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Vierzehn Sätze über einen fiktiven Enkel

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Unter dem künstlichen Himmelsblau von HTUA-China ist ein Mann unterwegs, um die neueste Geschäftsidee seiner Firma zu vermarkten: 'True Barefood Running'. Nio Schulz lebt mit Big Data, in einer Welt der Genderkameras, der technischen Selbstoptimierung. Er schwimmt im Strom unaufhörlicher Information: In Australien wird die Klimabombe gezündet, seine Freundin in Minneapolis verhandelt mit ihm über Leihmutterkosten und @dpa meldet den Tod des erklärten Fortschrittsfeinds Alexander Umnitzer – seines Großvaters. Und da, ja da gibt Nio Gas.
Nach dem internationalen Erfolg von 'In Zeiten des abnehmenden Lichts' erzählt Eugen Ruge die Geschichte der nächsten Generation und zugleich, in einer aberwitzigen Ausholbewegung, die Vorgeschichte – von allem.
Portrait
Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für "In Zeiten des abnehmenden Lichts" wurde er unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Bände "Theaterstücke" und "Annäherung" sowie die Romane "Cabo de Gata" und "Follower".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 20.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27171-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,6/12,1/2,7 cm
Gewicht 256 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 84.705
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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von Sandra F. am 14.11.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zu aller erst muss ich sagen, dass ich dieses grün liebe. Im Hintergrund die Stadt und die Silhouette eines Mannes sind zu sehen, was mir gut gefällt und zum Buch passt. Rundum ein sehr gelungenes Cover, welches mich sehr anspricht. Die Thematik fand ich sehr spannend, wie die Welt... Zu aller erst muss ich sagen, dass ich dieses grün liebe. Im Hintergrund die Stadt und die Silhouette eines Mannes sind zu sehen, was mir gut gefällt und zum Buch passt. Rundum ein sehr gelungenes Cover, welches mich sehr anspricht. Die Thematik fand ich sehr spannend, wie die Welt 2055 aussehen soll. Nun hat mich der Autor Eugen Ruge in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht. Er hat mit das Gefühl gegeben, als wäre ich selbst in der Zukunft und wäre selbst Nio Schulz, ich wäre selbst in seiner Brille. Ich war gefesselt. Die Geschichte besteht aus vierzehn Sätzen. Wobei ein Kapitel aus je einem Satz besteht - ja, die Kapitel gehen trotzdem über mehrere Seiten. Das fand ich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, bin dann aber doch sehr schnell in die Geschichte versunken und habe gefallen an den langen Sätzen gefunden. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Vermisstenschreiben, Protokolle oder Verhörungsprotokolle, was dass alles sehr auflockert. Trotz der langen Sätze gefällt mir der Schreibstil von Eugen Ruge sehr gut. Ich denke, das Buch hätte noch mehr potential gehabt und man hätte sie noch weiter ausbauen können, mit seinen 320 Seiten hätte ich mir doch etwas mehr Handlung erhofft. Trotzdem ist es eine tolle Story mit einer gelungenen Illusion der Zukunft.