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Das Versteck

Roman. Prix Femina 2015

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Im Hof des Hauses in der Rue de Grenelle steht der Fiat 500, den Großmutter gern schwungvoll fährt, weil man dann nichts von ihrer Gehbehinderung merkt. Im Erdgeschoss führte Großvater seine Arztpraxis, seit er seine Stelle in einem Pariser Krankenhaus verlor. Der getaufte Jude erkannte die Gefahr im Frankreich unter der Herrschaft des Nationalsozialismus erst spät. Seine Frau griff zur List: Sie ließ sich offiziell scheiden und versteckte ihren Mann in einem Gelass zwischen Bad und Schlafzimmer. Als der Krieg zu Ende ist, kommt ihr dritter Sohn zur Welt. – Originell und voller Zuneigung erzählt Christophe Boltanski die Geschichte seiner Familie anhand der Geschichte dieses einzigartigen Hauses.
Portrait
Christophe Boltanski, 1962 in Paris geboren, arbeitete lange als Journalist und Kriegsreporter bei Libération und Nouvel Observateur und ist seit 2017 Chefredakteur der Zeitschrift XXI. Er ist der Sohn des Soziologen Luc Boltanski und ein Neffe des bildenden Künstlers Christian Boltanski. Sein erster Roman Das Versteck (Hanser, 2017) war ein Überraschungserfolg in Frankreich und wurde mit dem Prix Fémina ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25642-2
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21/13,4/2,7 cm
Gewicht 401 g
Originaltitel La Cache
Übersetzer Tobias Scheffel
Buch (gebundene Ausgabe)
23,00
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Tauchen Sie ein in die Welt der eigensinnigen Boltanskis in Paris und durchleben Sie dabei zugleich das Schicksal dieser jüdischen Familie im 20. Jahrhundert. Unbedingt lesen! Tauchen Sie ein in die Welt der eigensinnigen Boltanskis in Paris und durchleben Sie dabei zugleich das Schicksal dieser jüdischen Familie im 20. Jahrhundert. Unbedingt lesen!

„Oh nein, keinen Roman...“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

sondern ein höchst spannendes Portrait seiner ungewöhnlichen, auch skurrilen Familie breitet Christophe Boltanski aus.
Der absolute Mittelpunkt ist die dominante Großmutter, die auch in der Nazizeit die wichtigste Entscheidung trifft. Allein die intensive Recherche des Enkels lässt all das Verschwiegene im Familienkokon erahnen. Mit welcher Raffinesse er den Leser hin zum "Versteck" führt, dem titelgebenden Kernstück, das ist wahrhaft gekonnt.
sondern ein höchst spannendes Portrait seiner ungewöhnlichen, auch skurrilen Familie breitet Christophe Boltanski aus.
Der absolute Mittelpunkt ist die dominante Großmutter, die auch in der Nazizeit die wichtigste Entscheidung trifft. Allein die intensive Recherche des Enkels lässt all das Verschwiegene im Familienkokon erahnen. Mit welcher Raffinesse er den Leser hin zum "Versteck" führt, dem titelgebenden Kernstück, das ist wahrhaft gekonnt.

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