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Kleine Schwester

Roman

Barbara Gowdy

(4)
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Beschreibung

Ein Gewitter nach dem anderen zieht sich in diesem heißen Sommer am Himmel zusammen und immer, wenn es ausbricht, verliert Rose Bowan das Bewusstsein und hat intensive, vollkommen realistische Träume, in denen sie im Körper einer anderen Frau ist. Sind das nur Träume? Oder »bewohnt« sie tatsächlich eine Fremde? Was geschieht ihr? So verstört wie fasziniert fängt sie an zu recherchieren, verlässt den Kokon des kleinen Programmkinos ihrer Familie und taucht in das aufgewühlte Leben von jemandem ein, der ganz anders ist als sie. Gleichzeitig erkrankt ihre Mutter an Demenz und fängt an – zum ersten Mal seit Jahrzehnten –, über eine andere gespenstische Präsenz zu sprechen: über Roses kleine Schwester.
In Kleine Schwester erkundet Barbara Gowdy die erstaunliche Macht der Empathie, die Frage, wo wir aufhören und die anderen anfangen, und erzählt mit großer Eindringlichkeit von den tiefen familiären Bindungen, die uns prägen – ob wir wollen oder nicht.

Barbara Gowdy, geboren 1949, lebt in Toronto.Ihre Romane sind mit vielen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt worden. Zwei ihrer Kurzgeschichten wurden verfilmt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 30.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95614-196-6
Verlag Kunstmann, A
Maße (L/B/H) 21,6/14,3/2,5 cm
Gewicht 410 g
Originaltitel Little Sister
Übersetzer Ulrike Becker
Verkaufsrang 155412

Buchhändler-Empfehlungen

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Abgesehen vom wunderschönen Cover ist diese Geschichte um Rose, eine junge Frau, die sich plötzlich im Körper einer anderen wiederfindet, unglaublich berührend und faszinierend.

Seltsame Gewitter

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein Gewitter bricht aus, Rose driftet plötzlich ins Innere einer anderen Frau und erlebt deren aktuelle Situation, und dies passiert mehrfach. Wüsste ich nicht um die Qualität Barbara Gowdys, hätte ich wahrscheinlich nicht zu diesem Roman gegriffen. Denn fern jeder esoterischen Ausdeutung lässt sie ihre Protagonistin ( mit lauwarmer Beziehungsgeschichte und dement werdender Mutter) ganz handfest und detektivisch ihre eigenartigen Erlebnisse ergründen. Eine spannende, sehr atmosphärische Geschichte nicht ohne leisen Witz und Tragik.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Aurich am 06.11.2017
Bewertet: anderes Format

Eine interessante Idee, die die Autorin schön unaufgeregt nutzt, um der Protagonistin Rose auf neuen Pfaden zu folgen. Mir gefiel die schwebende und gewittrige Atmosphäre sehr gut.

Eine Geschichte, in der man in einen berauschenden Sog gezogen wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 25.09.2017

Rose Bowan führt mit ihrer dementen Mutter und dem Mitarbeiter Lloyd ein Programmkino. Bereits ihre Eltern betrieben das Kino und für Rose ist die Nachfolge für ihren vor 8 Jahren gestorbenen Vater eine Selbstverständlichkeit. Während sich ein Gewitter zusammenbraut, sitzt sie in ihrem Büro. Ihr wird schwindelig, der Blick völl... Rose Bowan führt mit ihrer dementen Mutter und dem Mitarbeiter Lloyd ein Programmkino. Bereits ihre Eltern betrieben das Kino und für Rose ist die Nachfolge für ihren vor 8 Jahren gestorbenen Vater eine Selbstverständlichkeit. Während sich ein Gewitter zusammenbraut, sitzt sie in ihrem Büro. Ihr wird schwindelig, der Blick völlig klar und sie hat plötzlich eine Art Vision, bei der sie sich im Körper einer völlig fremden Frau befindet. Mit der Zeit treten die Visionen regelmäßig bei Gewitter auf und Rose entwickelt eine Art Obsession für Harriet, der Frau aus den Visionen. Harriet's Blick erinnert sie sehr an den Blick ihrer kleinen Schwester Ava und Rose findet heraus, dass Harriet in Realität existiert und macht sich auf die Suche nach ihr. Barbara Gowdy beschreibt eine emphatische und zugleich dramatische Geschichte. Von Vision zu Vision; von Kindheitserinnerungen bis zu der aktuellen Problematik mit Roses Mutter zieht die Autorin den Leser in eine Art Sog. Ich könnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und kann es nur wärmstens empfehlen.


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