiedlichen Menschen. Da sind zum einen die drei Bewohner eines etwas ungewöhnlichen Hauses in der Nähe von Offling im Chiemgau: Marceline, die Großmutter, die 88 Jahre alt ist, Fotografin war und jetzt ihren eigenen Whiskey herstellt. Marceline merkt, dass sie immer mehr aus der Wirklichkeit wegdriftet. Ihre Enkeltochter Johanna, 29 Jahre alt, die sich in Achtsamkeit übt, und Kio – ein Junge aus Nigeria, der als unbegleiteter Jugendlicher ohne Status bei den beiden lebt. Johanna sieht im Moment ihre Aufgabe darin, dass es sowohl ihrer Großmutter als auch Kio gut geht und sie dort bleiben können, wo sie glücklich sind. Doch das Leben dieser drei ändert sich, als Johanna nach einem Unfall Leon aus seinem Wagen rettet. Er ist genau der Mann, den sie vor kurzem vor ihrem inneren Auge als ihren Seelenverwandten gesehen hat. Nur ist Leon so total anders, dass es eigentlich gar nicht sein kann. Doch das Schicksal geht manchmal merkwürdige Wege. Das alles hört sich vielleicht sowohl hier bei mir als auch bei dem Klappentext kitschig an, ist es aber überhaupt nicht, denn der Roman dreht sich nicht nur um die Liebe und das Glück, sondern behandelt auch Themen wie Ausländerfeindlichkeit und Demenz/Alzheimer.

Die Autorin versteht es immer wieder ihre Personen und die psychologischen Hintergründe gut zu beschreiben. Nach und nach lernen wir Leon, den anfangs unsympathischen Überflieger näher kennen. Plötzlich jagt er nicht mehr nur dem Geld hinterher, sondern erkennt, dass es noch viel mehr im Leben gibt. Und Johanna wächst mit ihren Aufgaben, gibt auch dann nicht auf, wenn die Situation ausweglos erscheint. Die schönste Begegnung in diesem Roman ist allerdings Kio. Kio, der Junge aus Nigeria, der ein schweres Schicksal hinter sich hat, aber den Mut nicht aufgibt. Kio, der an eine Mischung aus dem Christentum und den Bräuchen seines Stammes glaubt. Und der lernen muss, dass es nicht einfach ist als dunkelhäutiger Mensch in Oberbayern zu leben.

Herausgekommen ist ein schöner Roman, der uns dazu anregt, das Glück zu umarmen, denn wir wissen nicht, wie lange es bei uns bleibt. Deshalb ist es auch ein Achtsamkeits-Roman, denn die Autorin vermittelt uns, dass es wichtig ist im Jetzt zu leben. Aus der Vergangenheit können wir etwas lernen, aber dann müssen wir sie auch loslassen. Und was die Zukunft uns bringt, wissen wir nicht. Abgerundet wird das Buch durch wunderschöne Bilder aus dem Chiemgau (nur im e-book), die der Ehemann Manfred Lingen gemacht hat, und Kapitelüberschriften, die zuerst ohne Bezug zum Buch zu stehen scheinen. Aber nach und nach erkennt man, was sie sind.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Eine Geschichte über ganz besondere Glücksmomente
von Monika Schulte aus Hagen am 11.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die 29-jährige Johanna lebt bei ihrer wunderbaren Großmutter Marceline. Marceline, die die ganze Welt bereist zu haben scheint und von überall her ein kleines bisschen Glück mitgebracht hat, das sie in einem besonderen Zimmer in ihrem Haus aufbewahrt. Johanna liebt ihre Großmutter über alles, gibt sie ihr doch Liebe... Die 29-jährige Johanna lebt bei ihrer wunderbaren Großmutter Marceline. Marceline, die die ganze Welt bereist zu haben scheint und von überall her ein kleines bisschen Glück mitgebracht hat, das sie in einem besonderen Zimmer in ihrem Haus aufbewahrt. Johanna liebt ihre Großmutter über alles, gibt sie ihr doch Liebe und ein warmes Zuhause. All das, was sie bei der eigenen Mutter so sehr vermisst, doch Johanna beginnt sich Sorgen zu machen um die geliebte Großmutter. Marceline, die 88-Jährige, wirkt vergesslich oder ist es tatsächlich Alzheimer? Mit im Haus lebt der 12-jährige Kio, ein nigerianischer Flüchtlingsjunge, den die beiden Frauen aufgenommen haben. Kio, der sich alleine auf die Flucht gemacht hat, um endlich in Frieden zu leben und auch in Deutschland erleben muss, dass er nicht von allen Menschen Willkommen geheißen wird. Als Johanna eines Tages mal wieder einen ihrer Achtsamkeits-Spaziergänge unternimmt, entdeckt sie ein qualmendes Auto. Mit Hilfe von Kio rettet sie den Fahrer. Es ist Leon, nicht nur zu schnell mit dem Auto unterwegs, sondern auch im Leben immer auf der Überholspur. Immer neue Wege, neue Ziele, immer auf der Suche nach noch mehr Erfolg, nach noch mehr Geld. Als Johanna ihn sieht, weiß sie, dass er es ist. Er, der Mann, den sie schon so lange gesucht hat. Die Liebe ihres Lebens, doch passen die beiden überhaupt zusammen? Nicole Walter ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Sie überrascht mich immer wieder mit neuen, mit ganz besonderen Geschichten. Ihr neuer Roman beinhaltet eigentlich schon Stoff für mehrere Geschichten. Da ist natürlich das große Thema Achtsamkeit, von dem man gerade überall liest und hört. Es lohnt sich aber unbedingt, sich einmal näher mit dem Thema zu befassen, sind es doch oft die kleinen Dinge und Begebenheiten, die das Leben so schön machen, auf die Menschen auf der Überholspur aber nicht mehr achten können. Wie die wunderbare Marceline Glücksmomente in ihrem besonderen Zimmer sammelt, so schreibe ich besondere Momente jede Woche in eine Liste. Marceline ist eine Person, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Wer wünscht sich nicht so eine Großmutter zu haben? Nicole Walter versteht es, mehrere Themen klug und doch bewegend miteinander zu verbinden. Man spürt ihre Liebe zu den Personen, besonders zu Marceline. Und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. "Das Glück umarmen" - eine bezaubernde Geschichte, die dazu anregt, endlich auch mal wieder auf die kleinen Dinge im Leben zu achten und sie zu genießen. Es lohnt sich!

Sei Achtsam und Atme
von Lesemama1970 am 08.02.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Glück umarmen – Ein Achtsamkeitsroman ist im Januar 2018 von Nicole Walter beim Droemer Knaur Verlag erschienen. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. Meine Meinung: Von lustig über langatmig zu Achtsamkeit, so könnte man meine Reise durch dieses Buch beschreiben. Marceline, Johanna und Kio... Das Glück umarmen – Ein Achtsamkeitsroman ist im Januar 2018 von Nicole Walter beim Droemer Knaur Verlag erschienen. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. Meine Meinung: Von lustig über langatmig zu Achtsamkeit, so könnte man meine Reise durch dieses Buch beschreiben. Marceline, Johanna und Kio sind ein eingespieltes Team. Als Johanna und Kio den verletzten Leon aus seinem Unfallauto ziehen, setzen sie einen Veränderungsprozess im Leben aller beteiligten in Gang. Mit dem Cover konnte ich zuerst nichts anfangen, der Titel sticht hervor, die Tropfen ergeben erst während des Lesens einen Sinn. Diese Tropfen finden sich zusammen mit jeweils einem Zitat am Anfang jeden Kapitels. Ich habe einige Zeit benötigt, um den Sinn hinter den Zitaten zu erkennen. Jeder einzelne Tropfen fügt sich zu einem Meer der Gedanken zusammen. Diese Geschichte ist so viel mehr als „nur“ ein Achtsamkeits-Roman. Flüchtlinge, Mobbing, Glaube verschiedener Religionen, nigerianische Rituale und Demenz sind nur einige Themen, die die Autorin zu einer beeindruckenden Geschichte verwoben hat. Die Charaktere sind so lebendig beschrieben, da muss man einfach ein Stück des Weges mit Marcelina, Johanna, Kio und Leon gehen. Marcelina die Weltenbummlerin, beste Oma aber keine beste Mutter für ihre Töchter. Johanna die Träumerin, beste Enkelin und ungeliebte Tochter. Kio der nigerianische Flüchtling, der gegen die Geister seiner Vergangenheit ankämpft und Leon der Workaholicer, unsensible, egoistische und auch gegen die Geister der Vergangenheit ankämpfende sind mir ans Herz gewachsen. Auf das Ende der Geschichte wird man zwar im Laufe des Buches vorbereitet, aber wirklich damit klar kommt man nicht. Für mich las sich das Buch teils wie ein Tatsachenbericht und nicht wie eine gänzlich erfundene Geschichte. Kann man solche Gefühle und Gedanken in Protagonisten einarbeiten ohne es selbst erlebt zu haben? Ich könnte jetzt noch Seitenlang weiterschreiben, weil das Buch so viel in mir berührt hat. Dies ist kein Buch, das man mal so nebenbei liest. Ich habe fr die 368 Seiten länger gebraucht als normal. Aber das ist auch richtig so, diese Geschichte muss seine Wirkung entfalten können. Absolut lesenswerte Geschichte.