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Die Augen des ewigen Bruders

Stefan Zweig

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Beschreibung

Die Augen des ewigen Bruders ist eine Legende von Stefan Zweig aus dem Jahr 1922. Zweig verwendet verarbeitet die alte Legende des Kriegers Virata aus dem bekannten indischen Mahabharata-Epos.

Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. 1934 flüchtete er vor den Nationalsozialisten über London und New York nach Brasilien. In der Nacht vom 22. zum 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig in Petrópolis bei Rio de Janeiro das Leben. Depressive Zustände begleiteten ihn seit Jahren. Seine Frau Lotte folgte Zweig in den Tod. In seinem Abschiedsbrief hatte Zweig geschrieben, er werde "aus freiem Willen und mit klaren Sinnen" aus dem Leben scheiden. Die Zerstörung seiner "geistigen Heimat Europa" hatte ihn für sein Empfinden entwurzelt, seine Kräfte seien "durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft". Stefan Zweig wurde ein Symbol für die Intellektuellen im 20. Jahrhundert auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 46 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783743197244
Verlag Books on Demand
Dateigröße 656 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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eine große erzählung
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2005
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Virata steht im Dienste des Königs. In einem Kampf um den Schutz der Krone, tötet er im Dunkel die gegnerischen Heeresführer, darunter sein Bruder. Nach diesem Schicksalsschlag versucht Virata unentwegt ein Mensch ohne Schuld zu sein, muss jedoch immer wieder sein Versagen erkennen, bis er sich letztendlich entschließt den König... Virata steht im Dienste des Königs. In einem Kampf um den Schutz der Krone, tötet er im Dunkel die gegnerischen Heeresführer, darunter sein Bruder. Nach diesem Schicksalsschlag versucht Virata unentwegt ein Mensch ohne Schuld zu sein, muss jedoch immer wieder sein Versagen erkennen, bis er sich letztendlich entschließt den König und seine Familie zu verlassen um einsam im Wald zu leben. Auch dieser Entschluß bringt ihn nicht weiter: nie kann man frei von allem tun auch einen augenblick nur sein. Er war von allen Menschen geachtet, ein Vorbild der Tugend und muss letztendlich so scheitern, da er seinen Bruder versehentlich tötete.

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