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Das Lied der Krähen

Roman

Glory or Grave Band 1

Sechs unberechenbare Außenseiter - eine unmögliche Mission
Der Nr.-1-Bestseller aus den USA - Leigh Bardugos temporeiche Saga über den tollkühnsten Coup der Fantasy-Geschichte

Ketterdam - pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen ...
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen - außer in Gegenwart der schönen Inej ...

»Faszinierend ... Bardugos "Six of Crows" lässt die Leser im besten Sinn des Wortes mitfiebern. Dafür ist die Fantasy gemacht!« - The New York Times
Rezension
"Ein sehr munterer, unterhaltsamer und spannender Roman der ungewöhnlichen Figuren kredenzt, der weniger auf Gewalt als auf Raffinesse setzt und die Zeit der Lektüre wert ist – also klare Leseempfehlung!"
Phantastik-couch.de, 01.11.2017
Portrait

Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nach Stationen im Journalismus und im Marketing kam sie schließlich als Special Effects-Designerin zum Film. Leigh lebt und schreibt in Hollywood.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426443798
Verlag Droemer Knaur Verlag
Originaltitel Six of Crows
Dateigröße 2585 KB
Übersetzer Michelle Gyo
Verkaufsrang 2097
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Buchhändler-Empfehlungen

Fantastischer Auftakt!

Nora Ehmes, Thalia-Buchhandlung Hanau

Im Lied der Krähen kehren wir zurück in die Welt der Grischa, welche auf der ersten Reihe von Leigh Bardugo basiert. Anders als die Grischa-Reihe ist das Spinn Off nicht im Carlsen-Verlag, sondern im Knaur-Verlag erschienen. Mit diesem Neustart, begibt sich auch die Story in einen Neustart. Wir begegnen sechs jungen Menschen, welche unterschiedlicher nicht sein können. Wie sich herauskristallisiert wird die Hauptrolle von Kaz Brekker übernommen. Ein Charakter mit dem ich noch immer nicht so richtig warm geworden bin. Er ist sehr verschlossen und ziemlich anstrengend, wie ich finde. Nach und nach lernen wir alle sechs Charaktere kennen und tauchen auch in deren Vergangenheit ein. Die Autorin hat das super gelöst, denn so bekommt jeder Charakter genug Tiefe. Obwohl es so viele Charaktere sind, kommt man ziemlich gut zurecht und ich war nur anfangs verwirrt, denn die Story beginnt sofort. Ohne viel schnick schnack steigen wir direkt ein. Keine Rückblicke oder ähnliches. Ich glaube man kann die Reihe auch recht gut ohne das Grischa Vorwissen lesen. Dennoch würde ich die Grischa-Reihe vorab auf jeden fall empfehlen, da man dann direkt schon die verschiedenen Kräfte und die Historie der Grischa kennt. Auch für das eine oder ander Easter-Egg lohnt es sich. Es tauchen in manchen Teilsätzen nämlich Namen auf, die man kennen sollte und die einem dann ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn ich diese Namen gelesen habe! Total schön! Wie ihr merkt, hat mir das Lied der Krähen sehr gut gefallen. Leigh Bardugo hat ihren Schreibstil optimiert und ich finde mit der Krähen-Reihe hat eine super Fortsetzung geschaffen. Sie hat hier einiges besser gemacht, was ich in der Grischa-Reihe kritisiert habe und das freut mich sehr. Mir hat das Buch unfassbar viel Spaß gemacht und ich freue mich schon sehr das Gold der Krähen zeitnah zu lesen!

Lars Gurowski, Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Ganz starke "Schurken-und-Diebe"-Fantasy! Die Kombination der Charaktere ist fantastisch und macht großen Spaß. Hinzu kommt ein bemerkenswerter Schreibstil, der mit tollem Humor und einigen Überraschungen punkten kann. Ein Must-Have für alle Fantasy-Leser!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
182 Bewertungen
Übersicht
147
24
9
1
1

Fabelhaft
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Nach etlichen Thriller Bücher habe ich mich endlich wieder an ein Fantasy Buch gewagt und ich fands einfach klasse. Man muss sich natürlich ein bisschen in die Geschichte einlesen, ist man einmal drinnen verzaubert dieses Buch einen. Ich fands spitze.

Das Lied der Krähen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Sechs Außenseiter: Alle Meister ihres Faches. Zusammen müssen sie das unmögliche schaffen: Ein Einbruch der in die Geschichte eingehe wird. Doch auch der genialste Plan, kann schiefgehen. Dieses Buch ist der Wahnsinn! Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Ich kann es für alle Fans von düsterer Fantasy wärmstens empfeh... Sechs Außenseiter: Alle Meister ihres Faches. Zusammen müssen sie das unmögliche schaffen: Ein Einbruch der in die Geschichte eingehe wird. Doch auch der genialste Plan, kann schiefgehen. Dieses Buch ist der Wahnsinn! Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Ich kann es für alle Fans von düsterer Fantasy wärmstens empfehlen!

Gelungene und eigenständige Fortsetzung des GrishaVerse
von einer Kundin/einem Kunden aus Hildesheim am 26.03.2020
Bewertet: Einband: Paperback

[Gekürzte Rezension von Das Bambusblatt] „Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo ist der erste Band ihrer Krähen-Duologie, die im selben Universum wie die Grisha-Trilogie spielt und auf ihr aufbaut. Während die Grisha-Trilogie hauptsächlich in Ravka spielt, reisen wir mit den Krähen dieses Mal auf die Insel Kerch in die do... [Gekürzte Rezension von Das Bambusblatt] „Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo ist der erste Band ihrer Krähen-Duologie, die im selben Universum wie die Grisha-Trilogie spielt und auf ihr aufbaut. Während die Grisha-Trilogie hauptsächlich in Ravka spielt, reisen wir mit den Krähen dieses Mal auf die Insel Kerch in die dortige Stadt Ketterdam. Im Barrel leben sechs Außenseiter, angeführt vom 17-jährigen Kaz Brekker. Er ist ein Meister als Dieb und im Pläneschmieden – und darin, sie auch erfolgreich umzusetzen, egal was ihm dabei in die Quere kommt. In seiner Mannschaft versammelt er völlig unterschiedliche Menschen. Inej, eine Spionin, die man „das Phantom“ nennt und die sich in jedes Gebäude unbemerkt hineinschleichen kann. Jesper, einen Scharfschützen mit einer Schwäche für Glücksspiel. Nina, eine Grisha aus Ravka, die in die Hände der Fjerdan geraten ist und nach ihrer Flucht versucht, in Ketterdam ihre Schuld zu begleichen. Matthias, einen verurteilten Fjerdan, der Rache geschworen hat. Und Wylan, einen Jungen aus gutem Haus, der unter unbekannten Umständen im Barrel gelandet ist. Mit diesen fünf nimmt Kaz Brekker einen gefährlichen Auftrag an. Sie sollen nach Fjerda reisen, bis ins Eistribunal, um Bo Yul-Bayur aus dem Gefängnis zu befreien, denn Ravka und die anderen Länder werden von einer Droge namens Jurda Parem gefährdet. Sie verändert die Wahrnehmung der Grisha und lässt ihre Kräfte beinahe bis ins Unermessliche steigen, während es sie abhängig macht und rasant auslaugt. Wer demnach im Besitz dieser Droge ist, kann die abhängigen Grisha kontrollieren und sich den anderen Ländern gegenüber einen äußerst mächtigen Vorteil verschaffen. Der Krämer Jan van Eck bietet Kaz für diesen Auftrag eine Summe an, die dieser nicht ablehnen kann, und so machen sich die sechs Krähen auf nach Fjerda, mit einem waghalsigen Plan in das bestgesicherte Gefängnis der Welt einzubrechen. „Das Lied der Krähen“ ist ganz anders als die Grisha. War diese eine Jugendbuchreihe, merkt man hier, dass sie deutlich erwachsener ist. Bardugo zeichnet ein äußerst düsteres Bild von Ketterdam und ihren Charakteren, obwohl die erzählte Geschichte an sich weniger dramatisch ist als in der Grisha-Trilogie. Zwar hängt auch hier das Schicksal der ganzen Welt von den Protagonisten ab, doch aufgrund von deren Charaktereigenschaften kann Bardugo sich hier mehr auf die Pläne und Beweggründe der Figuren konzentrieren, die alle ganz unterschiedlich sind. Gleich vorneweg muss man sagen, dass man am besten die Grisha-Trilogie gelesen haben sollte, dann versteht man viele Kleinigkeiten besser, da man dort die Grisha und ihre Welt sehr detailliert und liebevoll gestaltet kennenlernt. „Das Lied der Krähen“ erzählt eine kürzere und doch ausgereiftere Geschichte als die Grisha-Trilogie. Die Szenen sind länger und ausgearbeiteter, der Schreibstil ein völlig anderer. Was sicher daran liegt, dass Bardugo sich weiterentwickelt hat und man es hier nicht mit einer Jugendbuchreihe zu tun hat. Auch die Charaktere sind facettenreicher und sehr interessant. Sie sind alle unterschiedlich gestaltet und haben ihre eigenen Beweggründe, warum sie sich auf den Weg zum Eistribunal machen. Beweggründe, die alle sehr gut nachvollziehbar sind und die dem Leser nach und nach offenbart werden. Womit ich aber auch schon zum größten Kritikpunkt komme. Anfangs werden dem Leser immer wieder kleine Häppchen hingeworfen, was die Gründe und die Vergangenheit der Figuren angeht, so dass man sie langsam kennenlernt und sich alles zusammenreimen kann. Und plötzlich fängt Bardugo an, beinahe aus dem Nichts Flashbacks einzubauen, um zu erzählen, was damals passiert ist. Das ist zwar interessant, reißt einen aber aus der Geschichte und dem Lesefluss heraus, da diese Flashbacks auch immer über mehrere Seiten gehen. Vor allem wirkt es etwas seltsam, da sie sich davor noch Mühe gegeben hat, nur Andeutungen zu machen und die Backgroundstory langsam zu enthüllen. Ein zweiter größerer Kritikpunkt ist für mich das Alter der Protagonisten. Ebenso wie Kaz sind die anderen Krähen alle um die 17 und sicherlich sind sie mit ihrer Hintergrundgeschichte schneller erwachsen geworden, dennoch finde ich es nicht passend. In der Grisha-Trilogie als Jugendbuchreihe hat das Alter der Figuren noch Sinn ergeben und sie haben entsprechend gehandelt. Bei den Krähen jedoch fällt es mir schwer, eben das wirklich ernst zu nehmen. Ansonsten ist die Geschichte rund um die Krähen und ihren Auftrag spannend und mitreißend erzählt und die Aufmachung des Buches ist ein Traum. Es reiht sich perfekt in die Gestaltung der anderen Bücher ein oder vielleicht sollte man sagen, diese passen sich perfekt den Krähen an, da sie im Droemer-Knaur Verlag ja erst danach erschienen. Das gesamte Cover ist eher dunkel gehalten, nur die Schrift sticht in Weiß und Rot hervor. Besonders gut gefällt mir dabei der Krähenflügel, der sich mit Ketterdam vermischt, was zumindest uns beim ersten Blick nicht aufgefallen ist. Ich muss zugeben, dass ich eigentlich kein Fan von farbigen Buchschnitten bin, aber hier passt es perfekt ins Gesamtbild und natürlich fällt es im Buchladen dadurch auch deutlich mehr auf. Auch das Innere ist wieder wunderschön gestaltet. Wie bei der Neuauflage der Grisha-Trilogie hat man einen Überblick über die einzelnen Orden und in diesem Fall sogar zwei Landkarten. Im vorderen Teil ist die Welt abgebildet, im hinteren Teil gibt es einen Überblick über das Eistribunal. Mein Fazit: Wer unsere Rezensionen zur Grisha-Trilogie gelesen hat, weiß, dass ich bereits diese Reihe geliebt habe, und kann sich sicherlich denken, wie neugierig und gespannt ich demnach auf die Krähen-Duologie war. Obwohl „Das Lied der Krähen“ so ganz anders ist als seine Vorgänger, hat es mir unheimlich gut gefallen und ähnlich stark an die Seiten gefesselt. Es ist düsterer und deutlich ausgearbeiteter. Man merkt, dass Bardugo sich auch bei dieser Geschichte wahnsinnig Mühe gegeben hat, um die Fans der Grisha und neue Leser wieder in ihre detaillierte Welt hineinzuziehen. Wie jedes Buch hat auch dieses seine Schwächen, die größte davon sind die Flashbacks, die dem Leser die spannenden Hintergrundgeschichten am Stück präsentieren und ihn aus dem Lesefluss reißen. Ansonsten kann man über den Schreibstil nichts Negatives sagen, die Gestaltung ist wie bei den anderen Büchern des GrishaVerse ein absoluter Traum. Wer also die Trilogie gelesen hat und sich nicht an einer erwachseneren und düstereren Fortsetzung stört, wird hier definitiv seine Freude haben.