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Bluma und das Gummischlangengeheimnis

Dass Bluma eine Fünf in Mathe hat, ist nicht das Schlimmste. Dass ihre beste Freundin genau den Hund haben will, den Bluma sich so sehr wünscht, wiegt viel schwerer. Und dass Mama gerade jetzt verreist, lässt Bluma fast verzweifeln. Da kann nur noch Blumas Lieblingsnachbarin helfen: Alice hat eigentlich immer ein offenes Ohr für das Mädchen. Und sie hat diese magischen Gummischlangen, die man nur in Ruhe kauen muss, um ein Problem zu lösen. Doch Alice hat keine Zeit und Bluma plötzlich keine bessere Idee, als eine der Schlangen zu klauen. Wenn sie nur geahnt hätte, in welches Gefühlsschlamassel sie dieser kleine Diebstahl stürzen würde … Ein spannendes Kinderbuch mit einer cleveren Heldin.
Portrait
Silke Schlichtmann, 1967 in Stade geboren, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, sowie Lektorin und lebt in München. 2015 erschien mit Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten ihr Debüt bei Hanser. 2016 folgte Pernilla oder Warum wir nicht in den sauren Apfel beißen mussten. Mit Bluma und das Gummischlangengeheimnis (2017) war sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Ihre neue Reihe für Erstleser startete 2019 mit Mattis und das klebende Klassenzimmer und Mattis und die Sache mit den Schulklos. Im Herbst 2019 folgte der dritte Band Mattis - Schnipp, schnapp, Haare ab!. 2019 wurde Silke Schlichtmann von Buchhändlern, Bibliothekaren und der IG-Leseförderung des Börsenvereins zur Lesekünstlerin des Jahres gewählt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Altersempfehlung 8 - 10
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25701-6
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/2 cm
Gewicht 287 g
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Illustrator Ulrike Möltgen
Verkaufsrang 133872
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

So ist das eben mit dem (schlechten) Gewissen.

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Bluma hat sich etwas in den Kopf gesetzt. Sie möchte einen Hund. Als sie auf dem Heimweg von der Schule an einem handgeschriebenen Zettel vorbeikommt: „Treuer dreijähriger Labrador zu verschenken.“, ist für sie klar, dass sie diesen Hund haben muss. Dass ihre Eltern gar nicht so begeistert von einem Hund sein werden, ist natürlich ein Problem. Dass Bluma dazu auch noch die Mathefünf (jetzt schon die zweite!) zu beichten hat, macht ihr Unterfangen nicht leichter. Rat bekommt Bluma normalerweise von ihrer Nachbarin Alice. Sie hat für fast alles die richtige Lösung und wenn selbst sie mal nicht weiter weiß, hat sie immer noch ihre tollen, besonderen Gummischlangen. Wenn man diese ganz langsam isst und dabei intensiv über sein Problem nachdenkt, hat man am Ende dieser leckeren 60-Zentimeter-Süßigkeit die Lösung auf seine Frage parat. Dumm ist nur, dass auch Alice heute keine Zeit für Bluma hat und auch die Gummischlangen nur für besondere Gelegenheiten gedacht sind. In einem unbeobachteten Moment stibitzt Bluma eine der Schlangen um kurze Zeit später genüsslich an ihrem Problemlöser zu kauen. Doch so einfach ist das eben nicht und schon bald wird Bluma von ihrem schlechten Gewissen eingeholt. Das Mädchen in dieser Geschichte hat etwas getan, ohne an die entsprechenden Konsequenzen zu denken. Jetzt möchte sie es gern ungeschehen machen, verstrickt sich dabei jedoch immer mehr in Notlügen und Streitereien. Junge Leser können hier sehr schön mitverfolgen, wie steinig der Weg nach einer Schwindelei manchmal sein kann und wie schwer das eigene schlechte Gewissen wiegen kann. Für Kinder ab 8 Jahren mag das Büchlein streckenweise etwas zäh sein (etwas mehr Humor oder Selbstironie hätte der Geschichte gut getan), daher empfehle ich die Lektüre erst geübteren Lesern ab 10 Jahren. Der Titel ist bei Antolin gelistet und eignet sich aufgrund es gut nachvollziehbaren Themas sehr gut für Buchbesprechungen in der 4. Klasse. Eine verständliche Geschichte zum Thema Ehrlichkeit und Verzeihen, mit kleineren Längen, aber dennoch nicht uninteressant.

Kundenbewertungen

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Bluma und das Gummischlangengeheimnis
von Sabine P. aus Nettetal am 05.11.2017

Bluma lebt mit ihren Eltern in dem schönen Örtchen Grünendeich im alten Land. Eigentlich könnte alles wunderbar sein, hätte Bluma keine fünf in Mathe geschrieben. Hinzu kommt, dass Blumas beste Freundin Rosa genau den Hund haben möchte, den Bluma sich auch ganz sehnlichst wünscht. Und dann muss Blumas Mutter auch noch verreisen ... Bluma lebt mit ihren Eltern in dem schönen Örtchen Grünendeich im alten Land. Eigentlich könnte alles wunderbar sein, hätte Bluma keine fünf in Mathe geschrieben. Hinzu kommt, dass Blumas beste Freundin Rosa genau den Hund haben möchte, den Bluma sich auch ganz sehnlichst wünscht. Und dann muss Blumas Mutter auch noch verreisen und Bluma hatte keine Zeit sich mit ihr auszusprechen. Also bleibt nur ihre Lieblingsnachbarin Alice , mit der sie sonst über alles reden kann, übrig. Alice hat aber im Moment leider andere Sorgen und auch keine Zeit für Bluma. Da beschließt Bluma eine von Alices magischen Gummischlangen zu stehlen, weil die doch bei schweren Problemen besonders gut wirken. Doch damit beginnt der ganze Schlamassel und sie muss versuchen eine Lösung zu finden, damit ihre Probleme sich nicht vermehren wie Obstfliegen. Silke Schlichtmann hat mit Bluma eine wundervolle und zum nachdenken anregende Geschichte geschrieben. Der Text liest sich leicht und flüssig. Man fühlt und leidet mit Bluma mit und erfährt, dass es sich mit einem guten Gewissen besser leben lässt , als mit einem schlechten Gewissen. Bluma macht sich für ihr Alter sehr viele Gedanken darüber, wie sie ihre Probleme am Besten lösen könnte und zum Schluss gelingt ihr das auch ganz gut. Zwischendurch kommt der Humor auch nicht zu kurz. Es gibt einige Dinge zum schmunzeln und man stellt fest, dass die Erwachsenen auch Fehler machen und nicht immer perfekt sind. Das Cover ist eher schlicht gehalten und enthält doch alles, was für die Geschichte notwendig ist. Bluma wirkt ein wenig nachdenklich , auf der anderen Seite aber auch ein wenig spitzbübisch. Die Farbgestaltung gefällt mir sehr gut, da sie auf der einen Seite sehr dezent ist, durch das Rot aber auch Highlights gesetzt werden. Ein wundervolles Buch mit einer wichtigen Botschaft, das mir und meiner Mutter sehr schöne Lesestunden und einige Erinnerungen an Pernilla beschert hat

Eine Geschichte verselbstständigt sich. Erlebe die Gedankengänge von Bluma und ihre Lösungsversuche hautnah mit.
von siraelia am 28.10.2017

Silke Schlichtmann ist mit „Bluma und das Gummischlangengeheimnis“ ein weiteres geniales, einfühlsames und kindgerechtes Buch, nach den beiden Pernilla-Bänden gelungen. Das Buch ist im Hanser Verlag erschienen und wird mit zurückhaltenden, liebevollen und sehr passenden Illustrationen von Ulrike Möltgen ergänzt. Eigentlich müss... Silke Schlichtmann ist mit „Bluma und das Gummischlangengeheimnis“ ein weiteres geniales, einfühlsames und kindgerechtes Buch, nach den beiden Pernilla-Bänden gelungen. Das Buch ist im Hanser Verlag erschienen und wird mit zurückhaltenden, liebevollen und sehr passenden Illustrationen von Ulrike Möltgen ergänzt. Eigentlich müsste es Bluma gut gehen; sie lebt mit ihren Eltern im Alten Land, hat eine nette Freundin und eine tolle Nachbarin (Alice), die auf sie aufpasst, wenn ihre Eltern keine Zeit haben, da sie als Grundschülerin noch nicht den ganzen Nachmittag alleine bleiben darf. Allerdings verhagelt ihr gerade eine 5 in Mathe und der unbedingte Wunsch, doch gerne Flocki, den süßen Hund einer weiteren Nachbarin übernehmen zu wollen, da diese ins Altenheim soll, ihre gute Laune. Nachdem weder ihre Eltern noch Alice Zeit für sie haben, versucht sie eigenständig Lösungen zu finden und damit fangen die Sorgen erst richtig an. Sie verstrickt sich in ihren, in dem Moment gut gemeinten Lösungsansätzen und hat immer mehr Probleme aus dem eigen gebuddelten Loch raus zu kommen. Man kann die ganze Zeit nachvollziehen, warum Bluma so handelt, warum sie denkt, dass sie das so und nicht anders machen muss. Bis sie selbst merkt, dass sie etwas ändern muss und bisher nicht berücksichtigte Lösungen eine Chance gibt. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und ihre Ideen für diese wunderschöne Geschichte sehr gut. Das Buch ist wirklich auf Augenhöhe der Kinder geschrieben und man kann nur hoffen, dass viele Kinder es lesen werden. So können Kinder eigenständig noch Schlüsse aus dem Gelesenen ziehen, die die Autorin liebevoll und ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt. Für dieses herzerwärmende Abenteuer vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Geschichten von Silke Schlichtmann.

Bluma und ihr Misthaufen an Problemen
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 25.10.2017

Die neunjährige Bluma möchte so gerne einen Hund haben, doch ihre Eltern finden lauter Gründe dagegen. Dann scheint sich für Bluma doch noch eine Möglichkeit aufzutun, aber sie bringt mit dieser Nachricht gleichzeitig eine Fünf in Mathe nach Hause. Und dann kommt alles noch dicker: Keiner der Erwachsenen hat Zeit, mit ihr zu red... Die neunjährige Bluma möchte so gerne einen Hund haben, doch ihre Eltern finden lauter Gründe dagegen. Dann scheint sich für Bluma doch noch eine Möglichkeit aufzutun, aber sie bringt mit dieser Nachricht gleichzeitig eine Fünf in Mathe nach Hause. Und dann kommt alles noch dicker: Keiner der Erwachsenen hat Zeit, mit ihr zu reden, auch die Nachbarin Alice nicht, die doch sonst immer da ist für Bluma. Ihre Freundin Rosa scheint sie hinter ihrem Rücken zu hintergehen. Da klaut sich Bluma eine Gummischlange aus Alice‘ Gummischlangenglas, denn diese helfen auch bei den vertracktesten Problemen. Doch oh je, gleich fühlt sich Bluma noch schlechter, denn nun hat sie auch noch Alice beklaut und belogen… Die Autorin Silke Schlichtmann zeigt in ihrer Geschichte um Bluma die Perspektive des neunjährigen Kindes, das sich plötzlich mit so vielen Problemen herumschlagen muss und merkt, dass es Mist gebaut hat. Das bauscht sich für das Mädchen zu einem Dilemma heraus, das unlösbar erscheint. Sehr kindgerecht wird ihre innere Zerrissenheit beschrieben, man kann sich Bluma mit ihrem „Misthaufen“ sehr gut vorstellen. Doch das Mädchen wächst an diesen Problemen, sie lernt, dass sie sie gut lösen kann und findet ihren Platz wieder in ihrer Welt, als Kind und als Heranwachsende in einem Umfeld, das sie ernst nimmt mit ihren Problemen, ihr aber auch nicht die Auseinandersetzung damit abnimmt. Dabei ist eine eher ernste Geschichte entstanden mit einigen lustigen Szenen, die den Text genauso auflockern wie die Illustrationen im Buch. Bluma ist eine Quasselstrippe, die ihre Geschichte selbst erzählt, so dass der Leser gut in ihre Sicht hineinfinden kann. So gerät ihre Erzählung zu einer spannenden Lektüre nicht nur für ältere Grundschulkinder, sondern auch für Erwachsene, die sich für Kinder und deren Perspektive interessieren.