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Liebwies

Roman

1924: Der bekannte Musikexperte Christoph Wagenrad hat sich in die junge Gisela Liebwies verliebt, die seiner verstorbenen Frau, einer berühmten Pianistin, ähnlich sieht. Obwohl unbegabt, soll sie nun ebenfalls zum Star aufgebaut werden. Durch Erpressungen seitens Wagenrads schafft sie es ans Konservatorium und erhält sogar die Hauptrolle bei der Abschlussdarbietung. Dass die dafür komponierte Oper, bei der die Hauptdarstellerin fast ohne Stimme auskommt, nicht von August Gussendorff stammt, der sich dafür feiern lässt, sondern von seiner Frau Ida, muss ja auch niemand erfahren. Eine herrlich bösartige Geschichte über falschen Glanz, die Gier nach Ruhm – und wahre Schönheit, die mit alldem nichts zu tun hat.
Portrait
Diwiak, Irene
Irene Diwiak wurde 1991 in Graz geboren und wuchs in Deutschlandsberg/Steiermark auf. Sie studierte Komparatistik in Wien. Bisher erschienen ihre Texte in Zeitschriften und Anthologien und wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Liebwies ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-06347-1
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 21/13,6/2,9 cm
Gewicht 425 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Schön schräg, jedoch nicht ohne Ernst wird hier die Geschichte diverser musikalischer Talente erzählt, die das Leben im richtigen Augenblick zusammenführt.
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Einmalig, wie Irene Diwiak ihre Figuren entwirft, die vor Selbstüberschätzung, Narzissmus und Egozentrik nur so strotzen. Ironisch, ein bisschen böse, aber immer mit einem Augenzwinkern erzählt.
Supertolles Debüt!

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Supertolles Debüt!

Kundenbewertungen

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Ein tolles Debüt!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Walter Köck, Lehrer der Musikerziehung an einem Gymnasium, ist antriebslos. Zwar hat er als Soldat den Ersten Weltkrieg überlebt, doch zurück in seiner Heimatstadt muss er feststellen, dass ihm derweil Frau und Arbeitsplatz abhanden gekommen sind. Was bleibt ihm anderes übrig als ein neues Leben anzufangen? Wo ist ihm... Walter Köck, Lehrer der Musikerziehung an einem Gymnasium, ist antriebslos. Zwar hat er als Soldat den Ersten Weltkrieg überlebt, doch zurück in seiner Heimatstadt muss er feststellen, dass ihm derweil Frau und Arbeitsplatz abhanden gekommen sind. Was bleibt ihm anderes übrig als ein neues Leben anzufangen? Wo ist ihm gleich und so führt in der Zufall nach einer Zugfahrt und einem Fußmarsch nach "Liebwies", einem abgelegenen Dorf, welches aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Jeglicher Fortschritt, jeglicher Fortschrittsgedanke der letzten Jahrzehnte scheint sich diesem kleinen Örtchen verwehrt zu haben. Und so staunt Köck nicht schlecht als er ausgerechnet hier auf ein junges Mädchen trifft, deren Stimme ihn zu Tränen rührt und ihm gleichzeitig, zum ersten Mal seit langer Zeit, wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Nun hat er endlich wieder ein Ziel vor Augen: Er will sie berühmt machen. "Liebwies" war für das beste Debüt im Rahmen des Österreichischen Buchpreises 2017 nominiert. Schon als ich eine Lesung der jungen Autorin besuchte, war ich begeistert von ihrer charmant heiteren Art und Eloquenz. Ihr Roman hat dies in jeglicher Art unterstrichen. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Publikation dieser jungen Autorin!